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| Dann steuer ich meine Erfahrung auch noch bei... Meine ersten Kaninchen waren ein Männchen und ein Weibchen, die in so einem Stall lebten: http://www.fressnapf.de/shop/kaninchen-und-nagerstall-natura-mit-auslauf Zu fressen bekamen sie dieses kunterbunte Trockenfutter aus der Zoohandlung, dazu Knabberstangen, Drops etc. Tagsüber durften sie im ganzen Garten laufen und hatten somit theoretisch auch Frischfutter. Das Männchen wurde zwölf Jahre alt und war (außer einmal Milben) nie krank. Kurz vor seinem Tod ist er mehrmals umgekippt und hatte Gleichgewichtsstörungen. Wir waren nicht beim TA. Kurz darauf ist er gestorben. Das Weibchen wurde 6 1/2 Jahre. Sie hatte ihr Leben lang einen verklebten Po. Auch mit ihr waren wir bis kurz vor ihrem Tod nie beim TA (wofür ich mich noch heute schäme). Sie war etwas übergewichtig. Eines Tages krümmte sie ihren Rücken komisch und machte niesähnliche Geräusche. Daraufhin waren wir beim TA. Sie bekam Medikamente, doch kurz darauf starb sie. Was sie hatte, weiß ich bis heute nicht. Das Männchen mit dem sie zusammenlebte war 100% unkastriert, sie bekam nie Junge, deswegen denke ich, dass mit ihr irgendetwas nicht ganz in Ordnung war ![]() Mit den nächsten Kaninchen bin ich umgestiegen auf Pellets. Kurz darauf kam ich "hier her" und habe Wiese verfüttert + Pellets. Es gab keine Probleme. Schließlich habe ich die Pellets ganz weggelassen bisher gab es keinerlei Probleme mit der Fütterung von Wiese/Äste/Gemüse/Obst...
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| Wir hatten mal ein Kaninchen das im typischen 1,20m Käfig saß,alleine,dank falscher Beratung im Tierheim. Sie bekam auch täglich Trockenfutter,regelmäßig bunte Leckerlis und Drops. An Frischzeug bekam sie überwiegend Banane weil sie das am liebsten mochte. Sie hatte glaub ich einmal eine Blasenentzündung und einmal eine gutartige Geschwulst die entfernt wurde,sie wurde 10 Jahre alt. Ein anderes Kaninchen mit ähnlicher Haltung wurde 7 Jahre alt,das Kaninchen hatte auch eine Zahnfehlstellung,ob genetisch oder Futterbedingt weiß ich nicht.
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Dass 80% der Kaninchen vermutlich EC-Träger sind, bedeutet nicht, dass auch 80% erkranken - bei Weitem nicht. Dass du kein erkranktes Tier kennst, ist in meinen Augen Zufall.
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| Wie gesagt ist ne Vermutung und mir ist halt aufgefallen, dass die Tiere hier viel Krankheiten haben. Ich lasse mich gern durch Erfahrung und Beobachtung an meinen Beiden Tieren eines Besseren belehren. Zudem muss ich zumindest in einem Punkt muss ich eingreifen: mir ist es lieber meine Tiere sind gesund als das sie 20 verschiedene Arten Wiese, Kräuter, Kohl und sonstiges Gedöns bekommen und dauernd zum TA müssen weil sie irgendwas nicht vertragen haben obwohl es gesund war. Da gibt es unterschiedliche Meinungen und auch jeder TA reagiert unterschiedlich. Am besten ist es natürlich wenn ein Tier artgerecht gehalten glücklich und gesund ist. Das Teste ich ja auch gerade aus aber sollte ich merken, dass durch zB die Fütterung gesundheitliche Probleme entstehen bin ich auch bereit wieder auf Trofu/ bzw. Pellets umzusteigen. jedes Tier hat halt andere Bedürfnisse.Wie hier schon oft geschrieben liegt es denke ich wie bei Menschen auch am Immunsystem und an dem Wesen der Tiere. Ich könnte dir jede Menge Sachen erzählen die für Kaninchen untypisch sind obwohl sie alle gesund waren. Dann müsste ich ja in fasst jeder Hinsicht was Kaninchenhaltung angeht dem Zufall zugrunde liegen oder? Ich meine warum sonst trinkt meine Fluse aus der Nippeltränken ausgiebig und lässt den Wassernapf links liegen ;-) Aber ich glaube ich schweife mal wieder vom Thema ab :-) .
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Soviele Kräuter sammeln auch einige extra für ihre Kaninchen, was durchaus gut ist, da Kräuter auch das Immunsystem stärkt und auch der Darmflora gut tut. Die Kaninchen, die hier oft krank sind, werden meist mit TroFu oder Gemüse gefüttert. Allerdings kann jedes Kaninchen krank werden, da spielt nicht nur die Fütterung oder Haltung eine Rolle, aber ich denke schon eine größere.Und noch was muss man bedenken, die ganzen Halter, die Kaninchen haben, die nicht krank werden, die posten hier ja auch nicht rein "Meine beiden sind Kern gesund", sondern melden sich gar nicht zu Wort und ich denke, es sind einige, die positive Erfahrungen haben. Ob Gemüse für Kaninchen gesund ist, mag dahingestellt sein, aber Wildwiese ist gesund, da gibt es meiner Meinung nach auch nichts zu diskutieren, da Kräuter das non - plus - ultra ist. Bei Gemüse halte ich mich eher zurück, ich selber füttere auch Gemüse, wenns aber die Trockenkräuter oder frische Kräuter gibt, wird das Gemüse nicht mal mitm Arsch angesehen. Ich glaube auch, dass bei der TroFu-Fütterung evtl. nicht so drauf geachtet wird, wie die Kötteln aussehen oder ob sie krank wirken. Ich vermute mal, dass eine Darmerkrankung nicht so erkannt wird und ein Kaninchen kann recht lange damit leben, glaube ich zumindest. Zum Thema Platz, weil das hier auch angesprochen wurde, Kaninchen brauchen Platz, es gibt erwiesenermaßen Fällt von Kaninchen, deren Muskeln sich an den Beinen zurück gebildet haben, weil sie in einem zu kleinen Käfig gehalten wurden. Das allein reicht für mich aus um zu sagen: Minikäfighaltung, nein Danke. Außerdem versteh ich die Vermutung nicht, dass zu große Gehege negativen Einfluss auf die Gesundheit eines Kaninchen haben, dann müssten ja Wildkaninchen bald aussterben ![]() ![]() Da dem aber nicht der Fall ist, ist die Hypothese auch schon wiederlegt, da Hauskaninchen und Wildkaninchen sehr miteinander verwandt sind und die selbe Verdauung haben sowie die selbe Verhaltensweise haben. Ich selber denke, Kaninchen können mit billig TroFu und Minikäfig relativ alt werden, allerdings ist das kein schönes Leben. Sie können Darmkrankheiten haben, die nicht wahrgenommen werden oder im Körper Infektionen, die durch das Verhalten nicht mehr wahrgenommen werden können, weil das Kaninchen durch die Haltung so oder so hinvegitiert und deswegen wird auch wenig bewusst, dass so eine Fütterung vermutlich nicht gut ist. Ich kann so eine Haltung niemanden verbieten, er würde aber vermutlich von mir auch keinen Respekt bekommen, weil das einfach keine Haltungsbedingen für mich sind. Wobei mir die Platzverhältnisse um einiges wichtiger sind, als die Fütterung. Mein Hoppel wurde damals leider von mir auch mit TroFu gefüttert, wobei er nur die Kerne gefressen hat, das Bunte nur bisschen, aber eigentlich nie wirklich viel und die Pellets hat er nicht mal mitm Arsch angeguckt. Flauschi wurde 6 Monate so gefüttert, das selbe Verhalten wie bei Hoppel. In der Zeit wurde Flauschi krank, sie hatte Epilepsie, aber ich denke mal, das hatte nicht mitm TroFu zu tun.
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Ich glaube auch eher, das es auf das jeweilige Kaninchen ankommt, welches Futter es verträgt und was nicht. Auch bin ich der Meinung, das die Kaninchen früher, wo zeitgleich noch viele Trockenfutter gefüttert haben, allgemein gesünder waren, noch nicht so überzüchtet und wer weiß nicht was für (angeborene?) Krankheiten hatten?! Heute wird ja immer mehr zu Kaninchen aus dem Tierschutz, Tierheimen, etc. geraten, die aber sehr oft aus unwillkürlichen Vermehrungen, Inzucht, Hobbyzüchtern, Kinderzimmerunfällen usw. kommen. Ich will damit nicht sagen das diese Kaninchen "schlecht" sind, aber sie haben nun mal nicht die besten Gene mitbekommen. In der Natur gewinnt immer der Stärkste, Gesündeste und Kräftigste, im Kinderzimmer hat auch der Schwächste gute Chancen, sich zu vermehren. Es wurde sicher auch nicht so genau hingesehen wie heute, wenn man sich oft durch die Krankheitsthreads liest wird ja gleich wegen jedem Furz um Hilfe gerufen. Die TA-Versorgung war früher sicher nicht so extrem wie heute, auch ist erwiesen, das Käfigkaninchen in einen Sparmodus verfallen, sie warten auf ein besseres Leben, das nie kommen wird. Dieser Sparmodus lässt den ganzen Körper runterfahren sozusagen, dadurch wird automatisch die Lebenserwartung verlängert. Viele Krankheiten sieht man auch nicht, ein Beispiel ist, ich habe bei einer meiner Häsinnen im Zuge einer Narkose nur Interessehalber einen Ultraschall vom Bauch machen lassen, da kam heraus das sie eine vergrößerte und verkalkte Niere hat und eine Zyste am rechten Eierstock...sie verhält sich ganz normal, ohne den Ultraschall hätte ich das nie bemerkt oder gewusst. Genau so kann ich mir vorstellen das viele Kaninchen von früher mit Trockenfutter, Käfig, usw. auch die eine oder andere versteckte Krankheit gehabt haben, nur hat man es einfach nicht bemerkt. Ich persönlich hab aber lieber glückliche Kaninchen, die viel Bewegung haben, auch wenn sie dadurch vielleicht nicht so alt werden wie ein Käfigkaninchen, das trostlos den ganzen Tag dahinvegetiert. Ich finde, das sind alles Punkte, die man bei so einer Diskussion nie vergessen darf! Und Teekannenloser: Wie arya900 schon schrieb, du kannst nicht Wiesenkräuter mit Gemüse vergleichen, niemals!
__________________ Geändert von hasis2011 (26.10.2013 um 09:46 Uhr).
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| Das tue ich auch nicht ;-) ich weiß sehr wohl, dass Gemüse was anderes als Wiesenkräuter ist/sind. Ich hab nur mit beidem schon schlechte Erfahrungen gemacht bzw. Auch davon gehört das Kaninchen Wiesenkräuter ebenfalls nicht vertragen haben. Ich mache im Moment selbst die Erfahrung! dass seid ich auf Grünzeug umgestellt habe und ich meine damit kein Gemüse sondern so Sachen wie Wiese, Blätter, Kräuter, Möhrengrün usw. Meine mehr Verdauungsprobleme als vorher hatten und das bei gesunder darmflora sind erst 11 Wochen alt. zwar kriege ich die problemchen immer wieder in den Griff aber es fällt halt doch auf. Ich denke, dass jedes Tier eigene Ansprüche und Bedürfnisse hat genau wie beim Menschen auch. Was den Platz angeht gebe ich euch recht, dass. Kaninchen auf ihre Ohren hören und sich danach orientieren,
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Das Kaninchen wird beim Anblick von irgendetwas überhaupt erst einmal losschnuppern und anhand des Geruchs entscheiden, ob es reagieren sollte. Ausserdem sind die natürlichen Bauten von Kaninchen überaus verwinkelt und hochkomplex. Das Kaninchen orientiert sich darin rein am Geruch und nach Gehör und kommt mit dieser Komplexität sehr gut klar. Schlussendlich kennt das Kaninchen sein Gehege und sein Gelände wie eine Eins und wird auch deshalb nicht in Stress geraten. Diesen Vorteil kann man ausnutzen, wenn das Kaninchen aus dem Riesengehege einmal ausbricht: Wenn es kann, wird es bei Gefahr sofort wieder zurücklaufen. Wird daran liegen, dass nicht 80% der Kaninchen EC in sich tragen. Es sind in Deutschland in grossen Kaninchenbeständen ca. 40%, aber nur in grossen Kaninchenbeständen, wo professionell Kaninchen gehalten oder gezüchtet werden. Die 80%-Angabe ist der "Spinat hat so viel Eisen" Mythos der Kaninchenwelt: Unausrottbar, aber trotzdem falsch.
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