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Kaninchen über den Winter in die Wohnung holen auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 07.06.2017
Beiträge: 2
AndiW befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.10.2017, 10:15

Kaninchen über den Winter in die Wohnung holen


Hallo,

wir haben zwei Kaninchen, die wir seit Anfang des Jahres in Außenhaltung mit großen Freilauf halten. (Zwergwidder und Farbenzwerg)

Nun sind wir am überlegen die beiden über den Winter zu uns in die Wohnung zu holen. Wir würden für die beiden einen großen Käfig besorgen und sie hätten die möglichkeit in der Wohnung umher zu springen (Was sie aktuell auch bereits öfters machen). Über Nacht würden wir sie im Käfig lassen.

Einer der Gründe, warum wir darüber nachdenken ist auch, dass wir die Hoffnung haben die beiden so stärker an uns zu binden. Leider bekamen wir sie noch nicht so richtig zahm. Sie fressen zwar aus der Hand, lassen sich aber nur gelegentlich streicheln. Von Bekannten wurde mir erzählt, dass die Tiere sich besser an den Menschen gewöhnen, wenn sie ihn den ganzen Tag in der Nähe haben und sich so auch besser an seine Stimme gewöhnen. Leider haben wir bei der Ausenhaltung nicht die Zeit uns 3 bis 4 Stunden am Tag bei ihnen aufzuhalten.

Nun zu meiner Frage.
Ist es sinnvoll die beiden über den Winter rein zu holen?

Gruß
Andi




Moderatorin
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.925
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.10.2017, 11:37

Zitat:
Zitat von AndiW Beitrag anzeigen
Ist es sinnvoll die beiden über den Winter rein zu holen?
Hallo Andi,

kurze Antwort: nein.

Schon gar nicht, wenn das dann bedeutet, dass sie die Nacht in einem Käfig verbringen müssen.

Eure Kaninchen sind, soweit ich weiß, noch ziemlich jung, und da ist es doch schon ein Vertrauensbeweis, dass sie aus der Hand fressen. Für alles andere braucht es Zeit und Geduld, zudem hängt es auch einfach vom Charakter ab: nicht jedes Kaninchen lässt sich gerne streicheln.

Letzten Endes sollte man sich doch immer die Frage stellen, was das beste für die Kaninchen ist, und was sie bevorzugen würden, und Eure Kaninchen sind in einem Außengehege (das sie hoffentlich haben, und nicht nur einen kleinen Stall) mit zusätzlichem Gartenauslauf sicherlich glücklicher, als wenn sie in Eurer Wohnung die Nächte im Käfig verbringen müssen.

Und auch wenn man es nicht gerne hört: wir Zweibeiner sind nunmal für die Langohren nur dann und insoweit interessant, als dass wir das Futter herankarren, richtig kuscheln funktioniert nur unter Kaninchen.




Gesperrt
 
Registriert seit: 24.06.2017
Beiträge: 801
CindyH befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.10.2017, 13:22

Zitat:
Zitat von Diabi Beitrag anzeigen

Und auch wenn man es nicht gerne hört: wir Zweibeiner sind nunmal für die Langohren nur dann und insoweit interessant, als dass wir das Futter herankarren, richtig kuscheln funktioniert nur unter Kaninchen.
Das hab ich nun schon sehr oft gehört, kann das aber beim besten Willen nicht bestätigen.

Wenn man sich intensiv mit den Kleinen beschäftigt, sind das durchaus "Kuscheltiere" im weitesten Sinne und man wird genauso vermißt wie zB das Partnertier.
So Begebenheiten wie zB, daß man vom Karnickel in der ganzen Wohnung energisch gesucht wird, wenn man nicht anwesend ist, und eine überaus große Freude, wenn man dann wieder da ist oder stundenlanges Kontaktliegen zwischen mir und dem Karnickel, zeugen davon.
Oder wie fürsorglich ein Kaninchen wird, wenn man selbst krank oder traurig ist...

Ich kann ohne Probleme, sogar schon bei unseren jetzigen, die wir jetzt 5 Monate haben, meinen Kopf auf das Karnickel legen und mit ihm kuscheln - meine schlafen dabei tief und fest ein.

Das sind nur ganz kurze Beispiele, weil ich Euch jetzt nicht mit einem Roman nerven will, aber definitiv kann ich sagen, daß alle meine Kaninchen überaus anhänglich waren und es dabei nicht ums Fressen ging - trotz Partnertier, genügend Platz und Beschäftigung.
Manche brauchen ein bisschen mehr Zeit, manche weniger.
Die längste Zeit, die ich gebraucht habe, um ein Kaninchen von mir so zutraulich werden zu lassen, war ein Jahr - aber auch nur deshalb, weil das Karnickel von den vorherigen Besitzern mißhandelt wurde.

Ich denke, es kommt darauf an, wie sehr man sich mit den Tieren beschäftigt. Ich zB bin nur wenige Stunden pro Tag außer Haus (arbeite von zuhause aus) und habe meine Kaninchen in freier Wohnungshaltung - ich beschäftige mich quasi rund um die Uhr mit den beiden und jetzt ist sogar mein überaus ängstlicher Faxe mittlerweile zum Schmusebär geworden.
Beide hören auf ihre Namen, sind absolut in den Alltag mit eingebunden, gehen mit uns ins Schlafzimmer zum schlafen, fordern uns dazu auf, mit ihnen zu spielen oder zu schmusen, fressen zeitgleich wenn wir essen usw usw
In der Art, wie wir unsere Kaninchen halten, treten Aspekte und Eigenschaften der Tiere zutage, die in anderen Haltungsformen gar nicht ins Auge fallen können, weil eben der äußerst enge Kontakt zu den Tieren fehlt.
Ich kann nach jahrelanger, freier Wohnungshaltung definitiv sagen, daß Kaninchen Menschen gegenüber genauso anhänglich und schmusig werden wie ihrem Partnertier gegenüber.

Trotzdem würde ich im aktuellen Fall die Kaninchen nicht ins Haus holen, nur aus dem Bedürfnis heraus, den Tieren näher zu sein, nachdem sie schon Außenhaltung kennen.
Das Wohl der Tiere steht immer im Vordergrund und Außenhaltung ist immer besser und schöner für die Kaninchen - zumal es ja auch eine Freude ist, sie einfach nur beobachten zu können.




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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.07.2017
Beiträge: 58
BiBaBommel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.10.2017, 17:17

Ich habe ebenfalls zwei Farbzwerge, diese sind auch noch relativ jung (zweieinhalb Jahre). Sie leben das ganze Jahr draußen und haben zwei Winter schon ohne Probleme überstanden. Einfach wenn es kälter wird mehr Stroh oder Tücher (oder ähnliches) in das Gehege packen, damit sie sich bei Bedarf schön einkuscheln können :P. Meine zwei sehen mich auch mehr als Futterheranschaffer, als als Kuschelpartner und lassen sich dementsprechend auch nur wenig streicheln. Aber Kaninchen sind eben nun mal keine Kuscheltiere. Wenn du sie draußen hälst, mit Vierbeiniger-Gesellschaft, dann ist das schon das beste, was du machen kannst (meine Meinung)



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Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.10.2017, 19:15

Zitat:
Zitat von BiBaBommel Beitrag anzeigen
Ich habe ebenfalls zwei Farbzwerge, diese sind auch noch relativ jung (zweieinhalb Jahre). Sie leben das ganze Jahr draußen und haben zwei Winter schon ohne Probleme überstanden. Einfach wenn es kälter wird mehr Stroh oder Tücher (oder ähnliches) in das Gehege packen, damit sie sich bei Bedarf schön einkuscheln können :P. Meine zwei sehen mich auch mehr als Futterheranschaffer, als als Kuschelpartner und lassen sich dementsprechend auch nur wenig streicheln. Aber Kaninchen sind eben nun mal keine Kuscheltiere. Wenn du sie draußen hälst, mit Vierbeiniger-Gesellschaft, dann ist das schon das beste, was du machen kannst (meine Meinung)

Tücher halte ich für ungeeignet, da sie die Feuchtigkeit aufnehmen und schlecht wieder trocknen. Besser dick mit Stroh einstreuen.



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Kaninchen
 
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Einhorn09 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.10.2017, 20:14

Ausserdem ist es jetzt eigentlich schon zu spät zum reinholen, also meine beiden sehen schon längst aus wie explodierte Flauschebälle.

Und wo ich gerade schon von meinen schreibe, meine beiden gehören (leider ) auch zu den Tieren die sich überhaupt nicht anfassen lassen. Das gibt es eben. Die zwei sind handzahm aber anfassen ist wirklich nicht drinn. Da die beiden schon älter sind wird sich das auch nicht mehr ändern.
Es sind eben Tiere und keine Kuscheltiere. Das würde sich auch in der Wohnung nicht ändern. Sie sind eben einzigartig und haben ihren eigenen Kopf, das sollte man immer Bedenken bevor man sich Tiere anschafft (ich möchte dir nichts unterstellen, wollte es nur mal erwähnen)

Zusätzlich bin auch ich der Meinung das wenn man die Möglichkeit für Aussenhaltung hat, diese auch nutzen sollte. Für die Tiere ist es einfach toll. Wind und Regen, Blätter auf dem Boden, gefrorenes Gras und Schnee. Aus der Erfahrung kann ich sagen, das sie den Winter mehr mögen als die heissen Temperaturen im Sommer. Diese Erfahrungen würde ich Ihnen nicht nehmen wollen.



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Blacky mein ganzes Leben habe ich dich geliebt und den Rest meines Lebens werde ich dich vermissen...
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BiBaBommel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.10.2017, 09:42

Zitat:
Zitat von Einhorn09 Beitrag anzeigen
Für die Tiere ist es einfach toll. Wind und Regen, Blätter auf dem Boden, gefrorenes Gras und Schnee. Aus der Erfahrung kann ich sagen, das sie den Winter mehr mögen als die heissen Temperaturen im Sommer. Diese Erfahrungen würde ich Ihnen nicht nehmen wollen.
Ohhhhhh ja, ich sag nur Schnee... Mein kleiner liebt Schnee. Da wird gebuddelt, gescharrt und die Nase reingesteckt Echt niedlich anzuschauen, schon allein dafür würde ich sie nicht reinholen




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Kaninchen
 
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Einhorn09 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.10.2017, 15:44

CindyH dem kann ich wiederum nicht zustimmen. Und ehrlich gesagt finde ich deinen Text ein wenig schwierig in dem Sinne, das Neulingen ggf ein falscher Eindruck vermittelt wird. Es gibt durch aus Kaninchen, welche menschliche Zuneigung so schätzen wie es deine scheinbar tun. Aber dennoch gibt es genug, die es eben nicht tun.
Bei meinen beiden bspw habe ich mir fast die Zähne ausgebissrn, sie soweit zu bekommen das sie ruhig aus meiner Hand fressen ohne bei der kleinsten Bewegung zu flüchten. Ich kann zu 99% Sicherheit sagen, das beide in der Wohnung mehr als unglücklich wären. Die beiden schätzen die Gesellschaft menschlicher Natur nur insoweit, dass es etwas zum fressen gibt, ansonsten sind sie deutlich ausgelassener, wenn sie sich unbeobachtet fühlen.
Das ist nicht gleich bedeutend, damit das ich mich nicht mit ihnen beschäftigen würde, denn genau das tue ich so oft und so viel ich kann um gerade diese Vertrauensbasis, des aus der Hand fressen aufrecht zu erhalten.

Und ich bin nach wie vor der Ansicht, das man genau das vorher wissen sollte, BEVOR man sich Tiere anschafft. Sie sind wie wir Menschen sehr unterschiedlich.
Und demnach bitte ich dich nicht von deinen auf andere Tiere zu schliessen.



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Registriert seit: 24.06.2017
Beiträge: 801
CindyH befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.10.2017, 22:22

Einhorn,

Du hast mich da etwas falsch verstanden.
Ich befürworte ausdrücklich ebenso Außenhaltung und habe auch geschrieben, daß ich in beschriebenem Fall die Kaninchen nur aufgrund dessen, daß man einen engeren Kontakt zu ihnen haben möchte, nicht reinholen würde, da das Wohl des Tieres immer vor geht.

Trotzdem bin ich der Überzeugung, daß es, wenn überhaupt, nur ganz, ganz wenige Kaninchen sind, die tatsächlich keine Nähe zu Menschen möchten.
Ich stell ja auch überhaupt nicht in Abrede, daß Du oder irgendjemand anders sich nicht um die Karnickel bemühen würde; aber es ist doch auch ganz logisch und verständlich, daß es einen riesen Unterschied darstellt, ob ich die Karnickel nun in AH habe und mich öfter am Tag bei ihnen aufhalte, in Wohnungshaltung in einem abgetrennten Gehege oder Zimmer oder aber in völlig freier Wohnungshaltung, wo die Tiere vollkommen in das normale Alltagsleben miteingebunden sind und ich automatisch ständig, Tag und Nacht, bei ihnen bin.

Daß sie in letzterer Haltung natürlich um einiges zutraulicher werden, ist doch einleuchtend; ebenso, daß durch die große Enge und Nähe zu ihnen Charakter- und Verhaltensweisen zutage treten, die man so bei AH zB niemals wahrnehmen könnte / würde.

Dabei habe ich auch nicht von meinen beiden auf alle anderen Kaninchen geschlossen, sondern von meinen Erfahrungen berichtet, die von mehr als nur meinen jetzigen beiden bestimmt werden; das sind ja nicht meine ersten Karnickel, ich habe Karnickel seit der Grundschule.

Unterschiedlich sind Kaninchen ohne Frage, jedes hat seinen eigenen Charakter; und wenn es auch variiert, zB wo Kaninchen gerne gestreichelt werden wollen etc, so war es über die Jahre bei all meinen Kaninchen grundsätzlich immer so, daß sie durchweg überaus anhänglich, zutraulich und schmusebedürftig geworden sind.
Da ich jetzt nicht davon ausgehe, daß ich "Kaninchenflüsterin" bin oder einer von Euch sich nicht genug um seine Kaninchen bemühen würde, gehe ich davon aus, daß es eben an der freien Wohnungshaltung liegt plus dem Umstand, daß ich schon immer denselben Tagesrythmus wie meine Kaninchen drin hatte bzw den sogar auf sie abstimme, was gerade auch die Schlafenszeiten etc angeht.

Ob eine solche Frage nun ein neues Forenmitglied oder ein alteingesessenes Forenmitglied stellt, spielt für mich in der Beantwortung im Übrigen keine Rolle; ich denke, daß ehrliche Antworten erwartet werden, weshalb ich meine Erfahrungen diesbezüglich auch neuen Mitgliedern gegenüber nicht zurückbehalten werde.



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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 31.10.2017, 19:38

Zitat:
Zitat von CindyH Beitrag anzeigen
...
Da ich jetzt nicht davon ausgehe, daß ich "Kaninchenflüsterin" bin oder einer von Euch sich nicht genug um seine Kaninchen bemühen würde, gehe ich davon aus, daß es eben an der freien Wohnungshaltung liegt plus dem Umstand, daß ich schon immer denselben Tagesrythmus wie meine Kaninchen drin hatte bzw den sogar auf sie abstimme, was gerade auch die Schlafenszeiten etc angeht.
...
Ich denke eher, dass du Glück hattest.

Von meinen Kaninchen war ausgerechnet das am anhänglichsten und zutraulichsten von dem man es am wenigsten hätte erwarten sollen: Leo. Außenhaltung sein Leben lang, nur Kontakt zum Zwangskuscheln oder wenn er als Spielzeug für den Hundewelpen missbraucht wurde ("die spielen ja sooo schön zusammen") Dann, bei mir, direkt die Notwendigkeit medizinischer Behandlungen. Woher er sein Vetrauen nahm? Vielleicht hat er gespürt dass ich ihm helfen wollte. Vielleicht war es aber auch - zumindest teilweise - auch nach der VG mit den Mädels noch seine jahrelange Fehlprägung.

Von einer Fehlprägung würde ich auch ausgehen, wenn ich ein Verhalten beobachten würde wie du es beschreibst, daß mich ein Kaninchen mit großem Aufwand sucht. Kaninchen sind bestens in der Lage, Artgenossen und Menschen zu unterscheiden und zeigen das im Normalfall deutlich in ihrem Verhalten. Da wäre eine so auffällige Beobachtung für mich ein Grund, das beobachtete Verhalten kritisch zu hinterfragen.




Gesperrt
 
Registriert seit: 24.06.2017
Beiträge: 801
CindyH befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.11.2017, 04:24

Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
Ich denke eher, dass du Glück hattest.

(...)

Von einer Fehlprägung würde ich auch ausgehen, wenn ich ein Verhalten beobachten würde wie du es beschreibst, daß mich ein Kaninchen mit großem Aufwand sucht. Kaninchen sind bestens in der Lage, Artgenossen und Menschen zu unterscheiden und zeigen das im Normalfall deutlich in ihrem Verhalten. Da wäre eine so auffällige Beobachtung für mich ein Grund, das beobachtete Verhalten kritisch zu hinterfragen.
Daß Kaninchen zwischen Menschen und Artgenossen unterscheiden können, bezweifel gerade ich nicht, da ich die Tierchen als sehr intelligent kennenlernen durfte.
Und eben diese Intelligenz macht es aus, daß der Großteil der Kaninchen bei so engem Kontakt, wie ich ihn zu ihnen halte, dermaßen zutraulich und anhänglich werden wie von mir beschrieben.
Hierbei von einer Fehlprägung auszugehen, nachdem man den Faktor Glück zuerst angesprochen hat, welcher vielleicht bei zwei oder drei Kaninchen mal zutreffen mag, nicht aber bei durchgehend jedem meiner Kaninchen, ist schon arg weit daneben gelandet; dann hätten alle Karnickel, die ich bisher hatte und gekannt habe (also nicht nur meine eigenen) eine Verhaltensstörung gehabt, trotz fast perfekter Haltung, also überaus viel Platz, Artgenossen, gesunde Ernährung, viel Beschäftigung.
Ebenso sind meine Erfahrungen unabhängig von dem Alter, Geschlecht und der Vorgeschichte des Kaninchen.
Ich hatte sowohl Kaninchen, welche erst in hohem Alter zu mir kamen als auch ganz junge und mittlere; ich hatte Kaninchen aus guter und schlechter sowie ganz miserabler, quälender Haltung; und ich hatte Männchen und Weibchen, kastriert und nicht kastriert.

Nur, weil man selbst Kaninchen (noch) nicht von dieser Seite kennenlernen konnte, heißt das nicht, daß sie verhaltensgestört sind, wenn sie sich anders verhalten als von den meisten, selbst jahrelangen Kaninchenhaltern, erwartet.

Hier im Forum hat erst neulich in einem anderen Bereich eine Nutzerin davon berichtet, wie sehr ihre Kaninchen plötzlich aufleben, mutiger und zutraulicher werden, seitdem sie öfter zuhause ist und sie frei in der Wohnung laufen läßt.
Dabei hat doch auch keiner von einer Verhaltensstörung gesprochen, obwohl solch ein Verhalten genau der Anfang zu dem innigen Verhältnis ist, wie ich es beschrieben habe.

Nochmal zum Verständnis:
ich bin fast ständig bei meinen Kaninchen. Ich geh erst ins Bett, wenn meine Karnickel ihre Schlafenszeit halten; ihr Hauptmittelpunkt ist bei uns neben Sofa und unterm Wohnzimmertisch. Der Käfig steht auf der einen Seite vom Sofa, Faxes Versteck auf der anderen Seite, nebst Klo und "Ferienhaus" (ein Weidenkorb, welcher ebenfalls als Klo und Buddelecke benutzt wird).
Meine gesamte Wohnung gleicht eher einem Hasenbau als einer Menschenwohnung, meine Kaninchen und ihr ganzes Gerümpel (mehrere Häuser, Tunnel etc) nehmen den meisten Platz in jedem Zimmer außer der Küche und dem Bad ein. Aber auch in diese Räume dürfen sie jederzeit. Sie können aufs Bett, sie können aufs Sofa.
Ich liege oft stundenlang bei ihnen auf dem Boden, hab dort sogar schon geschlafen; ich beobachte sie automatisch ständig.

Erst, wenn das jemand ebenso macht wie ich, inklusive dem, wie er auf die Kaninchen zugeht etc, und dessen Kaninchen dann immer noch scheu bleiben, kann derjenige behaupten, daß Kaninchen ihre Menschen nur als Futtergeber sehen würden.




Benutzerbild von flyrider
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 16.10.2014
Beiträge: 693
flyrider befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.11.2017, 07:01

Ich möchte da zustimmen, ich denke auch, die Bindung ist (natürlich) durch den Charakter geprägt, aber auch massiv durch die Zeit, die man mit den Ninchen verbringt.
Die zutraulichste Hasendame, die wir jemals hatten, war mit fünfzehn Wochen bei der VG so stark verletzt worden, dass wir ihr eine große Wunde im Bauchraum täglich mehrmals spülen mussten und sehr oft Medikamente verabreichen mussten,sie musste während dieser Zeit im Zimmer meiner Tochter wohnen... Trotz (oder gerade?) wegen dieser Erfahrungen war sie immer sehr auf uns fixiert, kam immer angehoppelt wenn man kam und hat Streicheleinheiten regelrecht eingefordert.
Nebenbei gesagt kenne ich diese Diskussion auch bei Pferden, kenne aber einen Fall, dass das Pferd im Offenstall (fast ohne Menschenkontakt, nicht mal beim Füttern) dann regelrecht "verwildert" ist. Da frage ich mich schon, warum halte ich diese Tiere dann? Ich persönlich denke, es heißt "Haus"tiere, weil sie eben gewöhnlich im oder zumindest am Haus leben...und wenn jemand eine nähere Beziehung zu seinen Tieren möchte, muss er auch entsprechend viel Zeit mit ihnen verbringen, was in Außenhaltung eben manchmal schwierig ist...
PS: Unsere Kaninchen leben übrigens auch "draußen", im Sommer im Außengehege, im Winter im Gartenhaus...da heißt es, sich zum Kuscheln manchmal warm anzuziehen...



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Geändert von flyrider (01.11.2017 um 07:09 Uhr).

Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 01.11.2017, 12:37

Nochmal zum besseren Verständnis ganz klar und deutlich: ich habe nicht von normaler Zutraulichkeit gesprochen. Es ist klar, dass diese zunimmt, je intensiver ein unaufdringliches Kontaktangebot seitens des Menschen besteht, was jedoch nicht zwangsläufig zu Streichelkaninchen führen muss (bei entsprechendem geduldigem Umgang aber durchaus kann ).

Ein Kaninchen jedoch was trotz der Anwesenheit von Artgenossen "seinen" Menschen mit großem Aufwand sucht bis es ihn gefunden hat (so wie beschrieben) halte ich für fehlgeprägt. Ein solches Verhalten wird üblicherweise bei Paarhaltung oder besonders enger Beziehung unter zwei Kaninchen Artgenossen gegenüber gezeigt, während Menschen mit freundlichem Interesse und Forderungen bezüglich Futter oder Streicheleinheiten konfrontiert werden sobald sie anwesend sind und dem Kaninchen gerade nach Aktivität zumute ist, jedoch bei Abwesenheit nicht verzweifelt gesucht werden. Üblicherweise wird sich ein Kaninchen, sobald der Mensch sich entfernt, umgehend wieder seinen Artgenossen bzw. der vorherigen Tätigkeit zuwenden.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 02.07.2017
Beiträge: 51
netty71 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.10.2017, 21:17

Zitat:
Zitat von CindyH Beitrag anzeigen
Einhorn,


Trotzdem bin ich der Überzeugung, daß es, wenn überhaupt, nur ganz, ganz wenige Kaninchen sind, die tatsächlich keine Nähe zu Menschen möchten.
Ich stell ja auch überhaupt nicht in Abrede, daß Du oder irgendjemand anders sich nicht um die Karnickel bemühen würde; aber es ist doch auch ganz logisch und verständlich, daß es einen riesen Unterschied darstellt, ob ich die Karnickel nun in AH habe und mich öfter am Tag bei ihnen aufhalte, in Wohnungshaltung in einem abgetrennten Gehege oder Zimmer oder aber in völlig freier Wohnungshaltung, wo die Tiere vollkommen in das normale Alltagsleben miteingebunden sind und ich automatisch ständig, Tag und Nacht, bei ihnen bin.

Daß sie in letzterer Haltung natürlich um einiges zutraulicher werden, ist doch einleuchtend; ebenso, daß durch die große Enge und Nähe zu ihnen Charakter- und Verhaltensweisen zutage treten, die man so bei AH zB niemals wahrnehmen könnte / würde.

Dabei habe ich auch nicht von meinen beiden auf alle anderen Kaninchen geschlossen, sondern von meinen Erfahrungen berichtet, die von mehr als nur meinen jetzigen beiden bestimmt werden; das sind ja nicht meine ersten Karnickel, ich habe Karnickel seit der Grundschule.

Unterschiedlich sind Kaninchen ohne Frage, jedes hat seinen eigenen Charakter; und wenn es auch variiert, zB wo Kaninchen gerne gestreichelt werden wollen etc, so war es über die Jahre bei all meinen Kaninchen grundsätzlich immer so, daß sie durchweg überaus anhänglich, zutraulich und schmusebedürftig geworden sind.
Da ich jetzt nicht davon ausgehe, daß ich "Kaninchenflüsterin" bin oder einer von Euch sich nicht genug um seine Kaninchen bemühen würde, gehe ich davon aus, daß es eben an der freien Wohnungshaltung liegt plus dem Umstand, daß ich schon immer denselben Tagesrythmus wie meine Kaninchen drin hatte bzw den sogar auf sie abstimme, was gerade auch die Schlafenszeiten etc angeht.

Ob eine solche Frage nun ein neues Forenmitglied oder ein alteingesessenes Forenmitglied stellt, spielt für mich in der Beantwortung im Übrigen keine Rolle; ich denke, daß ehrliche Antworten erwartet werden, weshalb ich meine Erfahrungen diesbezüglich auch neuen Mitgliedern gegenüber nicht zurückbehalten werde.

Ich kann mich hier in Teilen anschließen. Als im Sommer vergangenen Jahres 2 kleine Zwergdamen bei uns einzogen, ging ich noch voll arbeiten. Ich hatte wenig Zeit, mich ausgiebig mit ihnen zu beschäftigen. Meine jüngste Tochter nahm sich mehr Zeit und deshalb ist auch eine der Damen ihr gegenüber zutraulicher als zu mir. Seit ich daheim bin haben wir einen Zwergenmann und seit ner Weile noch einen weiteren Zwergenmann. Für diese Beiden habe ich nun weit aus mehr Zeit, als damals für die Damen. Die erste Zeit ist prägend für das Miteinander. Beim ersten Mann habe ich mich viel zu ihm gesetzt und ihn einfach nur beobachtet, wie er im Zimmer seine Freudensprünge gemacht hat und erst dann immer mehr von selbst zu mir gekommen. Er war ja lange genug in Quartantäne, bis er selbst entschieden hat, dass es endlich an der Zeit war, die Mädels kennen zu lernen. Beim neuesten Sproß habe ich auch wieder mehr Zeit und er ist jünger als der erste Mann, als er zu uns kam. Er hat mir schon die Hand geleckt, was bisher noch keines der 3 anderen gemacht hat.
Ich vermute, in Außenhaltung setzen sich die wenigsten viele Stunden ins Gehege, einfach nur so, um seinen Zwerge nah zu sein.

Alle 4 sollen im kommenden Jahr dann auch in ein Freigehege ziehen. Wie die Verbindung dann sein wird, kann man dann erst sagen.




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CindyH befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.11.2017, 13:34

Du hast das richtig verstanden, es ist ein zielgerichtetes Suchen, welches erst nach Auffinden des Menschen aufhört und wobei sich das Kaninchen auch nicht so einfach ablenken läßt.
Oder, wenn der Mensch nicht gefunden wird, legt sich das Kaninchen zB an die Tür und wartet dort eine Zeit lang. Wenn der Mensch dann auftaucht, bricht eine riesige Freude aus.

Wobei das Suchen ja nur ein Punkt unter vielen ist.
Der Antrieb ist ganz klar: der Mensch wird vom Kaninchen vermißt, unabhängig davon, ob es bei Finden oder Erscheinen des Menschen Leckerchen bekommt oder nicht.

Es ist nun aber natürlich nicht so, daß es grundsätzlich immer, bei jedem Weggehen des Menschen, so abläuft, aber es passiert schon öfter mal.




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Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 01.11.2017, 13:45

Danke für die Klarstellung. Ich gehe in diesem Fall tatsächlich - ähnlich wie ich es von meinem Leo kenne - von einer Fehlprägung aus. Da das Kaninchen 24/7 Artgenossen um sich hat, sehe ich zwar keinen Anlass zu einer notwendigen Veränderung der Haltung solange das Kaninchen auch soziale Interaktion mit seinen Artgenossen in üblichem Maß zeigt, aber das ändert nichts daran dass dieses Verhalten in solcher Ausprägung auch für ein Hauskaninchen nicht arttypisch ist.

Versteh mich bitte nicht falsch, ich sage damit nicht du hättest dafür in irgendeiner Form die Ursache gesetzt. Ich benenne nur den Zustand, den ich aus der Schilderung heraus wahrnehme.




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Registriert seit: 24.06.2017
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CindyH befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.11.2017, 17:38

Ich versteh Dich nicht falsch - keine Sorge, bei mir muß man sich für direkte Worte nicht entschuldigen, ich überlebe das ;-)

Trotzdem bin ich da völlig anderer Ansicht als Du, aber das wäre jetzt eine Wiederholung von vorhin.

Vielleicht können wir besser so verbleiben:
die Eingangsfrage lautete, ob man mit Kaninchen überhaupt kuscheln kann und ob diese in Innenhaltung / freier Wohnungshaltung zutraulicher als sonst in AH werden.

Ich denke, beides kann man eindeutig mit Ja beantworten, wenn ich auch in dem Fall des Themenerstellers nicht für eine Innenhaltung bin, da die Kaninchen AH bereits kennen- und sicherlich lieben gelernt haben.




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 01.11.2017, 18:32

Also für direkte Worte entschuldige ich mich normalerweise nicht, und gehe auch davon aus dass mein Gegenüber sowas überlebt Mir war nur wichtig, dass du weißt dass es sich für mich nicht um eine Wertung, sondern eher um eine Zustandsbeschreibung handelt. Das macht ja schon einen Unterschied.

Ja, wir stimmen völlig überein dass man mit Kaninchen kuscheln kann - allerdings eben nicht mit allen bzw. nicht sofort. Das kommt auch auf weit mehr Umstände an, als Innen- oder Außenhaltung. So spielt zum Beispiel neben Charakter und Vorerfahrungen die Fellbeschaffenheit und Fellpflegenotwendigkeit eine Rolle (Langhaartiere werden mitunter recht misstrauisch sein weil man ihnen gelegentlich Filzstellen aus dem Fell entfernen muss, was sicher nicht immer angenehm ist).

Deiner zweiten Aussage würde ich dahingehend widersprechen, als ich die Zeitdauer der täglichen Beschäftigung als maßgeblich sehe, und die kann in Einzelfällen in Außenhaltung auch deutlich höher liegen als in Innenhaltung. Das kommt sehr auf den Halter an und darauf, wie wetterfest und wie interessiert er ist bzw. wie viel Zeit er regelmäßig täglich erübrigen kann.

Ich habe mit meinen AH-Tieren sicher mehr Zeit täglich verbracht als einige Innenhalter, entsprechend waren von 3 Kaninchen 2 sehr zutraulich. Eines teils wegen einer Fehlprägung, jedoch kann diese die Zutraulichkeit nicht allein erklären (Leo) und eines quasi ganz von selbst (Jule, meine Kuschelzicke, die wenn sie Lust dazu hatte ihre Kuscheleinheiten sehr energisch einforderte). Das dritte (Wuschel), das sich nur von der Fellbeschaffenheit her unterschied, nicht aber von Haltungsform und Zeitdauer der Beschäftigung, brauchte mehrere Jahre um sich gegen Bestechung freiwillig anfassen zu lassen. Sie war aber trotzdem "handzahm", in der Form als sie sich Leckerchen aus der Hand abgeholt hat, und von selbst ankam um einen zu untersuchen wenn man sich zu den Nins ins Gehege setzte. Nur die Hände bitteschön unten lassen... Ihr Wahlspruch: Nur gucken, nicht anfassen!

Mein Fazit auf die Frage des TE würde daher lauten:

Nein, Kaninchen werden in Innenhaltung nicht zwangsläufig zutraulicher als in Außenhaltung. Das trifft nur dann zu, wenn man in Innenhaltung sehr viel mehr Zeit in ihrer Nähe verbringt und ihnen dabei niederschwellige Kontaktangebote (z. B. als "Klettergerüst" bzw. "Abenteuerspielplatz" ruhig dasitzen, Kräuter und andere Leckerchen aus der Hand verteilen) macht.

Im vorliegenden Fall ist die Außenhaltung vorzuziehen, da die Kaninchen keinen erhöhten Wärmebedarf durch Alter oder Krankheit haben und das Interesse der Kaninchen an der Außenhaltung mit all ihren Vorteilen (Witterungseinflüsse, Anregung durch Alltagsvorkommnisse, Gerüche und Geräusche) für mich schwerer wiegt als die Bequemlichkeit des Halters.

Dem Halter würde ich in so einem Fall eine gute Allwetterjacke und warme Winterschuhe empfehlen, und meine Erfahrung ist: die Zeit bei Wind und Wetter draußen tut nicht nur den Kaninchen gut, sondern auch dem Menschen. Ich habe deutlich gemerkt, wie sehr: ich war nicht nur robuster, sondern insgesamt auch zufriedener und ausgeglichener und mir fehlen diese "zwangsweise" Außenaufenthalte im Winter sehr. Nur ist ohne solch einen Anreiz wie Kaninchen der innere Schweinehund ziemlich schwer zu überwinden




Zwergkaninchen
 
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FamilieLöffelohr befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.11.2017, 15:28

Ich denke nicht, dass man pauschal sagen kann, Kaninchen sind in Außenhaltung glücklicher.

Eine freie Wohnungshaltung würde ich immer einer Außenhaltung in einem nur 6qm großen Gehege vorziehen.




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Kaninchen
 
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Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 02.11.2017, 18:25

Wenn man in Innenhaltung wirklich sehr deutlich mehr Platz bieten kann als in Außenhaltung, wäre das durchaus eine Überlegung wert - ich würde dennoch generell versuchen, lieber außen mehr Platz zu schaffen und nur wenn das nicht möglich ist der Innenhaltung den Vorzug geben.

Allerdings ist das im Falle des TE eher so ganz und gar nicht der Fall dass in Innenhaltung üppig Platz zur Verfügung steht, denn im ersten Post wird die Überlegung geschildert, einen "großen" Käfig zu kaufen. Die größten Käfige haben ein Außenmaß von 1,6 x 0,8 Meter = 1,28 qm und sind damit auch als reine Nacht-Unterbringung indiskutabel.



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Stichworte
haltung, sozialisierung, winter, wohnungshaltung



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