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Einschläfern wegen Magen- und Darmaufgasung und VerstopfungHallo zusammen, ich bin neu und brauche einfach die Meinungen von euch. Gestern musste ich mein Panky (5 Jahre) einschläfern lassen und habe sehr stark mit der Entscheidung zu kämpfen, ob die Entscheidung nicht zu übereilt war. Zu der Geschichte: Vorgestern nach der Arbeit habe ich das Kaninchen total verschreckt und hockend in der Ecke sitzen angetroffen, was absolut untypisch für mein Panky war. Denn er kam immer sofort angehoppelt, wenn ich von der Arbeit nach Hause kam. Ich habe ihn dann gegen 18 Uhr rausgelassen bis 22 Uhr. In der Zeit hat der sich keinmal blicken lassen und ist nur unter dem Bett geblieben. Schließlich war schlafenszeit und er hat sich einfach hochnehmen (sehr untypisch) lassen und ins Käfig reintun lassen, wo ich so langsam mit der Angst zu tun bekam. Ich habe ihm noch ein Stück Gurke in sein Käfig getan, um kontrollieren zu können, ob er frisst. Was noch nicht mal angeknabbert war am nächsten Morgen. In der Nacht habe ich immer wieder nach ihm geschaut, ob alles in Ordnung ist, nichts war in Ordnung, denn er hockte immer noch in der Ecke wie zuvor und war total apathisch. Am Morgen waren die Öhrchen zu kalt. Ich habe ihm noch ein Handtuch drüber gelegt, damit er wärmt und dann bin ich um 10 Uhr zum TA ( Sprechzeiten ). Der TA hat ihn abgetastet, abgehört und mich schildern lassen. Aber der Panky schaute nur noch leer und hat alles mit sich machen lassen. Es kamen noch während der Untersuchung Bauch- oder Darmgeräuche. Der Arzt meinte dann man könnte noch röntgen und eventuell operien, aber er würde davon abraten, weil Panky schon abgeschlossen hätte und die Tage sterben würde. Der TA sagte noch ich solle ihm vertrauen und Panky einschläfern lassen, da er es nicht packen würde. Ich war fertig, denn damit habe ich absolut nicht gerechnet. Da er gehaart hat, hat der wohl Haarballen gehabt und dies führte zu Magen- Darmerstopfung und Aufgasungen ( bin mir nicht mehr sicher, was der TA genau gesagt hat, weil ich ihm da nicht mehr folgen konnte). Leute, habe ich mein Panky zu schnell aufgegeben? Ich mache mir solche Vorwürfe und komme damit nicht klar, dass ich es nicht versucht habe, weil der TA davon abgeraten hatte. Ich bin am Ende und er fehlt mir so sehr. Ich hoffe so sehr, dass die Entscheidung nicht falsch war, wo ich wirklich sehr dran zweifele und es in Frage stelle.
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| Danke NiTi für deine Antwort und für den Zuspruch. ![]()
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| Ich weiss, es ist leichter gesagt als getan, aber versuche dich nicht zu sehr mit diesen Gedanken zu quälen. Du hast das getan, was dir in diesem Augenblick als richtig erschien.
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| Ich danke euch so sehr. Es ist für mich gerade noch so schwer. @hase2 @olga
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| Hallo Eby und auch wenn der Anlass ein sehr trauriger ist , willkommen im Forum. Es ist immer so furchtbar ein geliebtes Tier zu verlieren und wir alle mussten schon diese schlimme Erfahrung machen. Was mit Deinem Liebling passiert ist kann man nicht mehr ändern. Du solltest jetzt nach vorne schauen. Was hier immer sehr hilfreich ist. Man kann auch bei Krankheitsfällen Hilfe bekommen. Wenn also wieder mal etwas ist, gleich einen Thread darüber erstellen. Es kommen immer hilfreiche Beiträge und Tipps.
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| Es tut mir wirklich leid, daß Du Deinen Panky hast gehen lassen müssen. Ich weiß ja nicht, ob Du ein anderes Kaninchen hast, oder nicht, wenn ja, dann besorge Dir als aller erstes Sab Simplex aus der Apotheke, daß kann man sofort geben, wenn das Kaninchen Bauchweh hat. Du solltest dann auch möglichst schauen, daß nicht bis zum nächsten Tag gewartet wird, sondern mit einem Kaninchen was nichts frißt und nur apathisch in der Ecke sitzt sollte man so schnell wie möglich zum nächsten Tierarzt fahren. Dann würde ich eventuell meinen Tierarzt überdenken, Du kommst mit einem Kaninchen, was eine akute Erkrankung hat, die man eventuell behandeln kann und er sagt, "das Kaninchen hat sich aufgegeben"? Das kann ich ja bei einem Tier verstehen, was einen riesen Tumor hat oder Lähmungen aber doch nicht bei einem Kaninchen, was verstopft ist! Dieses Kaninchen hatte wohl einfach nur heftige Schmerzen und wahrscheinlich schon Kreislaufprobleme, er hätte aber noch röntgen können, mein Muck "stirbt" jedesmal schon bei der kleinsten Aufgasung. Dein Tierarzt hat Dir dazu geraten somit brauchst Du Dir das nicht vorzuwerfen, ich kenne diese Vorwürfe, es hilft jedoch niemandem, denke an die schöne Zeit mit ihm und versuche auszublenden, daß vielleicht etwas schief gegangen ist.
__________________ Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Mensch zurück. Pythagoras
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| Vielen dank Tinachen. Ja, wäre ich doch bloß eher auf die Idee gekommen, dass ich mich im Internet schlau lese. ![]()
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| Hallo Crazy_honeybee, ich habe das mit Sab Simplex schon mal dem Panky verabreicht und das ohne ein TA zu konsultieren und damals hat es geholfen Ich hätte das diesmal auch machen sollen und einfach mehr auf mein Bauchgefühl hören sollen. Ich war so verzweifelt, dass ich dachte der Arztgang würde mein Panky gesund machen. Er hatte nur noch ein Körpertemperatur von 36, 4. Der TA meinte, dass es schon zu niedrig wäre. Glaub mir, ich zweifele sehr stark an der Entscheidung.
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| Natürlich ist das Untertemperatur, wahrscheinlich hätte er es eh nicht geschafft, auch mit Intensivbehandlung, er hätte aber zumindest versuchen können, daß Tier noch zu retten. es gibt immer wieder Tierärzte, denen es zu "doof" ist, um ein Kaninchen zu kämpfen, bei denen bin ich dann das letzte Mal gewesen... Wie gesagt, beim nächsten Mal gleich Sab Simplex und dann ab zum TA, nicht warten, notfalls in eine Tierklinik. Mach Dich nicht verrückt, so hart es klingt, Deinen Panky bringt es nicht zurück, Du kannst nur nach vorne schauen und Erfahrungen sammeln.
__________________ Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Mensch zurück. Pythagoras
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| Crazy_honeybee, ich danke dir. Es ist einfach so erschreckend, wie schnell sich alles ändern kann und vor allen wie schnell Panky nicht mehr da ist. Es tut gut, dass andere Menschen einem zur Rat stehen. Ich danke euch allen sehr und bin froh, dass ich es mit euch geteilt habe.
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| Auch mein Beileid. Erst einmal: Mach dir keine Vorwürfe. Kaninchen sind extrem anfällige Tiere. Kann heute noch alles in Ordnung sein, können die morgen in der Ecke liegen und halb tot sein. Das kann innerhalb weniger Stunden ruck zuck gehen. Ich hatte den gleichen Fall im Januar und ärgere mich, dass ich meinem nicht das Leid erspart habe oder eher von dem mir nun bekannten kompetenten Tierarzt gewusst hätte. Meiner bekam ganz plötzlich eine Magenüberladung, hatte dann auch schon Untertemperatur. Wenn die einmal auf 33 Grad runter ist, wird es extrem schwer die wieder hoch zu bekommen. Mein Tier hat sich im nachhinein echt gequält. Ich hatte damals keine Ahnung von dieser Erkrankung und dachte sie wird wieder und bin dann über Weihnachten an eine extrem unfähige Vertretungsärztin geraten, die meinte "Geben sie Ihr was sie liebt, mal draußen schauen". (Ja klar im Januar? Das Tier war schon halb tot und ich soll sie zum fressen animieren?) Heute weiß ich von einer Tierärzin, die die Kleine in meinem Fall sofort an die Infusion angeschlossen hätte. Aber auch dafür gibt es keine Garantie, dass sie wieder wird. Gerade bei Kaninchen steckst du oftmals nicht drinne. Meine wurden bisher immer am WE krank, wenn die Tierklinik dicht hatte (Bereich Nager) und beschissene Nottierärzte Dienst hatten. Aufgasung und Magenüberladung sind schon heftig. Das ist so, als ob jemand auf offener Straßen lebensgefährlich angefahren wird und innere Blutungen hat. Geändert von Resi-Lu (24.08.2014 um 00:30 Uhr).
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| Für dich tut es mir auch leid Resi_Lu. Es ist wirklich schwer um genau zu merken, was das Tier hat. Vor allem wenn man vorher null Erfahrung hat und nicht weiß, wie man es zuordnen soll, ist es echt schwierig richtig zu handeln. Ich tröste mich damit, dass ich dem Panky hoffentlich einige schmerzhafte Tage erspart habe ![]()
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| Zitat:
Es gibt hier "Stressaufgaskaninchen", die alle paar Wochen/Monate dann sozusagen fast zum Sterben verurteilt wären( mein Muck eingeschlossen). Zumindest eine Aufgasung bekommt man, wenn man schnell handelt und nicht noch tagelang wartet, eigentlich immer in den Griff, eine Magenüberladung ist da schon um einiges kritischer, jedoch wurde dieses Kaninchen ja nicht geröntgt, somit weiß man ja gar nicht, was es hatte.
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| hey eby, ich musste vor einem knappen Jahr meine Lotte wegen der gleichen Problematik gehen lassen. Ich war noch beim Tierarzt und da wurde festgestellt, dass ihr Herz schon sehr schwach schlägt, weil der Magen zu sehr dagegen drückt. Trotzdem wurde noch alles probiert: Schmerzmittel, Sab Simplex, Öl, versch. Medikamente, Rumscheuchen durch den Garten, damit die Verdauung in Schwung kommt... nach 3 Tagen ohne einen einzelnen Köttel habe ich eine Nacht im Gehege verbracht, weil Lotte nur noch mit den Zähnen geknirscht hat vor Schmerzen. Am nächsten Morgen habe ich sie einschläfern lassen. Was ich dir damit sagen will: Es ist nicht immer unbedingt besser, erst alles zu probieren. Ich denke, dass ich bei Lotte nur das Leiden verlängert habe und das hast du nicht getan!
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| Zitat:
Das war ein Vergleich, der die Dringlichkeit der Lage ausdrücken sollte. Das Problem ist, dass viele gar nicht mit der Problematik vertraut sind. Genau wie ich. Ich hätte bis letzten Dezember nie gedacht, dass es so schnell gehen kann. Von einem auf den anderen Tag, knall auf Fall und wenn es dann soweit ist, muss man entweder einen echt guten TA in der Nähe haben oder eine Klinik. Ich hatte damals beides nicht und wir hatten noch Feiertage und beschissene Vertretungsärzte. Genau wie Kadda ging es mir auch. Ich hab aus heutiger Sicht echt zu lange gewartet und hab sie noch 2 Tage gelassen, bis sie von allein gestorben ist. Würde ich heute mit 33 Grad Untertemperatur nicht nochmal wagen.
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| Ich habe ja nicht lange gewartet. Es waren keine 24 Stunden bis ich mit dem Panky beim TA war. Ich könnte es ja verstehen, wenn ich zu lange gewartet hätte. Vor allem, wo ich gemerkt habe das etwas nicht stimmt, hatte der mich am Morgen wie immer angehoppelt. Alles was während meiner Abwesenheit passiert ist, kann ich nicht nachvollziehen. Ich hatte ja erst angenommen er hätte sich erschrocken. ![]()
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| Was ich dir damit sagen will: Es ist nicht immer unbedingt besser, erst alles zu probieren. Ich denke, dass ich bei Lotte nur das Leiden verlängert habe und das hast du nicht getan! Darüber bin ich froh. Wenigstens das konnte ich ihm ersparen ![]()
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| Hallo eby, mach dir keine Vorwürfe. Und hör auf zu grübeln, das bringt überhaupt nichts, damit machst du dich nur selber fertig. Versuch, das Ganze zu aktzeptieren, so schwer es auch fällt. Ich musste heute meinen Maxi auch gehen lassen. Ich war heilfroh, dass mein Freund da war, der mitentschieden hat und mein TA sich das Tier auch nochmal genau angesehen hat. Aber weißt du was, ich mach mir auch Vorwürfe. Vorwürfe dafür, dass ich vorher bei einer sch..... Tierärztin war und trotz dem, dass ich von ihr nicht überzeugt war, trotzdem dorthin gegangen bin, weil ich einfach nicht wusste, wohin sonst. Ich denke mir auch grad, mensch wär ich doch viel früher zum jetzigen TA, du hättest ihm so viel Stress erspart und vielleicht...... Ich zwing mich auch gerade, damit aufzuhören. Es ist so gekommen und das lässt sich nicht ändern. Das wichtigste ist, du wolltest das beste für dein Tier. Du wusstest es einfach nicht besser, jeder macht Fehler, aber daraus lernen wir doch. Ich hab auch gelernt, das nächste Mal machen wirs beide einfach besser. Kopf hoch, der Schmerz wird nachlassen und es werden bessere Tage kommen!!! ![]() Hast du denn noch ein Kaninchen?
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