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Hilfe! Farbenzwerge den 1. Winter draußen lassen? auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 14.08.2019
Beiträge: 1
Farbenmümmel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.08.2019, 15:50

Hilfe! Farbenzwerge den 1. Winter draußen lassen?


Hallo zusammen!


Wir haben für unsere zwei Farbenzwerge im Garten ein 6m2 Gehege das sie derzeit bewohnen.



Das Gehege ist gut gedämmt sowie Winter- und Wetter fest sowie auch ausbruchssicher.

Ich würde die beiden Fellnase auch gerne im Winter draußen halten habe aber so meine bedenken, da wir einen echt strengen Winter haben.


Grey ist 10 Wochen alt und wiegt derzeit 787g und Geist ist 14 Wochen alt und wiegt zurzeit 767g kann ich die beiden trotzdem draußen halten im Winter?



Bekommen die beiden denn genug Fettschicht damit sie den Winter draußen überleben?


Sollte ich meine zwei Mümmelnase erst den Winter darauf draußen lassen damit sie noch genug zunehmen können bis dorthin?



Ich möchte nämlich nicht das ihnen etwas passiert!


Ansonsten würde ich die beiden Fellzwerge ab Herbst reinholen.
Die zwei haben dann auch bei der Innenhaltung über den Winter viel Auslauf, ein großes Hasenhaus sowie eine Buddelmöglichkeit.


Lg Jacky mit den Mümmelnasen Geist & Grey



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 03.01.2019
Beiträge: 765
Solkinok befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.08.2019, 18:46

Hi,
manchmal liest man Warnung, was Farbzwerge im Winter anbetrifft. Andere Quellen - die ich persönlich für vertrauenswürdig halte (was natürlich nichts heißen muss...) - sagen, dass es auch bei Zwergen kein Problem ist, wenn a) die Tiere grundsätzlich gesund sind und b) ein ausreichend gut isolierter & trockener Rückzugsort zur Verfügung steht. ich denke, die Frage ist, wie lange sie schon draußen leben. Wenn sie bis zum Wintereinbruch genug Zeit hatten, sich an die Außenhaltung zu gewöhnen (so dass sich der Körper z.B. auch darauf einstellen konnte, dass er rechtzeitig ein Winterfell bilden muss), sollte auch im Winter einer Außenhaltung unter den von dir geschilderten Bedingungen nichts im Wege stehen.



Mal abwarten, was erfahrenere Halter sagen/schreiben.


S.




Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.08.2019, 19:23

Wenn du sie dauerhaft draußen halten möchtest, dann würde ich sie auch draußen lassen.
Ich weiß immer nicht, warum viele glauben, das Zwerge nicht für Außenhaltung geeignet sind. Wichtig ist, dass sie Winterfell bekommen (ab September)

Die beiden werden sicherlich noch in den nächsten Wochen an Gewicht zulegen, eine Fettschicht brauchen sie nicht - nur wie gesagt Winterfell.
Ein trockener und geschützter Rückzucksbereich mit trockenem Stroh und artgerechte Ernährung sind wichtig.
Meine Freundin hat eine bunte Truppe, Zwergrexe, Rexe, Farbenzwerge, Widder etc und sie leben das ganze Jahr über draußen




Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.08.2019, 20:58

Bis der Winter kommt, sind die ausgewachsen und haben noch ordentlich zugelegt. Ich würde sie draußen lassen. Für deinen eigenen Seelenfrieden könntest du alles beisammen und vorbereitet haben, um im Notfall kurzfristig handeln zu können. Aber grundsätzlich würde ich die zwei nicht in Watte packen.




Benutzerbild von Lilofee
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 08.07.2016
Beiträge: 190
Lilofee befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.08.2019, 21:20

Hallo, also von unseren Vieren sind zwei Farbenzwerge und sie sind das ganze Jahr draussen. Unser Leichtgewicht hat auch zu Herbst/Winterbeginn so um die 1300 Gramm und den Winter bisher immer gut überstanden. Im Winter sind sie allenfalls mal nachts in den eingetreuten Hütten und tagsüber eigentlich immer draussen im Garten und lassen sich lieber unter einem Busch einschneien.

Unsere Ursprungsdrei hatten wir damals im Anfang April geholt. Geburtstermin war Januar und Februar und die "Züchterin" hatte nur Außenhaltung...(damals hatte ich noch keine Ahnung von artgerechter Haltung :-)


Wenn Deine beiden ab jetzt draussen sind, gesund, fit und etwas speckiger in den Winter gehen und wie schon oben geschrieben die "Winter-Außen-Haltungsregeln" passen, dann würde ich erstmal mit Außenhaltung in den Winter gehen. Zur Not kannst Du ja immer noch ein Innen-Gehege basteln und sie reinholen ...;-)




Moderatorin
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.925
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.08.2019, 21:37

Deine To-Do-Liste bis zum Winter:

- Stroh besorgen, um die Schutzhütten auszupolstern: die Nins haben Spaß, alles wieder heraus zu buddeln, und Du hältst dich fit, wenn du drei mal am Tag nachfüllst bzw zusammen kehrst...
- Schamottesteine kaufen: die kann man bei eisigen Temperaturen auf der Heizung vorwärmen und in den Hütten verteilen: die Nins werden, wenn sie meinen ähneln, die Steine zwar komplett ignorieren und weiterhin lang ausgestreckt auf dem gefrorenen Boden chillen, aber man ist als Futterspender beruhigter, wenn man solch Dinge tut, zudem erspart man sich mit regelmäßigem Steine schleppen das Fitnessstudio...
- Baldriantropfen, ersatzweise Hochprozentiges besorgen: beruhigt und wärmt den Futterspender...
- mindestens 5 Jacken und 10 Schals kaufen: zwar erkennen die Nins einen dann kaum noch, und wundern sich, wofür die zusätzlichen „Pelze“ bei derart angenehmen Temperaturen gut sein sollen, aber immerhin bleibt Futterspender dann gesund genug, um Stroh, Steine und vor allem vieleviele Leckerlis ins Gehege zu schleppen...

Und bevor du denkst, ich mache mich über dich lustig: nein, ich verfalle selbst jeden Herbst in den „Ach-Gott-es-wird-Winter-die-Kaninchen-erfrieren“-Modus, und jedes Mal guckt mich die Bande an, als wäre es Zeit für meine Zwangseinweisung...



crazy curry and maximus like this.

Moderatorin
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.925
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.08.2019, 21:47

Ach, einen Punkt hatte ich noch vergessen:

Wärmelampe kaufen und im Gehege aufhängen. Zwar hat sich noch keiner meiner Langohren je darunter gelegt, ich mir hingegen schon gefühlte 1000 mal den Kopf daran gestoßen, aber immerhin friert das Grünfutter nicht ein, wenn man es darunter stellt...



maximus and Polly8 like this.

Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.08.2019, 21:49

Zitat:
Zitat von Diabi Beitrag anzeigen
Deine To-Do-Liste bis zum Winter:

- Stroh besorgen, um die Schutzhütten auszupolstern: die Nins haben Spaß, alles wieder heraus zu buddeln, und Du hältst dich fit, wenn du drei mal am Tag nachfüllst bzw zusammen kehrst...
- Schamottesteine kaufen: die kann man bei eisigen Temperaturen auf der Heizung vorwärmen und in den Hütten verteilen: die Nins werden, wenn sie meinen ähneln, die Steine zwar komplett ignorieren und weiterhin lang ausgestreckt auf dem gefrorenen Boden chillen, aber man ist als Futterspender beruhigter, wenn man solch Dinge tut, zudem erspart man sich mit regelmäßigem Steine schleppen das Fitnessstudio...
- Baldriantropfen, ersatzweise Hochprozentiges besorgen: beruhigt und wärmt den Futterspender...
- mindestens 5 Jacken und 10 Schals kaufen: zwar erkennen die Nins einen dann kaum noch, und wundern sich, wofür die zusätzlichen „Pelze“ bei derart angenehmen Temperaturen gut sein sollen, aber immerhin bleibt Futterspender dann gesund genug, um Stroh, Steine und vor allem vieleviele Leckerlis ins Gehege zu schleppen...

Und bevor du denkst, ich mache mich über dich lustig: nein, ich verfalle selbst jeden Herbst in den „Ach-Gott-es-wird-Winter-die-Kaninchen-erfrieren“-Modus, und jedes Mal guckt mich die Bande an, als wäre es Zeit für meine Zwangseinweisung...



Du hast das sehr treffend beschrieben. Diese Blicke der Kaninchen kenne ich auch.


Was aber im Moment viel wichtiger ist:

1. sind es Männlein und Weiblein?
2. Wenn ja, ist das Männlein schon kastriert?
3. Sind beide Tiere gegen RHD2 geimpft?


Eine isolierte Schutzhütte braucht es nicht. Da bildet sich schnell Schimmel wegen der mangelnden Belüftung. Ein trockener, windgeschützer Unterschlupf reicht.



crazy curry and maximus like this.

Benutzerbild von Teekannenloser
Kaninchen
 
Registriert seit: 19.09.2013
Beiträge: 6.396
Teekannenloser befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.08.2019, 17:36

Meine zwei Farbenzwerge (knacken knapp die 1kg Marke) sind beide seit Jahren draußen und es gibt keine Probleme. Auch bei zweistelligen Minusgraden bisher nicht. Wichtig ist eine Schutzhütte mit ordentlich Stroh. Du kannst ihnen wenn du Sorge hast auch ein Snugglesafe bei Minusgraden reinlegen. Bailey nutzt das bei Temperaturen ab -8 Grad ganz gerne.



__________________


Menschen, die immer etwas ganz Besonderes bleiben werden. Du wirst uns fehlen!



Benutzerbild von -Flöckchen-
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 22.04.2019
Beiträge: 799
-Flöckchen- befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.08.2019, 12:28

Was ich noch gelesen habe, ist das Wasser auch unter die Wärmelampe zu stellen, damit es natürlich nicht einfriert und spätestens September raussetzen. Hab mal gelesen am besten sind sie schon beim wärmeren Frühling draußen und gewöhnen sich dran. Aber erfahrung hab ich keine damit



 
 
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