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Soviele Kräuter sammeln auch einige extra für ihre Kaninchen, was durchaus gut ist, da Kräuter auch das Immunsystem stärkt und auch der Darmflora gut tut. Die Kaninchen, die hier oft krank sind, werden meist mit TroFu oder Gemüse gefüttert. Allerdings kann jedes Kaninchen krank werden, da spielt nicht nur die Fütterung oder Haltung eine Rolle, aber ich denke schon eine größere.Und noch was muss man bedenken, die ganzen Halter, die Kaninchen haben, die nicht krank werden, die posten hier ja auch nicht rein "Meine beiden sind Kern gesund", sondern melden sich gar nicht zu Wort und ich denke, es sind einige, die positive Erfahrungen haben. Ob Gemüse für Kaninchen gesund ist, mag dahingestellt sein, aber Wildwiese ist gesund, da gibt es meiner Meinung nach auch nichts zu diskutieren, da Kräuter das non - plus - ultra ist. Bei Gemüse halte ich mich eher zurück, ich selber füttere auch Gemüse, wenns aber die Trockenkräuter oder frische Kräuter gibt, wird das Gemüse nicht mal mitm Arsch angesehen. Ich glaube auch, dass bei der TroFu-Fütterung evtl. nicht so drauf geachtet wird, wie die Kötteln aussehen oder ob sie krank wirken. Ich vermute mal, dass eine Darmerkrankung nicht so erkannt wird und ein Kaninchen kann recht lange damit leben, glaube ich zumindest. Zum Thema Platz, weil das hier auch angesprochen wurde, Kaninchen brauchen Platz, es gibt erwiesenermaßen Fällt von Kaninchen, deren Muskeln sich an den Beinen zurück gebildet haben, weil sie in einem zu kleinen Käfig gehalten wurden. Das allein reicht für mich aus um zu sagen: Minikäfighaltung, nein Danke. Außerdem versteh ich die Vermutung nicht, dass zu große Gehege negativen Einfluss auf die Gesundheit eines Kaninchen haben, dann müssten ja Wildkaninchen bald aussterben ![]() ![]() Da dem aber nicht der Fall ist, ist die Hypothese auch schon wiederlegt, da Hauskaninchen und Wildkaninchen sehr miteinander verwandt sind und die selbe Verdauung haben sowie die selbe Verhaltensweise haben. Ich selber denke, Kaninchen können mit billig TroFu und Minikäfig relativ alt werden, allerdings ist das kein schönes Leben. Sie können Darmkrankheiten haben, die nicht wahrgenommen werden oder im Körper Infektionen, die durch das Verhalten nicht mehr wahrgenommen werden können, weil das Kaninchen durch die Haltung so oder so hinvegitiert und deswegen wird auch wenig bewusst, dass so eine Fütterung vermutlich nicht gut ist. Ich kann so eine Haltung niemanden verbieten, er würde aber vermutlich von mir auch keinen Respekt bekommen, weil das einfach keine Haltungsbedingen für mich sind. Wobei mir die Platzverhältnisse um einiges wichtiger sind, als die Fütterung. Mein Hoppel wurde damals leider von mir auch mit TroFu gefüttert, wobei er nur die Kerne gefressen hat, das Bunte nur bisschen, aber eigentlich nie wirklich viel und die Pellets hat er nicht mal mitm Arsch angeguckt. Flauschi wurde 6 Monate so gefüttert, das selbe Verhalten wie bei Hoppel. In der Zeit wurde Flauschi krank, sie hatte Epilepsie, aber ich denke mal, das hatte nicht mitm TroFu zu tun.
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Ist zwar Off-Topic, aber spannend ![]() Meine haben eine nasse Nase, sobald die Temperaturen auf um den Gefrierpunkt sinken, und eine trockene, sobald sie wieder steigen. Bisher hat dagegen nichts wirklich geholfen, ein passendes AB wäre meine letzte Idee, aber dazu braucht man auch erst mal einen brauchbaren Abstrich (letztes Jahr gab es für eine Weile Marbocyl für einen Schnupfer, das bewirkte nur eine Verschlechterung). Ich weiß auch nicht, warum ein Kaninchen nie betroffen ist - obwohl genau dieses Kaninchen nun offenbar Ohrmilben hat (TA-Besuch steht noch aus) und die ja auch ein Zeichen von Immunschwäche sein können. Versteh das, wer will. Das anfälligste Kaninchen, das zuerst anfängt und zuletzt aufhört, hat Stress in der Gruppe und wird in den nächsten Wochen eine eigene Frau bekommen. Vielleicht bessern sich dann die Symptome; vielleicht ja auch bei den anderen, wenn die "Keimschleuder" weg ist. Wobei der Schnupfen anfangs von einem der anderen Kaninchen ausging. Impfungen werde ich zumindest bei einem Teil der Kaninchen künftig weglassen, aber es bleibt eben immer Spekulation, was nun wirklich hilft und was nicht. Das einzige, was ich sicher sagen kann, ist, dass der Schnupfen hier absolut wetterbedingt ist, und zwar bei allen. Bliebe es so warm wie jetzt, wären in ein paar Tagen alle trocken.
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| Ich hab jetzt noch nicht alles gelesen aber dieser satz ist mir aufgefallen: Zitat:
Aber es ist wirklich einfach so dass ich vorm forum nicht im traum daran gedacht habe die form und größe der köttel zu kontrollieren. ich glaube bei außenhaltung wäre mir auch das kopfzucken von bonny nicht sofort aufgefallen oder das tränende auge von crusty (oder auch leon). auch leons blindheit ist mir anfangs nicht aufgefallen. nun achte ich einfach viel mehr darauf ob ich eine änderung feststelle. zumal mein(e) kaninchne nun auch komplett innnen leben. da fällt einem eher was auf. und dadurch dass ich durchs internet halt weiß dass eine glatze auf milben hindeuten kann, oder köttelform x auf y krankheit hinweisen kann fällt es natürlich eher auf. das ist bei mir ja auch so. ich weiß ich habe eine krankheit wenn davon symptome auftreten dann kann ich die zuordnen. früher habe ich die oft ignoriert oder auf veränderungen nicht geachtet.
__________________ Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein. (Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)
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| Ich schreib dann auch mal meine eigene Erfahrung auf: Mein allererstes Kaninchen lebte draussen in einem Stall und hatte tagsüber Freilauf im Garten und konnte dort fressen, soviel es wollte. Im Stall stand immer ein gefüllter Napf Trockenfutter (Mischfutter mit Pellets) vom Züchter, also kein Vitakraft. Es war zwar ein klein wenig übergewichtig aber nicht fett. Im Winter stand es samt Stall, Lampe mit Zeitschaltuhr, Heu und gefülltem Trofu-Napf im Keller und dort durfte es auch jeden Tag mal für ein paar wenige Stunden frei laufen. Hin und wieder gab es mal ein paar Küchenabfälle wie Karottenschalen oder ein kleines Salatblatt, ansonsten keinerlei Gemüse. Das Kaninchen war nur zum Einschläfern mit über 8 Jahren beim TA, es bekam leider einen Hitzschlag im Sommer, damals wusste ich noch nicht, wie hitzeempfindlich Kaninchen sind. Bei den nächsten beiden Kaninchen wurde ich dann von meinem Bekannten (Züchter) darüber aufgeklärt, dass ich das Trofu rationieren soll, damit die Kaninchen nicht dick werden, das hab ich dann auch gemacht. Im Sommer gab es Grünzeug, das ich gepflückt habe und selbst konnten sie tagsüber bei schönem Wetter auch im Garten fressen. Im Winter gab es Heu, rationiertes Trofu und wieder wenig Gemüseabfälle. Die beiden Kaninchen waren auch nie krank, außer eines hat sich mal den Fuß gebrochen. Die nächsten beiden habe ich genauso ernährt, außer, dass ich irgendwann von Pellets auf Nösenberger umgestiegen bin, da der Züchter, von dem ich das Trofu damals immer bekam, die Futtersorte gewechselt hat. Und im Prinzip hat sich meine Fütterung nicht stark verändert bei den nächsten bis zu den jetzigen Kaninchen. Ich füttere jetzt mehr Grünzeug, ergänze die Fütterung mit einem Alleinfuttermittel (wenn es getreidehaltig ist, dann rationiert, wenn es getreidefrei ist, dann zur freien Verfügung + rationiertes Getreide bei den Zwergen und bei den Riesen Getreidehaltiges ad libitum) und füttere im Winter, wenn es kein Grünzeug mehr gibt, wenig abwechslungsreiches Gemüse, das meist aus Karotte und nochwas Blättrigem besteht, wenn sie es mögen. Das war jetzt mein Erfahrungsbericht von über 30 Jahren Kaninchenhaltung mit 10 Kaninchen, die sowohl in Innenhaltung (Winter und im Sommer nur nachts, als auch die letzten 3 Jahre in kompletter Aussenhaltung gelebt haben bzw. leben) Eines der Kaninchen musste ich letztes Jahr wegen EC mit 2,5 Jahren einschläfern lassen und einen meiner Riesen wegen diversen Gendefekten, da er ein Weißling war. Er wurde nichtmal 1 Jahr alt. Alle anderen, die schon gestorben sind, wurde gesund alt (zw. 8-11 Jahre). Krankheiten gab es natürlich auch, das war 1x ein Beinbruch, 1x das genannte EC, 1x Gendefekt und diverse Male Kokzidien und Würmer bei den Neuzugängen. Ach ja und 1 Kaninchen musste ich mit ca. 10 Wochen wegen Myxo einschläfern lassen, obwohl es vorher geimpft wurde. Seither lasse ich meine Kaninchen nicht mehr impfen. Geändert von Benny (26.10.2013 um 07:58 Uhr).
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Ich glaube auch eher, das es auf das jeweilige Kaninchen ankommt, welches Futter es verträgt und was nicht. Auch bin ich der Meinung, das die Kaninchen früher, wo zeitgleich noch viele Trockenfutter gefüttert haben, allgemein gesünder waren, noch nicht so überzüchtet und wer weiß nicht was für (angeborene?) Krankheiten hatten?! Heute wird ja immer mehr zu Kaninchen aus dem Tierschutz, Tierheimen, etc. geraten, die aber sehr oft aus unwillkürlichen Vermehrungen, Inzucht, Hobbyzüchtern, Kinderzimmerunfällen usw. kommen. Ich will damit nicht sagen das diese Kaninchen "schlecht" sind, aber sie haben nun mal nicht die besten Gene mitbekommen. In der Natur gewinnt immer der Stärkste, Gesündeste und Kräftigste, im Kinderzimmer hat auch der Schwächste gute Chancen, sich zu vermehren. Es wurde sicher auch nicht so genau hingesehen wie heute, wenn man sich oft durch die Krankheitsthreads liest wird ja gleich wegen jedem Furz um Hilfe gerufen. Die TA-Versorgung war früher sicher nicht so extrem wie heute, auch ist erwiesen, das Käfigkaninchen in einen Sparmodus verfallen, sie warten auf ein besseres Leben, das nie kommen wird. Dieser Sparmodus lässt den ganzen Körper runterfahren sozusagen, dadurch wird automatisch die Lebenserwartung verlängert. Viele Krankheiten sieht man auch nicht, ein Beispiel ist, ich habe bei einer meiner Häsinnen im Zuge einer Narkose nur Interessehalber einen Ultraschall vom Bauch machen lassen, da kam heraus das sie eine vergrößerte und verkalkte Niere hat und eine Zyste am rechten Eierstock...sie verhält sich ganz normal, ohne den Ultraschall hätte ich das nie bemerkt oder gewusst. Genau so kann ich mir vorstellen das viele Kaninchen von früher mit Trockenfutter, Käfig, usw. auch die eine oder andere versteckte Krankheit gehabt haben, nur hat man es einfach nicht bemerkt. Ich persönlich hab aber lieber glückliche Kaninchen, die viel Bewegung haben, auch wenn sie dadurch vielleicht nicht so alt werden wie ein Käfigkaninchen, das trostlos den ganzen Tag dahinvegetiert. Ich finde, das sind alles Punkte, die man bei so einer Diskussion nie vergessen darf! Und Teekannenloser: Wie arya900 schon schrieb, du kannst nicht Wiesenkräuter mit Gemüse vergleichen, niemals!
__________________ Geändert von hasis2011 (26.10.2013 um 09:46 Uhr).
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| Das tue ich auch nicht ;-) ich weiß sehr wohl, dass Gemüse was anderes als Wiesenkräuter ist/sind. Ich hab nur mit beidem schon schlechte Erfahrungen gemacht bzw. Auch davon gehört das Kaninchen Wiesenkräuter ebenfalls nicht vertragen haben. Ich mache im Moment selbst die Erfahrung! dass seid ich auf Grünzeug umgestellt habe und ich meine damit kein Gemüse sondern so Sachen wie Wiese, Blätter, Kräuter, Möhrengrün usw. Meine mehr Verdauungsprobleme als vorher hatten und das bei gesunder darmflora sind erst 11 Wochen alt. zwar kriege ich die problemchen immer wieder in den Griff aber es fällt halt doch auf. Ich denke, dass jedes Tier eigene Ansprüche und Bedürfnisse hat genau wie beim Menschen auch. Was den Platz angeht gebe ich euch recht, dass. Kaninchen auf ihre Ohren hören und sich danach orientieren,
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| ich selbst habe erst seit Mai zwei Kaninchen aus dem Tierheim, sie leben in aussenhaltung und haben fast täglich zusätzlichen wiesenauslauf und heu zur freien Verfügung, zweimal täglich gibt es ca. 3-5 Sorten Gemüse und -grün und ab und an zweige mit blättern. im Winter gibt es ein wenig selbstgemischtes trofu mit trockenkräutern und saaten. Bis jetzt gab es noch keine Probleme und der TA meinte sie wären kerngesund, das Gewicht ist gut und die zähne auch. Ich hoffe das bleibt so. meine Freundin hatte jedoch zwei Kaninchen in aussenhaltung ( ziemlich großer stall mit zimlich oft wiesenauslauf), die täglich ein wenig handelsübliches trofu bekamen. Eines davon ist vor ca. einem Jahr verstorben, das andere lebt noch und ist 12 Jahre alt. Schlecht ging es den Kaninchen glaub ich auf jeden fall nicht. Lg Geändert von cinnamonroll (26.10.2013 um 10:58 Uhr).
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| Ich habe mit 9 Jahren mein erstes Kaninchen bekommen. Es lebte zusammen mit einem Meerschwein in einem handelsüblichen 1m Käfig, bei schönen Wetter habe ich sie auf die Wiese in ein Gehege geschleppt und wenn mir noch ganz langweilig war musste es auch an der Leine mit mir laufen. Zu Futtern gab es Vitakraft Trofu (damals habe ich mich auch noch drüber geärgert, dass die die Pellets kaum gefressen haben), Möhre, Apfel, Gurke, Salat und das was übrig war. Einen TA haben die beiden nie gesehen. Letzendlich sind die beiden mit 6 Jahren gestorben. Bei dem Kaninchen kann ich mir im nachhinein vorstellen, dass es an der Gebärmutter lag. Die hat ständig Nester gebaut, was ich Trottel damals aber auch noch niedlich fand Als sie gestorben waren, habe ich mir geschworen, dass ich nie wieder so langweilige Tiere will (war mitten in der Pubertät).Vor 2 Jahren habe ich mich dann meiner Schwester ihrem Kaninchen angenommen, ratz fatz kam dann auch noch Paula dazu. Beide bekamen vorher Trofu, ca 2 Monate bei mir dann auch noch und lebten in einem handelsüblichen 3EtagenKäfig. Und an dieser Stelle mal ein ganz großes Lob und Dankeschön an euch! Durch euch gibt es hier kein Trofu und keinen Käfig mehr, dafür aber ein drittes Nin Ich denke den 3en gehts hier gut und sie haben es wirklich in einem großen Teil euch zu verdanken. Ihr seid spitze!![]()
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| Also meine vorherigen Kaninchen bekamen ihr lebenlang nur heu, stroh, trockenfutter und trockenes Brot zu essen. Ab und an gabs mal ne Möhre und im sommer wiese wenn sie im garten gesessen haben. Sie lebten teilweise zu zweit in einem handelsüblichen meterkäfig, bis sie sich zerbissen haben, dann haben wir sie getrennt und jeder hatte einen meterkäfig für sich alleine. blacky wurde 11 Jahre und Browni 9 Jahre. sie wurde weder geimpft, noch wurden sie überhaupt je von einem tierarzt angeschaut. heute könnte ich mich ohrfeigen für die haltung, wenn ich sehe wie gut lenny und lea es jetzt haben.
__________________ Wenn man jemanden mal sehr geliebt hat, bleibt für immer ein Gefühl zurück. hier findet ihr immer neues aus mümmelhausen [url]http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/28974-lenny-lea.html[/url]
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| Hallo, ich bin damals eher ungewollt an ein Kaninchen gekommen. Sollte es nur 3 Wochen in den Sommerferien aufnehmen, doch es wurde nie wieder abgeholt (wollte ihn auch gar nicht mehr weg geben). Er hat sein leben lang das günstige bunte Futter von Schlecker bekommen und Heu. Natürlich auch die bunten Drops und Knabber Stangen. Er hat allein bei mir gewohnt aber konnte die ganze Wohnung frei betreten. Im Sommer wenn er mit im Garten war gab´s Wiese usw im Freilauf. Er war nie Krank und war auch nicht geipmft. Er ist im Alter von 8 Jahren gestorben.
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Das Kaninchen wird beim Anblick von irgendetwas überhaupt erst einmal losschnuppern und anhand des Geruchs entscheiden, ob es reagieren sollte. Ausserdem sind die natürlichen Bauten von Kaninchen überaus verwinkelt und hochkomplex. Das Kaninchen orientiert sich darin rein am Geruch und nach Gehör und kommt mit dieser Komplexität sehr gut klar. Schlussendlich kennt das Kaninchen sein Gehege und sein Gelände wie eine Eins und wird auch deshalb nicht in Stress geraten. Diesen Vorteil kann man ausnutzen, wenn das Kaninchen aus dem Riesengehege einmal ausbricht: Wenn es kann, wird es bei Gefahr sofort wieder zurücklaufen. Wird daran liegen, dass nicht 80% der Kaninchen EC in sich tragen. Es sind in Deutschland in grossen Kaninchenbeständen ca. 40%, aber nur in grossen Kaninchenbeständen, wo professionell Kaninchen gehalten oder gezüchtet werden. Die 80%-Angabe ist der "Spinat hat so viel Eisen" Mythos der Kaninchenwelt: Unausrottbar, aber trotzdem falsch.
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| Also unsere Kaninchen wurden früher im wirklich sehr kleinen Ställen oder später auch im Käfig im Haus ne zeit lang gehalten. Die, die draußen waren, wurden tagsüber auch in das 1.5 qm große 'auslaufgehege' gesetzt Auslauf, ja klar. Die drinnen dürften auch im Zimmer laufen. Sie wurden alle einzelnd gehalten, erst nachdem Puschel Babys bekommen hätte, blieb diese mit Sohn und Tochter zusammen. Diesen haven wir allerdings zu spät kastriert, so dass rambo nochmal ein junges, was aber krank war, bekommen hatte. Aber zu diesem Zeitpunkt ging es dann mit der Haltung bergauf. (Da war ich 9-10) ich setzte mich durch, dass beim Häuschen links und rechts, wo immer die 'Autos' meiner Brüder standen, dass es da dichtgemacht wird, mit Gitter, dass die Nins auch da hinkönnen. Diese 2-3qm mehr waren früher schon sehr viel! Das eine Pärchen hatte dann nach einem Jahr ca, nachdem noch mehr angebaut würde, ca 4-5qm, meine beiden Mädchen (Mutter und Tochter) 2qm mit stündlichem täglichen Auslauf und der noch alleine sitzende 1qm :/ dies war vor ca 2 Jahren. Puschel ist dann an einem kieferabzess gestorben, ebenso wie ein anderes Nin (dies allerdings dann erst, nachdem sie alle zsm waren, und 'gute' Ernährung, also kein trofu, Sondern Wiese und gemüsereste im Sommer)Früher in der stallhaltung bekamen die Trockenfutter (das ungesunde zeugs^^später habe ich immer alle möglichen trofu Sorten gemischt ^^ ) sie bekamen aber auch Gemüse, und oft Kartoffelschalen, als auch viel Löwenzahn mit Gras im Sommer. Gestorben sind sie alle ca mit 5 Jahren, wenn ch mich richtig erinnere (der eine war ein größerer, kein Riese, aber auch ganz bestimmt kein zwergkaninchen... Ich hätte sie so gerne in meiner jetzigen Haltung gesehen, sie wäre bestimmt ein tolles Kaninchen gewesen!) Krnakheiten hatten sie eig keine, außer die eine, die an einer Lungenentzündung gestorben ist. Die Kaninchen, die in meiner trofu freien Ernährung und viel Platz gestorben oder erkrankt sind, hatten 2x kieferabzesse, bei der einen ist der Tränen Nasen Kanal immer zu, und ja... Gestorben sind sie mit 6 und 3 Jahren. Ich habe iwie das Gefühl, die Kaninchen aus der schlechteren Haltung wären früher gesünder gewesen als die bei guter Haltung, wenn ich hier so lese ...
__________________ Du kannst den Schmerz versenken, mit dem Herzen denken, nach vorne schauen und dem, was kommt, auch ein Lächeln schenken!
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"Früher" hat auch jeder gesagt, Kaninchen seien total unkomplizierte und robuste Haustiere, super geeignet für Kinder. Waren sie früher auch, würden jetzt massenhaft Leute bestätigen. Deswegen waren sie es trotzdem nicht.
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| Ich bekam meine ersten Kaninchen mit 6 Jahren. Die erste Häsin wurde 13 Jahre alt, war zuletzt fast blind und fast taub, war aber niemals krank. Trockenfutter gab es auch, aber eher selten. Im Sommer gab es natürlich Löwenzahn, Gräser und Ampfer. Andere Pflanzen kannte ich nicht und sonst wurden sie einfach auf die Wiese gesetzt und suchten sich, was sie brauchten. Im Winter bekamen sie Heu und KÜCHENABFÄLLE! Gemüseschalen und ähnliches, eben das, was wir oder die Nachbarn vor dem Kochen aussortierten. Wenn das nicht reichte, bekamen sie Trockenfutter. Damals hatte ich mich für Meerschweinchenfutter entschieden, weil da weniger Pellets drin waren und sie es einfach mehr mochten. Die Pellets ließen sie meist liegen. Und sie lebten in einem Stall, erst mit Zwischenwand auf je 0,5qm und später gemeinsam auf 1qm. Pro Kaninchen kam ein Quadratmeter hinzu. Sie haben sich nie gestritten, nie gebissen, waren nie krank. Einen Zahni habe ich von den Nachbarn übernommen. Er hatte aber gottseidank nur die vorderen Zähne schief und man konnte da einfach drankommen. Die Tochter meiner ersten beiden wurde 12 Jahre und starb an einer Lungenembolie nach einer Lungenentzündung. Vorher war sie nie krank gewesen. Mein erster Rammler wurde leider nur 8 Jahre alt, er starb durch einen Unfall, weil er ausgebüxt war. Er hatte sich an Stacheldraht schwer verletzt. Auch er war nie krank. Die anderen beiden Kastraten lebten gesund und harmonisch mit den alten Mädels. Als diese im hohen Alter starben, lebten sie zu zweit glücklich miteinander, bis sie von einem Marder im Freigehege gerissen wurden. Auch sie waren nie krank. Seit etwa zwei Jahren habe ich nun wieder Kaninchen und sie bekommen Wiese, diesmal mehr als die früheren Sorten, Gemüse, Heu und auch Trockenfutter. Strukturfutter mit Getreide setze ich gerade bei meinen Kaninchen in Außenhaltung ein, denn auf dem Berg ist es schon recht kalt, da können sie die zusätzliche Energie gut gebrauchen. Bei denen in Innenhaltung ist das nur ein Mittel, um sie zahmer zu bekommen.
__________________ Beware of the weeping Angel! Don`t blink! Don´t turn away! Run! Basically run!
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| Die Frage mit der Fütterung insb. TroFu stellt sich mir auch öfter. Als ich meine ersten Kaninchen hatte (nacheinander 5 Hopsis und danach Bonni und Jerry) gab es so was wie Foren noch gar nicht. Folglich habe ich die Tiere so gefüttert, wie es in meiner Familie immer schon gemacht wurde. Meine damalige Fütterungsliste kann wohl als "Liste des Grauens" bezeichnet werden: - Der Hauptbestandteil war winters wie sommers handelsübliches TroFu. Das "normale" Pellet-Trockenfütter natürlich, was man für 1€ je kg in jedem Zoogeschäft bekommt, aus fein zerhackten Resten der Lebensmittelindustrie, Getreide und Zucker. (Bei einigen Freunden von mir gab es sogar nur TroFu). - Daneben gab es im Winter getrocknetes Brot und Mais, den ich von abgeernteten Feldern gesammelt habe. Da liegt immer noch eine ganze Menge rum. - Heu gab es gar nicht (vielleicht haben sie das Stroh gefressen, aber beobachtet habe ich das nie) - Im Sommer 1x am Tag etwas Frisches. Im Winter gab es das gar nicht. Da bekamen die beiden dann eingelagerte Möhren oder Futterrüben aus einer Miete. - Und ja wirklich: sämtliche vegetarische Essensreste; roh (Reste vom Zurechtmachen für uns) als auch gekocht (was vom Mittag übrig blieb). Also Kartoffeln, Gemüsereste, altes Obst und übrig gebliebenes Brot. - Als ich mehr Taschengeld bekam, habe ich die beiden zusätzlich mit Kaninchenleckerlies wie Jogurtdrops versorgt. Meine Eltern hätten mich für verrückt erklärt, wenn ich frisches Obst gegeben oder gar extra Gemüse gekauft hätte. Zitat: "Perlen vor die Säue werfen". Außerdem gab es nur einmal am Tag Futter. Das war meist nach 1 h weg. Mein Vater meinte, "wenn was im Stall liegen bleibt, gibt man zu viel". Damit hatte sich das erledigt. Untergebracht waren die Tiere leider auf Minimalraum. Die Hopsis hatten im Rückblick wohl kaum einen halben m². Ich hatte für mein Tier halt eine von den Boxen gekriegt, die auf dem Land für die private (Fleisch-)Kaninchenhaltung üblich waren - und oft noch sind. Für Bonni und Jerry hatte ich immerhin schon einen Stall mit integriertem Auslauf von knapp 2 m² (für beide) eingerichtet. Wenn ich zurückblicke: Die Tiere waren niemals krank. Bonni und Jerry sind fast 10 Jahre alt geworden. Ich habe mich im letzten Jahr natürlich auch viel mit artgerechter Haltung beschäftigt. Jetzt gibt es immerzu Futter; reichlich Heu, Sämereien und sehr oft Frisches. Manchmal kaufe ich auch extra Gemüse oder Obst für die beiden. Außerdem würde sie nie mehr so einpferchen. Weniger als 10 m² Platz würde ich ihnen nicht mehr zumuten wollen. Dieser generellen Verteufelung von TroFu kann ich mich aber nicht anschließen. Bei mir ist folglich auch jetzt immer welches ad libido im Angebot. Allerdings getreidefreies. Nach dem Lesen zahlreicher Kaninchenseiten kam mir tatsächlich so was wie schlechtes Gewissen, wenn ich die Näpfe gefüllt habe. Aus meiner langjährigen Erfahrung heraus kann ich diese Ängste aber nicht wirklich nachvollziehen. Meinen Süßen geht es offensichtlich gut. Sie fressen gerne - sind aber nicht fett, haben normale Köttel, ein glänzendes Fell und sind sehr lebendig. Meine beiden früher sind krankheitsfrei 10 Jahre alt geworden ohne zu verfetten. Ganz so fatal kann TroFu damit für mich nicht sein. Ich denke es ist genauso wie bei uns: Brot, Nudeln oder Reis hatten unsere Vorfahren nicht. Wir leben dennoch gut davon. Der Begriff artgerecht erweist sich damit als relativ dehnbar. Es muss nicht zwingend nur das sein, was man in der freien Natur fände. Bei Pellets, zuckerhaltigen Produkten, Getreide oder andere Resteverwertungsprodukten der Lebensmittelindustrie bin ich mir unsicher. Sie sind für mich vergleichbar mit Schokoriegeln, Pizzas oder Chips, also tendenziell ungesund. Momentan verzichte ich darauf komplett. Eltje
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| ad libido ist gut ![]() Welches Trofu fütterst du denn? Ich steh dem Trofu mittlerweile nicht mehr so skeptisch gegenüber ...
__________________ Schaut doch auch mal in unserem Thread vorbei: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/26593-naties-thread-mein-gehege-meine-tiere-mein-zuhause.html Oder bei Facebook: https://www.facebook.com/kanuggels.muckels
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| Ich hatte früher (vor fast 20 Jahren) auch ein Zwergkaninchenpaar, dass nachts in einem Zimmergehege lebte (war aber nur 3 qm groß) und tagsüber Auslauf im restlichen Zimmer hatte (12 qm) Diese beiden wurden mit Möhren, Heu und Vitakraft-Futter ernährt. Heute würde ich das so nicht mehr machen. Dennoch, die beiden wurden 7 und fast 9 Jahre alt und hatten niemals Probleme mit der Verdauung.
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| Falls der Eingangspost nicht mehr von allen, die bereits geschrieben haben, gelesen wird, kopiere ich die Ergänzung hier nochmal hin: Zitat:
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