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Zitat von Pocket
Na du spinnst dir ja ganz schön was zusammen. Ich schrieb nirgends, dass Katzen die größte Gefahr für Wildvogelarten seien.
Ich finde es aber nicht gut, wenn jemand Haustiere zur eigenen Belustigung hält, und leichtfertig in Kauf nimmt, dass diese Wildtiere töten.
Zu Hunde und Katzen: Auch wenn wildernde Katzen im Wald ebenso erschossen werden dürfen, besteht doch das Ungleichgewicht, dass Katzen streunen dürfen, auch wenn sie andererleuts Grundstücke betreten und dort Schäden anrichten (Heimtiere töten oder Kot hinterlassen) während es nicht erlaubt ist, Hunde streunen zu lassen. |
Wer sagt denn, dass das Töten von Wildtieren einfach leichtfertig in Kauf genommen wird? Und denkst du dabei nur an die Vögel oder auch an Mäuse und Ratten? Ich denke, ohne Katzen würde es mancherorts ein Problem mit Mäusen und Ratten geben, schließlich gibt es hierzulande ja leider nicht mehr so viele heimische Raubtiere, die sonst den Job übernehmen könnten, erst recht nicht in der Nähe von Menschen. Klar ist es blöd, dass sie auch mal einen Vogel erwischen, aber man kann nicht das eine ohne das andere haben.
Zwischen Katzen und Hunden gibt es nun mal auch einige Unterschiede, die man in Betracht ziehen muss, bevor man Freigängerkatzen komplett verurteilt und es unfair findet, dass Hunde nicht streunen dürfen. Der in meinen Augen Wichtigste: Mit Hunden kann man spazieren gehen, mit Katzen nicht. Entweder lässt man seine Katze laufen, ggf. nur im eigenen Garten, damit den Nachbarn der Ärger erspart bleibt (was aber das Problem mit den Vögeln nicht löst), oder man lässt es. Eine weitere Option gibt es nicht. Wohnungshaltung ist in meinen Augen aber nicht artgerecht und ich denke, dass es irgendwie verständlich ist, wenn man für seine Katzen das Beste will. Natürlich ist die Voraussetzung ein anständiges Zuhause, in dem sich jemand kümmert, und dass man auch zu handeln bereit ist, wenn sich Anwohner beschweren (Stichwort sicherer Garten). Wo Katzen sich selbst überlassen werden, werden sie in erster Linie zum Problem. Aber deshalb Freigängerhaltung per se zu verschreien, Haltern Leichtfertigkeit vorzuwerfen usw. finde ich verantwortungsbewussten Haltern gegenüber nicht richtig.
Mal ganz abgesehen davon sollte man Hunde schon allein deshalb nicht streunen lassen, weil sie, anders als Katzen, nicht immer so brav zurück nach Hause kommen und wenn es blöd läuft, ist der Hund dann halt weg und gerät so ganz außer Kontrolle.
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Zitat von hasis2011 Ich hab grundsätzlich nichts gegen Katzen und ich hasse sie nicht, aber was dieser Kater aufführt, geht eindeutig zu weit. Ich akzeptiere Katzen, wenn sie von meinem Grundstück fernbleiben. Und ich möchte wissen, wie die Katzenliebhaber hier reagieren würden, wenn eine fremde Katze nacheinander ihre Kaninchen frisst... |
Das steht außer Frage. Auch als Katzenhalter bin ich der Meinung, dass diese Katze sicher nicht in den ungesicherten Freigang gehört. Ein 9kg Killervieh, das monatelang herumstreunt und sich selbst versorgt, ist seitens des Halters eine grobe Fahrlässigkeit und für alle anderen eine Zumutung.
Da er aber offenbar so freiheitsliebend ist, ist es kein Wunder, dass er sich von seiner Halterin nicht einfach wegsperren lässt und immer wieder ausreißt. Eine Katze, die einmal Freigang hatte, lässt sich nicht mehr einsperren. Ihn in eine Haltung mit einem großen, gut gesicherten Garten abzugeben, wäre sicherlich das beste für ihn.