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Bevor ich hier weiter schreibe auch der Hinweis: ich will dich keineswegs angreifen oder beleidigen, ich möchte nur nochmal klar machen, was ich mit meinen Aussagen meine und ich möchte versuchen klar zu machen, warum ich nichts, wirklich gar nichts, von weiteren Tierversuchen halte. Zitat:
Wie ich schon mehrfach erwähnte und deshalb habe ich ja auch ausgeführt wie Forschung auch funktionieren kann: es gibt doch z.B. schon die Forschungsarbeit zu den Veränderungen der Futteraufnahme und -verwertbarkeit bei verschiedener Partikelgröße... und für viele andere Parameter gibt es auch entsprechende Forschungen. Warum also noch mehr Tierversuche - obwohl die vorhandene doch völlig ausreichen um Rückschlüsse zu ziehen? Was ich nicht verstehe ist die Tatsache, dass immer und immer wieder im Grunde doch wohl tierliebe Menschen für jede Aussage eine eigene Forschungsarbeit haben möchten, wo jedesmal immer und immer wieder unzählige Tiere in Laboren leiden müssen --- warum willst du das? Nur damit du einen endgültigen Beweis für etwas bekommst, dass du auch anhand von anderen Daten berechnen kannst? Und die Tiere leiden in Laboren, denn wie du schon schreibst, es können nur Daten gewonnen werden, wenn die Tiere konform gehalten werden, das bedeutet für Labortiere: in engen Buchten, einzeln (denn soziale Strukturen sorgen für unterschiedliche Belastungen, auch Bewegung sorgt für unterschiedliche Daten), damit die Daten eindeutig sind, wird normalerweise dann auch Extremgefüttert und die Tiere werden nach einer bestimmten Zeit getötet und seziert. Muss das wirklich sein? Du sagst wieder und wieder, man könnte keine Rückschlüsse aus den Erfahrungen einzelner Tierhalter ziehen - ja genau das sage ich doch auch und genau das mache ich auch nicht. Aber man kann sehr wohl Rückschlüsse aus bestehenden Forschungsarbeiten ziehen, denn dort wurden doch schon Tiere in Massen konform gehalten und gefüttert und da wurde doch schon gezeigt, dass z.B. eben die Partikelgröße des Futters eine Rolle bei der Verdauung spielt und das die Zahnabnutzung nur unter bestimmmten Voraussetzungen funktioniert, das Nieren durch Wassermangel wie bei einer reinen Heu und Pelletfütterung irgendwann versagen etc. Nun du kannst das sicher sagen: mir reicht das nicht, ich will mehr Tierversuche - aber ich bin Tierversuchsgegner und stehe dazu, ich meine, man kann sehr gut ohne diese elende Massentierquälerei auskommen und trotzdem anhand von wissenschaftlich ermittelten Daten zu schlüssigen Ergebnissen kommen. Ich weiß, das ist nicht die gängige Lehrmeinung in Deutschland wo jeder Professor einem einredet, man müsste zu jedem Thema erstmal ein paar Tiere töten und bei jedem neuen Medikament, egal ob es schon tausende mit gleichen Wirkstoffen gibt, nochmal 1000 Tiere daran glauben müssen, damit sicher gestellt ist, dass auch dieses Mediament wieder die gleiche Wirkung hat, wie die hundert davor... aber ich weigere mich schlicht, mein Wissen auf dem Rücken der Tiere zu erlangen, wenn es auch anders geht - und es geht anders. Nochmal - um es ganz ganz deutlich zu sagen: meine Arbeiten entstehen nicht anhand von Beobachtungen in Foren oder bei irgendwelchen Tierhaltern - davon halte ich nichts. Was die Futtermittelhersteller angeht: was ich negativ sehe, ist die Tatsache, dass sie immer noch schlechte Futtermittel herstellen, aber nun damit Werben, dass sie auf einen Aspekt (eben Getreidefrei oder Zuckerfrei) eingehen und sich damit als große Tierschützer aufspielen. Das stört mich gewaltig, denn wenn wir uns die Futtermittel anschauen, sind sie dadurch leider kein Stück besser geworden, denn es wurden nur einige Futterbestandteile durch andere, ebenso unsinnige, ersetzt. |
Hallo hunnybunnyy, ich persönlich kenne leider keine Arbeit, die sich in der von Dir gewünschten Weise mit dem Vergleich von natürlichem und Industrie-Futter beschäftigt. Es gibt aber etliche Arbeiten bzw. Fachbücher, die zeigen, warum die Pellets heute so sind, wie sie sind. Die Richtlinien für Fertigfutter beruhen auf verschiedenen Untersuchungen mit Faserlängen, Mehlen, Proteinen usw. - das Ergebnis sind die heutigen Empfehlungen für die Zusammensetzung der Futtermittel. Zusammengefasst werden sie von Fekete in "Ernährung der Kaninchen; in: Ernährung monogastrischer Nutztiere, Kapitel 4; Wiesemüller, W. und Leibetseder, J. [Hrsg.], G. Fischer; Jena, Stuttgart; 1993; ISBN: 3-334-60428-4, S. 228" Fekete schreibt dort:"Unter intensiven Haltungsbedingungen erhalten Kaninchen Alleinfutter ad libitum angeboten. Tabelle 134 enthält optimale Nährstoffkonzentrationen von Mischfuttermitteln für die Mast und Reproduktion. Diese Daten wurden unter Benutzung der Angaben des NRC (1977) sowie von Cheeke et al. (1982), Partridge et al. (1983), INRA (1984), Kamphues (1984), Sanchez et al. (1985), Fekete und Gippert (1985) und Lebas (1986) zusammengestellt. Die relativ hohe Rohfaserempfehlung spielt in erster Linie eine diätische Rolle: Sie dient der Durchfallprophylaxe (Cheeke, 1984). Die Faser erfüllt diese physiologische Aufgabe, wenn der unverdauliche Anteil darin groß genug und sie nicht zu fein (<0,1 - 0,2 mm) gemahlen ist (Pairet et al., 1986)" Tabelle 134 enthält diese Empfehlungen, wie sie heute noch gültig sind und die von jedem Hersteller, der Futter für Nutztiere verkauft, auch angegeben werden müssen. (Die Deklarationspflicht für Heimtierfutter ist wieder was anderes - die gibt es nämlich gar nicht und ist somit freiwillig :rolleyes:) Alle Hersteller von Trockenfutter haben mittlerweile mitbekommen, dass ihre Futtermittel nicht optimal sind. Weil sie die Futterkomponenten klein mahlen. Das hat viele verschiedene Nachteile. Der größte ist der, dass es nicht artgerecht ist. Daraus folgen viele weitere... Im Prinzip kann man sich auch alles selbst zusammen "reimen" (aus Deinem bisher Geschriebenen vermute ich, dass Du das sehr wohl kannst - ich schreib's aber trotzdem mal hin): - die hauptsächliche Nahrung der Kaninchen besteht üblicherweise aus Gras/Kräutern - die hat einen Wassergehalt von 80-90% und einen Rohfasergehalt von 3-6% - die Rohfaser ist logischerweise völlig intakt, wenn sie in den Magen/Darmtrakt gelangt - je nach Zusammensetzung der Rohfaser (Verdaulich/Unverdaulich) passiert sie den Verdauungstrakt relativ schnell - dadurch ist ist eine relativ gleichmäßige Passage des Verdauungstraktes gewährleistet - daurch bleibt das Milieu (Bakteriengehalt, pH-Wert) relativ konstant - wegen des hohen Wasseranteils muss eine relativ große Menge aufgenommen werden - auch das gewährleistet einen regelmäßigen Nachschub und sorgt für ein ausgeglichenes Darm-"Klima" :rolleyes: Mit den zermahlenen Komponenten bringt man den ganzen schönen Ablauf durcheinander: - die Nährstoffe in Form der ehemals artgemäßen Nahrung wurden gemäß den Empfehlungen schön kleingemahlen und in handliche, transport-, lager- und verabreichungsfreundliche Stäbchen gepresst - das ist - entgegen nugget's vehementer Verneinung - natürlich ein Nahrungskonzentrat, dem unter anderem das Wasser fehlt - Das Tier nimmt in relativ kurzer Zeit eine große Menge hoch verdaulicher Nährstoffe auf, deren Trägerstoffe im Verdauungstrakt zerfallen - auf Grund der kleinen, zermahlenen Struktur ist die Verweildauer im Blinddarm recht hoch (es fehlt ja die intakte Rohfaser) - Wenn zu wenig nachkommt, nutzen die Bakterien diesen hochenergetischen Brei als Nahrungsgrundlage - manche von denen produzieren ein echt fieses Gift - sie vermehren sich und somit steigt auch die ausgeschiedene Giftmenge - die Gärprozesse (neben Bakterien auch von Hefen ausgelöst, die ja eigentlich für die nützliche Fermentierung der Cellulose dienen) nehmen zu - der pH-Wert steigt - besseres "Klima" für Bakterien - Peng... Diesem, denkbar schlimmsten, Szenario versucht man durch die hohe Menge an Rohfaser in den Pellets auszugleichen - deshalb 15% statt max. 6% - denn sie ist ja klein gemahlen. Menge statt Qualität... Wenn das Tier durch die gefressene Substanz zu schnell satt ist, frisst es seltener. Die Verweildauer des Breis verlängert sich. Es nutzen sich die Zähne zu wenig ab. Dadurch wiederum können Schmerzen entstehen, die das Tier noch weniger fressen lassen... Der Teufelskreis ist perfekt. Das Heu, dass ja für den fehlenden Nachschub sorgen soll, ist so etwas wie ein Vabanque-Spiel. Ist es von schlechter Qualität, frisst das Tier zu wenig - Teufelskreis... Das nur in aller Kürze als meine Gedanken zu Trockenfutterpellets und ihrer "Nützlichkeit" für die Kaninchenfütterung. Wie gesagt: die Hersteller haben das natürlich auch erkannt - und setzen jetzt alles daran, die Erkenntnisse umzusetzen. Als geradezu bahnbrechend scheint mir da DEUKA tätig zu sein. Die haben jetzt die Ergebnisse auch von französischen Kollegen herausgebracht. Die besagen sinngemäß, dass sich das Wildkaninchen völlig korrekt ernährt. Die Rohfaser seiner Nahrung setzt sich aus verschiedenen "Fraktionen" zusammen, die sich in ihrer Verdaulichkeit unterscheiden. Allerdings schildert Kleine-Klausing noch sinngemäß auf seiner Homepage, dass Grobfutter wie verschiedene Gräser und Kräuter Kaninchen nicht sättigen können. Erst Futterkonzentrat zusätzlich wäre erfolgreich. :eek: Ich werde mal ein paar Flugblätter mit diesen Informationen unter den Wildkaninchen verteilen... Wenn Du Literatur suchst, die sich mit Kaninchen beschäftigt, kannst Du mal [URL="http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/Literaturverzeichnis.htm"]hier[/URL] nachschauen. freundliche Grüße |
Mensch diese Engländer nerven :( :( *sauerwerdenüberdiedummen* echt ganz ehrlich die schreiben auch immer das gleiche !! |
Zitat:
Des sin keine Engländer |
achso ich kann nichts dafür die nerven aber trotzdem :( :( |
Ist scho Ok... |
Das ist ja gut :) |
Hallo Atze! Nur kurz Danke für die Literaturhinweise! Gruß an alle. |
Hallo Atze! Hat ein bischen gedauert mit meiner Antwort - dafür fällt die jetzt aber auch ein bischen länger aus. Ich habe mir gedacht, dass das vielleicht auch für andere Leser interessant sein könnte... Zitat:
Dies ist im [URL="http://www.gesetze-im-internet.de/futtmv_1981/__14.html"]§14[/URL] der [URL="http://www.gesetze-im-internet.de/futtmv_1981/index.html"]Futtermittelverordnung[/URL] geregelt bzw. läßt sich bei Kamphues, J. et al. (2009): Supplemente zu Vorlesungen und Übungen in der Tierernährung. 11. überarb. Aufl. - M. & H. Schaper. (S. 60) nachlesen. Das heißt, dass wenn Inhaltsangaben gemacht werden, dann darf der Hersteller nicht nur die Inhaltsstoffe aufführen, die sich besonders vorteilhaft anhören, sondern muss eben alles angeben (eventuell dann eben auch Dinge, die für die Ernährung weniger geeignet sind). Wenn einzelne Inhaltsstoffe besonders ausgelobt werden (z.B. bei einer Produktbezeichnung wie etwa "Karotten-Snack", dann MÜSSEN die solcherart ausgelobten Inhaltsstoffe auf der Verpackung mit Prozentangaben angeführt werden - wenn dann bei einem "Karotten-Snack" 5% Karotte enthalten ist, dann kann man sich seinen Teil dazu ja denken...). Es ist übrigens auch nicht erlaubt, mit einer (angeblichen) gesundheitlichen Wirkung eines Futtermittels zu werben. Es gibt da allerdings ein paar Formulierungen, die nicht so toll sind, wie z.B. "pflanzliche Nebenerzeugnisse", aber vom Gesetzgeber toleriert werden. Der Verbraucher hat damit zumindestens die Möglichkeit, solche Futtermittel im Regal stehen zu lassen, die entweder keinerlei Inhaltsangaben machen oder bei denen irgendwelche nichtssagenden Bezeichnungen angeführt werden. Zitat:
Ebenso schwank der Rohfaseranteil einer Pflanze, bei Gräsern vor allem in Abhängigkeit des Alters der Pflanze. So hat z.B. ein Gras auf einer Mähweide beim Austrieb im Frühjahr einen Rohfasergehalt von etwa 19% bezogen auf die Trockenmasse (in der Regel werden Angaben zu Inhaltsstoffen wie Rohfaser, Energie o.ä. auf die Trockenmasse bezogen, um einen Vergleichswert zu haben, der unabhängig vom Frischgewicht ist, da der Wassergehalt eben stark schwanken kann). Im ausgeblühten Zustand hat ein Gras auf einer Mähweide dagegen im Schnitt einen Rohfasergehalt von etwa 35% bezogen auf die Trockenmasse. Bei vom Menschen unbeeinflußten Gräsern (keine Düngung, keine Mahd) dürfte der Rohfasergehalt eher noch höher liegen, als bei den Gräsern einer Mähweide. Mit dem Rohprotein und auch dem Energiegehalt sieht es ähnlich aus, mit dem Unterschied, dass diese mit steigendem Alter des Grases abnehmen (der Energiegehalt stärker als der Rohproteingehalt). Die von Dir gemachten Angaben von 3-6% Rfa bezieht sich sicherlich auf das Frischgewicht (und sind damit schwer vergleichbar), aber selbst dann sollten die Werte eigentlich einen viel größeren Bereich abdecken (zumal der Wassergehalt vor allem bei Gräsern mit zunehmendem Alter der Pflanze deutlich absinkt). Unter anderem ist dies bei Kamphues et al. (2009) auf S. 65 nachzulesen (vollständige Literaturangabe s.o.). Zitat:
Zitat:
García, J.; Carabano, R. & de Blas, J.C. (1999): Effect of fiber source on cell wall digestibility and rate of passage in rabbits. - Journal of Animal Science 77: 898-905. Weiterhin wird die Geschwindigkeit der Darmpassage auch noch durch den Anteil der Rohfaser (und der Zusammensetzung der Rfa) im Futter beeinflußt - je höher der Rohfaseranteil, desto schneller die Darmpassage. Siehe hierzu beispielsweise Fraga, M.J.; Pérez de Ayala, P.; Carabano, R. & de Blas, J.C. (1991): Effect of type of fiber on the rate of passage and on the contribution of soft feces to nutrient intake of finishing rabbits. - Journal of Animal Science 69: 1566-1574. Dabei sollte man aber im Hinterkopf behalten, dass es nicht unbedingt darauf ankommt, das Futter so schnell wie möglich durch das Kaninchen zu bekommen. Zitat:
[quot] Das Tier nimmt in relativ kurzer Zeit eine große Menge hoch verdaulicher Nährstoffe auf, deren Trägerstoffe im Verdauungstrakt zerfallen. [/quot] Die Verdaulichkeit des Futters hängt natürlich auch von dessen Inhaltsstoffen ab und nicht allein von der Darreichungsform. Wenn der Hersteller beispielsweise auf den Einsatz von hochverdaulicher Getreidestärke und Melasse verzichtet, dann ist das doch schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Ein Problem könnte der Vermahlungsgrad bzw. der Anteil an Feinpartikeln (< 0,3mm) bei pelletiertem Futter sein. Interessant wäre hier, wie die Verteilung der Partikel in einem solchen Pellet eigentlich aussieht. Aber auch hier wird es zwischen den einzelnen Herstellern sicherlich große Unterschiede geben. Im Allgemeinen ist der Vermahlungsgrad um so höher, je kleiner die Pellets sind und je glatter deren Oberfläche aussieht (die Glätte der Oberfläche hat übrigens nichts damit zu tun, dass die Pellets mit irgendwelchen Vitaminpräparaten eingesprüht worden sind). Was mir nicht ganz klar ist, ist was Du mit den "Trägerstoffen", die im Darm "zerfallen" meinst. Zitat:
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Ein gewisser Anteil der "unerwünschten" Bakterien befindet sich übrigens immer im Magen-Darm-Trakt der Tiere - diese vermeheren sich allerdings nur übermäßig, wenn ihnen ein zu großer Anteil an leicht verdaulichen Kohlenhydraten zur Verfügung steht. Zitat:
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Ein zu geringer Rfa-Gehalt des Futters kann außerdem noch dazu führen, dass zu wenig Weichkot abgegeben wird, was wiederum ebenfalls zu Verdauungsproblemen führen kann. Ein zu hoher Rfa-Gehalt (also deutlich über 20%) kann dagegen dazu führen, das die Tiere mit Rohprotein unterversorgt werden (dies wirkt sich negativ auf die erwünschte Mikroorganismen im Blinddarm aus, weil denen dann eine zum Wachstum benötigte Proteinquelle fehlt). Zitat:
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Die oftmals negative Bewertung von Trockenfutter und die Aussage, dass pelletiertes Trockenfutter nahezu zwangsläufig zu Verdauungsproblemen führt, halte ich nicht für haltbar. Ich könnte mir folgende Erklärung für die scheinbare Häufung von Verdauungsproblemen in Zusammenhang mit pelletiertem Trockenfutter vorstellen: Ein nicht unerheblicher Teil der Halter füttert die Tiere wohl in erster Linie mit Trockenfutter und Heu (die klassische "Kinderzimmerhaltung"). Dann gibt es ab und zu - vielleicht weil dies gerade auch auf dem menschlichen Speiseplan steht - mit einem mal eine große Menge an Frischfutter (etwa Kohlrabiblätter, vielleicht schon nicht mehr ganz so frisch), ohne dass die Tiere daran gewöhnt sind (also genau das, was man nicht tun sollte). Am nächsten Tag steht dann schon wieder Trockenfutter auf dem Plan. Das Tier bekommt Verdauungsprobleme und der Tierarzt wird aufgesucht. Der fragt natürlich, was denn hauptsächlich gefüttert wird und die Leute antworten natürlich "Trockenfutter" (die Kohlrabiblätter sind, da eine Ausnahme, schon wieder vergessen). - Tja, und schon ist das Trockenfutter an den Verdauungsproblemen Schuld... Wie schon gesagt, letztendlich muss jeder selber eintscheiden, wie er seine Tiere ernährt. Als Fazit könnte man aber vielleicht festhalten, dass wenn Trockenfutter gefüttert wird, dann solches ohne Getreidestärke und Melasse. Zusätzlich sollte bzw. muss immer Heu und auch Wasser zur freien Verfügung stehen (also rund um die Uhr), wobei das Heu in erster Linie dem erforderlichen Zahnabrieb dient und die Tiere darüber hinaus auch noch beschäftigt. Gruß an alle. |
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