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Welche Gartenpflanzen lassen eure Kaninchen stehen?Hallo zusammen, die Frage steht ja oben im Betreff. Unsere Kaninchen dürfen, wenn sie Freilauf haben, in unserem ganzen Garten laufen. Dieser ist allerdings wirklich sehr klein. Nun haben sie sich schon fleißig als Gärtner betätigt und fast alle Pflanzen eingekürzt - von meiner Topfrose bis hin zum Mini-Efeu, der auch in einer Pflanzschale wächst. Oder wuchs. Das ist nicht so schlimm, aber zumindest auf der Terrasse hätte ich auf Dauer gerne noch ein paar Pflanzen. Ich habe viele Stauden in Töpfen, weil ich keine Lust habe, jedes Jahr neu zu pflanzen. Davon werde ich einige in kleine Hochbeete retten, die ich im Frühjahr anlegen werde, aber so ein paar Töpfe würde ich doch gerne bestücken. Auf Kaninchenwiese.de habe ich als Tipp gelesen Hortensien zu nehmen, da diese von den Kaninchen verschmäht werden. Gibt es irgendwelche Pflanzen, die zumindest eine Chance haben, verschont zu werden oder hilft wirklich nur hochstellen oder einzäunen? LG sabunny
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| Es tut mir leid, dich jetzt völlig desillusionieren zu müssen, aber unsere fressen auch Hortensien. Es ist auch weniger die Frage, was sie tatsächlich fressen, sondern was sie wirklich stehen lassen: unsere mögen z.B. keinen Holunder, müssen aber so oft rein beißen und wieder ausspucken, bis von einem jungen Holunderpflänzchen nur noch ein kahler Stengel übrig ist, und das war es dann auch mit der Pflanze... Osterglocken werden toleriert, so lange sie grün sind, wenn sie diese hässlichen gelben Auswüchse bekommen, gegipfelt und ausgespuckt. Mittlerweile vermeide ich auch, mit grünen Hosen ins Freie zu gehen, man weiß ja nie... Das einzige, was sie bei uns wirklich nicht anrühren, sind Brennnesseln, die werden erst verspeist, wenn sie umgesenst und dann angewelkt sind. Lange Rede, kurzer Sinn: wenn irgendetwas pflanzliches überleben soll, bitte einzäunen!
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| Ach menno … ![]() Aber ihr bestätigt letztendlich nur, was ich mir eh schon gedacht habe. Ein kleines bisschen Hoffnung hatte ich noch … Na ja, die durch den Garten wuselnden und vor allem flitzenden Kaninchen sind eine gute Entschädigung. ![]()
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| Eine andere Taktik wäre einfach sooviel anzupflanzen,dass trotz der Bissattacken der Ninchen noch was übrig bleibt. Bei 120qm Kleingarten blieb zumindest der Rasen immer grün.Und ein paar Kräutlein haben sie mir auch immer übrig gelassen. Tomaten und Gurken gingen.Die werden verschmäht.
__________________ "O Bär", sagte der Tiger, "ist das Leben nicht unheimlich schön, sag!" "Ja", sagte der kleine Bär, "ganz unheimlich und schön." Und da hatten sie verdammt ziemlich recht.
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Bei uns bleibt trotz gut 200 qm Gartenauslauf nichts unversehrt. Selbst der Rasen hat mittlerweile mehr braune Flecken als grüne. Es war für die Nins auch überhaupt kein Problem, diverse Rosen, Lavendel, mehrere Büsche und sogar einen ausgewachsenen, mehr als 3,00 m hohen Kirschlorbeer zu meucheln, Hyazinthen und Tulpen werden bei uns auch nur noch 3 mm hoch. Selbst Pflanzen, die nicht schmecken, haben keine größere Überlebenschance, da wird so lange reingebissen und wieder ausgespuckt, bis sie von selbst eingehen. Es ist auch nicht so, dass unsere Langohren hungern müssten: verbotene Früchte schmecken einfach besser, einerlei, wie viele Wiesen- oder Kohlberge sich noch in den Futterschüsseln tummeln, auch ist ein noch im Boden verankerter Ast offenbar deutlich leckerer, als die von mir mühsam herbeigekarrten Obstbaumzweige... Aber auch ich bin lernfähig und mache mir zumindest letzteres zu nutze: Da ich der Meinung war, dass Ingwer gut für´s Immunsystem ist, die versammelten Langohren aber stets die Nasen rümpften, wenn ich versuchte, etwas davon unter´s Futter zu mischen, lege ich jetzt einfach ganze Ingwerknollen auf die Treppe... dort wird er dann - natürlich immer nur, wenn ich nicht hinschaue - Stück für Stück weggeräubert...
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| Du hast anscheinend aber auch wirklich ausgeprägte Raubkaninchen, Diabi . Wieviele Tiere sind es bei dir denn? Betreibt ihr freie Gartenhaltung und sind sie nur stundenweise im Garten unterwegs?Also wir haben leider weniger als 100 m2, deswegen sind die Flächen, wo ich etwas anpflanzen kann, sowieso sehr begrenzt. Meine Beete habe ich schon aufgegeben, ebenso die Unterpflanzung unter meinen Haslnussbüschen, die eigentlich immer sehr schön aussah. Nun ja, was soll's. Rasen haben wir im Moment eh keinen mehr (was der Gehegebau nicht geschafft hat, hat der trockenen Sommer und jetzt nasse Winter erledigt), mal schauen, was ich da mache. Ein paar Sachen wie meinen Zierjohannesbeerstrauch und meine Kletterrose habe ich umzäunt. Nur für meine Kübel muss ich nun eine Lösung finden, denn meine Funkien, Heuchera, Glockenblumen (alles anscheinend seeeehr lecker), möchte ich doch gerne retten. Auch wenn ich nicht so pingelig bin, was den Garten angeht. Da sah's auch vorher nicht aus wie in einer Gartenzeitschrift. Wenigstens buddeln unsere Kaninchen nicht. Wenn's denn so bleibt ...
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Eingesperrt sind sie nur nachts, oder wenn ich länger nicht da bin. Das buddeln kommt bei Euch bestimmt auch noch - es macht ganz besonderen Spaß, wenn man durch den Garten läuft, und sich plötzlich einen halben Meter tiefer wieder findet...
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![]() Wir haben nur zwei Minis und die sind auch nur stundenweise im Garten, haben aber auch so schon ganze Arbeit geleistet. Sie den ganzen Tag laufen zu lassen, traue ich mich nicht. Wie machst du das? Von oben gesichert habt ihr bei 200 Quadratmetern ja wohl kaum ...
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| Meine haben innerhalb weniger Stunden meinen stattlichen Wermuth plattgemacht. Das wo Kaninchen nicht drangehen, ist für sie ungesund und sollte nicht dort stehen wo sie drankommen.
__________________ Liebe Grüße Heike
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| Hallo Heike, das ist natürlich auch zu bedenken. Grundsätzlich bin ich zwar der Meinung, dass Pflanzen, die nur schwach giftig sind, nicht unbedingt aus dem Freilauf verbannt werden müssen. Ich traue den Kaninchen schon zu, dass sie keine Pflanzen in großen Mengen fressen, wenn sie sie nicht vertragen. Vorausgesetzt natürlich, sie haben grundsätzlich genug zu fressen. Aber die Pflanzen, an die ich da so gedacht habe, werden anscheinend ja sowieso gefressen - da beißt sich die Katze also in den Schwanz. Tatsächlich steht in unseren Kübeln nur noch eine einzige unversehrte Pflanze, nämlich ein Herbstkopfgras, das meinen Recherchen zufolge gar nicht giftig ist. Sie mögen es anscheinend einfach nicht.
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Ich halte es daher so wie Sabunny: es gibt reichlich zu essen und bei Wiese alles im Gemisch, so dass sie nichts essen müssen, sich aber durchaus auch an "giftigen" (Heil-)kräutern bedienen können, umzäunt wird bei uns im Freilauf nur das, was ich gerne behalten würde... Interessant finde ich da auch den Artikel von Andreas Rühle, der hat mir viele meiner Bedenken, die ich anfangs beim Wiese sammeln hatte, genommen: http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/heil_und_giftpflanzen.htm Problematischer ist für mich Heu: hier bin ich mir nicht unbedingt sicher, ob die Nins beispielsweise eine Herbstzeitlose noch erkennen bzw. erschmecken könnten, weshalb ich ganz froh bin, größtenteils eigene Wiese verfüttern zu können, bei der ich genau weiß, was darauf wächst. @Sabunny: Nein, unser Gartenauslauf ist nicht von oben gesichert, es gibt aber viele Büsche und sonstige Unterschlupfmöglichkeiten, unter denen sie blitzschnell verschwinden, wenn etwas größeres als eine Taube über den Garten fliegt... natürlich bleibt ein gewisses Restrisiko, aber sie genießen die Zeit im Garten so sehr, dass wir uns entschieden haben, dieses einzugehen.
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| Wie ist denn euer Garten gestaltet? Wir hatten Weidezaunbänder über den Freilauf gespannt: [url=http://abload.de/image.php?img=img_1325zhqrz.jpg] [/url]Man kann sie ja auch in einer Höhe anbringen, dass man bequem drunter lang laufen kann.
__________________ Liebe Grüße von Ines mit Lolo und Inge! Für immer im Herzen: Gandalf ☆02.04.2022; Hägar ☆20.03.2022; Fee ☆24.03.2018; Lilly ☆13.04.2017; Bruno 17.10.2014; Georgie ☆25.10.2013
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| Hallo Rolle, ein schönes Bild. Kann es sein, dass euer Garten auch auf Kaninchenwiese.de zu sehen ist? Ursprünglich wollten wir natürlich auch einen abgetrennten Freilaufbereich machen. Doch dann haben wir schnell festgestellt, wie groß der sein muss, damit unsere Kaninchen glücklich sind. Dadurch war der Garten für uns kaum mehr nutzbar bzw. die Aussicht vom Wohnzimmer aus echt schäbig. Also mussten wir entscheiden, ob die Kaninchen weniger Platz bekommen oder wir unseren Garten komplett mit ihnen teilen. Nun ja, vor allem mein Mann (der ursprünglich gar nicht so begeistert von der Idee war, Kaninchen zu bekommen) fand, dass man das den Kaninchen nicht zumuten könnte - also teilen wir den Garten jetzt mit ihnen. Der hat aber eben nur 90 Quadratmeter und vor allem wenig Tiefe. Wir haben ihn damals eher minimalistisch gestaltet (außer die Terrasse, wo meine vielen Kübel stehen), so dass einfach zu wenige Sträucher usw. da sind, unter die die Kaninchen flüchten könnten bzw. die Greifvögeln die Sicht von oben nehmen würden. Auf Dauer sollen zwar Unterschlüpfe verschiedener Art entstehen, das löst aber nicht das Problem der Einsehbarkeit von oben. Den ganzen Garten überspannen möchten wir aber auch nicht so gerne. Rein theoretisch wäre das wahrscheinlich sogar machbar.
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| Nicht, dass ich wüsste. Muss ich mal nachschauen.
__________________ Liebe Grüße von Ines mit Lolo und Inge! Für immer im Herzen: Gandalf ☆02.04.2022; Hägar ☆20.03.2022; Fee ☆24.03.2018; Lilly ☆13.04.2017; Bruno 17.10.2014; Georgie ☆25.10.2013
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Warum kombiniert ihr nicht einfach Menschen-Schnickschnack und Kaninchenunterschlüpfe? Früher oder später wird Euer Garten sowieso kaninchengerecht umgestaltet, wenn ihr das den Nins überlasst, lässt sich über die Ästhetik sicherlich streiten, wenn ihr es selbst macht, sieht es wenigstens auch für´s menschliche Auge passabel aus... Die Lieblingsunterschlüpfe unserer Nins sind z.B. Schubkarre, Gartentisch, Gartenbank, Trampolin und Sonnenliege, bei letzterer ist allerdings die Aufteilung noch nicht ganz ausdiskutiert: ich bin für Mensch oben, Nins darunter, oder wenn Nins oben, dann bitte nur schmusige und keine Langohrschweine, meine Monster sehen das leider ein bisschen anders... Ihr könntet z.B. Eure Kübel auch auf Blumenbänke stellen, dann wären darunter Unterschlüpfe in Hülle und Fülle.
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. Aber reicht das wirklich? Ich finde die sitzen immer so unbedarft auf der Rasenfläche rum, da kann ich mir gar nicht vorstellen, dass sie einen Vogel rechtzeitig entdecken würden. Mir wäre wohler, es würde erst gar keiner auf sie aufmerksam werden. Wobei ich die Gefahr, die von Greifvögeln ausgeht, überhaupt nicht einschätzen kann ... Blumenbänke sind eine gute Idee
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