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Laehmung nach OPHallo liebe Hasenfreunde, ich bin neu hier im Forum und leider ist der Grund meiner Anmeldung nicht schoen. Ich habe zwei deutsche Widder, Emma und Fritz. Die zwei sind Geschwister und ein Herz und eine Seele. Allerdings hatte Emma zwischendurch immer wieder Phasen in denen sie Fritz am Ruecken das Fell ausbiss und ihn auch ein paar mal dabei verletzt hat. Diese Phasen nahmen immer mehr zu. Unser TA meinte sie waere Scheinschwanger und wenn es schlimmer wird muessten wir sie Kastrieren. Da sie Fritz einmaal so ungluecklich erwischte das die TA kosten sich auf ueber 700 Euro beliefen musste eine entscheidung her. Entweder trennen, Emma abgeben oder sie kastrieren. Gut wir haben uns fuer die Kastration entschieden. Mein eigentlicher TA gab aber offen und ehrlich zu das sie damit, bei weibchen keine erfahrung hat und das ich die OP bei einem anderen TA machen sollte. Ich bin dann also zu einem TA gegangen bei dem ich frueher mal wr und mit dem ich bis zu meinem Umzug sehr zufrieden war. Dieser hat Emma untersucht und ebenfalls gesagt das eine kastration helfen koennte. Letzten Donnerstag war nun die OP. Bei der Kastration wurde festgestellt das Emma 3 Zysten hatte die mitentfernt wurden. Am gleichen abend nahm ich Emma mit zum Nachtdienst um auf sie aufpassen zu koennen. Aber da fiel mir bereits auf das irgendetwas mit ihrem linken hinterbein nicht stimmt. Dies habe ich dem TA auch gleich am naechsten morgen mitgeteilt. Dieser meinte das es von der Spritze kommen koennte die sie zur Narkose in den Muskel gespritzt haetten. Da ich fuer Samstag eh einen Termin zur Wundkontrolle hatte meinte sie es wuerde reichen wenn sie sich das dann anschaut. Samstag waren wir dann wieder beim TA. Fr. Dr. war sehr zufrieden mit der Wunde, eagirte dann aber ganz komisch als ich ihr erneut erzaelte das das linke Hinterbein gelaehmt sei. Sie hat sich dann angeschaut wie Emma laueft und einige vermutungen angestellt. 1. Ein Bandscheibenvorfall weil Emma waehrend der narkose auf dem Ruecken lag 2. Ein eingeklemmter Nerv 3.Mit der Spritze den ischiasnerv verletzt bzw. zu nah daran gespritzt und last but not least 4. emma habe in der narkose getreten und sich dabei verletzt, dies hielt sie aber fuer unwahrscheinlich da sie Emma nicht ausgebunden hat und nach der narkose aufrecht in ihre box gesetzt hat mit handtuechern links und rechts gestuetzt. Emma bekommt nun Vitamin B gespritzt und ich massiere mindestens 2 mal tgl den ruecken und beide Beine fuer 30min. Um mir eine 2. meinung einzuholen habe ich dann meinen 2. TA angerufen, dieser hat dann noch Metacam zur entzuendungshemmung und Traumeel angeordnet. Nun ich habe in verschiedenen Foren etwas ueber aehnliche Faelle gesucht aber nichts gefunden. Fuendig wurde ich dann im Hundeforum, dort ist ein Fall von Spritzenlaehmung beschrieben, dabei wird der Ischiasnerv bei der Injektion getroffen. Die Symptome passen 100%. Eine Laehmung abwaerts des Knies.Sowie diese ich weis jetzt nicht wie sich das nennt, wenn man die Pfote auf die Kante stellt und das Tier das nicht automatisch korriegiert, und das hinterherschleifen des Beinchens. Leider war dieser Artikel schon sehr alt und es stand auch nicht da ob es wieder verheilt ist oder ob die Laehmung nun dauerhaft war. Nun habe ich ziemliche angst das das so bleibt und mein Kaninchen durch einen bloeden routineeingriff gelaehmt seien soll. Morgen habe ich den naechsten termin beim TA, danach kommt eine Physiotherapeutin. Natuerlich werde ich den TA da nach der Prognose fragen, aber vllt hat ja einer von euch schonmal so etwas erlebt. Und kann mir vllt hoffnung machen. Ueber jegliche Informatonen dazu waere ich sehr dankbar. Liebe Gruesse Nadine
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| Hallo Dinchen, herzlichen Willkommen. Ich hatte etwas ähnliches vor etwas mehr als einem Jahr auch. (Müsste man auch hier im Forum einen Thread finden) Unser Teddy konnte nicht mehr laufen, als er aus der Narkose zur Katration aufgewacht ist, allerdings waren beide Hinterläufe gelähmt. Es gab, wie bei euch, diese Möglichkeiten, was vor/während/nach der Narkose passiert sein kann. Wir haben es 3 Wochen mit Vitaminen, Krankengymnastik und div. Tips und Tricks aus diesem Forum probiert. Leider ohne Erfolg, an Sylvester hatte Teddy so stark abgebaut, dass wir ihn gehen lassen mussten. Mit fällt dazu noch Luke aus diesem Forum ein, der auch mal einen ähnlichen Fall hatte! Ich drücke Euch die Daumen! LG, clacky P.S: Fall ich Dir helfen kann, frag gern ![]()
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| Hallo zusammen Also um euch auf den neusten stand zu bringen. Emmas bein geht es immernoch kein bisschen besser. Der Tierarzt der sie operiert hatte meint... da muss man abwarten, aber sie kommt auch auf drei Beinen zurecht.und es wäre nicht schlimm wenn sie das bein hinterher zieht. Sie hätte selbst ein kaninchen das so etwas ähnliches hat. Und das ist einfach nur langsamer. Ich soll nur aufpassen das sie sich nicht wund läuft. Nun mit dieser Aussage bin ich nicht zufrieden. 1. Ist Emma kein kleines kaninchen sondern hat stolze 7kg 2.muss sie um weiter bei uns draußen rum zu laufen über wiese Asphalt holz und steine laufen. Dh das es fast unmöglich ist zu verhindern das sie sich wund läuft. 3. Wir haben Treppen im garten dir sie immer schon rauf und runter gesprungen ist und um aus ihrem stall zu kommen muss sie über eine ca 15cm hohe kante springen. Dies ist absolut gefährlich. Denn wenn sie da hängen bleibt ist der bruch vorprogrammiert. Ich habe sie heute mal in den garten gesetzt.es zerbricht mir das Herz zu sehen das sie gerne freudendsprünge mache möchte aber nicht kann.auch hat sie probleme beim langsamen laufen weil das bein immer nach hinten umschlägt. Am montag hole ich mir eine 2. Meinung und werde fragen was man am besten machtt sollte keine besserung eintreten. Vllt das gelenk versteifen. Außerdem werde ich bei einem orthesenmacher anfragen. Es stellt sich mir nur die frage ob es nicht mehr quälerei ist. Ich habe auch darüber nachgedacht sie einzuschläfern. Denn wenn das bein so bleibt hat sie spätestens in 3wochen offene Pfoten. Was denkt ihr?
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| Hallo !!! Vielleicht habe ich es überlesen. Wurde mal ein Röntgenbild vom Rücken gemacht ? Man müsste ja erst mal wissen, was man eigentlich behandeln muss !!! Ich weis nicht , ob clacky unseren Luke gemeint hat . Luke war 10 J alt . Er wurde einfach behandelt , ohne eine richtige Diagnose . Man vermutete Arthrosen im Rücken. Luke war plötzlich beidseitig hinten gelähmt . Er fiel später öfter mal um , musste nachts im Käfig beidseitig gestützt werden. Er wurde ein totaler Pflegefall !! Anfangs robbte er noch zum Napf , später ging das auch nicht mehr. Es war Sommer und wir mussten im auch das Trinken einflößen . Ich kam in meiner Mittagspause nach Hause , um ihn zu versorgen !!Er hat sich eigentlich zusehens verschlechtert . Wir haben einen Tierheilpraktiger aufgesucht und auch dort behandeln lassen . Alles ohne Erfolg . Dazu kamen dann noch epileptische Anfälle die sie immer mehr häuften und auch schlimmer wurden . Nach 3 Monaten hatte sich das Tier aufgegeben. Wir mussten ihn schweren Herzens gehen lassen . Meine damalige TÄ hat einfach nie nach der Ursache geforscht . Vielleicht war es ja auch EC bei ihm . Ich weis es nicht . Versuch unbedingt heraus zu finden , was da los ist . Je länger das Tier gelähmt ist , desto schlechter bekommt man es wieder auf die Beine !!! Da zählt wirklich auch die Zeit . Muskeln bauen sich sehr schnell ab. Luke bekam 2 mal täglich 0,1 ml Metacam ins Mäulchen, damit er schmerzfrei war . Wenn Du eine Ursache hast , versuch zu behandeln. Solltest Du dennoch keine Besserung erzielen, überlege Dir , ob man dem Tier ein weiteres Leben so zumuten kann. Das muss man von Fall zu Fall entscheiden . Du siehst das Tier jeden Tag und kannst auch ihre jetzige Situation beurteilen. Vielleicht käme sie ja wirklich gut zurecht . Bei einem Fall wie bei unserem Luke , wo es eigentlich immer schlechter statt besser wurde würde ich , sollte das mir nochmal so wiederfahren das Tier nach Behandlungsversuch erlösen lassen . Ich würde aber immer erst versuchen , ob irgendeine Behandlung anschlägt !!! Gib dem Tier die Chance !!! Wie bei Luke kätte man auf Verdacht auf EC behandeln sollen. Ich hatte da aber auch noch keine Informationen zu EC und meine TA war wie sich hinterher raus stellte Kaninchen unerfahren . Mein jetziger TA hätte Luke schneller erlöst. Er sagt Kaninchen sind Fluchttiere und er würde einem Kaninchen das ersparen ,wenn keine Besserung eintritt . Nur Du kennst Dein Tier und kannst letztendlich entscheiden , wie es weiter geht . Zunächst braucht man eine Ursache. So wie Du das schilderst hört sich das ein bischen so an , als würde der TA irgend etwas verschweigen . Auch wenn die den Ischiasnerv beim Spritzen getroffen haben , du bist da in der Beweispflicht . Das würden die doch niemals zugeben!!! Ich wünsche Euch alles Gute !! Hör auf Dein Tier und entscheide immer aus der Lage des Tieres heraus !!! LG
__________________ Viele Grüße von mir ![]()
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| Ich kann von meinem Robin berichten, der tatsächlich in der Kastranarkose gestrampelt hat ( ich war dabei). Er hatte nachher auch Probleme mit einem Hinterbein, der TA meinte er hätte sich wahrscheinlich durch das Strampeln einen Nerv im Rücken eingeklemmt. Es hat ein halbes Jahr gedauert, bis das wieder weg war. Er konnte nicht auf dem Bein stehen, konnte sich nicht kratzen und ist beim Kurvenlaufen umgekippt. Nachgezogen hat er es auch oft. Ich habe ihm Gingkoblätter zu fressen gegeben, die sollen die Nervenregeneration unterstützen. Nervengeschichten brauchen Zeit, sehr viel Zeit. Ich wünsche euch alles Gute, dass das wieder wird! Geändert von Angora-Angy (01.03.2015 um 10:07 Uhr).
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