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Probleme bei Vergesellschaftung bei KälteGuten Tag, Bitte wieder einmal um Hilfe bei einer Vergesellschaftung... Ich hatte in einem großen Außenbereich (ca 20m2) ein etwas kleineres Gehege abgetrennt und dort ein Pärchen gehalten, von dem jetzt leider das Weibchen gestorben ist. Im restlichen Bereich lebt eine Dreiergruppe. Da ich keinen neutralen Raum zur Verfügung habe und die Tiere viel Platz haben, hab ich nach dem Tod des Weibchens gestern morgen alle Gitter entfernt und das gesamte Gehege umgestellt. Robin, der Rest vom Pärchen, hat dann sein ursprüngliches Revier natürlich verteidigt, war aber auch neugierig, hat das neue Gebiet erkundet und sich von den anderen 3en nicht einschüchtern lassen und die Attacken selbstbewusst abgewehrt. Dann muss irgendwas passiert sein, denn seit gestern abend sitzt er nur mehr im letzten Winkel seines Stalles, kommt nicht mehr zum Fressen raus und ist komplett eingeschüchtert. Ärgerlicherweise kommt jetzt auch noch die Kälte (-10 Grad in der Nacht) dazu, sodass ich von dem Stall, in dem er sitzt mindestens eine Türe schließen muss. Dann sitzt er allerdings in einer Sackgasse. Die anderen haben ihn im Stall bis jetzt Gott sei Dank in Ruhe gelassen. Er frisst normal, wenn ich ihn raussetze, läuft er aber sofort wieder rein. Verletzt scheint er nicht zu sein. Ich hatte daran gedacht, seinen Stall zu entfernen, dann hat er aber keinen Rückzugsort mehr bei dieser Kälte. Wenn er nur drinnen sitzt und sich nicht bewegt, hab ich allerdings auch kein gute Gefühl. Ich weiß schon, dass das dauern kann bei einer VG, hab auch schon einige hinter mir, mich irritiert aber die plötzliche Verhaltensänderung. Hat jemand einen Tipp?
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| Hallo, als es bei unseren damals nicht gut lief und ein Männchrn nicht mit in den Hauptstall durfte habe ich immer für ausgepolsterte Alternativen gesorgt. Wir hatten ihm sogar einen extra Stall 50 mal 100 cm ohne Türen ins Gehege gestellt und dort zur Wärme ein Snuggelsafe ins Stroh gelegt. Und Heu an eine Seite zum Futtern. Ich denke Minus 10 Grad kriegen sie alleine hin, wenn sie sich bewegen können. Hatte auch Angst aber ging. Wie kalt wird es bei Dir? Und was könntest du weiter beobachten? Ob Du ihm lieber was abtrennst bin ich mir nicht sicher, Sicherheit gegen Vergesellschaftung aufwiegen.? Und vielleicht ist es möglich von der Dreiergruppe ihm erstmal einen Partner möglichst Weiblich zu ihm zu setzen, vielleicht kann er sich mit ihr verbünden und er hat dann einen Partner,der ihm zur Seite steht wenn wieder groß geöffnet wird? Es sind nur Gedanken, ob dies gute Ideen sind muss ein anderer bewerten und sich einbringen. Du schreibst erst er fraß nicht mehr und war nur jn einer Ecke, könntest du auf Wunden kontrollieren? Und später schreibst du er frisst wieder richtig? Also das Fressen musst du unbedingt beobachten. Sorry keine gute Hilfe. Ich wünsche Euch viel Erfolg. LG Anni
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| Liebe Anni, danke für die rasche Antwort! es ist ähnlich wie bei euch damals, es gibt den Hauptstall im Gebiet der Dreiergruppe und zwei kleine Ställe im ehemaligen Revier von Robin. Er hat auch Heu und viel Stroh in seinem Stall und die anderen attackieren ihn dort auch nicht. Kälter als -12 Grad wird es eher nicht, ich denke auch, dass er das schafft. In der Nacht schließe ich trotzdem den oberen Stock. Unten kann er raus. Trennen möchte ich ihn auf keinen Fall mehr, würde ihm gerne noch Zeit geben. Hat jemand Erfahrung damit, dass sich der Neuling bei der Gruppen-VG so zurückzieht? Er ist sonst dominant, hat es aber da jetzt natürlich nicht leicht bei drei neuen.... LG, SAbine
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| Vielen Dank, das hilft mir sehr!
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| Hallo nochmal, vermutlich bin ich zu ungeduldig, aber die VG läuft gar nicht wie erhofft. Robin, der mit der 3erGruppe vergesellschaftet werden sollte, sitzt jetzt den 5.Tag in seinem kleinen (handelüblichen) Ställchen und kommt nicht raus...und anstatt dass die anderen ihn dort in Ruhe lassen, dringen sie jetzt auch noch in sein letztes Rückzugsgebiet (von unten und oben) ein. Ganz ungeniert fressen sie ihm das Frischfutter im Stall vor der Nase weg, während er sich verzweifelt ins letzte Eckchen drängt. Das ist die isolierte Kammer, also eine Sackgasse. Seit ich das heute gesehen habe, hab ich auch kein gutes Gefühl mehr, in der Nacht oben das Türchen und somit den Weg nach draußen, zu schließen. Unten bleibt natürlich offen, aber wenn da einer reingeht, ist Robin komplett gefangen. Wenn es nur nicht so kalt wäre... Ist abwarten immer noch der richtige Weg? Vielen Dank für eure Hilfe...
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| Hast Du ein kleines Häuschen mit einem Eingang, wo nur ein Tier reinpasst? Oder - wenn das Gehege ein Dach hat - einen Pappkarton, in den Du einen Eingang reinschneidest? Oben etwas schweres drauflegen, damit sie ihn nicht umwerfen können und dick mit Stroh füllen. Das wäre dann die Alternative wo er sich hinflüchten könnte. Die Tiere sind neugierig und wollen natürlich auch wissen, wer da mit eingezogen ist. Und sie testen, was sie sich alles bei ihm erlauben können.
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| I. d. R. kommen sie irgendwann, irgendwie, irgendwo rein und ohne einen zweiten Ausgang ???? So ohne Fotos kann ich die Situation nicht beurteilen, was man machen kann Wichtig wäre aber für mich, dass er ausreichend frisst und nicht zu lange unter Stress steht, auch noch genug Möglichkeit hat zu flüchten und nicht bedrängt wird Bei dir besteht keine andere Möglichkeit mehr? Evtl die anderen irgendwo anders unter bringen und Robin das Gehege für sich überlassen? Das könnte ihm evtl unterstützen und mutiger machen
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| Zitat:
Sie sitzen untertags auch manchmal nebeneinander, Robin in seinem Stall, einer oder zwei von den anderen direkt daneben heraussen. Allerdings habe ich das Gefühl, sie halten eher Wache, dass er nicht rauskommt...Ich glaube schon, das er sich bedrängt fühlt. Wenn ich in der Nacht die obere Türe zumache, hab ich auch kein gutes Gefühl, und immer wenn ich nachgeschaut habe, ist er entweder direkt am unteren Eingang gesessen oder unter dem Stall, wo er auf zwei Seiten rauskommt. Heraussen gäbe es auch mehrere Möglichkeiten, sich zu verstecken. Meistens hab ich den Stall auch in der Nacht oben offen gelassen, allerdings gibt es jetzt wieder bis zu -13 Grad. Da ist mir nicht ganz wohl dabei, offen zu lassen. Die Idee, die anderen rauszunehmen ist mir noch nicht gekommen. Ich hätte einen Platz in der Werkstatt, wo ich im äußersten Notfall zwei Tiere unterbringen könnte oder die drei, die sich mögen, allerdings möchte ich die VG auch nicht unterbrechen und dann vielleicht wieder mehr Unruhe reinbringen??? Wenn ich Robin reingebe, wäre die Frage, mit wem. Mit dem dominanten Männchen, das ihn jagt oder mit dem ruhigeren Männchen, das ihn in Ruhe lässt, oder mit dem Weibchen? Für wie lange? Nur über Nacht? ...Wenn ich wg der Kälte nicht so ein ungutes Gefühl hätte, würde ich es eher so weiterlaufen lassen mit offenem Stall... Hab letzte Woche noch einmal alles umgestellt, da kommt dann auch der Robin interessiert raus schnüffeln...Freue mich über jeden Tipp!
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| Ich würde es jetzt aber erstmal so weiterlaufen lassen, einen zweiten Versuch nur, wenn da gar nichts mehr weitergeht. Zeit und Geduld sind schon wichtig und untersuche bitte regelmäßig auf Verletzungen. Ich wäre ehrlich gesagt, was die Kälte anbelangt nicht so in Sorge, solange Rückzugsmöglichkeiten (2 Eingänge mit jeder Menge Stroh) zur Verfügung stehen. Kaninchen die Außenhaltung kennen und gesund sind, sollten damit klar kommen Ich weiß, es ist kalt, aber wenn du sagst, wenn du dabei ist, wird er mutiger, dann würde ich versuchen Zeit zu investieren. Manchmal kann es schon einiges bewirken, denn vielleicht sind sie auch nur neugierig und er jetzt ängstlich
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| Vielen Dank, ich bin für eure Tipps immer sehr dankbar! Ich war am Samstag 5h im Gehege, hab noch einmal alles umgestellt. Die neugierigen Fellnasen waren abgelenkt und Robin hat das Gehege in meinem Beisein erkundet. Sie haben ihn kaum beachtet, nur einer jagt ihn noch, aber auch eher halbherzig. Ich bin sooo happy, dass er aus seiner Schockstarre gekommen ist! Das Durchhalten hat sich gelohnt, auch wenn er mir unglaublich leid getan hat. Er kommt jetzt auch ohne mein Beisein heraus und hat weniger Angst...
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| Das freut mich sehr ![]() Gute Idee umzugestalten, das lenkt ab! Ich drück die Daumen, dass es klappt
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| Hallo nochmal, leider hab ich mich zu früh gefreut. Wir sind mit der Vergesellschaftung wieder am Anfang. Robin sitzt nur in seinem Ställchen und kommt z.T. nicht einmal zum Fressen raus. Kommt er doch einmal heraus, wird er sofort wieder hineingejagt. Es fliegen nach 3 Wochen immer noch die Fellbüschel. Das Einzige, das für kurze Zeit funktioniert ist, wenn ich wie letztes Wochenende ein paar Stunden im Gehege verbringe und die ganze Einrichtung umstelle. Aber das kann ich auch nicht jeden Tag machen. Ich habe mir jetzt ein mobiles Gehege zugelegt zum Vergesellschaften, da ich das schon öfters gebraucht hätte. Meint ihr, ich soll den Robin mit dem Chef der 3 anderen ein paar Tage ins neutrale Gehege tun? Oder alle vier? Das Weibchen jagt ihn auch manchmal, ein Männchen lässt ihn ganz in Ruhe. Ich habe halt das Gefühl, Robin ist ständig in Angst und auf der Hut. Und es wird eher schlechter als besser, sein Radius wird immer kleiner, er wird immer mehr zurückgedrängt. Danke für eure Hilfe!
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| Hallo, das mobile Gehege ist sicherlich nicht mardersicher?? Es wäre sicherlich besser, wenn die Gruppen noch mal getrennt werden, bevor man neutral vergesellschaftet, ich gehe aber davon aus, dass das mobile Gehege nicht mardersicher ist und du auch keine andere Möglichkeit der Trennung hast?
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| Zitat:
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| Aber bitte mit einer Pause für ihn ![]() Ich würde ihn jetzt separieren von den anderen, damit er seinen eigenen Platz hat und Ruhe, so dass er wieder an Selbstbewusstsein gewinnt und bereit ist für die nächste VG
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