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"Notfallhäsin" trotz knappen Platzes aufnehmen? auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von chinatsutin
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 08.02.2012
Beiträge: 321
chinatsutin befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.09.2015, 12:08

"Notfallhäsin" trotz knappen Platzes aufnehmen?


Hallöchen,

nach längerer Schreibpause würde ich nun gern mal wieder ein paar Meinungen einholen.

Ich habe 2 Kaninchen in Innenhaltung. Sie haben ein Gehege von ca. 5qm und bekommen täglich Auslauf in der ganzen Wohnung (ca. 40 qm) – also immer wenn ich zu Hause bin. Nachts und während meiner Arbeitszeit (40 Std.-Woche) sind sie im Gehege.

Nun habe ich von einer Freundin die Anfrage bekommen, ob ich noch ein drittes aufnehmen könnte. Eine gute Bekannte müsse dringend ihr Kaninchen abgeben. Der Lebensgefährte hat wohl starkes Asthma entwickelt, die Nasennebenhöhlen sind schon chronisch entzündet. Laut Arzt müssen die Tiere schnellstmöglich weg. Die Katze hat schon ein neues Zuhause gefunden. Das Kaninchen ist noch übrig (der Partner ist schon vor einiger Zeit gestorben).

Es handelt sich um eine wunderschöne Zwergwidder-Häsin, ca 4 Jahre alt, eher zurückhaltend. Genauere Infos (kastriert, geimpft, Fütterung usw) hab ich erfragt. Meine Freundin wird mir so schnell wie möglich Bescheid geben.

Auf den ersten Blick würde sie perfekt zu meinen beiden passen. Ich habe ein Pärchen, beide kastriert. Er (seit Juli 4) ist der Chef, aber auch nicht überdominant. Sie (im Nov. 4) ist eine kleine Kuschelmaus mit Flausen im Kopf, aber absolut lieb zum Partner.

Jetzt bin ich natürlich am Überlegen. In die „Gruppe“ scheint sie super zu passen. Mich reizt es schon irgendwie, die Kleine zu nehmen. Der Platz ist allerdings doch ziemlich knapp. Was sagt ihr dazu?

Mich würden auch eure Erfahrungen dazu interessieren, um wie viel Aufwand und Kosten in etwa steigen, wenn man von 2 auf 3 „erhöht“?

Ich freue mich auf eure Meinungen.
Liebe Grüße
Tina


P.S: Ich habe meiner Freundin auf jeden Fall Hilfe bei der Vermittlung zugesagt, auch wenn ich die Maus selbst nicht nehme.



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Wolli (*11.11.2011)

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Fritz (1998 - 30.12.2007)
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Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 17.083
LuLu03 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.09.2015, 12:22

Ich muss sagen ich finde 5qm für drei Kaninchen für so lange Zeit des Tages schon sehr knapp
Ich selbst halte drei(darunter ein Riese) auf 9qm und jetzt Im Herbst/ Winter mit weniger Auslauf und das ist schon eng und man bemerkt Spannungen.
Ich würde die kleine Maus weiter vermitteln oder das Gehege vergrößern.



Minerva likes this.

Benutzerbild von die Kleine
Kaninchen
 
Registriert seit: 15.05.2015
Beiträge: 2.493
die Kleine befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.09.2015, 13:55

Huhu,

erst mal finde ich es richtig klasse, dass du der einsamen Kaninchendame zu einem glücklichen Leben verhelfen möchtest!

Ich habe im Juni diesen Jahres auch von zwei auf drei erhöht. Geplant war es nicht, aber ich habe es keine Sekunde bereut. Meine Mischung war grundsätzlich längst nicht so optimal wie bei dir: intakter Rammler von ca. 10 Jahren (aber schon sehr tüddelig und die meiste Zeit des Tages am Schlafen), ein Kastrat von ca. 3-4 Jahren und dazu ein kastriertes Mädel von ca. 1,5 Jahren. Sie waren sofort ein Herz und eine Seele und sind die meiste Zeit des Tages zu dritt auf einem Haufen gelegen. Ich glaube die beiden Jüneren haben sich Opa Emil angepasst, es ging alles sehr ruhig und friedlich zu. Leider währte das Glück nicht lange, die beiden Jungs sind nun im August innerhalb weniger Tage verstorben. Nun habe ich zu meinem Mädel einen jungen Rammler geholt (inzwischen Kastrat) und die beiden sind sehr aktiv und harmonieren bislang wirklich gut miteinander.

Drei Kaninchen merkt man finanziell gerade beim TA-Besuch, wenn es ans Impfen etc. geht. Natürlich muss man auch um die Häfte mehr Frischfutter organisieren, beim Heu finde ich es egal. Weil ob man da eine Hand voll mehr oder weniger ins Gehege packt, ist ja wirklich kein Thema. Beim sauber machen merkt man meiner Ansicht nach aber sehr schnell, ob man nur zwei oder doch drei Kaninchen hat.

Theoretisch hat man bei drei Kaninchen den Vorteil, dass kein Tier einsam zurück bleibt, wenn das Partnertier stirbt. Hat in unserem Fall aber nicht zugetroffen, nachdem Hugo und Emil innerhalb kürzerster Zeit beide verstorben sind. Und ein einsames junges Kaninchenmädel ist keine schöne Sache. Lilly hat randaliert ohne Ende und mir auch nicht mehr vertraut, inzwischen geht es zum Glück wieder...


Was den Platz angeht... hättest du denn die Möglichkeit, das Gehege provisorisch zu vergrößern? Z.B. mit Gitterlementen? Wenn es mit den dreien klappt, kannst du das Gehege immer noch "dauerhaft" größer machen oder auch komplett neu, je nach dem. Und wenn sie sich nicht verstehen, kannst du das Provisorium ja wieder abbauen und musst dich auch nicht fragen "was wäre gewesen wenn", wenn du die Maus weiter vemittelst.

Vielleicht magst du uns ja ein Foto deines Geheges zeigen, oder eine Skizze? Dann können wir alle gemeinsam mit dir überlegen, wie du am besten etwas mehr Platz herausholst. In eher kleinen Wohnungen ist das natürlich immer schwierig, aber vielleicht fällt ja dem einen oder anderen hier was ein?

Abschließend möchte ich noch anmerken, dass ich wahrlich kein Kaninchen-Experte bin und letzten Endes sowieso du entscheiden musst, was das Beste für alle beteiligten Vierbeiner ist. Aber ich bin grundsätzlich schon der Meinung, dass es vor allem auf den Charakter der Tiere ankommt ob es dauerhaft gut geht und nicht auf einen halben Quadratmeter hin oder her. Wenn ich an manche Videos oder Berichte hier denke von Kaninchen, die in wirklich traumhaft riesigen Außengehegen leben und sich trotzdem kloppen wie nochmal was, kann der Platz allein auch nicht entscheidend dafür sein, ob sich die Hoppels vertragen oder nicht. Das Mindestmaß sollte man natürlich schon einhalten, wenn mehr umso besser! Aber wie gesagt, wenn es denn wirklich mal ein halber Quadratmeter weniger ist und die Tiere charakterlich super harmonieren und auch nicht gerade die aller lebhaftesten sind, geht in meinen Augen die Welt nicht unter. Zumal deine Kaninchen ja auch täglich Freilauf bekommen. Wenn man dann noch für viel Beschäftigung sorgt, wäre es in meinen Augen definitiv in Ordnung, die drei zusammen zu führen.




Liebe Grüße!



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Benutzerbild von sarahundkarlchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2011
Beiträge: 3.395
sarahundkarlchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.09.2015, 14:05

Ich würde sie nur nehmen, wenn du tatsächlich Lust darauf hast. Du sie siehst und es "klick" macht

Natürlich sind drei Tiere mehr arbeit als zwei, Misten wird häufiger, TAbesuche mehr und Futter muss natürlich um 50% erhöht werden. Ob die nun 5qm oder 6qm Platz haben, ist erstmal gar nicht so wichtig, da findet sich sicher eine Lösung.

Eine VG dauert länger und Rangkämpfe werden bei mehreren Tieren auch mehr. Velleicht wird auch mehr markiert und die Stubenreinheit geht flöten. Das weiß man alles nicht.

Wenn dein Herz aber schon an der Idee hängt, dann nimm sie. Dann macht man den Rest auch mit



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Benutzerbild von chinatsutin
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 08.02.2012
Beiträge: 321
chinatsutin befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2015, 15:14

Heyho!
Erst einmal danke für eure Antworten! J

Mir ist klar, dass es am Ende meine Entscheidung ist. Trotzdem hole ich mir gern vorher ein paar (gerne auch unterschiedliche) Meinungen ein. Man denkt ja nicht immer an alles

Ich werde mein Gehege am WE nochmal genau abmessen – es ist quasi an den Raum angepasst (Eigenbau). Dann kann ich auch ein paar Fotos hochladen. Viel wird sich nicht machen lassen, aber eine kleine Idee hätte ich. Ursprünglich hatte ich ja (wie bei meiner Mum) freie Zimmer-/Wohnungshaltung geplant. Nur leider ist meine Wolli ein kleines Zerstörertier und ich habe offenes Fachwerk Ich konnte aber ehrlich gesagt beobachten, dass sie sich mit Gehege doch irgendwie wohler fühlen. Es latscht halt nicht ständig jemand durch ihren Bereich. Wenn die Tür aufgeht, steht man nicht gleich mitten drin… Dadurch fühlen sie sich sicherer. Beim Auslauf sind sie dann total entspannt und chillen mal im Wohnzimmer oder auch im offenen Gehege, wie sie gerade Lust haben.

Was die Charaktere angeht, wäre ich eigentlich ganz zuversichtlich. Bei Murphy und Wolle war das total unspektakulär. Keine einzige Jagd. Murphy hat ein bisschen gerammelt und dabei leicht in den Rücken gezwickt. Wolli hat es zugelassen und ist weggehoppelt, wenn es ihr zu viel wurde. Das war’s . Jetzt sind sie ein Herz und eine Seele. Da gab es mit Murphys Bruder (mit dem er ja vorher von Geburt an bis zu dessen Tod zusammen war) mehr Reibereien. Aber auch da nichts übermäßig schlimmes. Und Wolli war einfach nur froh einen Freund zu haben. Ich habe sie aus einer Pflegestelle, die sie aus schlechter Haltung geholt hatte. Sie hat zwar viel Blödsinn im Kopf, ist aber eine absolute Schmusemaus und lässt sich von Kaninchen und Mensch gleichermaßen durchknuddeln^^

Finanziell ist es momentan auf jeden Fall machbar. Sauber mache ich eh alle 2-3 Tage. Klar wird es dann nochmal mehr, aber was macht man nicht alles für die Hoppler Den Gedanken, dass im Todesfall der Partner (im besten Fall) nicht einsam zurückbleibt, hatte ich auch schon. Murphy war nach dem Tod seines Bruders schon sehr traurig und mit Wolli blühte er wieder richtig auf. Sehen kann ich die Maus leider vorher nicht, da sie in Chemnitz sitzt (ich wohne in Erfurt). Meine Freundin würde sie mitbringen und könnte sie ggf. auch noch ein paar Tage parken. Aber die Fotos sind schon zum Verlieben

Im Moment tendiere ich wohl dazu, es zu versuchen. Wenn es klappt, hab ich zwar mehr zu tun, aber ein kleines Grüppchen, das sicher noch interessanter anzusehen ist, als ein Pärchen. Wenn es nicht klappt, kann ich die Maus weitervermitteln, wobei ich sowieso meine Hilfe zugesagt hatte. Aber ich warte erstmal die Infos ab, die meine Freundin noch einholen wollte. Mal schauen, was dabei rauskommt.



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die Kleine befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2015, 15:37

Na, das hört sich doch super an! Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, und so wie du deine beiden beschreibst, stehen die Chancen ja wirklich gut, dass es auch klappen könnte. Hier sind alle Daumen gedrückt und ich hoffe du hältst uns auf dem Laufenden?



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Benutzerbild von chinatsutin
Kaninchenfreund
 
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chinatsutin befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.10.2015, 10:35

Hallo ihr Lieben,

hier nurmal ein kleines Update: meine Freundin hat meine Kontaktdaten jetzt direkt an ihre Bekannte weitergegeben. Per Mail habe ich dann schon ein paar mehr Infos bekommen. Die kleine Maus ist wohl eine ganz liebe. Anfangs etwas ängstlich, aber mit der Zeit dann zutraulich und sehr neugierig.

Sie wiegt ca. 1,5 kg und ist kerngesund (bisher nur 1mal "Magenverstimmung") und nicht kastriert. Vor der Abgabe wollen die Besitzer auch auf jeden Fall nochmal zum TA, sie durchchecken und ggf. impfen lassen (falls Impfung nicht mehr aktuell). Ich habe sie noch um eine Kotprobe gebeten, um sicher zu gehen

Fütterung war bisher mit Heu und Gemüse, Trockenfutter nur ab und zu als "Leckerli". Müsste also auch nicht groß umstellen. Einzig die Stubenreinheit könnte ein kleines Problem werden. Sie hatte wohl in ihrem bisherigen Gehege eine Decke als Unterlage, die sie nach Lust und Laune vollgepullert hat. Auslauf gab es wohl kaum (wegen der Katze). Naja, wer weiß wie sich das entwickelt, wenn sie in einem größeren Gehege mit anderem Untergrund ist und ihre potenziellen Freunde brav ins Klo machen.

Als nächstes wollen wir dann mal ausführlicher telefonieren. Ich warte noch auf ihren Anruf

Liebe Grüße
Tina



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chinatsutin befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.10.2015, 21:39

kleines Update und Frage zur Vergesellschaftung


Huhu,

hier mal kurz ein kleines Update: Hatte vor ca. 2 Wochen lange mit der Besitzerin telefoniert. Klang alles weiterhin recht vielversprechend Wir hatten uns auf eine "Übergabe" gegen Anfang November geeinigt. Vorher wollte sie die Maus nochmal ausführlich beim TA durchchecken lassen. Gestern hat sie mir dann Bescheid gegeben: Molly ist kerngesund. Etwas größer als geschätzt (1,9kg), aber Augen, Nase, Zähne usw. alles top in Ordnung, Kotprobe unauffällig. Außerdem wurde sie noch frisch geimpft.
Das Stubenreinheitsproblem scheint auch gar nicht so schlimm zu sein. Sie hat auf jeden Fall eine auserkorene Ecke und außerhalb der Käfigschale pullert sie wohl nur auf die Decke, nicht auf's Laminat... Also hoffe ich einfach, dass es am kuscheligen Untergrund liegt Wir werden sehen.

Leider liege ich nun seit über einer Woche krankheitsbedingt flach, wodurch sich der Einzug noch etwas verschieben muss. Habe ihr nun übernächstes We angeboten und warte auf Antwort.

In der Zeit möchte ich in Ruhe gesund werden und v.a. die Vergesellschaftung planen. Für eine Mini-Gehegeerweiterung habe ich schon eine Idee. Dafür muss ich auch gar nicht groß umbauen und es würde geschätzt auf jeden Fall nochmal nen halben Quadratmeter bringen (muss demnächst endlich mal genau messen).

Nun sind aber nochmal eure Meinungen gefragt: Thema Vergesellschaftung.
Da meine Mäuse ja tagsüber in der gesamten Wohnung hoppeln können, steht nicht mehr wirklich neutraler Raum zur Verfügung. Einzige Möglichkeit wäre die Küche, in der bisher nur Wolli ein paar Mal kurz drin war - Murphy nur 1mal. Da müsste ich dann aber noch einiges sichern. Oder ich mach es eben direkt im Gehege. Platz ist ca. dergleiche. Was meint ihr?

Liebe Grüße
Tina



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hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.10.2015, 22:44

5m² sind für eine VG mit 3 Kaninchen zuwenig Platz, das kann schlimm enden.



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chinatsutin befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.10.2015, 23:24

Gehegeberechnung


So, mich hat das jetzt gewurmt mit den Schätzungen, also hab ich direkt nachgemessen. Beim Gehege an sich hab ich verdammt gut geschätzt: Es hat genau 5,05 qm. Bei der geplanten Erweiterung lag ich daneben. Das sind sogar 0,94 qm. Ich würde also am Ende auf 5,99qm kommen

Das ist ja zum leben plus Auslauf schonmal besser. Ist das für eine VG trotzdem zu wenig? Es gäbe auf jeden Fall keine Sackgassen und eine kleine Etage.



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hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.10.2015, 23:26

Ich finde schon das es zu wenig Platz ist, erschwerend kommt dazu das es das Gehege deiner Beiden und somit ihr Revier ist. Wird schwer...



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chinatsutin befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.04.2016, 17:59

Achtung - halber Roman! ^^


Hallo ihr Lieben,

nach langer Zeit mal wieder ein Update, zudem ich auch gerne mal eure Meinungen hören möchte.

Wie angekündigt, habe ich die Maus dann Mitte November von der vorherigen Besitzerin übernommen. Die Vergesellschaftung lief ziemlich gut. Molly hat sich anfangs verkrochen und ein paar Mal vor Angst gezwickt. Es gab aber keine Verletzungen. Schon am nächsten Tag taute sie auf und erkundete das Gehege. Mit Murphy gab es etwas Gerammel und Gejage. Sie hat ihn aber als Chef akzeptiert und bald wurde gekuschelt. Mit Wolle war es etwas schwieriger. Sie hatte nach den ersten Zwickern von Molly große Angst vor ihr und ist lange Zeit abgehauen, sobald sie in ihre Nähe kam. Es wurde aber stückchenweise besser, zusammen fressen war kein Problem und dann lagen sie sogar schon zu dritt zusammen (mit Murphy in der Mitte als Abstandhalter^^).

…Bis Molly anfing ihr erstes Nest zu bauen -.- Von da an war sie ein Dauer-Hormon-Monster. Sie baute ein Nest nach dem anderen, provozierte Murphy ständig, grunzte in einer Tour und jagte Wolle. Ganz schlimm war auch ihr Markierverhalten. Sie verspritzte überall Urin und verteilte ihre Pfützen – und das leider nicht nur im Gehege. Dauerstress für alle Beteiligten. Also entschloss ich mich sie kastrieren zu lassen, was dann Ende Februar auch gemacht wurde.

Sie hat alles gut überstanden (Eierstöcke waren schon voller Zysten) und der Nestbau hat aufgehört. Mit Wolle läuft es auch besser. Nicht perfekt, aber ok. Murphy kuschelt mal mit der einen und mal mit der anderen. Die zwei Mädels beschnuppern sich und sitzen auch mal in gegenseitiger Nähe, aber wenn Molly zu aufdringlich wird, geht Wolle lieber wieder. Schön ist ja, dass sie beide geputzt werden wollen aber keiner die andere putzt, d.h. Wolle schiebt ihren Kopf unter Molly, Molly schiebt ihren unter Wolle, Wolle kriegt Angst und haut ab Ab und zu jagt Molly Wolle auch noch kurz und/oder zwickt mal in den Hintern. Das ist aber alles noch ok. Sie schlagen Haken, liegen entspannt rum und fressen fleißig.

Aber nun zu meinem „Problem“: die nicht vorhandene Stubenreinheit. Es ist zwar nach der Kastra besser geworden – sie verspritzt den Urin nicht mehr. Leider pullert sie immer noch, wo es ihr gerade passt. Wenn es nur im Gehege auf dem PVC wäre, hätte ich kein Problem damit… Leider hat sie sich zusätzlich noch eine Ecke in der hölzernen Buddelkiste ausgesucht. Das zieht natürlich alles ins Holz und riecht auch nicht grad angenehm. Um die Kiste tut es mir da schon ein bisschen leid, da es ein Eigenbau von einem Freund ist und die anderen beiden sie auch lieben. Schlimmer ist aber, dass sie auch im Wohnzimmer ihre Pfützen verteilt. Teppich und v.a. Parkett haben schon ziemlich gelitten. Das frisst sich so schnell durch die Versiegelung, dass man gar nicht rechtzeitig reagieren kann. An den Stellen ist der Boden dann „matt“, man sieht es also schon. Da ich zur Miete wohne, ist das natürlich unschön. Ich kann sie ja auch nicht im Gehege lassen, während die anderen hoppeln dürfen. Sie ist sehr aktiv und braucht die Bewegung (das Klo wird auch regelmäßig umgegraben^^).

Nun reift in mir die Überlegung, ob sie in Außenhaltung vielleicht besser aufgehoben wäre. Ich habe ja mit der Vorbesitzerin ausgemacht, dass ich es versuche und wenn es bei mir nicht klappt, die Maus weitervermittele. Gleichzeitig hab ich aber irgendwie ein schlechtes Gewissen bei dem Gedanken. Ich will sie ja nicht „abschieben“. Andererseits habe ich z.B. 200€ für die Kastra usw ausgegeben, was ich auch keinesfalls bereue. Also ist es ja nicht so, dass ich sie einfach gleich weiter reiche. Sie ist echt eine ganz hübsche Maus. Es geht ihr so auch gut bei mir. Sie kam z.B. mit einem komplett kahlen Nacken hier an…Wäre schon ne Weile so gewesen und der TA hätte auch nichts gefunden. Das Fell ist direkt nachgewachsen, was mir zeigt, dass sie es sich früher selbst gerupft hat und das bei mir „nicht mehr nötig hat“. Nur mit der Pinkelei kann es ja leider nicht so weitergehen…

Was sagt ihr? … Meinungen… Tipps…Anregungen..?

Liebe Grüße
Tina



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Natie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.04.2016, 19:16

Hallo Tina!

Hast du ihre Blase mal untersuchen lassen?
Spontan fällt mir ein, dass durch die Kastra die Muskulatur der Blase geschädigt wurde und sie den Urin nicht mehr so gut/so lange halten kann.

Pinkelt sie normal, dass heißt sie hockt sich hin und hebt Pöppes und Schwänzchen oder hasst du den Eindruck, es tröpfelt aus ihr raus?
Muss sie vielleicht besonders pressen beim Pippi machen (Zeichen für Blasengriess zB)


Wenn das alles ok ist, kann ich dir nur raten, sie nur da laufen zu lassen wo du es schnell wegwischen kannst. Ansonnsten überall Flickenteppiche verteilen, die können in die Waschmaschine.

Zu der Buddelbox:
Ich würde sie gründlich mit Essigessenz schrubben. Danach desinfizieren oder zB mit Adarp besprühen und dann mehrere Tage gründlich trocknen lassen. Anschließend würde ich sie innen komplett mit PVC auslegen. Fugen (also da wo der PVC vom Boden mit dem der Innenwände aufeinander trifft) kannst du mit Leisten aus dem Baumarkt oder mit Silikon abdichten.



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Geschrieben am 12.04.2016, 22:12

Zu der Urinsache kann ich leider nichts beitragen, aber es freut mich dass du dich wieder meldest und sich die drei grundsätzlich gut verstehen.



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Stephanie P. befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.04.2016, 21:13

Gegen die Gerüche durch das Wildpinkeln hilft Natron.
Einen Esslölffel Natron mit Wasser mischen, in eine Sprühflasche füllen und das Holz damit besprühen.
Naties Idee finde ich gut, mit PVC und Silikon kannst Du die Buddelkiste wasserfest machen, wenn du Kiste dann noch mit Holzpellets füllst (sind im Frühling oft sehr günstig in Baumärkten zu kriegen): die saugen die Feuchtigkeit auf und binden den Geruch.

Da mein Senior Fluse Hüftarthrose hat, schafft er es manchmal nicht mehr bis zum Klo. In meinem Gehege liegt eine Kollektion günstiger Fussmatten (Stk./ 0,90 €), die kann ich in der Badewanne ausspülen, mit einem Schluck Shampoo einseifen und über der Heizung trocknen lassen, das dauert im Winter keine Stunde.
Und wenn Du das nächste Mal einen Pipifleck aufwischst, sei froh, dass du keine Katzen hast. Deren Urin riecht wirklich übel!

Stephanie



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"... Die ganze Welt wird dein Feind sein, Fürst mit tausendfachen Feinden, und wann immer sie dich fangen, werden sie dich töten.
Aber zuerst müssen sie dich fangen, Gräber, Lauscher, Läufer, Fürst der schnellen Warnung. Sei schlau und voller Listen, und dein Volk wird niemals vernichtet werden."

aus: Watership Down (Unten am Fluss) von Richard Adams

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Benutzerbild von chinatsutin
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chinatsutin befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.04.2016, 14:30

Danke für eure Ideen. Ich antworte mal „pro Person“, damit ich nichts vergesse^^

@Natie: Die Blase ist in Ordnung. Sie macht das quasi mit voller Absicht. Hinsetzen, Pöppes heben, pullern und nochn paar Böbbel verteilen. Außerdem war es ja auch schon vor der Kastration so (da sogar noch schlimmer). Also kann ich das glücklicherweise schonmal ausschließen. …
Da in meiner ganzen Wohnung Echtholzparkett liegt, kann ich das aber leider schlecht alles mit Flickenteppichen auslegen. Im Wohnzimmer hab ich einen großen normalen Teppich und 2 Bambusläufer. Sie macht auf alle Oberflächen…
Und leider ist es egal, wie schnell man das weg wischt. Das frisst sich in ner Sekunde durch die Parkettversiegelung. Farblich bleibt da kein Fleck, aber man sieht eben, dass es an diesen Stellen matt ist und nicht mehr glänzt.
Eine Schrubbaktion für die Buddelkiste ist auf jeden Fall geplant. Essigessenz hab ich da. Dann müssen sie eben mal ein paar Tage ohne ihren geliebten Aussichtspunkt auskommen. Hoffe, das funktioniert dann.

@ die Kleine: Ja, die Zeit und Muße ist immer so eine Sache. Ich hoffe, dass ich es wieder öfter schaffe, zu schreiben Vom Verstehen her könnte es natürlich immer besser sein. Die Mädels leben ja mehr so nebenher mit Murphy als gemeinsamen Mittelpunkt. Aber es ist ok. Murphy hat natürlich den Jackpot

@ Stephanie P.: Der Geruch ist ja eigtl nur in der Buddelkiste so schlimm, da es ins Holz zieht. Aber danke für den Tipp mit dem Natron. Hab ich auch da und werd ich auf alle Fälle probieren.
Das Problem ist ja, dass es sich nicht mal nur um ab und zu 1 Pipifleck handelt. Ich müsste ihr quasi ununterbrochen mit nem Lappen hinterher rennen. Ich habe z.B. Sonntagabend saubergemacht und Montag früh waren 5 Pfützen im Gehege^^ Am Dienstag dafür keine. Dann war Mittwoch die Buddelkiste wieder dran… Im Gehege stört es mich auch nicht. Da liegen PVC und Baumwollteppiche. Das Problem ist wirklich der Rest der Wohnung. Gestern Abend hat sie mir innerhalb von 10 min 2mal auf den Teppich gepullert und es ein 3. Mal probiert (da hab ich sie gleich gestört). Ne Std. später dann das gleiche Spiel. Ich kann sie ja nicht jede Millisekunde akribisch im Auge behalten.
Achja: ich bin mit Katzen aufgewachsen und habe auch noch einen Kater zu Hause bei meiner Mum



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die Kleine befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.04.2016, 09:23

Vielleicht versuchst du es mal mit einer Buddelkiste aus Kunststoff? ich hatte auch Bedenken, dass meine beiden das Teil als zweites Klo missbrauchen und hab daher eine durchsichtige Box aus dem Baumarkt gekauft. Sie pinkeln zwar nicht rein, zum Glück, aber sie lässt sich wirklich gut sauber machen.

Mein verstorbener Widderopi Emil hatte am Ende Probleme, den Urin zu halten, aber er hat auch eindeutig Protestgepinkelt. Wenn das ganze Gehege von seinen Pfützen befreit war und auch das Klo frisch eingestreut, hat er sofort demonstrativ eine Pfütze vor meine Füße gesetzt.

Köntest du einen zusätzlichen Freilauf sichern und mit PVC auslegen? Dann kann Madame halt nicht in der ganzen Wohnung rumsausen, sondern nur in diesem Bereich. Kann ja nicht sein, dass du am Ende noch Probleme mit dem Vermieter bekommst. Wenn du den Parkett ersetzen musst, wird das verdammt teuer...



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Geschrieben am 28.06.2016, 13:44

Hallöchen,
hier mal wieder ein verspätetes Update von mir…

Interessanterweise hält sich die Wildpinkelei IM Gehege mittlerweile relativ in Grenzen. Die Buddelkiste ist immernoch sehr beliebt, aber der Rest geht tatsächlich FAST immer ins Klo.
Im Wohnzimmer leider keine Veränderung. Molly kommt sich wahrscheinlich schon paranoid vor, weil ich sie auf Schritt und Tritt verfolge … Alle Pfützen kann ich trotzdem nicht verhindern.

Allerdings wird sie langsam auch wieder zutraulicher und flüchtet nicht sofort, wenn ich näher komme. Wenn es Leckerli gibt, darf ich sie sogar kurz anfassen. Daran war vor ein paar Wochen noch nicht zu denken. Wolle wird weiterhin von Zeit zu Zeit von ihr gemobbt, aber nichts katastrophales.

Auf Dauer ist das insgesamt trotzdem nicht ideal. Deshalb habe ich jetzt mit der Vorbesitzerin ausgemacht, dass ich die Maus zur Vermittlung in Außenhaltung einstelle. Das wäre, denke ich, das Beste für sie, auch wenn es mir jetzt schon seeehr schwer werden wird, sie wieder abzugeben. Weshalb ich sie auch nur abgebe, wenn sich eine wirklich tolle Stelle für sie findet, vorzugsweise in der Nähe bzw. mit regelmäßiger Berichterstattung. Wenn nicht, bleibt sie auf jeden Fall bei mir. Dann sehen wir weiter.

@die Kleine:
Das Schöne an der Eigenbau-Buddelkiste ist, dass sie quasi eine „Dachterasse“ hat, die von allen sehr gerne genutzt wird. Aber ich hatte eh vor, demnächst mal die Gehege-Einrichtung zu erneuern. Kommt langsam etwas in die Jahre. Dann schau ich mal, wie ich es verändere.
Zusätzlichen Freilauf einzäunen kann ich leider nicht. Ich habe nur eine kleine Wohnung (Dachgeschoss, mit Schrägen), die nicht allzu viel Spielraum bietet. Gehege belegt mein halbes Schlafzimmer, Wohnzimmer ist quasi Durchgangszimmer mit 3 Türen (Schlafzimmer, Bad, Flur). Ich werde jetzt erstmal schauen, ob sich eine Vermittlungsmöglichkeit ergibt und solange weiter Kaninchenschatten spielen

Liebe Grüße
Tina



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Geschrieben am 29.06.2016, 09:47

Sooo....

...wer möchte, kann sich nun hier ihren Steckbrief inkl. Fotos anschauen:

http://www.kaninchenforum.de/plz-9xxxx/41042-biete-990xx-erfurt-weiblich-kastriert-4-jahre-innen-au%DFenhaltung-gesund.html

Es darf sich gerne verliebt werden



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Geschrieben am 30.06.2016, 11:34

Check-up beim TA


Wie schon im Vermittlungsthread erwähnt, waren wir gestern allesamt beim TA zum Durchchecken und teilweise impfen. Alles ist bestens

Da Molly immer sehr aufgeregt ist, wenn es auf "Reisen" geht, konnte ich sogar alle 3 in eine Kiste packen. Da hatte sie keinen Nerv, um Wolle zu piesacken

Ich habe auch meine Tierärztin nochmal auf die Markiererei angesprochen und sie meinte, man könnte es noch mit Bachblüten probieren. Sie mischt mir jetzt eine speziell auf Molly abgestimmte Kombination zusammen und dann sehen wir mal, ob das was bringt.

Ich halte mir weiterhin alle Möglichkeiten offen, um die beste Lösung für das kleine Gewitter zu finden



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