| Kaninchen | | Registriert seit: 05.06.2012
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Geschrieben am
17.11.2021, 07:06
| | | | Bei Kaninchenwiese findest Du viele Tipps betreffend Behandlung:
https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/infektionskrankheiten/kaninchenschnupfen/
Schnupfen kann man zu Beginn mit sehr vielen, gleichzeitigen Behandlungsmethoden in den Griff bekommen. Je länger es chronisch ist, desto schwieriger wird es, da Schnupfen nun mal sehr aggressiv ist. Es muss dementsprechend noch mehr Aufwand betrieben werden, damit eine Wirkung eintrittt. Positiv ist es schon, wenn es sich nicht verschlechtert. Allerdings muss damit über mehrere Jahre und mit zunehmenden Alter gerechnet werden. Das lässt sich langfristig mit abnehmenden Immunsystem schwer verhindern.
Falls Antibiotika sollte aufgrund des Resultat der Spülprobe immer genügend lange parallel zu mehreren Alternativmethoden verabreicht werden, d.h. mind. 3-6 Wochen. Allerdings sind die Resultate nicht immer zuverlässig, zumindest wenn KEIN Nachweis von Haupterreger Pasteurellen oder Bordetellen vorhanden sind. Zumindest sind Pasteurellen auf gängige AB wie Baytril sensibel (ausser es wurde erst gerade damit zu kurz behandelt, dann könnte es evtl. vorübergehend resistent werden, was aber reversibel sein sollte). Bei jeder neuen AB-Behandlung sollte spätestens nach einem halben Jahr ein neues Antibiogramm erstellt werden.
Meine starke Schnupferin ist nun bereits über 10 Jahre alt; sie hatte schon bei Übernahme vor 8 Jahre leichte Symptome. Damals habe ich leider aufgrund der sehr leichten Symptomen nicht behandelt.
Sie kriegt aktuell täglich Inhalationen mit Kaltinhalator ( was nicht nur angenehmer ist, sondern auch effektiver), darin Schleimlöser mit NaCL, Ingwersaft und ein pflanzliches Mittel. Gelegentlich auch orale Schleimlöser.
Sie hatte früher (vor ca. 3 Jahre) auch fast 1,5 Jahre lang Antibiotika (meist Baytril) bekommen. Der fortgeschritten Schnupfen war dann zwar noch da, aber nach kompletten Absetzen des AB hat er sich massiv verschlechtert. Die NNH habe ich auch noch operieren lassen, um den Eiter zu entfernen, allerdings kam der Eingriff schon viel zu spät, so dass es nichts mehr half. AB kriegt sie aufgrund des hohen Alters nun nicht mehr, da ich nun eher auf Palliative Behandlung umgestellt habe um sie hoffentlich rechtzeitig erlösen zu können, falls sie akute Atemnot bekommt.
Leider werden über die Jahre auch bei leichten Symptomen die Nasennebenhöhlen (NNH) irgendwann derart zerstört (Verkalkungen, Läsionen), dass die Atmung durch die Nase immer schwieriger wird.
Geändert von Rakete (17.11.2021 um 07:11 Uhr).
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