![]() |
Heyy ich würde euch sagen das Trockenfutter oder Pelets beides in der gleichen Art nicht gesund sind für Nini ich geb zu so einen Fehler ich hab den Ninis auch schon Trockenfutter geben aber mache es nicht mehr =))Das finden ich die beste Lösung von allen =PP |
Guck dir mal den link an Anni, eigentlich kann ich dir ja nur zustimmen, aber seitdem ich den Link gelesen habe, nur mit Einschränkungen:cool: |
ach naja meine ninis sind denke ich auch über obst gemüse und grünfutter friede freude eierkucehn glücklich =)) |
Deshalb sollten sie ja auch auf keinen Fall nur im käfig hocken, sondern freilauf haben.....die Tierärzte sagen inzwischen, kein oder wenig trockenfutter, weil getreide), aber meiner hat mir gerade diese woche gesagt, auch nicht zu viel Grünfutter zu geben, das könnte auch hefen verursachen......was soll man denn nun glauben? Also ich habe das trofu drastisch reduziert, merke aber auch, dass zuviel Nassfutter (ich nenne es mal so ) auch nicht so gut ist.... bleibt also in der Hauptsache Heu ? |
Grünfutter verursacht und begünstigt keine Hefen. Was Hefen begünstigt sind Obst und manche Gemüsesorten. Um diese Aussage zu verstehen muss man aber klar zwischen Grünfutter und Gemüse unterscheiden. Grünfutter = Gräser, Wiesenkräuter, Grün von Kulturpflanzen, Küchenkräuter, Blätter, Blumen. Gemüse = Möhren, Fenchel, Salate etc. Gemüse und Obst enthalten normalerweise wesentlich mehr Zucker (und andere Zuckerarten) als Grünfutter. Dieser Zucker dient in der Tat im Darm den Hefen als Nahrung. Übrigens: wenn ein TA vom Trockenfutter nur wegen dem Getreide abrät, dann hat er aber auch nicht mal ansatzweise verstanden, wo die Probleme beim Trockenfutter (hier ist vor allem das Pelletfutter in jeder Variante zu nennen) liegen, denn nur das Getreide allein ist nicht das Problem, sondern auch die Form des Futters und div andere Zusatzstoffe. Getreide ist auch nicht generell schädlich... aber das näher zu erläutern würde in einem Forum wohl zu weit gehen. Heu ist und bleibt nur ein Wiesenersatz. Deshalb kann dieser Ersatz, der im Grunde zu viel Rohfaser und zu wenig Kohlenhydrate, Proteine und Vitamine erhält auch nicht wirklich das Hauptnahrungsmittel für Kaninchen sein. Heu ist Beschäftigungsfutter und eine Fütterung aus Heu und Grünfutter/Gemüse ist nur ein Ersatz für durchgehend frische Wiese (es wird also trockene Wiese gegeben und die fehlenden Proteine, Kohlenhydrate, Feuchtigkeit und Vitamine werden dann mit dem Gemüse und besser noch mit Grünfutter gereicht). Grünfutter muss niemals rationiert werden und sollte täglich auf dem Speiseplan stehen. Gemüse sollte nicht in zu großen Mengen gereicht werden, hier reichen ca. 100 g pro kg Kaninchengewicht am Tag (bei kleinen bis mittelgroßen Kaninchen, Riesenkaninchen müssen anders ernährt werden). |
Und ich verweise nochmals auf den Link:D auch mit Krytische, übrigens Herzlich Willkommen bei uns! [url=http://forum.rabbitrescue.de/thread.php?threadid=4878]Kaninchen- und Tierschutzforum von RabbitRescue | Kaninchenernährung | Kann man getreidefreies Trofu weglassen?[/url] |
@Lolo ich habe es gelesen und nun? |
Jetzt weißt du vielleicht etwas mehr(schon alle 10 Seiten?), ich war vorher völlig gegen Trofu, jetzt kann ich es schon besser(das heißt noch nicht ganz) verstehen, wenn Kaninchen wenig davon bekommen. |
Kaninchen brauchen kein Trockenfutter und genau das wurde in dem Thread auch deutlich, als Atze nämlich nichtmal ansatzweise begründen konnte, warum er es gibt und welchen Mangel die Tiere angeblich haben, wenn sie es nicht bekommen... Aber wenn Fragen dazu sind, frag und ich erkläre es gern genauer... Und: ich habe als Konsequenz aus der Diskussion mit Atze meine Ernährungsseite und die Trockenfutterseite überarbeitet... vielleicht hilft das ja auch schon ein wenig weiter. |
Naja ob das da nun steht oder nicht, ich kaufe kein TroFu Feierabend. Meine haben den bis jetzt teilweise recht heftigen Winter wunderbar ohne TroFu überstanden. |
Huhu.... und willkommen Tinchen... wir stolpern uns auch überall über den Weg... ;o)) Das www ist wohl doch ein Dorf... Also ich finde auch den genannten Beitrag muss man sehr differenziert lesen... Ich habe ihn auch stellenweise verlinkt und muss sagen, dass es wenn es so verstanden wird auch wieder vorsichtiger damit angehen werde... Ich fand eigentlich diese Diskussion unheimlich aufschlussreich... Zumal wir z.B. seitdem auch unsere eigene Fütterung nach und nach etwas überarbeiten und z.B. nun auch einen guten Anteil hochwertiger Trockenkräuter und deutlich mehr Grünfutter (nicht zu verwechseln mit Gemüse) verfüttern fangen unsere Kleinen auch an in gewisser Hinsicht selektiv zu fressen... sicherlich nicht so wie sie es in freier Wildbahn betreiben könnten aber es ist nicht mehr so, dass man sich wild auf alles Fressbare stürzt... zudem haben wir uns auch angewöhnt häufiger zu füttern in unregelmäßigen Abständen... Und das waren eigentlich Informationen o. Ansatzpunkte die ich vermitteln wollte o. das Auge dafür schärfen wollte als ich anfing auf den Thread zu verweisen... LG Anita |
Hallo Leute In vielen größeren Tiermärkten fällt man auch häufig über Angebote von "Bunny" . Egal ob es große Zoo Handelsketten sind aber auch kleine Zootierhandlungen bieten (Teilweise nicht alle) diese Produkte generell an. Aus meiner Vergangenheit hab ich sehr lange überlegt und recherchiert welche Produkte ich meinen Langohren verfüttern will oder möchte. Natürlich ist nicht jedes Langohr gleich und es gibt auch einige Spezialfälle die spezielles Futter benötigen keine Frage aber wer gesunde Langohren hat die über keinerlei Probleme verfügen kann im allgemeinen auf Spezielles Futtermittel Verzichten. Vor ein paar Jahren bin ich auf den Hersteller Ovator aufmerksam geworden. Seine Produktpalette richtet sich auf kleine bis Mittlere Kanichen Zuchtvereine bzw. Halter.Da ich 10 Langohren besitze gehöre ich da leider auch zu dieser Gruppe. Der Hersteller sind die Muskator Werke : [URL="http://www.muskator.de/mo/index_alt.htm"]Muskator / Ovator Qualitätsfutter für alle Tiere![/URL] Nicht jedem Halter sind auch alle Hersteller in der WWW Ebene bekannt (ist nur eine Anmerkung) Die Produkte sind klar gegliedert und auch auf Schau und Zucht ausgelegt keine Frage . Aber es gibt auch Futtermittel die sich für viele Unserer Tiere eignen würden .Beziehe daher über einen Großfuttermittel Vertrieb die Produkte und das seit Jahren.Der Zahnabrieb bei meinen Langohren ist Tadellos ,keine Haken ,nix. Mein TA wundert sich schon warum meine Langohren keine Zahnprobleme haben !.Als ich Ovator noch nicht kannte hatte ich mir normalen Futter mein Fleckchen gefüttert was ich so im allgemeinen in meinem Umfeld so finden konnte (Märkte , wohne in einer stadt nicht auf dem Land !) .Er hatte damals echte Zahnprobleme gehabt die 2 mal "korrigiert" werden mussten.Nachdem ich auf Ovator umgestiegen bin sind diese Probleme nicht mehr !. Ich kenne auch viele Kaninchenhalter die nur Heu unt Trofu von Ovator verfüttern und die sind auch schon steinalt. Das älteste mir bekannte Kaninchen ist 18 Jahre alt geworden ! . Es hat Heu und TroFu,Wasser bekommen und gelegentlich etwas Gemüse und sonst nix. Generell sollte man nicht TroFu verteufeln und auch generell ablehnend gegenüberstehen.Natürlich versucht die Industrie mit allen Mitteln irgendwas günstig herzustellen und dies dann zu vermarkten. Das darauf einige (nicht alle) Verbraucher reinfallen darüber braucht man glaub ich kein Wort darüber zu verlieren. Generell stehe ich auch zu den Produkten zu der Serie "Bunny" nicht ablehnend gegenüber. Nur meine Meinung ist das dies oftmals nur Marketing ist und der Verbraucher eher veräppelt wird anstelle das er weis was er da kauft. Daher sollte man sich auch hier immer weitere Meinungen einholen und auch sich vom Hersteller generell eine Liste aller verwendeten Materialien zu diesem Produkt geben lassen. Denn wenn ein Hersteller nichts zu verbergen hat so wird er auch breitwillig Auskunft geben !. Wenn wer was zu verbergen hat wird auch keine auskunft über seine Produkte geben. Als Letztes noch was zu Getreide.In vielen Foren diskutiert man immer wieder über das leidige Thema "Getreide". In der freien Wildbahn lebende Kaninchen haben im Sommer oftmals freien Zugang zu Kornfeldern !. Nicht selten zum schaden des Bauern . Die Fressen auch hier Getreidekörner und sogar ganze Ähren . Auch wenn man der Ansicht ist das angeblich Getreide den Langohren mehr schadet als nützlich ist so sehe ich das anders. Es gibt nur wenige Tiere die definitiv Probleme mit Fettansatz durch hohe Mengen von Getreide haben oder andersweitige Probleme . Denn die meisten Langohren die ich kenne und auch selber gehalten habe ( meine Erfahrung darin). Wissen und wussten sehr genau wann sie selber zu "Fett" waren oder nicht. Wenn man denen es auch selbst angesehen hat ,so konnte man auch hier immer auf eine Gemüse /Heu, Wasser Diät deren Gewicht auf längere Zeit hin entsprechend regulieren. Daher Wiege ich immer alle 2-4 Wochen meine Langohren und kann dann so entscheiden wer zuviel frisst und wer nicht und so entsprechend Reagieren. Auch hier sollte man Übertirebene Pflege von normaler Pflege sehr wohl unterscheiden. wenn man seine Futtermittel gefunden hat die man für seine Langohren als richtig erachtet wird auch auf längerer Zeitraum hin dies Verfüttern. Egal ob Getreide darin enthalten ist oder Abfallprodukte aus der Mehlindustrie !. |
Zum Ovatorfutter: Die Inhaltsstoffe dieser Futtermittel können hier eingesehen werden und jeder, der ein wenig [URL="http://www.diebrain.de/k-trofu.html"]Hintergrundwissen[/URL] hat, wird dann auch wissen, was er von diesem Futter zu halten hat - egal wie viel Werbung hier gerade für das Futter gemacht wird: [url=http://www.diebrain.de/k-inhalt.html]Kaninchen INFO - Trockenfutter[/url] Zum Getreide: wir leben nicht in einer Klimazone, wo das Getreide ganzjährig erntereif und die Stärkemenge im Getreide immer verfügbar ist. Fakt ist: nur im Herbst zur Erntezeit finden wir im Getreidekorn die, für Kaninchen eher unverträgliche, Stärkemenge. Ansonsten sind die grünen Getreidehalme und sogar die unausgereiften Getreidekörner für Kaninchen in der Tat ein hochgesundes Futter.. das hat wohl noch keiner bestritten. Was es mit dem Stärkeabbau im Kaninchendarm und den Problemen damit auf sich hat ist in der vorab mehrfach verlinkten Diskussion im Forum erläutert worden. |
Zitat:
Hallo Kryptische Erstmal herzlich willkommen im Forum.kleine bitte vorweg um es mal klarzustellen. Theorie ist die eine Sache Praxis eine Andere !. Noch dazu hab ich ergänzend erwähnt das nicht jedes Tier 100% identisch isst. TroFu ist durchweg eine alternative und wird nicht nur im Zuchtbereich eingesetzt. Weiter ergänzend dazu sind deine Links nur irreführend und haben keinen Bezug auf das Futter OVATOR. Sondern sind nur infos im allgemeinen über Trofu . Falls dir das entgangen sein sollte ist TroFu = TOCKENFUTTER. also futter mit wenig Feuchtigkeit . Diese können auf Unterschiedlichster weise zusammengesetzt sein je nach Hersteller und Anbieter !. Es gibt ausserdem Menschen die über Mehrjährige erfahrung zur Haltung von Kaninchen besitzen und die können durchweg älter sein als wir beide zusammen ! . Kenne viele Private Kaninchenhalter und viele Züvchter (war früher selbst mal Züchter gewesen) und mein Standpunkt ist das man Trofu nicht verteufeln soll wie viele es immer wieder machen !. Wenn du eine Korrekte zusammensetzung von den Produkten von Ovator haben willst dann schreib den Hersteller Muskator doch an per Mail und lass dir eine Liste zukommen. Wäre TroFu so schlimm wie du es darstellst ,müssten Millionen Kaninchen mittlerweile verendet sein . Und das west du genausogut wie ich das dies nicht der Fall ist !. Auch wenn dies hier etwas hart und agressiv geschreiben wurde, betone es ausdrücklich das es nicht der Fall ist sondern das Wissen über TroFu auf Theorie UND Praxis beruht ,dabei hab ich durchwegs gute bis sehr gute Erfahrung gemacht . Mit dieser Tatsache stehe ich aber nicht alleine da ,da sind mindestens 1000 wenn nicht noch mehr Leute die die gleiche Erfahrung in dieser Art und Weise gemacht haben !. Ich streite auch nicht ab das bei falscher Anwendung von TroFu mögliche Probleme entstehen können ,aber dies ist nicht alleine bei TroFu der Fall,es betrifft jedes Futter für Kaninchen !. Dies nur mal so nebenbei angemerkt!. Will und möchte niemanden dazu bekehren ,aber man sollte diesem Thema mindestens Neutral gegenüberstehen und auf eigene art Erfahrungen sammeln bevor man irgendwelche Links zu irgendwelchen Seiten mit Irgendwelchen Infos setzt ( Meine Meinung) !. Zitat:
Wie auch schon erwähnt ist die Menge des "Schrotes" (was oftmals als abfall der Mehlindustrie angegeben wird) in jedem Futtermittel (Bereich TroFu) gänzlich unterschiedlich. Jedenfalls Getreide ( Gerste,Roggen,Weizen ,etc.) in sehr geringen Mengen in Körnerform kann ganzjährig sogar an die Langohren verfüttert werden ohne das sie Gewichtsprobleme kriegen !. Man sollte auch wissen das die Kaninchen sich in einer bestimmten Jahreszeit eine art "Wintervorrat" anfressen worrüber sie (mehr oder weniger) davon zehren können falls sie mal in regionen kommen wo das Futter nicht so üppig vorhanden ist. Deswegen sehen Kaninchen im Winter oder in der Herbst /Winterzeit meist etwas "moppeliger" aus als im Frühling oder Sommer !. Dies ist auch nur eine reine information ,nix weiter. Mal was generelles zu Stärke : Mit ein paar Tricks lassen sich die Stärkeketten leicht aufbrechen und daraus eine ähliche Form von Zucker gewinnen. Dieser Chemische Prozess wird oft auch zur Bierherstellung verwendet ( wer kein Weizenbier kennt hat die Welt verpennt *grins*) . Natürlich geschiet dies nicht ohne zusätzlicher Stoffe keine Frage Aber wenn man zu dem Körnern die entsprechenden Stoffe die die Langohren fressen dürfen beigibt( um die Stärkeketten aufspalten zu können) so entsteht auch hier eine art "süßstoff" ( um es mal zu umschreiben) das vom Langohr problemlos abgebaut werden kann. Da die Stärke an sich gespalten wird. Wenn un das Langohr genug freilauf hat so kann auch die so gewonnene Energie durchwegs genutzt werden ohne dabei angst haben zu müssen das Langohr wieder in den Käfig zu rollen. Die zugabe dieser Stoffe kann auf vieler art und weise geschehen .Z.B. Durch Kräuter (getrocknet oder frisch) oder durch Aufnahme von Flüssigkeiten (Tropfen ins Wasser geben) um nur mal ein Paar möglichkeiten zu erwähnen Hier mal eine Wiki Seite betreffend Stärke . Sollte man sich durchlesen bevor man ins detail geht (ist nur ne Info nix weiter) [URL="http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4rke"]Stärke – Wikipedia[/URL] |
ich gebe nugget recht =)) |
Hallo alle zusammen! Also, ich würde mich auch der Meinung von nugget100 in Bezug auf die generelle Bewertung von Trockenfutter anschließen. Nicht alles, was da zu bekommen ist, ist automatisch schlecht. So wie ich das sehe, sollte man auch den Herstellern ein gewisses Potential an Lernfähigkeit zugestehen. Da sich ja mittlerweile die Meinung durchgesetzt zu haben scheint, dass stärkehaltige Getreideprodukte bei Heimkaninchen dazu führen, dass diese zu dick werden, reagieren einige Hersteller (z.B. auch Bunny und wahrscheinlich auch einige andere) damit, dass sie bei ihren Produkten auf die Zugabe stärke- und glutenhaltiger Getreidekörner verzichten. Zwar wird weiterhin Kleie verwendet, aber dabei handelt es sich eben nur um die rohfaserhaltigen Schalen der Getreidekörner, die keine Stärke enthalten. Klar, wenn ich mir die Inhaltsangaben eines Produktes von vor 10 Jahren vornehme, dann steht da noch Getreide, Zwiebackmehl oder auch Melasse drauf. Es lohnt aber mitunter, sich auch hier ab und zu mal neu zu informieren und sich auf dem Laufenden zu halten. Dann würde mich mal interessieren, ob es tatsächlich eine wissenschaftliche Arbeit gibt, in der zweifelsfrei belegt wird, dass Trockenfutter wirklich zu Schädigungen beim Kaninchen oder bei vorwiegend herbivoren Nagetieren (z.B. Meerschweinchen) führt. Bei Aussagen von praktizierenden Tierärzten oder den Erfahrungen einiger Heimtierhalter in dieser Richtung wäre ich eher vorsichtig. Häufig handelt es sich bei solchen Aussagen um (tragische) Einzelfälle oder die Bewertung ist sehr subjektiv. Das soll jetzt kein Vorwurf sein! Solche subjektiven Beurteilungen liegen in der Natur der Dinge. Kaum ein Heimtier wird wahrscheinlich unter den gleichen Bedingungen gehalten wie ein anderes und es wirken so viele unterschiedliche Faktoren auf das Tier ein, das es bei vielen Krankheitsbildern schwierig sein dürfte, die genaue Ursache festzustellen (wie ja sicherlich schon einige Halter feststgestellt haben). Von daher denke ich auch, dass die Verknüpfung: "pelletiertes Trockenfutter verursacht immer Verdauungsprobleme" mit Sicherheit nicht immer und überall zutrifft (wenn diese Aussage denn überhaupt zutrifft). Wie schon gesagt, ich wäre also sehr daran interessiert, eine solche, unter kontrollierten Bedingungen durchgeführte Studie mal in die Finger zu bekommen (falls so etwas denn überhaupt existiert). Auch finde ich es etwas "befremdlich", wenn behauptet bzw. der Eindruck erweckt wird, dass Tiere, die mit Trockenfutter gefüttert werden fast zwangsläufig an Verdauungsproblemen versterben und dies nur nicht auffällt, weil kaum jemand sein Heimtier nach dem Tod obduzieren und die Todesursache feststellen läßt. Genau das gleiche Argument ließe sich auch auf Tiere und deren Halter anwenden, die mit Frisch- und Saftfutter füttern. Auch diese Tiere sterben irgendwann und auch diese Halter werden ihre Tiere genauso wenig im Hinblick auf die Klärung der Todesursache obduzieren lassen. Also könnte man mit der gleichen Argumentation auch behaupten, dass Frischfutter für die Tiere schädlich ist. Ich denke, wenn man beim Kauf von pelletiertem Trockenfutter ein bischen auf die Inhaltsangaben achtet dann muss dieses nicht zwangsläufig schädlich für die Tiere sein. Das zeigen ja auch die vielen Beiträge in den verschiedenen Foren, die mitteilen, dass ihre Tiere auch mit pelletiertem Trockenfutter 10 Jahre und älter geworden sind (ich habe das nicht wirklich ausgezählt, aber ich würde mal behaupten, dass das fast ebensoviele sind, wie die Halter, die ihren Tieren überhaupt kein pelletiertes Trockenfutter geben). Jetzt zu behaupten, dass diese Tiere einfach "Glück" gehabt haben, finde ich irgendwie ein bischen - hmm - komisch. Und wie auch schon von nugget100 gesagt: Jedes Tier reagiert anders und jeder Halter muss halt für seine Tiere individuell feststellen, mit was diese am Besten klar kommen. Unter Umständen reagiert das ein oder andere Tier ja "empfindlich" auf die Pellets, aber dafür werden andere Tiere eben "empfindlich" auf Frischfutter reagieren (mit "Glück" oder "Unglück" hat das wohl nicht wirklich etwas zu tun). Wie ich beim Lesen diverser Beiträge zu diesem Thema mittlerweile festgestellt habe, scheinen die Fronten da ziemlich verhärtet zu sein. Es gibt Leute, die Trockenfutter vehement ablehnen, genauso wie es Leute gibt, die Pellets befürworten (wenn auch vielleicht nicht mit der gleichen Vehemenz...) und dazwischen gibt es dann noch ein paar Leute, die sowohl Pellets als auch Frischfutter füttern. - Übrig bleibt ein großer Rest, der wahrscheinlich sehr verunsichert ist, wie er sich nun verhalten soll. Wirklich hilfreich sind für diese Halter die "verhärteten Fronten" wohl eher nicht... Hups, das ist ja jetzt wieder ganz schön lang geworden - Entschuldigung! Gruß an alle! |
Was die Inhalsstofflisten meiner HP angeht: in der Tat werden diese regelmäßig auf den neusten Stand gebracht - je nachdem, was die Futtermittelhersteller gerade mal wieder zugeben, siehe da: Ovator gibt jetzt wieder Melasse und Zuckerrübenschnitzel zu, also werde ich sie auch wieder in meine Liste aufnehmen. Wer von euch hier tatsächlich behauptet, ich wäre ein Trockenfuttergegner, der sollte vielleicht die Infos auf meiner HP mal lesen, statt nur darüber zu reden... dann würde man evtl kapieren, worum es wirklich geht. Zu den wissenschaftlichen Arbeiten: dazu gibt es Quellenangaben auf der HP... da müsste man sich einfach mal durch arbeiten. Zusammenfassend: auf meiner HP behaupte ich nicht, dass Trockenfutter immer zu Problemen führt - sondern ich kläre sogar neutral, aber fundiert darüber auf, welche Probleme es geben kann, wodurch sie verursacht werden und wie man diese weitgehend vermeidet. Dazu muss ich keine Kaninchen beobachten (allerdings haben ich über 20 Jahre Erfahrung vorzuweisen), dazu verwenden Leute wie ich rein wissenschaftliche Methoden. Es wird genau geschaut, wie die Zusammensetzung der Enzyme im Darm ist, welche Bakterien vorhanden sind, wie diese zusammen arbeiten, was sie leisten können und was nicht. Es gibt Untersuchungen zur Rohfaserbeschaffenheit und wie die Größe der Rohfaserpatikel sich im Darm auswirkt (Beispielweise ist das hier so eine Untersuchung: [url=http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/rosengartena_ss04.html]Dissertation[/url] oder auch die hier ist sehr aufschlussreich: [url=http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/zumbrockb_2002.html]Dissertation[/url] Es gibt unzählige Abhandlungen zum Stärkeaufbau in Pflanzen, dazu welche Enzyme im Darm benötigt werden um sie abzubauen, wie Stärkeketten aufgebaut sein sollten damit die Tiere sie verwerten können etc. Ebenso gibt es natürlich Untersuchungen zu den rein mechanischen Abläufen beim Fressen, Kieferbewegungen, Druck der Ausgeübt wird etc. Daraus lässt sich schon darauf schließen, was für die Tiere besser und was schlechter ist, für Kaninchen zusammenfassend: mahlen ist besser als kauen... beim Kauen werden einzelne Muskelpartien falsch belastet. Natürlich werden dadurch nicht alle Tiere gleich krank, aber es ist ein Faktor von vielen, der berücksichtigt werden muss. Ich finde es geradezu erschreckend, wie wenig das beachtet wird und dass gleich wieder rumgemeckert wird, hier würde es verhärtete Fronten geben: wir sind hier nicht im Krieg - aber es wird doch wohl noch erlaubt sein, aufzuklären, darum gibt es Foren doch oder? So jetzt noch zu nugget: man muss Ovator gar nicht anschreiben, um eine Zusammensetzung des Futters, dass du hier so massiv und regelrecht aggressiv bewirbst zu bekommen, die Zusammensetzung steht auf der HP und das ist für Kräuterkanin: Zusammensetzung (Beispiel): Luzernegrünmehl, Weizengrießkleie, Weizenkleie, Zuckerrübentrockenschnitzel, Malzkeime, Rapsextraktionsschrot, Leinextraktionsschrot, Haferschälkleie, Weizen, Zuckerrübenmelasse, Calciumcarbonat, Natriumchlorid. Kräutermischung bestehend aus: Eibischwurzel, Huflattich, Spitzwegerichkraut, Fenchel, Anis, Brennnessel, Vogelknöterichkraut, Thymian, Salbei, Scharfgarbenkraut, Kamillenblüten, Süßholzwurzel, Mistelkraut, Kalmuswurzel, Fichtennadeln, Rosmarinblätter, Petersilie. Ja, die Stärke wird bei Ovator durch Erhitzen aufgeschlossen und wird dadurch leichter verdaulich, aber die Melasse und damit die zu großen Mengen Zweifachzucker kann man hier doch nicht weg diskutieren. Findet ihr wirklich, dass diese Futterzusammensetzung sinnvoll ist? @hunnybunyy na wie ists, wird das dein neues Lieblingsfutter für deine Tiere? Oder ist hier ein wenig Kritik und Aufklärung vielleicht doch angebracht? Vielleicht hättest du erstmal schauen sollen, wofür nugget hier so Werbung betreibt? Zusammenfassend: ich bin mir sicher, dass keiner von euch diesen kleinen Artikel gelesen hat - sonst wüßtet ihr wohl besser, worum es mir geht (ich bin mir deshalb sicher, weil die Argumente die ihr hier für die Trockenfutterfütterung vorbringt, nichts mit dem, was ich zu sagen habe, zu tun haben... ) [url=http://www.diebrain.de/k-trofu.html]Kaninchen INFO - Trockenfutter[/url] |
@Kryptische Hmmm, steht in meinem Beitrag an irgendeiner Stelle, dass ich dass von nugget100 erwähnte Ovator gut finde? Ich denke nicht. Ich habe lediglich gesagt, dass nicht alle Trockenfuttermittel von vorne herein schlecht sind und das man sich vor dem Kauf die aktuelle Deklaration durchlesen und dann eben auch verschiedene Produkte vergleichen sollte. Wenn dann eben solche Sachen wie Melasse oder ganze Getreidekörner auftauchen, dann muss man das ja nicht unbedingt kaufen und verfüttern. Als positiv empfinde ich es auch, wenn ein Hersteller auf seinen Produkten dazu rät, den Tieren immer auch Heu zur ständigen Verfügung zu stellen - das tun längst nicht alle. Mir geht es darum, dass nicht einfach alle pelletierten Trockenfutter über einen Kamm geschoren werden, da es - wie ich persönlich finde - durchaus einige positive Beispiele gibt, die sich der Problematik der Stärke und Melasse oder des Zahnabriebs angenommen haben. - Wahrscheinlich nicht zuletzt auf Grund der in den Foren betriebenen Aufklärung in Hinblick auf die Mängel bei den Trockenfutterpellets! Gruß an alle. PS @Kryptische: Auf Deiner HP finde ich bei den Quellenangaben leider keinen Artikel, in dem es um den direkten Vergleich der Auswirkung von Frischfutter und Trockenfutter geht. Bei den beiden Dissertationen die Du genannt hast, geht es darum ja eher auch nicht - ich werde mir die aber mal zu Gemüte führen (in einer stillen Stunde...). |
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Letztlich wäre ich -und wohl andere aus dem Forschungsbereich - wohl arbeitslos, wenn alles schon grundlegend erforscht und in netten fachgerechten Artikeln und Facharbeiten für alle zugänglich aufbereitet wäre. So einfach ist die Sache aber nicht. Wir müssen uns alle Informationen mühsam heraus suchen (was ich hier die ganze Zeit schon versuche zu erklären). Die von mir verlinkten Dissertationen sind nur ein Beispiel für die unzähligen Facharbeiten die jede für sich immer nur einen kleinen Teil des Ganzen beleuchten. Die eine von mir verlinkte Dissertation befasst sich z.B. mit der Größe der Rohfaserpartikel, die andere mit bestimmten Verdauungsaspekten. Und Leute wie ich lesen massenhaft solcher Facharbeiten und ziehen Rückschlüsse. Anders wirst du niemals zu einem gescheiten Ergebnis kommen - Forschung funktioniert eben so. Sicher, es geht auch anders, wir könnten auch hunderte Kaninchen in konforme Käfige sperren, sie nach einer gewissen Zeit mit einer bestimmten Fütterung töten und sezieren um an Ergebnisse zu kommen (genau das müssten wir tun, wenn wir dein Bedürfnis nach einer alles in sich vereinigenden Dissertation haben möchten). Wer will das aber bitte? Ich finde es viel sinnvoller, anhand der schon vorhandenen Daten Rückschlüsse zu ziehen und damit auch sinnvolle Ergebnisse bekommen. So funktioniert Forschung nunmal, es geht nicht immer nur alles auf dem Rücken der Tiere und mit Tierversuchen - diese versuchen wir zu vermeiden. Also mit anderen Worten; wer die komplizierten Verdauungsprozesse beim Kaninchen und die Auswirkung einzelner Futterkomponenten auf die Verdauung wirklich verstehen will, der braucht viele Jahre der Forschung und muss sich mit der Materie intensiv auseinander setzen. Wer nur ein paar Informationen will, der kann auch einfache Artikel in der Rodentia lesen, oder mein Kaninchenbuch, oder meine noch einfacheren Artikel auf meiner HP oder andere Artikel die den bisherigen Stand der Forschung einfangen (allerdings sollte man dann sehr genau schauen, wer diese Artikel verfasst hat, denn zu viele Futtermittelhersteller lassen gern Arbeiten über ihre tollen Futtermittel erstellen, die sehr professionell aussehen, aber natürlich reine Werbung sind). Willst du die Materie richtig verstehen, dann mußt du anfangen intensiv zu recherchieren und das kann ich dir kaum abnehmen. Ich selbst befasse mich seit 20 Jahren mit der Materie und seit 10 Jahren hauptberuflich und ich bin noch mitten drin und ein Ende der Forschung ist nicht abzusehen und ich lerne immer noch täglich dazu. btw: die meisten Firmen, die sich derzeit mit ihrer Produktpalette Verändern, tun das nicht etwa aus Einsicht darüber, dass gewisse Ihaltstoffe im Futtermittel schlecht sind, sondern weil sie einfach Einbußen im Verkauf hatten und sich der Nachfrage anpassen. Das sind reine Werbestrategien und das hat wenig mit Tierfreundlichkeit zu tun. Verkauft wird, was verlangt wird und der Markt passt sich immer so weit an, wie er muss. |
@Kryptische Also nur mal so am Rande; ich glaube nicht, dass Du mir erklären musst, wie wissenschaftliche Forschung funktioniert - zumindest da weiß ich, von was ich rede - glaube ich... Es geht mir übrigens nicht darum, Dich persönlich anzugreifen - wenn das bei Dir so angekommen ist, dann entschuldige ich mich dafür. Einige meiner Äußerungen waren auch eher allgemein gemeint und nicht speziell auf Dich zugeschnitten. Was ich suche, ist eine Forschungsarbeit, die sich in einem experimentellen Ansatz: Alle Tiere werden unter den selben Bedingungen gehalten, haben etwa das gleiche Alter usw. und nur ein Parameter, nämlich die Fütterungsform, wird verändert - also die ein Gruppe erhält Frischfutter, der andere Trockenfutter. Wenn sich dann Unterschiede zwischen den beiden Gruppen zeigen (etwa Zahnfehlstellungen oder eine erhöhte Krankheitsanfälligkeit), dann kann dies (mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit) auf die Form der Fütterung zurückgeführt werden (auch so funktioniert wissenschaftliche Forschung). Du sagst, dass es eine solche Arbeit nicht gibt und ich sage, dass man dann eigentlich auch nicht behaupten kann, dass die Tiere bei der einen Fütterungsform gesund bleiben und bei der anderen krank werden. Aus den Erfahrungen vieler verschiedener Tierhalter, von denen jeder sein(e) Tier(e) wahrscheinlich ganz unterschiedlich hält, kann man meiner Meinung nach nicht unbedingt Rückschlüsse ziehen (das gilt nicht nur für das Thema Fütterung), weil es da so viele verschiedene Faktoren gibt, die auf das Tier einwirken und die vielleicht sogar noch synergistisch oder nur als Faktorenkomplex wirken. Mann kann auf der Grundlage der Erfahrung vieler verschiedener Leute richtig liegen - muss man aber nicht. Und je komplexer ein Sachverhalt wird, desto häufiger liegt man auf Grund von Erfahrungswerten auch mal falsch. Noch eine Bemerkung zum Schluss zu den Futtermittelherstellern: Warum siehst Du das so negativ, wenn die Hersteller bei der Zusammensetzung ihrer Produkte auf den Markt reagieren (nebenbei, anders funktioniert das in einer kapitalistischen Gesellschaft wohl auch nicht)? In diesem Fall hat sich doch zumindest in einigen Punkten bei einigen Herstellern etwas zum positiven verändert (wenn es auch "nur" das Weglassen von Getreidestärke, Gluten und Melasse ist). Ok, es ist vielleicht immer noch nicht perfekt, aber sieh es doch mal als einen positiven Einfluss Deiner (und der anderer Leute) Bemühungen, in diesem Punkt Aufklärung zu betreiben... |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 03:00 Uhr. |