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Ideen gesucht zur Gartensicherung vor "Raubkatze" auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.06.2014, 18:56

Lupine:

"Zwei Katzen

Ein Gartenbesitzer muss bis zu zwei Katzen aus der Nachbarschaft in seinem Grundstück dulden. Hat der Nachbar mehrere Katzen, so muss er die Tiere entweder weggeben oder im Haus halten."

"Katze angelt Goldfische

Katzenhalter, deren Tiere sich im Nachbarsgarten einen Goldfisch „herausangeln“, sind für den eingetretenen Schaden genauso haftbar, als hätte man sich selbst diese Goldfische aus dem Teich geholt. Voraussetzung für einen solchen Schadensersatzanspruch ist aber, dass man der „fischliebenden“ Katze ihre Vorliebe tatsächlich auch nachweisen kann. Eine reine Vermutung reicht für eine Haftung des Katzenhalters nicht aus. Der geschädigte Gartenteichbesitzer muss den vollen Beweis dafür führen, dass gerade diese Katze und keine andere die Goldfische verzehrt, verletzt oder getötet hat. Zwar muss der Katzenhalter seiner Katze den Auslauf nicht verbieten, für den Schaden muss er jedoch aufkommen. AG Bonn, Az. 11 C 463/84; LG Augsburg, Az. 4 S 2099/84; OLG Celle, Az. U 64/85"

"Katzen kennen keine Grenzen

Bewohner von Gebieten mit Einfamilienhäusern und Gärten müssen es hinnehmen, dass Nachbars Katze über ihr Grundstück streunt. Denn es liegt in der Natur von Hauskatzen mit Auslauf, dass sich diese auch auf fremdes Areal begeben. Die Richter begrenzten diesen Duldungsanspruch allerdings auf eine Katze. Mehr sei dem Grundstücksnachbar nicht zuzumuten. Landgericht Hildesheim, Az.: 1 S 48/03"

"Freier Auslauf nur für zwei Katzen

Selbst in ländlichen Gegenden darf ein Katzenhalter nicht beliebig viele Katzen mit freiem Auslauf halten. Dies jedenfalls dann nicht, wenn sich ein Nachbar durch die "stinkenden Duftmarken" gestört fühlt. Das Gericht entschied, dass der Katzenhalter maximal zwei Katzen mit freiem Auslauf halten darf. Die weiteren Katzen müssen im Haus verbleiben. Landgericht Lüneburg, Az.: 4 S 48/04"

"Nachbarn mit Katzenallergie

Nach einem vom Landgericht München bestätigten Urteil des Amtsgerichts muss eine Katze aus einer Wohnanlage verschwinden, wenn in unmittelbarer Nachbarschaft „ihrer” Wohnung ein allergisch reagierender Mensch lebt. Die Vermeidung eines Asthma-Anfalls des Allergikers wiege, so die Richter, schwerer als die psychische Wirkung der Katze auf die Nachbarn, insbesondere deren verhaltensgestörtes Kind. Natürlich werde der Kläger im Alltag immer wieder auf Katzen stoßen, doch denen könne er ausweichen, den Allergenen der Katze in seinem Wohnbereich aber nicht. Im Klartext heißt das: Lassen Sie sich immer die Erlaubnis, eine Katze zu halten, schriftlich bestätigen. Und: Informieren Sie rechtzeitig Ihre Nachbarn, der künftigen Mitbewohnerin zuliebe!"


""Katzenklo" auf Nachbars Terrasse

Ein Katzenhalter muss seine Katze so halten, dass diese nicht auf den Balkon oder auf die Terrasse des Nachbarn kommen kann und dort Kot oder Erbrochenes hinterlässt. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Bonn hervor (Az.: 8 S 142/09). Zwar ist es durchaus üblich, dass Katzen auch andere Grundstücke betreten. Nicht mehr hinnehmbar ist es aber, wenn das Tier Balkon und Terrasse mit Kot und Erbrochenem verunreinigt. Dies muss der Katzenhalter unterbinden."


Quelle:
[url]http://www.geliebte-katze.de/information/recht-rat/nachbarschaft.html[/url]


Ist jetzt nicht so, als wäre Katzenhaltung im Gegensatz zu Hähnen, Hunden und Co. ein rechtfreier Raum. Auch sind Katzenbesitzer natürlich für angerichtete Schäden haftbar (Problem: Man muss nachweisen, dass es die Katze war). Usw.



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Benutzerbild von NiTi
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2014
Beiträge: 3.289
NiTi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.06.2014, 10:54

Zitat:
Zitat von Keks3006 Beitrag anzeigen
"Nachbarn mit Katzenallergie

Nach einem vom Landgericht München bestätigten Urteil des Amtsgerichts muss eine Katze aus einer Wohnanlage verschwinden, wenn in unmittelbarer Nachbarschaft „ihrer” Wohnung ein allergisch reagierender Mensch lebt. Die Vermeidung eines Asthma-Anfalls des Allergikers wiege, so die Richter, schwerer als die psychische Wirkung der Katze auf die Nachbarn, insbesondere deren verhaltensgestörtes Kind. Natürlich werde der Kläger im Alltag immer wieder auf Katzen stoßen, doch denen könne er ausweichen, den Allergenen der Katze in seinem Wohnbereich aber nicht. Im Klartext heißt das: Lassen Sie sich immer die Erlaubnis, eine Katze zu halten, schriftlich bestätigen. Und: Informieren Sie rechtzeitig Ihre Nachbarn, der künftigen Mitbewohnerin zuliebe!"





Quelle:
[url=http://www.geliebte-katze.de/information/recht-rat/nachbarschaft.html]Nachbarschaft - Geliebte Katze[/url]

Was ist hiermit? Dein Sohn ist Allergiker.




Roady
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 03.06.2014, 20:24

@ Lupine: Wenn klar ist, wo der Kot herkommt: Schäufelchen nehmen und das ganze wieder rüber zum Nachbarn werfen .




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 03.06.2014, 22:23

Hatte ich ernsthaft überlegt, aber wieder verworfen - ich darf, so sehr ich mich über das alles ärgere, trotzdem nicht das Grundstück der Urheberfamilie verschmutzen. So hoffe ich nun, dass irgendwer noch einen Geheimtipp hat der der Katze nicht schadet, sie aber von meinem Grundstück fern hält. Ich will dem Viech ja nichts böses, nur meine Ruhe will ich.




Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.06.2014, 22:36

Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
Hatte ich ernsthaft überlegt, aber wieder verworfen - ich darf, so sehr ich mich über das alles ärgere, trotzdem nicht das Grundstück der Urheberfamilie verschmutzen. So hoffe ich nun, dass irgendwer noch einen Geheimtipp hat der der Katze nicht schadet, sie aber von meinem Grundstück fern hält. Ich will dem Viech ja nichts böses, nur meine Ruhe will ich.
Pfeffer.



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Benutzerbild von SilversWacht
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Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 2.964
SilversWacht befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.06.2014, 22:51

Zitat:
Zitat von hasis2011 Beitrag anzeigen
Pfeffer.
Oh.
Da fällt mir ein...
Wir hatten neben unseren Marderabwehrsprays auch noch welche gegen Hunde und Katzen gehabt.

Glaub mich grob bei meiner alten Firma an so was erinnern zu können... Gegen Hunde die an die Hauswand pinkeln und Katzem. Das wird dann da aufgesprüht wo mans haben will.

Aber hier wieder: Bei den anderen funktionierts... bei der Mehrzahl dann doch nicht.

Dann haben wir zur "Mäuseabwehr" noch Ultraschallgeräte gehabt. Die sendeten in einem Radius eben Töne von sich, damit die Mäuse fern bleiben (ist von meiner Seite aus umstritten... bei Vögeln hilfts ja auch ned immer)
Könnte es auch für Katzen geben.

Bei Kleintierbesitzern rate ich mal davon ab. Nicht dass am Ende die Kaninchen durchdrehen. Aber bei dir dürfte das kein Problem sein?

Wobei die ganzen Methoden zu schwammig sind. Pfeffer in die Beete, wo die gerne ihre Nase reinstecken, wäre aber mal ein Versuch wehrt

Nun läßt sich die Terasse ja nicht mit Pfeffer auslegen....



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Summer Sunai Zsa Zsa Georgie Paula

In Erinnerung an
Luna, Silver, Jumbo, Lilly, Perci, Ignaz, Edward, Donna, Sunny, Fritz und Klopfer

Lieber ein kastriertes, als ein einsames Leben.



Benutzerbild von hasis2011
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Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.06.2014, 22:55

Da reicht ganz wenig von, die haben ja feine Nasen. Ich hatte im Garten meines Ex-Freundes auch eine Katze, die immer in die Beete sch... ging, dann hab ich mal Pfeffer hingestreut und es war Ruhe. Für das ganze Beet, etwa 20m², reichte eine kleine Packung um ein paar Cent.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.06.2014, 08:37

Gerti, ich hab jetzt nicht alles durchgelesen, aber mir kam in Anbetracht meines streitbaren Katers die Idee, dass du dir doch einen wehrhaften Herrn zulegen könntest, der die Kaninchen in Frieden lässt, aber den Fremden aus seinem Revier heraushält. Ein sterilisierter Kater benimmt sich ja noch wie ein richtiger Revierinhaber.




Benutzerbild von gerti
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Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.06.2014, 08:46

Zitat:
Zitat von Angora-Angy Beitrag anzeigen
Gerti, ich hab jetzt nicht alles durchgelesen, aber mir kam in Anbetracht meines streitbaren Katers die Idee, dass du dir doch einen wehrhaften Herrn zulegen könntest, der die Kaninchen in Frieden lässt, aber den Fremden aus seinem Revier heraushält. Ein sterilisierter Kater benimmt sich ja noch wie ein richtiger Revierinhaber.
Wäre auch eine Möglichkeit, aber dann hätte ich wieder das Problem, dass meine Hunde Katzen nicht ausstehen können und ich echt große Bedenken habe wie ich den Beiden das abgewöhnen könnte... und ich müsste meinen eigenen Garten katzenausbruchsicher machen, weil ich nicht haben wollen würde, dass meiner wo anders hinläuft. Und meine Familie wird mich hinrichten! Aber diese Option würde evtl. was bringen...

Mein Ältester reagiert blöderweise auf manche Katzen extrem allergisch, ich weiß zwar nicht, wie es inzwischen ist, weil er ja auch gegen die Allergien arbeitet wie ich, aber angenommen er reagiert dann richtig extrem.



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Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html]
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Geändert von gerti (04.06.2014 um 08:51 Uhr).

Benutzerbild von Tinachen
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Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.06.2014, 09:36

Zitat:
Zitat von gerti Beitrag anzeigen
Wäre auch eine Möglichkeit, aber dann hätte ich wieder das Problem, dass meine Hunde Katzen nicht ausstehen können und ich echt große Bedenken habe wie ich den Beiden das abgewöhnen könnte... und ich müsste meinen eigenen Garten katzenausbruchsicher machen, weil ich nicht haben wollen würde, dass meiner wo anders hinläuft. Und meine Familie wird mich hinrichten! Aber diese Option würde evtl. was bringen...

Mein Ältester reagiert blöderweise auf manche Katzen extrem allergisch, ich weiß zwar nicht, wie es inzwischen ist, weil er ja auch gegen die Allergien arbeitet wie ich, aber angenommen er reagiert dann richtig extrem.
Wenn sowieso eine Allergie vorliegen könnte geht das ja nicht. Und eine Katze anzuschaffen die dann womöglich ein "ungeliebtes" Leben führen soll geht ja schon mal gar nicht. Obwohl, Katzen sind so wunderbare Tiere, die wickeln im Handumdrehen auch "Gegner" um den Finger und machen sie zu Liebhabern. Ich hab da schon so einige harte Fälle erlebt.....




Benutzerbild von Keks3006
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Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.06.2014, 12:13

Zitat:
Zitat von Angora-Angy Beitrag anzeigen
Gerti, ich hab jetzt nicht alles durchgelesen, aber mir kam in Anbetracht meines streitbaren Katers die Idee, dass du dir doch einen wehrhaften Herrn zulegen könntest, der die Kaninchen in Frieden lässt, aber den Fremden aus seinem Revier heraushält. Ein sterilisierter Kater benimmt sich ja noch wie ein richtiger Revierinhaber.
Um Gottes Willen

Die Idee ist ja nun ohnehin vom Tisch, aber ich kann nicht umhin, dazu ein paar Worte zu sagen.

Ich möchte in Erinnerung rufen: Der Nachbarskater bringt schlappe neun Kilogramm auf die Waage. Ein normaler EHK-Kater (Europäische Hauskatze) vielleicht sechs, und das ist dann schon recht viel. Wie genau soll das jetzt funktionieren? Ich sehe genau zwei wahrscheinliche Szenarien:

1. Der Kater wird von dem Nachbarskater dermaßen verprügelt, dass er sich hüten wird, ihn nochmal anzugehen. Mit etwas Pech hat sein Selbstbewusstsein einen Knacks und er geht nicht mehr gern raus, weil er sich einfach nicht traut. Aktion umsonst, außerdem hast du zusätzlich einen unzufriedenen Kater an der backe, der raus will, aber nicht kann.

2. Der Kater ist das Selbstbewusstsein in Person und legt sich fleißig mit dem Nachbarskater an. Wie stellt ihr euch denn vor, wie so eine Keilerei zwischen zwei Katern abläuft, die beide dominant sind und nicht voneinander ablassen? Da ist es mit ein bisschen Fauchen nicht getan, die fetzen sich richtig, und du wirst Stammkunde beim Tierarzt, der den Kater dann wieder zusammenflicken darf. Übrigens gilt das auch für den Fall, dass der Kater tatsächlich dem gewichtsmäßig überlegenen Nachbarn zeigt, wo der Hammer hängt. Auch der Sieger steckt schließlich ordentlich ein. Dazu kommt dann noch das Problem, dass der Kater ja nicht immer an genau der Stelle anzutreffen ist, an der der Nachbarskater gerade den Garten betreten will. Gut möglich, dass er gerade selbst auf Streife geht und so gar nciht bemerkt, wie der Nachbar über die Kaninchen herfällt. Ich habe sogar zwei Katzen und trotzdem liegt die Nachbarkatze ab und an in unbeobachteten Momenten bei uns im Garten.

Wenn man übrigens gezielt einen Kater der gleichen Gewichtsklasse sucht, müsste man wohl auch einen Coonie holen, der beim Züchter deutlich teurer käme als ein Weidezaun. Mal ganz abgesehen davon, dass Züchter ihre Rassekatzen für gewöhnlich nicht in ungesicherten Freigang abgeben und dass man dort meist nur Kitten bekommt, die erstmal zur Kampfmaschine heranwachsen müssen.


Wie dem auch sei - abgesehen davon, dass das Unternehmen höchstwahrscheinlich nicht den gewünschten Erfolg bringen würde, steht die Anschaffung eines Katers gezielt zu dem Zweck, sich mit einem Killervieh von 9kg zu prügeln, weit jenseits aller Tierliebe und ist grob fahrlässig.



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Benutzerbild von gerti
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Registriert seit: 18.11.2012
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gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.06.2014, 08:41

Ich hab grad mit der Katerbesitzerin telefoniert. Der Kater ist noch nicht wieder aufgetaucht, sie hätte ihn auch gesucht, aber z. B. bei dem Nachbar wo er oft im Garten abhängt (hat viele Verstecke durch Holzlagerung) hat sie nicht bescheidgegeben :/
Der Kater wäre zu Hause relativ entspannt, darf auch an der Leine spazieren gehen.

Ich hab heut e auch viel rumgegoogelt und bin auf das hier gestoßen auf der Seite tierrecht-aktuell.de:


Wilde Tiere


Anders verhält es sich mit den echten “wilden Tieren”. Dies ist in § 960 BGB geregelt:

“(1) Wilde Tiere sind herrenlos, solange sie sich in der Freiheit befinden. Wilde Tiere in Tiergärten und Fische in Teichen oder anderen geschlossenen Privatgewässern sind nicht herrenlos.
(2) Erlangt ein gefangenes wildes Tier die Freiheit wieder, so wird es herrenlos, wenn nicht der Eigentümer das Tier unverzüglich verfolgt oder wenn er die Verfolgung aufgibt.
(3) Ein gezähmtes Tier wird herrenlos, wenn es die Gewohnheit ablegt, an den ihm bestimmten Ort zurückzukehren.”

“Wilde Tiere” sind Tiere, die üblicherweise der menschlichen Herrschaft nicht unterliegen, z B. freilebende Käfer, Fische, usw.

Vorsicht: Bei wilden Tieren sind zahlreiche gesetzliche Sondervorschriften zu beachten, die das Aneignungsrecht auf bestimmte Personen und Personengruppen beschränken, z. B. das Jagd- und Fischereirecht!


Dafür müsste ich wohl zum Anwalt, und dann werden sie mich hassen!
Die Besitzerin ist überzeugt, dass ihr Tier keine mörderische Bestie ist und Katzen halt auch Vögel und Mäus jagen und er mit seiner Größe macht halt auch nicht vor einem schmackhaften Kaninchen halt



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Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.06.2014, 09:17

Dann hol dir doch mal einen RICHTIGEN Hund (nichts gegen deine zwei Flusen)... Und wenn du ihn nur mal in Urlaubspflege nimmst und er den Kater mal so richtig erschreckt oder so...




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
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Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 04.06.2014, 09:30

Einen Hund zur Abwehr einzusetzen halte ich nicht für praktikabel, weil man ihn ja dann quasi 24/7 draußen lassen müsste. Nachts sind die Kaninchen zwar eingesperrt, aber Katzen sind nicht doof. Der Kater wird ab und an wieder kommen und nachschauen wann er den Hund antrifft.

By the way: die handelsüblichen Sprays, Gele etc. habe ich schon durch, ohne Erfolg versteht sich. Orangen- und Zitronenschalen ebenfalls. Pfeffer wird dann der nächste Versuch, in der Hoffnung dass dieser dann etwas Wirkung zeigt.

Gertis Schilderung zeigt mir, dass die Katzenbesitzerin das Verhalten ihres Katers als absolut normal und nicht zu beanstanden ansieht, und dass sie nur halbherzig überhaupt nach dem Tier sucht.

Gerti, hast du eigentlich von der Dame wenigstens Schadenersatz für die gerissenen und verletzten Tiere erhalten? Die einzige Möglichkeit solche Leute zu packen zu bekommen und zur Aktivität zu zwingen führt meiner Ansicht nach übers Geld. Allerdings ist es, wie bei mir auch, ein zweischneidiges Schwert. Nachbarn können einem das Leben zur Hölle machen, und es kommt darauf an wie gut diese Nachbarn vernetzt sind. Man bekommt vielleicht Recht, bezahlt das aber mit der Lebensqualität. Das ist der Grund warum ich noch nicht gegen die dreisten Katzenbesitzer hier vorgegangen bin, und es auch nicht tun werde. Und der Katze ernsthaften Schaden zufügen will ich nicht.




Zwergkaninchen
 
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Igrisu112 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.06.2014, 09:36

Kann ich mir bei meinen nicht vorstellen unsere 3 haben schissen vor unseren 2 hoppel Hasen , wurden die aber nicht angreifen . Es seiden sie werden angegriffen. Gestern haben sie die sogar vor einer Nachbars Katze verteidigt wobei das nicht nötig war weil die Katze mit Hasen gros geworden ist.




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Registriert seit: 18.11.2012
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gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.06.2014, 10:47

Ich komme gerade von der Gemeinde. Man kennt sich ja persönlich hier und es lief vorerst sehr gut.
Ich hab von unserem Problem erzählt und auch, dass der Kater eben, wenn er mal weg ist eben weg bleibt und das schon mindestens 2 Jahre so geht und er bei uns schon 2 Meeris und 5 Kaninchen bis 2,5kg geholt hat und die Besitzerin das auch relativ herunterspielt und auch nicht ernsthaft nach dem Kater sucht.
Er wollte auch gleich wissen, ob es denn eine Möglichkeit gibt Katzen am Garten verlassen zu hindern und ich hab ihm dass mit den Katzenzäunen erzählt.
Da er die Besitzerin auch persönlich gut kennt und wohl auch schon die ca. 5 Katzen dort gesehen hat wird er mit ihr reden, dass es eben auch zu weiteren Schritten kommen kann, tierschutzrechtlich...weil ich ihm auch gesagt hab, dass ich eigentlich nicht mit dem Anwalt kommen will, aber mir nichts anderes übrig bleibt, sobald er das nächste Tier holt.
Hoffentlich geht da jetzt schnell was voran! Mein Nachbar auf dem "gefährlichen" Grundstück ist auch nicht da um ihm Bescheid zu geben, weil es ja die verantwortunsvolle Katerbesitzerin nicht für notwendig hält!



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Registriert seit: 09.08.2009
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Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 04.06.2014, 10:55

Der "kleine Dienstweg" ist oft erfolgversprechender als offizielle Sachen. Ich drücke dann mal die Daumen dass das was nützt.



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Benutzerbild von Lupine
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Registriert seit: 09.08.2009
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Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 04.06.2014, 11:13

NiTi, ich glaube nicht dass das Urteil hier greifen könnte. Im vorliegenden Fall scheint es um eine Wohnanlage (also entweder Eigentums- oder genossenschaftliche Mietwohnungen) zu gehen, das heißt es ist ein Mehrfamilienwohnkomplex, in dem der Kläger (Allergiker) und der Katzenhalter Tür an Tür leben, und somit die Katzenhaare quasi über den Flur in den eigenen Wohnbereich des Allergikers gelangen. Das ist eine andere Situation als wenn es um freilaufende (bzw. abgehauene) Katzen im Gartenbereich geht.

Sehr interessant fand ich übrigens die Diskussion zu diesem Urteil in einem Katzenforum.




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NiTi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.06.2014, 11:14

Ja, wahrscheinlich hast du Recht... fiel mir nur gerade ein, dass da doch was mit Allergie war...




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Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.06.2014, 12:20

Dem möchte ich nur noch hinzufügen das per see auch eine Main Coon Katze eine normale Katze ist und nicht sämtlichste Vertreter dieser Rasse "Kampfkatzen" sind.



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Geändert von Tinachen (04.06.2014 um 12:22 Uhr).
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