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| Zitat:
im Grunde ist die Nationalität völlig nebensächlich, auch wenn diese Gruppe von 8 Kindern, welche Bienen... und Kaninchen... alles deutsche Kinder wären, wäre wohl mit dessen Eltern a u c h nur schwer "gut Kirschen essen"! DAS hast du sehr gut erfasst - genau deshalb erklärte ich diese "Tierquälerei" der Kinder gleich zu Beginn so detailiert, denn der Vorschlag "mit den Eltern reden" kam auch so, denn nicht alle denken so gut mit wie du und erkennen schon am Verhalten der Kinder, dass die Eltern sich um Tierschutz für Wildkaninchen nicht interessieren, sondern nur dafür, dass deren Kinder draußen sind und dort spielen, egal mit was und wie. Unsere Entenfamilie die seit Jahren immer ab April zu uns auf die Wiese kam, die kommt seit vorletzem Jahr auch nicht mehr, denn die Mutter wurde mit Stöcken totgeschlagen - vor unser aller Augen. Das hätte ich als Rasistin doch sicher auch sofort noch mit zu Beginn schreiben sollen. Ja, hierbei handelt es sich um Tierquälerei, diese Kinder haben anscheinend keine Empathie für Tiere, wie es scheint. Und wie du schreibst oder kurz andeutest, könnte sich dieser Mangel ausweiten und eines Tages auch die Hemmschwelle bei Menschen überwinden. Aber d a s war eben nicht mein Problem, denn m i r sind diese Folgen alle bewusst und bekannt, aber wie man eben Kaninchen aus deren Schusslinie befördern kann, das wollte ich in Erfahrung bringen können. Denn eine Enten-Mama ließ schon ihr Leben, ein Kaninchen vor wenigen Wochen, die Bienen und sogar auch eine Katze, aber das ginge wohl zu weit jetzt... ... und ehrlich gesagt bedaure ich es heute sehr, dass es keine deutschen Kinder sind, dann wäre zumindest das "Ausländerfeindliche" hier vom Tisch. Aber das lässt sich jetzt nicht mehr retten - der Zug ist abgefahren und haftet nun an dem Thema. Ich denke nicht, dass hierbei städtische Einrichtungen helfen werden, selbst die im Kindergarten fragten, ob ich denke, dass sie nichts Besseres zu tun haben bei dieser "Nationalitätenvielfalt" (genau so sagten sie es) als sich hinzusetzen und der ungebändigten Horde die Wichtigkeit der Bienen zu lehren. Die sind wohl selbst überfordert. Da spielen Tiere & Umwelt keine großen Rollen mehr. Leider! Geändert von Persephone1968 (25.04.2017 um 22:33 Uhr).
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| Ok, dann jetzt einfach nur zur Sache! Ich verstehe vollkommen, dass eine Schlichtung mit den Eltern und oder den Kindern schwierig bis unmöglich ist unter deinen geschilderten Erfahrungen und Problemen. Dass da Sprachbarrieren nicht weiterhelfen ist klar. Welche Optionen bleiben also? 1. Hast du "Verbündete" in der Nachbarschaft mit denen du dich organisieren und etwas auf die Beine stellen kannst? 2. Welche potentiell verantwortlichen behördlichen Stellen gibt es, bei denen es sinn macht, diese Hinzuzuziehen? 3. Hast du irgendwie die Möglichkeit selber Tiere einzufangen und umzusetzen? Ich denke, dass die vielversprechendste kurzfristige Lösung sein wird, die Tiere umzusiedeln. Alles andere, wie Leserbriefe, behördliche Beschwerden etc. können gegebenenfalls hoffentlich langfristig etwas bewirken, aber ob das den Kaninchen (und Bienen) jetzt hilft ist fraglich.
__________________ “Unfug denkt man sich nicht aus. Unfug wird’s von ganz allein. Aber dass es Unfug war, weiß man erst hinterher.” Michel aus Lönneberga (A. Lindgren)
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Kinder sind unantasbar, die können nichts für ihr Verhalten, das haben sie nicht in die Wiege gelegt bekommen und auch wir Mitbewohner könnten nur an die Eltern appelieren, doch diese sehen das Ermahnen oder Aufklären ihrer Kinder durch Dritte auch als "feindlich" gesinnt an. 2. Alle hierfür zuständigen Ämter und Einrichtungen sehen sich sehr wahrscheinlich für Wildkaninchen nicht zustädig. Wie ich schon beschrieb, so fühlte sich das Tierheim Mannheim noch nicht einmal mehr für eine ganz kleine, ausgesetzte Katze mehr zuständig - deren Rat an mich war lediglich, dass wenn ich mir das Leid der Katze nicht mit ansehen könne, aus Angst sie verhungert, dann sollte ich eben zum Füttern übergehen. Genau das habe ich dann auch getan, ganze 3 Monate, bis die Kleine dann endlich das Futter auch in einer Transportbox annahm, sprich sie endlich auch in diese hinein ging und ich sie so endlich einfangen konnte. Dann saß ich auf der Katze, denn selbst dann wollten sie die Katze nicht aufnehmen. Das schreibe ich jetzt auch nur so ausführlich, um zu verdeutlichen wie groß die Chancen sind, dass irgendwer hier her kommt, um Wildkaninchen einzufangen, um diese umzusiedeln. Wir leben hier in einer Großstadt und Bspw. unsere ehemaligen US-Kasernen standen nun über ein Jahrzehnt hier leer, doch all die Katzen die von den Amis dort einfach zurück gelassen wurden, die leben seit über 10 Jahren nun schon WILD auf dem Gelände - eine einzige Frau kommt einmal täglich dort hin, seit 10 Jahren, um diese ca. (+/-) 30 Katzen zu füttern. Nun kommen dort die Bagger, denn auch dort wird nun.... neu gebaut - diese Katzen nimmt kein Tierheim, die sind "nicht vermittelbar" heißt es und es gibt kein Gelände in dieser Stadt, auf dem man diese Katzen umsiedeln könnte. Wer also soll sich hierbei dann um Wildkaninchen bemühen, wenn Tierheim und Tierschutzverein noch nicht einmal eine Umsiedlungsmöglichkeit für diese Katzen hat. 3. Ich habe drei Monate gebraucht, um eine ca. 5 Monate alte Katze in die Transportbox zum Fressen bewegen zu können. Was glaubst du wie lange es wohl dauert, nur ein einziges Kanninchen da rein zu bekommen? :-) Ich meine, ich muss mich der Box ja so weit annähern, dass ich die Klappe schließen kann ich denke das Wörtchen "Angsthase" kommt nicht von nirgendwo her ;-) und man sollte hierbei bedenken, dass ich DAS PAAR zusammen umsiedeln sollte, nicht nur eines und den dazugehörigen Partner erkenne ich dann gar nicht mehr, bei so vielen Kaninchen hier.Und was heißt "umsiedeln"? Im Grunde wäre es für das aktuelle Kaninchenpaar hier, welches nun schon seit drei Tagen wieder allnächtlich im Sandkasten buddelt, schon "umgesiedelt" genug, wenn es besser zwei Häuser weiter auf dem dortigen Rasen zu buddeln beginnen würde. Doch fange ich beide ein ;-) und setze sie zwei Häuser weiter wieder aus die kommen 100% wieder die 100 Meter her gelaufen. Aber ich werde es die nächsten Tage mal so versuchen: Ein Sack Möhrchen kaufen, klein schneiden und jeden Abend vom Sandkasten ab eine Spur in Richtung 100 Meter weiter weg legen, bis zum sicheren Rasenplatz, der sogar eingezäunt ist - die kommen durch die Tür... Dort dann einen finalen Haufen Möhrchen inkl. Salat? (ich weiß doch gar nicht was die wirklich gerne mögen) und dann hoffen, sie entdecken die Wiese dort für sich und zum Buddeln! NUR darf natürlich nicht passieren, dass die dortigen Kaninchen dann den Möhrchenweg bis zum Sandkasten für sich entdecken - das wäre dann nach hinten los gegangen! Vielleicht verrät mir hier ja jemand, was denn diese Wildkaninchen am liebsten Essen? Lieben Gruß, Perse Geändert von Persephone1968 (26.04.2017 um 00:54 Uhr).
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| Ich stimme marinahexes Vorschlägen uneingeschränkt zu. Ich würde die möglichen Verantwortlichen Stellen nötigenfalls täglich mit mehreren Leuten nerven und größtmögliche Aufmerksam erzeugen! Ganz ehrlich, ich kann gut verstehen, dass dir der Hut mehr als hochgeht. Lass uns bitte weiter teilhaben, ob du etwas bewegen konntest oder generell wie sich die Situation weiter entwickelt.
__________________ “Unfug denkt man sich nicht aus. Unfug wird’s von ganz allein. Aber dass es Unfug war, weiß man erst hinterher.” Michel aus Lönneberga (A. Lindgren)
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| Blöde Frage am Rande wie wäre es den Sandkasten (dessen Größe ich zwar nicht kenne) einfach für die Nacht abzudecken? Oder ist es ein Sandkasten der in der Erde ist also sprich kein holzkasten drum rum?
__________________ Liebe Grüße von Lena, Mali, Ben, Mika, Ulli, Sammy und Yanny ♡ Blacky mein ganzes Leben habe ich dich geliebt und den Rest meines Lebens werde ich dich vermissen... ✝08. Mai 2017 Flocke (✝05.März 2017) & Willy (✝31. März 2017) für immer vereint...
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Es wurde vor zwei Jahren einfach ca. 20 qm² Wiese abgetragen, tief mit dem Bagger gegraben und dann eben Sand rein geschüttet. Es gibt kein Rahmen oder Rand, es kommt gleich Wiese... und mitten in den Sandkasten haben sie auch noch eine Doppelschaukel rein gebaut, also zwei Schaukeln - da kann man also nichts über den Sandkasten legen, schon die Schaukeln stören hierbei. Aber wäre ne gute Idee gewesen, wenn machbar! Danke!
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| Hi Persephone, schade, das mit dem Abdecken wäre auch meine einzige Idee gewesen, nachdem ich gestern noch den ganzen Tag darüber nachgedacht habe, was man machen kann... Aber irgendwie auch logisch - Kaninchen würden kaum in einem 2qm Sandkasten mit Holzrahmen zu buddeln anfangen... Tja, wie kann man die Tiere woanders hinbekommen, wenn man nicht an die Kinder oder deren Eltern appellieren kann? Puh...Kaninchen (also Hauskaninchen) mögen viele Dinge sehr gern. Fressen können die (an Grünem) beinahe alles. Aber ich fürchte, Wildkaninchen sind von Natur aus viel vorsichtiger. Wenn man nun also etwas auslegt (Möhren sind genauso gut wie Kohlrabiblätter, Ruccola, Broccoli usw.), haftet dort der Geruch des Menschen. Es kann sein, dass die Kaninchen allein deswegen schon nicht drangehen. Außerdem wird Neues erstmal ganz vorsichtig getestet. Demnach würden gar nicht sofort alle Möhren genommen, sondern erst ein oder zwei Stücke. Damit finden Kaninchen heraus, was sie vertragen und was nicht. Es gibt im Baumarkt (oder über Amazon) Kaninchen-Lebendfallen. Aber auch da hast du das Problem, dass nicht sicher (oder gar wahrscheinlich) ist, ob ein Kaninchen hineingeht. Und wenn doch, dann hast du genau ein Kaninchen gefangen. Und der Partner guckt in die Röhre, denn der wird da nicht auch noch reinhoppeln (oder einen Tag später in die gleiche Falle). Und, wenn wir ehrlich sind, die Situation bei euch ist für alle Tierarten schrecklich. Wir hier im Kaninchenforum können bei den Kaninchen Tipps geben (aber nicht sehr viele, wie du merkst), aber das hilft den Bienen, Katzen, Enten (das Todprügeln einer Ente lässt mich wieder rot sehen) leider kein Stück weiter. Ich glaube dir, dass die Behörden nichts tun. Bliebe also nur eine Nachbarschaftsorganisation (Zusammenschluss aller betroffenen und hilfsbereiten Nachbarn), aber auch hier kann ich verstehen, dass ihr schlichtweg Angst habt. Ich kann mir bildlich vorstellen, wie sich eine Gruppe von 8 Leuten bildet, diese versuchen, die Tiere zu retten oder Aufklärungsarbeit zu leisten oder sonstwas...und dann von einer Masse von 40 wütenden Eltern der "Gegenseite" gestellt werden... Da hilft nur noch die Polizei, die aber auch erstmal einige Zeit braucht, um auszurücken. Bis dahin ist ein Schaden schon passiert. Bliebe am Ende wohl nur das übliche "Wegsehen" fürs eigene Seelenheil. Aber das ist natürlich keine Lösung - würdest du es darauf anlegen, hättest du hier gar nicht erst dein Problem geschildert. Hm, was kann man also tun, um die Situation in deiner Gegend zu bessern? Mach' möglichst viele Leute darauf aufmerksam! Das Internet kann ein paar coole Aktionen starten, wenn man an die richtigen Leute dort gerät. Mir fehlt jetzt eine konkrete Idee, was solch eine Aktion wäre, aber eine Art Flashmob mit 100 Leuten die Transparente für Tierschutz hochhalten und das noch medienwirksam...also das hätte doch was. Vielleicht wird dann auch die Stadt wach und tut was. Zur Not in Form von Umsiedlungen (die schwierig sind) oder so eine Art uniformierte Schutzpatrouillen, die tagsüber den Spielplatz ablaufen und aufpassen, dass keinem Tier was getan wird. (Das könnten die Anwohner selbst auch tun, wären aber wieder Ziel von Angriffen der Gegenseite. Von daher meine Idee mit den Uniformierten. Die man erstmal dahin kriegen muss...) Ich bete, dass es so bald wie möglich eine Lösung geben wird! So kann das jedenfalls nicht weitergehen. LG und ganz viel Kraft, Anjanka
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| Die Idee, den Sandkasten abzudecken, halte ich dennoch nicht für ganz aussichtslos: auch ohne Rand könnte man z.B. eine große Plane darüber breiten, oder auch Estrichmatten auf die Lieblingsbuddelstellen legen, um den Wildkaninchen den Sandkasten zu verleiden... es wird aber alles nur bedingt klappen (zumindest, wenn die Wildkaninchen nur halb so starrsinnig sind wie meine Hauskaninchen...), letzten Endes müssen es aber die Kaninchen selbst einsehen, dass es eine blöde Stelle ist. Was die Möhrchenspur betrifft, würde ich allenfalls nur im eingezäunten, geschützten Bereich Möhrchen auslegen. 100 m sind für Kaninchen keine nennenswerte Strecke, die Sandkastenbuddler waren bestimmt auch schon im eingezäunten, sicheren Bereich, aber wahrscheinlich gibt es dort einfach schon zu viele Kaninchen, so dass nicht noch Platz für einen weiteren Bau ist. Und egal, wie aussichtslos es erscheinen mag, würde ich dennoch noch versuchen, über Flüchtlingsinitiativen, Ansprechen von Eltern und Kindern etwas zu erreichen. Unter https://www.mannheim.de/buerger-sein/fluechtlinge-und-asylbewerber finden sich eine Vielzahl von Einrichtungen und Ansprechpartnern für Flüchtlinge, und ich glaube nicht, dass Dich jemand heimschicken würde, wenn Du z.B. in der Columbus Willkommensschule auftauchst, Dich dort ein paar Betreuern vorstellst und darum bittest, mit ein paar älteren Kindern ins Gespräch kommen zu können, um Deine Sorge um die Wildkaninchen zu schildern. Meist sind diese größeren Kinder ja die "Aufpasser" ihrer kleineren Geschwister, und wenn Du diese überzeugst, passen sie auch auf ihre Geschwister auf, und früher oder später wird es auch an andere Gleichaltrige oder Eltern übermittelt. Das Gespräch mit den Kindern vor Ort wird dann nichts nützen, wenn Du sie nur ermahnst, wenn Du sie bei schlechtem Verhalten erwischst, sondern bringt nur was, wenn man versucht, sie auch so zu akzeptieren und ihnen etwas über die Natur beizubringen. Es ist auch immer besser, sich ein, zwei rauszupicken, statt mit einer großen Gruppe zu diskutieren: wenn man einige wenige auf seine Seite zieht, ihnen Honig ums Maul schmiert wie groß und verantwortungsbewusst sie doch sind, und sie dann "beauftragt", Wächter der Wildkaninchen zu werden, hat man schon fast gewonnen... Wir hatten auch schon verschiedene Kinder mit Migrationshintergrund in der Nachbarschaft, und einer davon benahm sich in unserem Garten tatsächlich wie die Axt im Walde... mein Mann hat ihn dann mit zur Gartenarbeit genommen, ihm die verschiedensten Gemüsearten erklärt, Insekten gezeigt usw. Das arme Kind wusste noch nicht einmal wie eine Bohne aussieht... in der Folgezeit kam der Junge nicht mehr zum Spielen zu uns, sondern suchte nur, ob mein Mann wieder im Garten arbeitet, und wich ihm nicht mehr von der Seite, und das Köpfen von Blumen, Abreißen von Ästen etc. hörte schlagartig auf... Es gab bei uns übrigens auch schon deutschstämmige Kinder, denen jegliches Feingefühl im Umgang mit Tieren fehlte, deren Eltern aber ebenfalls so etwas von uneinsichtig sind (mein Sohn ist der tollste, und alle anderen sind ungerecht zu ihm), dass ich sie einfach nicht mehr zu uns einlud... Gespräche mit Eltern bringen auch was, so lange man die Kinder nicht nur kritisiert (das würde mir als Mutter ja auch nicht gefallen...), sondern "nur" seine Sorgen schildert und vielleicht gleichzeitig etwas positives anbringt, z.B. anbietet, mit ein paar Kindern eine Natur-Entdeckungstour o.ä. zu machen. Man könnte auch etwas flunkern nach dem Motto "mir fiel auf, dass ihr Sohn ein vernünftiger Junge ist, der viel Einfluss auf seine Spielkameraden hat, vielleicht könnten Sie ihn bitten, dass er die Wildkaninchen beschützt und die anderen Kinder ermahnt, wenn sie sich falsch verhalten?" Und was die Wertvorstellungen betrifft, die Eltern ihren Kindern mitgeben, liegt generell noch viel im Argen (man denke nur an die Kinderzimmerkaninchen), da findet ein Umdenken auch unter uns Deutschen nur seeeehr langsam statt... in der Generation meiner Eltern war es offenbar ein gängiger "Spaß", Katzen irgend welche Dinge an die Schwänze zu binden, Insekten die Flügel rauszureißen, und, und, und... wahrscheinlich hatten die damaligen Eltern auch gar nicht die Zeit, um ihre Kinder zu überwachen und zu maßregeln, aber vor allem war man ja auch lange davon überzeugt, dass der Mensch die Krone der Schöpfung ist, die Tiere ihm untertan sind, und Tiere ohnehin kaum Gefühle, Schmerzempfinden o.ä. haben... diese Einstellung änderte sich erst in den letzten Jahren mit den Erkenntnissen der Verhaltensforschung, die zeigte, dass auch Tiere denken, fühlen, und z.T sogar ein Bewusstsein ihrer selbst haben...
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| Ich denke auch, dass hier im Moment viele Problematiken durcheinandergewürfelt werden was der Sache an sich nicht gerade förderlich ist. Zum einen ist eine Wildkaninchenkolonie quasi obdachlos geworden. Das an sich ist zwar traurig, besonders da es in der Setzzeit geschehen ist, aber da Wildkaninchen zum sog. "jagdbaren Wild" gehören ist es zumindest rechtlich nicht zu beanstanden. So weh es auch tut zu sehen wie trächtige Weibchen versuchen irgendwo eine Setzröhre zu bauen und dann dort ihre Jungen verlieren. Das zweite ist die beobachtete Tierquälerei. Hier können/sollten tatsächlich alle Möglichkeiten (die hier auch schon genannt wurden) ausgeschöpft werden um dieses zu unterbinden, also - Polizei (es handelt sich um Straftaten, auch wenn die Täter noch nicht strafmündig sind) - Betreuungsstellen der Bewohner - Tierschutz - Kindergarten/Schulen der Bewohner Das dritte ist die Herkunft der Bewohner, was meines Erachtens nach hier vernachlässigbar ist und auch nicht weiter thematisiert werden sollte, denn auch unter den "Einheimischen" gibt es genügend Leute/Kinder die solche Sachen machen. Als letztes noch, die Tiere werden sich neue Reviere suchen, das heißt sie werden sukzessive abwandern wenn sie dort keine vernünftige Lebensgrundlage mehr haben. Natürlich auch nicht schön, denn es wird viele Tiere auch das Leben kosten, aber Wildkaninchen sind nun mal darauf angewiesen Baue und Setzröhren zu buddeln. Nimmt man ihnen die Möglichkeit, suchen sie sich ein Gelände wo das geht. Dazu gehört auch, dass sie es irgendwann nicht mehr im Sandkasten versuchen werden, weil sie merken, dass weder sie, noch ihr Nachwuchs dort sicher ist.
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Die Tiere sich selbst überlassenZitat:
Ja Terry, ich werde wohl deinen letzten Absatz beherzigen können müssen - diese Tiere werden anscheinend selbst drauf kommen müssen, dass eben einige Stellen sehr gefahrenreich sind und somit völlig ungeeignet. Nachdem ich nun ja erfahren konnte, dass es eben kein "Kraut" dagegen und kein "Kraut" dafür gibt, so bleiben nur noch die laienhaften Hoffnungen und Möglichkeiten, mit denen man zwar einen, zwei oder drei Tage überbrücken konnte, aber nicht wirklich auf Dauer erfolgreich helfen werden kann. Das werde ich jetzt so abschließend hier mitnehmen, und mich bei a l l e n bedanken, die sich hierbei Gedanken machten, welcher Art auch immer. Damit meine ich auch Polly8! Es tut mir leid, dass du dein Böckchen hergeben musstest und, dass das wahre Problempaar letztlich dann doch das Böckchen und deine ältere Dame darstellte. Aber schön, dass nun die junge Dame endlich angkommen und akzeptiert, bzw. gut integriert scheint. Darauf kann man ja jetzt aufbauen und mit den Jahren, wachsen auch die Erfahrungen :-) denn Fehler machen wir alle zu Genüge, jeden Tag. Sie zu erkennen, zu diesen zu stehen und dran zu arbeiten - das ist schon "Perfektion" genug :-) mehr als genug. Ich wünsche allen hier im Forum, und natürlich auch allen Ninchen nur das Beste. Passt gut auf euch und die kleinen auf! Liebe Grüße aus Mannheim, Perse
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| Das hast du sehr schön zusammengefasst Terry. Und ich denke damit erschöpfen sich dann auch die Möglichkeiten. Wenn du sie nicht auf eigene Faust umsiedeln willst oder kannst wird das locken auch nichts bringen. Ich habe das zwar oben nicht näher beschrieben, aber natürlich war mit umsiedeln nicht in sichtbare entfernung gemeint, sondern einfangen, und mit dem Fahrzeug wegfahren und irgendwo aussetzen wo keine Gefahr droht.
__________________ “Unfug denkt man sich nicht aus. Unfug wird’s von ganz allein. Aber dass es Unfug war, weiß man erst hinterher.” Michel aus Lönneberga (A. Lindgren)
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| Liebe Anjanka, herzlichen Dank für all deine Gedanken und Überlegungen! Daran habe ich gestern Abend nicht gedacht – an den Geruch des Menschen. Ich habe die Karotten zwar geschält und dann erst gewaschen, aber eben danach klein geschnitten und nicht mehr gewaschen. Heute Morgen waren dennoch alle Stücke weg. Ob es nun die Kaninchen waren, unsere vielen Igel oder gar unsere 4 – 6 „Mann“ starke Clique der Rabenkrähen, letztere krallen sich alles und verstecken es :-) Doch das Erfreuliche war heute Morgen, dass das gebuddelte Loch nur so tief war wie mein Arm lang, ich konnte also das Ende erfühlen und kein Kaninchen war heute Morgen in Sicht, da wir eine 6-Mann starke Gruppe des Grünflächendienstes schon ab 7:00 Uhr hier hatten, die das Unkraut in den Sträuchern entfernte – bei so viel Trubel verstecken sich die Kaninchen, deshalb auch nur so ein mageres Loch. Am liebsten buddeln die wirklich ab Sonnenaufgang bis ca. 10:30 Uhr, natürlich nur, wenn es drunten ruhig und keiner da ist. Immer in das Loch hinein zu langen ist irgendwie so als wäre man in der Sendung „Dschungelcamp“ – man weiß nie was einen da drinnen erwartet ich weiß ja nicht, ob mich so ein Wildkaninchen beißen würde… also ich würde beißen, wenn mir einer ungefragt unter die Decke langen würde. Doch hierbei setzte ich immer viel Hoffnung auf das Wort „Angsthase“ und hoffe somit, dass falls etwas im Loch drinnen ist, es mindestens genauso viel Angst wie ich hat und aus viel Angst eben noch nicht einmal zwickt :-)An Einfangen dachte ich schon bevor ich hier Rat suchte, aber wie du eben sagst – die Paare sind immer zusammen, selbst wenn also eines von beiden in die Falle laufen würde, so wäre der Partner vorgewarnt und kein Mensch, zumindest ich nicht, will ein Paar trennen. Genau das war ja der Punkt der mich so tief berührt hatte, als eines der Kaninchen ins Loch flüchtete und dieses dann… und ich dessen Partner drei Tage lang da unten am Sandkasten rumsuchen sah. Da musste ich immer an meinen Vater denken, der seine Ehefrau / meine Mutter schon mit 53 Jahren verlor – er wirkte damals so verloren und hilflos, und er war es tatsächlich auch, bis er dann (endlich) auch verstarb. Sich organisieren ist nicht möglich. Unser eigentliches Gebiet hier, so wie es bis vor 2,5 Jahren war, beherbergt viele ältere Menschen mit einer zwar noch guten Rente, aber die meisten sind mittlerweile alleine, haben den Ehepartner schon verloren. Ich bin mir meinen 48 Jahren eine von den jüngsten hier. Und das was hier eben heute noch „übrig“ ist, das sind zum Großteil verwitwete, ältere Menschen die schon damit seit 2 Jahren völlig überfordert sind, dass ab dem Frühling bis zum Spätherbst der Lautstärkpegel bei uns vor und hinter den zwei genannten Reihenhäuser lauter ist, als zwei Kindergärten und ein Freibad zusammen. Ich gehöre wirklich zu den ganz wenigen hier, die sich mittlerweile sogar freuen können, wenn es nur deshalb extrem laut ist, weil sie Fußball auf der Wiese spielen oder Völkerball, etc. Und die Eltern sitzen dann mit Decken, Grill und Speisen mit auf der Wiese. Doch genau diese Situation ist eben für viele hier schon eine störende Extremsituation, die meisten bemerken deshalb die kleinen Feinheiten wie Bspw. „das Bienenspiel“ gar nicht, sie nehmen nur das Geschrei dabei wahr. Zudem sind einige Bewohner hier in Sachen Tierbehandlung schon abgestumpft, denn viele sahen das vorletztes Jahr mit dem Schwan (sorry, hatte mich gestern in der überhitzen Phase verschrieben, es war keine Ente, sondern eine Schwanenfamilie) als die Schwanenmama einen ersten verheerenden Schlag mit dem Stock abbekam, so dass sie nicht mehr flüchten konnte und regelrecht totgeschlagen wurde. Viele Mieter hier hatten unserer Baugesellschaft / Vermietung das geschrieben, aber statt etwas für den Tierschutz zu unternehmen, kam unsere Baugesellschaft dann einen Monat später Ende Mai mit einem LKW voll Sand und 4 Arbeiter verschlossen den ganzen Tag, ALLE Kaninchenlöcher hier auf UNSERER Wiese. Später erfuhren wir, dass sich eben die Eltern der Kinder beschwerten, dass die Kinder in diese Löcher fallen könnten und mit dem Fuß umknicken, etc. Nur was eben zu all dem nicht passt, ist die Tatsache, dass wir hier schon seit 10 Jahren ein Schild stehen haben, auf dem Bspw. Ballspiele, Fahrradfahren, etc. auf dem gesamten Gebiet verboten ist. Sprich UNSERE Kinder durften das hier alles nicht – jetzt werden sogar die Kaninchen erstickt und einfach am Mittag zugeschüttet, damit man besseres und sicheres Fußballspielen kann – trotz Verbotsschild. Kein Rundschreiben wegen des Totschlagens des Schwanes, stattdessen genau 3 – 4 Wochen später diese Attacke gegen die Kaninchenbaus auf unserer Wiese. Ich möchte euch nicht berichten, was ich diesen Männern alles an den Kopf geworfen haben, die absolut gezielt zu zweit, zeitgleich Sand in zwei nahe beieinander liegenden Löchern kippten. Die hatten sogar noch so eine große Maschine / Presse dabei, die man auf große Bausstellen auf dem verteilten Sand hopfen lässt, bevor der Teer danach drauf kommt. Mit dieser Maschine hat dann der dritte Mann jedes Loch und jeden Weg unter der Wiese zum Einbruch gebracht. Der vierte hat für den Sandnachschub gesorgt. Wie schon einmal gesagt, so ein Balkon kann wirklich zum Horror werden, denn manches hätte man dann nun wirklich nicht mitbekommen wollen. Und unsere Grünanlagen waren schon immer – ich wohne hier über 25 Jahre und meine Tochter war damals 3 Jahre alt – niemals als Spielplatz gedacht, denn bevor die großen Rasenflächen angelegt wurden, da kamen zwei Dutzend LKW’s mit Erde und schütteten alleine auf unsere eine Grünanlage 6 große HÜGEL auf und dann erst wurde der Rasen darauf gesät. Damals hieß es, diese Hügel sollen das Ballspielen unmöglich machen, denn die Grünanlagen sollen entspannend und naturfreundlich sein, nicht als Spielplatz dienen. Deshalb auch das Verbotsschild, spielen… und Hunde verboten. Dementsprechend hoch waren natürlich auch über 25 Jahre die Mieten – heute durch die Decke geprescht und völlig überzogen hoch, gerade wegen der Nebenkosten der Grünanlagenpflege, da dürfen plötzlich andere die noch nicht mal in unseren Häusern wohnen all das, was unsere Kinder nie durften – und dafür werden sogar Kaninchen in deren Bau jämmerlich begraben und erstickt, von unserer Bausgesellschaft / Vermietung beauftragt, damit sich keiner verletzt… Und die, die sich damals wegen des Zuschüttens der Kaninchenbaus beschwerten, denen wurde gesagt, dass es ihnen frei stehe umzuziehen. Klar, seit 3 – 4 Jahren sind leer stehende Wohnungen eine Goldgrube – wer braucht da noch Rentner oder Mittelständer, wo ganz andere, mit neuen Mietverträgen sogar noch mehr zahlen würden. …und da sage mir bitte schön noch einer, dass es bei solch’ Hilflosaktionen und Chaoszuständen selbst bei den Baugesellschaften und Vermieter, noch irgend ein Amt oder Verein geben kann, den zwei Wildkaninchen scheren oder ein Schwan oder… …und das haben eben auch meine Nachbarn und Mitbewohner erleben müssen, demnach können diese noch länger schon nicht mehr glauben, dass es irgendwen schert wie es ihnen selbst hierbei ergeht – geschweige denn den Tieren. Sich im Netz zu organisieren, um dagegen vorgehen zu können – ich bitte euch :-) wenn ich doch schon hier die Unterstellung der Ausländerfeindlichkeit erfahren habe, was glaubt ihr denn was sich dann erst bei einem sich im Netz zu Organisieren für Vorwürfe und Unterstellungen auftun würden. Mal übertrieben gesagt: Ab einer bestimmten Anzahl einer Gemeinschaft, werden böse Zungen dies als Terrororganisation, von Rechtsextremen bezeichnen. Bestünde die Problematik hier mit deutschen Kindern, dann wären all diese Vorschläge absolut machbar und sicher auch Erfolg versprechend. Die Menschen hier haben zu Recht Angst als Rechtsextreme, Nazis, Rassisten und/oder als fremdenfeindlich bezeichnet bis beschimpft zu werden, wenn sie nun für andere Menschen die noch nicht einmal in unserer Straße wohnen, die gleichen Regeln hinter und vor unseren Häusern einfordern möchten, wie sie diese selbst seit über 25 Jahren hier als Bewohner befolgen mussten oder befolgten. Es war zwar nicht das Spieleparadies für unsere Kinder, denn die mussten zum Spielen in das 800 Meter entfernte Jugendhaus mit Abendteuerspielplatz, etc. – aber für die Anwohner hier war es letztlich dann eben ein Stück weit Ruhe und Natur pur, denn wie gesagt, die Menge der verschiedenen Tierarten hier war schon ein Erlebnis in einer Vorstadt einer Großstadt. Ich erklärte das alles nur deshalb, weil man eben gewisse Vorschläge mittlerweile, l e i d e r als naiv betrachten muss – das ist wirklich keine Kritik, sondern ein wahres Drama oder Dilemma, dem man sich bewusst werden sollte, wenn man es selbst noch nicht erlebte. Denn sehr viele erleben das seit einiger Zeit. Was gäbe man in solchen Zeiten, für einen „kleinen“ Bauernhof auf dem Lande – denn wenn der Mensch dem Menschen nicht mehr gerecht werden kann, dann möchte er doch wenigstens noch mit der Natur im Verbund stehen können. @Diabi, RICHTIG, das eingezäunte Wiesenareal hat schon immer seine eigenen Kaninchen dort beheimatet – durch den nun jüngsten Wegfall von 10.000 qm² Busch und Wiesen jetzt, sind ganz andere Kaninchen „obdachlos“ geworden. Und diese kommen nun natürlich genau auf unser Wiesenareal, denn hier wurden ja vorletztes Jahr alle Kaninchenbauten zertrümmert inkl. die darin befindlichen Kaninchen umgebracht. Fazit: Unser Areal hier ist wohl seither auch nie mehr eingenommen worden, denn bei dem Menschenauflauf von Frühjahr bis zum Spätherbst, kann hier keine Kaninchenfamilie mal in Ruhe beginnen zu bebauen… Da magst du also vollkommen richtig liegen, dass alle sicheren Stellen bei uns schon von anderen Kaninchen besiedelt sind. „Ansprechpartnern für Flüchtlinge“? Sagt denn diese Bezeichnung nicht schon aus, dass es eben keine Ansprechpartner für mich sein werden (können – zeitlich u. s. w.)? Also, wenn Deutschland für etwas bekannt ist, dann auch für seine penible Bürokratie und ich bezweifle auch stark, dass mir größere Kinder aus der „Columbus Willkommensschule“ eine Hilfe mit den Kleinen hier vor Ort sein werden können / wollen. Die haben ganz andere Probleme, wollen die Sprache lernen, eine gute Ausbildungsstelle oder gar Studienplatz finden können, etc. Alle Jugendliche erleiden erst einmal eine Art „Reizüberflutung“ und diese plötzliche „Freiheit“ und Selbstständigkeit in dieser hoch industriellen Welt, etc. – die haben hier echt anderes zu tun als weiter auf die kleinen Geschwister aufzupassen und zu sorgen… Deutschland ist für diese Jugend eine Art „Befreiungsschlag“, der jedoch selten in solch’ hohem Ausmaß auch wirklich gut tut. Und genau deine Geschichte mit dem einstigen Nachbarsjungen bestätigt das doch haargenau – er hing an deinem Mann, weil es für ihn eine Art „Befreiung“ war, raus aus dem Gewohnten ins Neue… Das ist immer mal machbar, sofern es sich um ein, zwei in der ganzen Nachbarschaft handelt. Jedoch wenn man 120 Wohneinheiten gegen 40 Wohneinheiten hat, dann kann man nicht mehr von ein, zwei reden, sondern von 3 : 1 wobei sich ein jeder von uns quasi drei zu Herzen nehmen müssten. Und ehrlich gesagt ist so ein GARTEN auch ein gelungenes Lockmittel, sprich Stück Natur pur – wir hingegen haben nur noch einen Balkon zu bieten, auf dem sich „Horror-Szenen“ mitverfolgen lassen. Also der Trumpf in der Hand fehlt auch noch. Ich finde all deine Vorschläge sehr ehrbar, doch selbst wenn ich die Tatsache der großen Überzahl jetzt mal bei Seite schiebe, da frage ich mich dann schon, w e r soll sich denn all die Zeit für solche „Honig um den Mund schmier Aktionen“ nehmen? Wir leben in einem hoch industriellen Land, mit – wie du so schön erwähnst – einem wissenschaftlichen Fortschritt wie in nur wenigen anderen Ländern, hier rennen schon die Deutschen und unsere alteingesessenen Migranten ihrem eigenen Alltag hinter her und der Tag könnte 48 Stunden haben – diese sozialpädagogischen Vorgehensweisen können auch, mal abgesehen vom Zeitaufwand, nicht von jedem X-beliebigen Laien absolviert werden. Und, wenn ich nur daran denke, dass heutzutage schon in Großstädten der eine und andere Nachbar, noch nicht einmal alle anderen Nachbarn kennt, obwohl… da frage ich mich dann schon, in welcher schönen „Traumwelt“ du verweilst, wo jeder, jeden ganz einfach auf den richtigen Weg bringen könnte, wenn er doch nur wollte. Sorry, aber das bezweifle ich stark, denn die meisten haben echt mühe hier im Ländle, deren eigenes Leben wenigstens so zu meistern, dass nicht nur die eigene physische Gesundheit stabil bleiben kann, sondern auch die psychische – letztere wird oft vernachlässigt bis lange gar nicht wahr genommen. Und deine Vorschläge hier sind wirklich ehrbar und weise, aber ich schätze jetzt mal grob, dass maximal nur jeder 3. studierte Sozialpädagoge mit langjähriger Berufserfahrung dies auch so hinbekommen könnte, wir du das so schön und einfach beschreibst. Und so ein „Fachmann“ hat dafür 8 Stunden Zeit am Tag, die auch noch bezahlt werden. Und so ein kleiner Junge zur Gesellschaft im Garten, während man selbst seine Gartenarbeit dabei verrichtet, das ist nur schwer hiermit zu vergleichen, denn diese sozialpädagogische Hinwendung läuft parallel zum eigenen Alltag und zu den eigenen Pflichten, die man erledigt haben möchte. Wer hat nicht gerne etwas Gesellschaft bei der Arbeit und dabei noch das Gefühl man lernt dem anderen etwas? @Terry, im Kindergarten war ich schon. Sogar in jenem Kindergarten, in denen 3 Kinder von den besagten 8 Kindern gehen. Die fragten mich, ob ich wirklich glaube, … (siehe weiter oben) … - die sehen keine Zeit und keine Möglichkeit diesen Kindern Bspw. mal die Wichtigkeit von Bienen darzustellen. Die kämpfen mehr mit dem Problem, dass Kinder hungrig ohne Frühstück kommen und auch nichts zu essen dabei haben. Oder eben all diese Kulturen auch 8 Stunden, oftmals in mehreren Gruppen (so erklärte sie mir), zu „bändigen“. Der Gedanke, dass man alle zusammen in einer großen Gruppe dadurch „bändigen“ könnte, indem ein einziger die Geschichten der Bienen mal spannend und spielerisch vorträgt, der Gedanke ist diesen Damen fast schon weltfremd vorgekommen. Die Zeiten haben sich geändert – berufliche Kompetenz liegt weit unten auf der Anforderungsliste, denn heute sind Flexibilität, Nevenstärke und Selbstbewusstsein, sprich aufgezeigte Autorität ganz oben auf der Liste. Für wahre Kompetenzen bleibt da kein Spielraum mehr. Das ist doch bei den Ärzten schon lange so, denn jene in den städtischen Kliniken berichten von Fließbandarbeit, für wahre Feinheiten, sprich gehobene Kompetenzen muss man schon in einer Privatklinik seine Berufserfahrung absolvieren. Quantität statt Qualität ist das Zauberwort für Wirtschaftswachstum und überquellende Steuerkassen! Polizei? ![]() Vor ca. 2 Monaten schlichen zwei Typen mit Kapuzenwesten um unsere Häuser herum und begutachteten besonders unsere Wohnungsgegebenheiten im Erdgeschoss, von hinten über die Balkone. Danach hatten wir kleine Zeichen an unseren Häusern, mit Kreide… ein Nachbar rief sofort die Polizei und berichtete davon und, dass die beiden Kerle gerade zwei Häuserblock weiter, das gleiche verrichten. Worauf die Polizei ihm lachend sagte, dass das mittlerweile ein Streich von Jugendlichen sei, die Häuser zu beschriften, die lernen die Zeichen aus dem Internet. Zack-Bum, das war’s! Zwei Tage später Einbruch im Erdgeschoss über die Balkontür – die allein stehende Dame kam gegen 17 Uhr nach Hause, die Polizei war schon da, denn die riefen wir und die Dame sollte die ganze Nacht mit einem Pappkarton an der offenen, zerschlagenen Balkontüre verbringen und WICHTIG: „Nichts anlangen!“, denn der Spurendienst hatte erst am nächsten Morgen um 11.00 Uhr Zeit zum Erscheinen. Entschuldigung, aber entweder lebe ich in einer anderen Welt als einige hier oder es gibt tatsächlich noch irgendwo Polizeidienststellen die ZEIT und Interesse haben, eine Strafanzeige gegen ausländische Kinder wegen Tierquälerei an Wildkaninchen & Co aufzunehmen? Ich meine, diese Herrschaften der Polizei haben von ganz oben die Anweisung, bei vorliegenden Straftaten von so genannten „Flüchtlingen“ oder „Asylanten“, partout deren Nationalität n i c h t an die Presse weiter zu geben, und da soll ich glauben, bei dem oben selbst erlebten, dass diese dann Strafanzeigen wegen Tierquälerei in Richtung Kinder, sprich nicht deutsche Kinder aufnehmen? Das müssen die aufnehmen? Oh nein, die sagen keine Zeit, kommen sie in drei Tagen wieder und bitte bringen sie eine Liste der Zeugen mit, inkl. Name und Anschrift. Das erlebst du nur einmal und ca. 85% werden nach diesem Erleben eben nicht mehr zur Polizei gehen, denn hier wurde schon indirekt verhindert, dass es zu solchen Anzeigen kommt. Und kommt man dann doch, dann gibt’s sicher noch die eine und andere „Auflage“ oder Schikane, die weiter einschüchtern soll. Die sind selbst stinksauer über die Anweisungen von oben und sind selbst die Bauernopfer auf den Straßen – wenn da mal nur keiner richtig ausrastet, weil ich wegen Wildkaninchen… dann habe ich großes Glück. Die Theorien sind alle herrlich. Die Praxis dann weniger, wenn man sich an der Theorie versucht.
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mein Vater nahm sich seinerzeit auch die Zeit, nachdem ich mich in der Schule immer mit einem libanesischen Flüchtlingsmädel prügelte, zusammen mit mir die Familie zu besuchen... er unterhielt sich dann mit dem Vater des Mädchens bei zig Gläsern Pfefferminztee über alles mögliche, gleichwohl hatte ich danach nie wieder Streit mit dem Mädchen... Und man muss ja keine ganze Wohnsiedlung überzeugen: hat man zwei, drei auf seiner Seite, bereden die dies auch mit den anderen, und dann bewegt sich doch etwas...
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| Das soll jetzt gar nicht böse gemeint sein, aber wie sollen wir dir eigentlich helfen, wenn du keinen einzige Vorschlag annimmst oder versuchst. Du hast bis jetzt für jeden Vorschlag gegen Argumente gehabt. Ich denke die Situation wird sich so nicht ändern
__________________ Liebe Grüße von Lena, Mali, Ben, Mika, Ulli, Sammy und Yanny ♡ Blacky mein ganzes Leben habe ich dich geliebt und den Rest meines Lebens werde ich dich vermissen... ✝08. Mai 2017 Flocke (✝05.März 2017) & Willy (✝31. März 2017) für immer vereint... Geändert von Einhorn09 (26.04.2017 um 17:49 Uhr).
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| Tja, zaubern können wir leider nicht - das würden wir uns oft wünschen. Weglocken funktioniert schon deshalb nicht, weil Kaninchen ursprünglich aus Gegenden mit sandigen Böden stammen und deshalb solche Böden natürlicherweise für ihren Bau bevorzugen. Sie davon abzubringen ist wirklich extrem schwierig. Da bleibt nur das einfangen per Lebendfalle. Vermenschlichen darfst du Kaninchen übrigens nicht so sehr wie du es tust, sie ticken doch an der einen oder anderen Stelle merkbar anders. Ja, natürlich hat der Rammler seine Partnerin gesucht - falls es denn ein Pärchen war, und nicht zwei Rammler oder zwei Häsinnen der gleichen Gruppe. Kaninchen sind nicht monogam, ganz im Gegenteil. "Ehepaare" gibt es da nicht im engeren Sinn. Gruppenmitglieder aus der Kleingruppe werden definitiv vermisst, wenn sie verschwinden oder versterben, und werden gesucht. Das dauert ein paar Tage und dann geht das Leben der Kolonie unverändert weiter. Kaninchen kennen auch keine Familienbande im engeren Sinn, deshalb wird ein Rammler seine halbwüchsigen eigenen Söhne als Konkurrenten bekämpfen bzw. die Brüder sich untereinander, wenn sie geschlechtsreif sind. Manch ein Kaninchenhalter hat diesbezügliche Kastrations-Ratschläge in den Wind geschlagen und das bitterst bereut. Kaninchen können ziemlich brutal zueinander sein, wenn sie den Konkurrenten nicht außer Sichtweite vertreiben können. Ich würde deshalb für die Lebendfallen plädieren, falls du tatsächlich etwas unternehmen möchtest. Es ist die sinnvollste Lösung, die Kaninchen sowie man sie erwischt möglichst weit weg zu bringen (und zu hoffen, dass nicht aus der Nachbarschaft Kaninchen den frei werdenden Revierplatz zu besetzen versuchen, dann wird das ganze nämlich eine unendliche Geschichte...)
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DANKE Lupine! Diese Erklärungen haben mir sehr geholfen, zumindest das alles seelisch ein bisschen lockerer angehen und hinnehmen zu können, denn vieles davon wusste ich nicht. Und du hast das wirklich sehr gut anhand von Beispielen erklärt. Wird jetzt wohl weniger für die Kaninchen hilfreich sein können, sofern ich sie nicht einzufangen versuche - ich werde aber darüber nachdenken - allerdings für mich persönlich ist dieses von dir vermittelte Wissen, doch schon sehr hilfreich, wenn auch nur im tieferen Sinne. Das hast du gut erkannt, dass ich das sehr "vermenschlicht" habe, weil es eben gerade diese Situation... und mein Vater ist erst letztes Jahr verstorben. DANKESCHÖN, hat echt gut getan und wirklich geholfen zu erkennen, dass ich etwas Abstand schaffen sollte. Alles Liebe dir! :-) Geändert von Persephone1968 (26.04.2017 um 18:34 Uhr).
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| Ja, wenn man solch einen Verlust erlitten hat, prägt einen das doch sehr. Und Kaninchen vermenschlichen - das ist ein Problem, dass wohl kaum einem Kaninchenliebhaber fremd ist Aber ich denke, mit diesem Wissen im Hintergrund kannst du jetzt besser eine Entscheidung treffen, ob bzw. was du unternehmen kannst und willst.Die Anregung, bei passender Gelegenheit den Kontakt zu den Eltern zu suchen, würde ich aber auf jeden Fall aufgreifen. Manchmal ist es nämlich einfach eine Art "Betriebsblindheit" die zu Ärger führt. Wenn Eltern nicht mitbekommen, dass es auch andere Lebensentwürfe gibt und dass es folglich auch Verhaltensweisen ihrer Kinder gibt die da problematisch werden, dann werden sie schon allein mangels Wissen nichts daran ändern, genaugenommen können sie gar nichts ändern wenn sie nichts vom Problem wissen. Natürlich wird es immer einen gewissen Prozentsatz Eltern geben, die ihre Kinder für die absolute Krone der Schöpfung halten und mit denen nicht zu reden ist - aber der Versuch lohnt sich, denn nicht alle sind so. Wichtig sind trotz der angespannten Situation Freundlichkeit und Offenheit. Wer direkt einen vor den Bug bekommt, macht automatisch die Schotten erst mal dicht.
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| Ich finde die ganze Situation dort äußerst schlimm. Und zwar auf so vielen Ebenen, dass ich das gar nicht im Einzelnen aufzählen kann. Leider ist es heutzutage wirklich so, dass gerne die "Nazi"-Watsche kommt, wenn sich jemand auch nur im Geringsten negativ gegenüber anderen Nationalitäten äußert. Und sei es auch nur, weil das Problem der Sprachbarriere oder der anderen Lebensentwürfe eine erste Aussprache schwierig gestaltet. Im hier geschilderten Fall spielt die Nationalität eine große Rolle, da in anderen Ländern Tiere nunmal ganz anders wahrgenommen und behandelt werden. Ich fand die Info, dass es sich nicht um deutsche Kinder handelte, schon sehr, sehr wichtig. Und die Situation ist ja auch noch wegen anderer Umstände untragbar. Also ich würde es in diesem Wohnblock nicht aushalten, ohne wirklich Kurzschlussaktionen zu starten, wenn man merkt, dass einem ansonsten keine Behörde etc. helfen will... Sollte Persephone hier noch reinschauen: Wenn du viele Menschen erreichen willst, die dir dabei helfen können, die Situation zu verbessern (oder wenigstens drauf aufmerksam zu machen), dann müsstest du ein wenig mehr Details nennen (Postleitzahl z.B.), gern auch nur per PN. Solange diese Infos fehlen, könntest du auch auf dem Mond leben, so Leid es mir tut - denn da kann man dann keine gezielten Aktionen starten... (wo sollten sich Leute versammeln können?). Ansonsten bete ich, dass sich demnächst alle Tiere eher fernhalten. So schade das auch für euch Anwohner sein wird... LG Anjanka
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Liebe Anjanka, und allen übrigen die noch mitlesen. Ich habe eine Lösung für den Übergang gefunden oder zumindest für so lange, wie der Zaun entweder von unserer Baugesellschaft entfernt oder von den Kindern kaputt gemacht wird. Da ich im Herzogenriedpark (ca. 1 km entfernt) den leitenden Gärtner kenne, habe ich und ein Nachbar heute Morgen dort vorgesprochen und er und seine Mitarbeiter werden heute Nachmittag einen Zaun spenden und auch aufbauen. Nur das Türchen dafür haben wir dann vorhin im Baumarkt gekauft, zusammen mit einem Park-Mitarbeiter, weil es ja „Kaninchen-Sicher“ sein sollte. Klar, haben wir dafür keine Genehmigung, aber das nehme ich auf meine Kappe. Wenn es von der Vermietung entfernt wird, dann habe ich wenigstens einen Wink mit dem Zaunpfahl gesetzt – im wahrsten Sinne des Wortes „Zaunpfahl“ ;-) Klar, es werden auch viele Stimmen und Fragen von seitens der „Eltern“ kommen und der Kinder, wobei ich dann die Chance der Aufklärung nutzen möchte. Sachlich und ruhig, wenn sie es zulassen. Es ist mir lieber, dass erhitzte und/oder verwirrte Gemüter auf mich zukommen und ich mich dann „verteidigen“ / rechtfertigen muss, als wenn ich verlogen oder schleimig auf die zugehen muss und den Bettler oder den Sozialpädagoge mime. Ich werde auf jeden Fall keine Probleme mit der Hausvermietung / Baugesellschaft bekommen, denn so kennt man mich hier als Rebellin, die jedoch auch meist bekommt was man sehr nötig braucht. Maximal wird er kostenlos entfernt, ohne Probleme für mich. Bestenfalls, muss er entfernt werden oder wird zerstört, dann kann endlich gemeinsam eine Lösung gefunden werden. Anjanka, ich lebe natürlich nicht auf dem Mond, auch wenn es mir oftmals selbst so vorkommt, weil andere mir sehr weltfremd erscheinen – ich hatte doch von Beginn an in meinem Profil meine Stadt eingetragen: Mannheim. Aber nun habe ich eine Lösung gefunden und man wird weiter sehen. Und Anjanka, in solch’ einer Situation die ich hier bei uns schilderte, in so einer Situation und schlimmer sind schon einige Vororte, nicht nur in Mannheim. In Berlin oder besonders in NRW, da gibt es schon Gegenden, die können von Polizei nicht mehr begangen werden, bzw. die Polizei mischt sich dort schon gar nicht mehr ein, da diese Gegenden von Familienclans beherrscht werden. Vorwiegend rumänische oder bulgarische. Und Bspw. in einem unserer Vororte, im Westteil des Vororts Neckarstadt, da kommt man ohne türkische Mitarbeiter auch nicht sehr weit, auch als Polizei nicht mehr. Deshalb lag diesbezüglich und hier, mein Fokus auf der Unterstützung und der Hilfe in Richtung der Wildkaninchen, da mir das alles sehr bewusst ist und mit pädagogischen Ansätzen / Richtlinien ist man schon lange kläglich vielerorts gescheitert. Was teilweise am Mitarbeitermangel, zu anderen Teilen an mangelnder Kompetenz, aber vor allem an der mächtigen Masse liegt. Es kamen zu schnell, zu viele, die auch noch dummerweise zu hunderten an einer Stelle platziert wurden – die sich somit schnell gefunden und zusammen getan haben. Hilfe nimmt man nur an, wenn man auch Hilfe benötigt. Ist man aber zu hunderten unter seinesgleichen, dann würden auch wir keinen Grund zur Integration sehen, denn diese Hilfe wäre nur notwendig, wenn wir überall unschön anecken würden – passiert jedoch nicht, wenn man Bspw. 120 Wohneinheiten hinter sich stehen hat und so etwas wie Integrationsprobleme gar nicht empfindet, weil man sie nicht hat. Sie haben vielmehr, in deren Überzahl, das Gefühl, dass wir Integrationsprobleme haben. Und ich würde jetzt mal ganz gelinde behaupten, dass genau dies auch der Fall ist – i c h muss mich nun daran gewöhnen lernen, dass Tierschutz der Vergangenheit angehört und will ich in dieser Richtung auch weiter etwas erreichen, dann muss i c h mich integrieren lernen. Sprich, ich muss es angehen wie sie daher kamen – sie vor vollendete Tatsachen stellen und hoffen, ich kann dabei meinen „Mann“ stehen. Doch Chancen sehe ich hierbei nur sehr geringe, denn mir fehlen mutige und/oder motivierte Mitstreiter im Umfeld, da es leider wirklich schon so ist, dass auch wir Deutschen uns selbst näher sind als Bspw. dem Tierschutz oder der Natur. Zumindest in Großstädten haben wir das ja erfolgreich, politisch abtrainiert bekommen – um Parks, Grünflächen & Co mussten wir Bürger schon sehr lange, fleißig kämpfen um sie entweder erhalten oder noch schwieriger, neu gebaut zu bekommen. Ich habe hier also nichts geschildert, was außergewöhnlich und selten ist. Sondern viel mehr schon oft gegeben, aber eben nicht medial thematisiert, sondern verschwiegen wird. Eine Polizei darf schon aus politischer Korrektheit nicht zugeben, dass sie schon ein ganzes Viertel oder gar einen ganzen Vorort verloren hat, sprich keine Macht mehr darin hat. Es gibt eine ganze Menge Beispiele / Vorreiter in Frankreich, ganze Gebiete sogar in Paris sind schon verloren – auf Youtube in unzähligen Videos anzusehen, dort gehen Anwohner nicht mal mehr nach Einbruch der Dunkelheit auf die Straße und all die suchen neue Wohnungen in anderen Städten. Paris ist schwer betroffen. An Silvester 2016 wurde dort vielerorts mit scharfen Waffen geschossen. Und wenn nicht Silvester ist, dann liefert man sich dort dennoch Straßenkämpfe mit scharfen Waffen. Deshalb der Fokus auf die Tiere richten, denn für alles andere ist der Zug schon längst abgefahren, auch deshalb, weil die Gemeinden und Städte gar keine Zeit hatten und haben, alles was ankommt so unterzubringen, so dass eine fließende Integration automatisch stattfinden kann, und zwar so eine Integration die nicht uns zwingt, uns neu zu integrieren. So wie der eine Junge, in Nachbars Garten (wurde weiter oben geschildert) – würden auf 20 Wohneinheiten nur ein oder zwei Neuankömmlinge kommen, dann wäre Integration fließend in die deutsche Mentalität möglich gewesen. Aber der Bund lässt den Ländern nicht die notwendige Zeit, um das so zu organisieren – hier wurden Städte und Gemeinden vor vollendete Tatsachen gestellt mit Massen, für die es noch nicht einmal genügend Mitarbeiter gibt, geschweige denn einzelner Wohnraum inmitten der bestehenden Bürger. Zwei unserer alten Ami-Kasernen sind voll – das ist wie eine kleine Stadt in der Stadt. Und auf dem dritten Kasernengelände wird gerade neu gebaut – eine ganze Siedlung… alles völlig falsch organisiert, aus Zeitmangel und Not, wegen der Vielzahl… Also mach’ dir da mal keinen Kopf wegen meiner Lappalie hier, zu uns kommt die Polizei wenigstens noch – allerdings nicht wegen Wildkaninchen, Tierschutz oder gar wegen den betreffenden Kindern... Lieben Gruß, Perse Geändert von Persephone1968 (27.04.2017 um 16:06 Uhr).
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