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Sehr panisches ängstliches KaninchenHey ihr Lieben, ich könnte mal euren Rat gebrauchen. Ich habe nachdem Mitte Mai der Partner meiner Kaninchendame verstorben ist, ein neuen Partner im Tierheim gesucht und gefunden. Bevor es an die Vergesellschaftung geht, ist er aktuell erstmal noch in Quarantäne und seit gestern bei mir eingezogen. Nun ist es leider so, dass der kleine so unfassbar ängstlich ist, dass er sich nicht mal wirklich traut in seinem Gehege rum zu hoppeln und auch nicht wirklich viel frisst, er frisst zwar aber meistens nur wenig und wir sind nun etwas besorgt, ob er sich überhaupt eingewöhnt, da seit seiner Ankunft gestern bis heute noch keine Besserung zu sehen ist. Vielleicht habt ihr ja ein Tipp für mich wie ich damit umgehen kann, in Ruhe lassen wir ihn schon die meiste Zeit. Ich hab auch nochmal überlegt beim Tierheim nochmal anzurufen und mich diesbezüglich nochmal zu erkundigen. Schon mal vielen Dank für eure Tipps. Liebe Grüße Ayla
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| Danke für die schnelle Antwort. Ich weiß leider nur, dass er ca. 1 1/2 Jahre alt ist und sich wohl laut Pflegern im Tierheim nicht so ängstlich verhalten hat. Ich hatte vorhin nochmal mit der Leitung der Pflege telefoniert und die haben mit auch nur zu Geduld und Karottengrün geraten, weil er das wohl immer am liebsten gefressen hat. Er frisst ja schon, aber halt nur sehr geringe mengen. Erbsenflocken hab ich auch schon getestet, die hat er relativ schnell weg gefuttert, zwar nur einmal hat er sich an meine Hand direkt getraut, aber wenn man die vorsichtig in seine Richtung geschoben hat, hat er sie auch zügig genommen. Im Tierheim hat er so wie bei mir eigentlich nur Frisch Futter und das in einer sehr ähnlichen Zusammenstellung wie ich es gebe bekommen, von dem vorherigen Halter weiß ich leider nicht viel, nur das er damals als Jungtier aus dem Tierheim adoptiert wurde und nun dieses Jahr wieder dort gelandet ist. Liebe Grüße, Ayla
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| Hallo Ayla, ich kann dir auch nur zu Geduld raten und dem kleinen Mann die Zeit geben Tiere sind, wie wir Menschen, unterschiedlich vom Charakter und er hat jetzt einen Revierwechsel hinter sich und ist alleine (evtl im Tierheim noch mit Partner?). Morgen kann es schon anders aussehen Ich hatte schon Tiere aus schlechter Haltung, die brauchten mitunter über ein Jahr um zutraulich zu werden, aber wenn es dann so weit war, war es für mich das beste Geschenk ![]() Er frisst ja und evtl frisst er heute Nacht noch viel mehr meine Tiere haben eher morgens früh und Abends spät gefressen. Biete einfach alles an, lass ihm Zeit. Evtl hat er jetzt auch mehr Platz, was er vorher nicht kannte? Hast du Versteckmöglichkeiten für ihn? lg Ines
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| Danke für die schnelle Antworten. Ich weiß leider nur, dass er 1 1/2 Jahre alt ist, als Jungtier aus dem Tierheim adoptiert wurde und nun wieder doch knapp 1 Jahr später gelandet ist. Von der vorherigen Halterin weiß ich leider so gut wie nicht, nur vom Tierheim, dass er da durchgehend Frisch Futter bekommen hat und Heu. Dort soll er wohl auch nicht so panisch gewesen sein, sondern auch normale Mengen gefressen haben. Hier frisst er zwar auch ein wenig, aber nicht annähernd so viel wie ich von meinen anderen Kaninchen gewohnt bin. Das Tierheim hat mir auf nochmalige Nachfrage nun zu Karottengrün geraten, da er das dort am liebsten hatte und die Pflege Leitung sagte ich soll sie bitte auf den laufenden halten, ob er sich hier einfindet. Alles im allem, wahrscheinlich einfach viel zu viel stress für den kleinen Racker und ich möchte ja nur, dass es ihm gut geht und er normal frisst damit ich mir keine Sorgen machen muss. Erbsenflocken habe ich versucht, die nimmt er, wenn auch nur einmal von meiner Hand und sonst nur wenn man sie vor ihn legt und vorsichtig hinschiebt. Liebe Grüße, Ayla
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| Zunächst, man kann Kaninchen mit fressverhalten und Menge nicht an andere messen, erst Recht nicht, wenn er gerade erst bei dir angekommen ist ![]() Er frisst, egal wieviel, aber er frisst und hoffentlich wird er auch kötteln. Im Moment würde ich mir noch keine Sorgen machen, ihm Zeit geben, vielleicht einfach nur ruhig bei ihm sitzen. Ich habe mich immer mit einem Buch zu den Tieren gesetzt, ab und zu mit ihnen geredet und sie nicht bedrängt Ich kenne deine Möglichkeiten nicht, wieviel Platz hat er? Bei meinen Neuzugängen hatte ich immer ein Zimmer, so das ich auch die Tür vom Gehege aufmachen konnte und sie dann, wenn sie wollten, zu mir kamen (lag oft auf dem Bauch beim lesen )Geduld ist immer ein wichtiger Faktor, der hat mich bei allen meinen Tieren zum Ziel gebracht
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| Noch ein kleiner Nachtrag/Fragen, welchen Untergrund hat er? Ist er in Innenhaltung und hat evtl. Laminat als Untergrund? Auf glatten Flächen, wie eben Laminat, bewegen sich viele, die es nicht kennen, nicht. Von daher wäre es gut mit Teppichen etc (aus reiner Baumwolle) zu arbeiten
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| Er hat einen kurzflor Teppich als Untergrund und geköddelt hat er heute morgen ein wenig, den Rest des Tages soweit ich beurteilen gar nicht mehr. Aber er hat gerade nochmal ein paar Erbsenflocken von meiner Hand angenommen. Platz hat er gerade etwa 3m2 für den Anfang, er soll ja nach der Quarantäne direkt mit meinem Weibchen vergesellschaftet werden, die ein 9m2 großes Gehege im Moment für sich alleine hat. Die 3m2 sind aber im vergleich zu dem kleinen Gehege im Tierheim gerade schon viel für ihn, er versteckt sich auch die ganze Zeit nur in seinem Unterschlupf und kommt wirklich nur kurz für ein wenig Futter und für das Klo raus. Raus lassen könnte ich ihn in dem Zimmer unter Aufsicht ohne Probleme, meine Kaninchendame Elsa darf solange die beiden noch nicht zusammen geführt sind das Zimmer nicht mehr betreten.
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| Im Tierheim saß er komplett alleine und hatte deutlich weniger Platz, es kann gut sein, dass er tatsächlich mit dem Platz nicht so gut klar kommt, Versteckmöglichkeiten hat er aktuell 3, ich hatte ihm zusätzlich zu den beiden Häusern die Transportbox drin stehen gelassen und die bevorzugt er bisher als Versteck. Ich kann nur hoffen, dass er heute nach mehr frisst, da es über Tag wirklich nicht viel war. Zitat:
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| Kurzes Update, er hat soweit ich erkennen kann diese Nacht nichts gefressen und nimmt nur die Erbsenflocken die ich ihm anbiete, sonst leider nichts. Langsam mache ich mir etwas sorgen um die kleine Fellnase .
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| Hatte das selbe bei meiner letzten VG. 1-2 Tage wurden nur Minimalmengen genommen. 4 Blatt Löwenzahn den gesamten Tag. Hast du Cunis da? Eingeweichte Cunis können Wunder bewirken. :-J Wenn er nicht schleunigst welche frisst, würd ich aber päppeln (und auch prophylaktisch was gegen Aufgasung geben) Psyche ist wichtig, aber wenn er stirbt, nützt die geistige Gesundheit ja auch nix mehr.*shrug* Geändert von HarzerBrockensteig (04.06.2024 um 08:20 Uhr).
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| Cunis sind eine gute Idee. Du kannst ihm auch eine kleine Möhre hinlegen, die kennen die meisten Tiere. Guck, ob er davon was abbeißt. Vielleicht hat er auch Zahnprobleme und das Tierheim war nicht ehrlich? Auch bei TH gibt es schwarze Schafe. Biete alles mögliche an: Cunis, Möhre am Stück, geriebene Möhre, Haferflocken, Sonnenblumenkerne .... egal ob es gesund ist oder nicht. Wichtig ist erstmal, dass er überhaupt was frisst.
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| Ich habe ihn heute morgen gepäppelt und ihm etwas gegen Blähungen gegeben, da ich mir wirklich sorgen gemacht habe. Nun hat er über den Tag wenigstens Karottengrün und getrocknete Kräuter angenommen. Ich behalte es weiter im Blick Cunis habe ich auch da, die hat er erst auch komplett abgelehnt, nun aber doch vorsichtig angenommen also kleine Fortschritte, Karotten dagegen hat er nur kurz angeknabbert aber die meiste Zeit ignoriert. Geköddelt hat er jetzt auch ordentlich, aber ich behalte ihn weiter im Auge, insgesamt scheint er sich aber langsam einzugewöhnen, hat auch schon vorsichtig an mir geschnuppert und ist nicht sofort weg gelaufen, erst nach einem Moment innehalten. Alles etwas schwierig aber die Tipps helfen mir schon mal sehr weiter, ich will ja nur, dass es der kleinen Fellnase gut geht und er sich wohlfühlt. Wir versuchen aktuell alles Mögliche anzubieten um zu sehen, was er denn am liebsten nimmt. Zahnprobleme hat er laut Tierheim nicht, die Abholung von ihm wurde sogar extra verschoben, weil er darauf nochmal untersucht wurde, um das auszuschließen.
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| Das hört sich gut an und ist ein Anfang Fressen und kötteln sind für mich beruhigend und ich denke/hoffe er wird weiter auftauen. Nur Geduld und weiterhin alles anbieten an Futter Er hatte es bisher ja auch nicht leicht im Leben. Kaninchen haben Reviere und wenn sie ständig gewechselt werden, macht es leider die Eingewöhnung nicht leichter
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| Stichworte |
| scheu, wenig essen, ängstliches kaninchen |
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