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Quasselthread auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von crazy curry
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.05.2013
Beiträge: 9.398
crazy curry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.11.2018, 22:18

Zitat:
Zitat von dangerschaf Beitrag anzeigen
Wenn man das so aus mehreren hundert Kilometern Entfernung betrachtet, ist das recht unterhaltsam
Wann stehst du vor der Berufschulkasse ?



janh, Fluse77 and Olga like this.
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Liebe Grüße Heike


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Benutzerbild von Fluse77
Kaninchen
 
Registriert seit: 15.10.2012
Beiträge: 11.489
Fluse77 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.11.2018, 22:22

Echt schwierig Tante Sü. Wirklich helfen können ihr wohl nur Therapeuten und Ärzte. Ihr könnt ihr nur zuhören und auf Alarmzeichen achten. Gerade die Suizidgedanken sind natürlich besorgniserregend. Habt ihr auch Kontaktdaten von Freund/Familie?



__________________


Viele Grüße von Silke und den Fellingern



Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.11.2018, 22:39

Was ein Suppe da draußen... knappe 50-100m Sicht...



__________________
GESTERN warst Du noch bei uns, mit Deinem Lachen, mit Deiner Freude, mit Deinen Worten.
HEUTE bist du bei uns, in unseren Tränen, in unseren Fragen, in unserer Trauer.
MORGEN wirst du bei uns sein, in Erinnerungen, in Erzählungen, in unseren Herzen.



Benutzerbild von dangerschaf
Kaninchen
 
Registriert seit: 16.05.2014
Beiträge: 20.618
dangerschaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.11.2018, 23:17

Zitat:
Zitat von crazy curry Beitrag anzeigen
Wann stehst du vor der Berufschulkasse ?
Erwischt!



janh, Fluse77, crazy curry and 1 others like this.
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---
"Du mußt sie jetzt sagen,
Oder ewig 'rumtragen,
Deine Worte: Verzeih!
Hätt' ich doch! – Einerlei.
Könnt' ich doch noch!
– Vorbei."
(Reinhard Mey)
---

[Danke, Tante Jessi]



Benutzerbild von Luke
Kaninchen
 
Registriert seit: 12.04.2013
Beiträge: 10.200
Luke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.11.2018, 05:03

Hallo Tante Sü !

Für Außenstehende ist das Krankheitsbild Depressionen sehr schwer zu verstehen .
Eine Bekannte hat damit auch zu tun .

Ich glaube sie wissen zu lassen, dass man gerne hilft, wenn Hilfe erwünscht wird , ist gut .

Mehr kann man leider nicht tun .

Ich habe auch versucht Ratschläge zu geben . Das hätte ich besser nicht getan. Anfangs war sie sehr dankbar darüber , aber im Nachhinein musste ich leider feststellen , dass ich das leider besser gelassen hätte .

Ich selbst bin dabei wirklich an meine Grenzen gekommen .

Als sie mir letztens schrieb , dass all die gut gemeinten Ratschläge nicht erwünscht sind und sie mich auf das Übelste angegangen ist , habe ich für mich entschieden , mich zurück zu ziehen .
Ich bin fast vor Sorge um Sie vor die Hunde gegangen und war immer für sie da , wenn Sie Hilfe brauchte.

Doch ich musste leider feststellen , dass das falsch war .
Ganz ehrlich ich versuche wirklich zu verstehen , was diese Erkrankung mit sich bringt , aber ich musste mir eingestehen , dass ich damit überfordert bin .

Ich habe Sie wissen lassen , dass sie sich jederzeit melden kann, wenn sie es möchte .

Für meinen Teil habe ich mich davon etwas distanziert um mich selbst zu schützen .
Sie hat mich mit ihren Worten so verletzt , dass ich den Kontakt auf das Nötigste beschränke .
Das tut mir sehr leid , aber so muss ich mich nicht behandeln lassen . Bei allem Verständnis für ihre Erkrankung, aber so geht es auch nicht .

Hilfe anbieten ist OK , ob Sie es dann annimmt , muss sie für sich selbst entscheiden .

Auch hatte ich öfter mal angefragt , ob man mal was zusammen unternimmt . Das war gar nicht erwünscht und hat sie leider überfordert . Sie fühlte sich dadurch unter Druck gesetzt jetzt mit mir was machen zu müssen, aber so war es nie gemeint .

Schwieriges Thema , wo ich erkennen musste , dass ich ihr eigentlich nicht wirklich helfen kann und sie selbst entscheiden muss , was sie an Hilfe annimmt.

Natürlich bin ich immer für sie da , wenn Sie Hilfe erwünscht , aber ich für meinen Teil ziehe mich da lieber raus..

Ich hoffe Ihr findet zusammen einen guten Weg .



__________________

Viele Grüße von mir



Benutzerbild von Luke
Kaninchen
 
Registriert seit: 12.04.2013
Beiträge: 10.200
Luke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.11.2018, 05:11

Guten Morgen zusammen!

So jetzt versuche ich nochmal in den Schlaf zu kommen .
Ich wünsche Euch einen guten Start in den Tag!



__________________

Viele Grüße von mir



Benutzerbild von Minerva
Kaninchen
 
Registriert seit: 19.10.2013
Beiträge: 42.082
Minerva befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.11.2018, 05:15

Guten Morgen....



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Vergangenheit ist Geschichte,
Zukunft ist ein Geheimnis,
aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.



Benutzerbild von Joschi- Hans Ersatzmuddi
Kaninchen
 
Registriert seit: 29.03.2017
Beiträge: 2.822
Joschi- Hans Ersatzmuddi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.11.2018, 05:51

Guten Morgen

@Luke : ja es ist wirklich sehr schwer damit umzugehen und ich kann deine Entscheidung nachvollziehen. Bis jezt ist sie zum Glück, zu mir nicht so, das sie mich sehr verletzt mit ihren Verhalten. Bei meiner Freundin sieht es doch schon anderes aus, die ist irgendwie ihr mal salopp gesagt der Blitzableiter. Das habe ich versucht ihr klar zu machen und ich denke es angekommen ist. Sie will sich selber eigentlich nicht so Verhalten, doch es geht nicht anders.
@Fluse : ja ich kenne ihren Freund und Cousine. Sie wissen in der Familie bescheid und ihr Freund und ihre Mutter waren auch schon zusammen beim Therapeuten.

Vielen Dank für euren Rat und Worte

So ich versuch mal noch zu schlafen, im Traum habe ich die Küche gerade pink gestrichen, hoffe das war ein Traum.



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Joschi-Hans und Ronja ihr wart etwas besonders,
danke das ich euch kennenlernen durfte. Ihr werdet mir fehlen.



Benutzerbild von Olga
Kaninchen
 
Registriert seit: 10.01.2014
Beiträge: 38.710
Olga befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.11.2018, 07:20

Zitat:
Zitat von Minerva Beitrag anzeigen
Olga, ist bei euch zufällig ein lieber Kleiner abhanden gekommen? Wenn ja, könnte es sein, dass er gerade bei uns Praktikum macht.
1. Versuch Smalltalk: "Und wie geht es deinem Bruder?" (war früher auch bei uns)
Antwort: "Weiß ich gerade nicht. Als ich ihn zuletzt gesehen habe, musste ich ihm eine klatschen. Keine Ahnung, wo der jetzt ist."

2. Versuch ins Gespräch zu kommen: " Und wie läuft es so mit deinen Berichten für die Schule? Brauchst du da noch Unterstützung?"
Antwort: "Ja, mehr Pausen wären nicht schlecht!"
Ich: "Pausen? Du sollst deine Berichte aber nicht in der Pause schreiben, sondern am Nachmittag zu Hause."
Antwort: "Aber wenn ich hier so wenig Pause hab, bin ich mittags zu müde, um noch Berichte zu schreiben."

Praktikantenanliegen am kommenden Tag: "Kann ich Pause machen jetzt?"
Ich: "Jetzt? Du bist doch erst vor einer Stunde angekommen!"
Antwort: "Ja, aber mein Bericht."
Ich: "Welcher Bericht?"
Antwort: "Den ich noch schreiben muss."
Ich: "Ja, aber der Tag hat doch erst angefangen. Da gibt es doch noch nichts zu schreiben."
Antwort: "Aber von gestern. Den muss ich noch. Dafür war ich doch gestern zu müde."
Ich: "Aha. Dann schreibst du den halt heute Nachmittag zu Hause. Zusammen mit dem von heute."
Antwort: "Hab ich dann jetzt trotzdem Pause, oder?"
Ich: "Nein, erst um 12 Uhr."
Antwort: "Kacke, echt jetzt?"



Olga, nimm den wieder zu dir! Ich halt das nicht aus!!!!

Ich weiß nicht was du hast. Das klingt doch völlig normal.



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Ohne Gefährten ist kein Glück erfreulich.
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Benutzerbild von Olga
Kaninchen
 
Registriert seit: 10.01.2014
Beiträge: 38.710
Olga befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.11.2018, 07:32

Moin, hach Tante Sü, das tut mir wirklich leid.
Als ich dass jetzt alles gelesen habe, erinnert es mich wirklich auch an mich.


In den schlimmen Zeiten habe ich meinen Ehemannkollegen sehr vor den Kopf gestoßen. Da konnte er machen was er wollte, er hat immer eins drüber bekommen.
Ich wollte das nicht. Das hat es einfach mit mir gemacht und es tat mir danach schrecklich leid.


Lasst eurer lieben Kollegin auch ein bisschen Freiraum. Wenn ihr nach einigeln ist, dann ist das so. Da möchte man dann auch nicht motiviert werden.
Und dennoch solltet ihr auch klar sagen, was jetzt nicht in Ordnung ist und das sie euch mit ihrem Verhalten verletzt.

Es ist gut, dass die Kollegin zum Arzt und zur Therapie geht. Das ist wichtig.


Und euch zwei anderen, möchte ich mit auf den Weg geben, dass ihr auf euch aufpasst.
Bleibt zusammen und lasst euch dadurch nicht auseinander treiben.


Wenn das Stichwort Selbstmord fällt, sollte wirklich schnellstmöglich der Arzt aufgesucht werden. Darin würde ich sie dann bestärken.




Wenn du Redebedarf hast, weißt du ja wie du mich erreichen kannst.



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Benutzerbild von crazy curry
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.05.2013
Beiträge: 9.398
crazy curry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.11.2018, 07:39

Guten Morgen



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Liebe Grüße Heike



Benutzerbild von Olga
Kaninchen
 
Registriert seit: 10.01.2014
Beiträge: 38.710
Olga befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.11.2018, 07:41

Zitat:
Zitat von Luke Beitrag anzeigen
Hallo Tante Sü !

Für Außenstehende ist das Krankheitsbild Depressionen sehr schwer zu verstehen .
Eine Bekannte hat damit auch zu tun .

Ich glaube sie wissen zu lassen, dass man gerne hilft, wenn Hilfe erwünscht wird , ist gut .

Mehr kann man leider nicht tun .

Ich habe auch versucht Ratschläge zu geben . Das hätte ich besser nicht getan. Anfangs war sie sehr dankbar darüber , aber im Nachhinein musste ich leider feststellen , dass ich das leider besser gelassen hätte .

Ich selbst bin dabei wirklich an meine Grenzen gekommen .

Als sie mir letztens schrieb , dass all die gut gemeinten Ratschläge nicht erwünscht sind und sie mich auf das Übelste angegangen ist , habe ich für mich entschieden , mich zurück zu ziehen .
Ich bin fast vor Sorge um Sie vor die Hunde gegangen und war immer für sie da , wenn Sie Hilfe brauchte.

Doch ich musste leider feststellen , dass das falsch war .
Ganz ehrlich ich versuche wirklich zu verstehen , was diese Erkrankung mit sich bringt , aber ich musste mir eingestehen , dass ich damit überfordert bin .

Ich habe Sie wissen lassen , dass sie sich jederzeit melden kann, wenn sie es möchte .

Für meinen Teil habe ich mich davon etwas distanziert um mich selbst zu schützen .
Sie hat mich mit ihren Worten so verletzt , dass ich den Kontakt auf das Nötigste beschränke .
Das tut mir sehr leid , aber so muss ich mich nicht behandeln lassen . Bei allem Verständnis für ihre Erkrankung, aber so geht es auch nicht .

Hilfe anbieten ist OK , ob Sie es dann annimmt , muss sie für sich selbst entscheiden .

Auch hatte ich öfter mal angefragt , ob man mal was zusammen unternimmt . Das war gar nicht erwünscht und hat sie leider überfordert . Sie fühlte sich dadurch unter Druck gesetzt jetzt mit mir was machen zu müssen, aber so war es nie gemeint .

Schwieriges Thema , wo ich erkennen musste , dass ich ihr eigentlich nicht wirklich helfen kann und sie selbst entscheiden muss , was sie an Hilfe annimmt.

Natürlich bin ich immer für sie da , wenn Sie Hilfe erwünscht , aber ich für meinen Teil ziehe mich da lieber raus..

Ich hoffe Ihr findet zusammen einen guten Weg .

Hallo Luke, das tut mir leid, dass du solche Erfahrungen gemacht hast.


Du hast gehandelt wie jeder andere auch handeln würde.
Dieses motivieren und versuchen die Person herauszuholen, dass ist wirklich sehr anstrengend für den Betroffenen. Mir hat das auch gar nicht geholfen und mich überfordert.


Es ist sehr gut, dass du dich jetzt zurückgezogen hast. Da musst du wirklich auf dich achten.
Und es hilft niemanden, wenn sie dich so behandelt und du dich so behandeln lässt.


Das Angebot für sie da zu sein ist toll. Und auch das ist wichtig. Für beide Seiten.



Es ist wirklich schwierig für Angehörige/Freunde mit dieser Krankheit umzugehen.
Und als Betroffener ist es auch sehr schwierig Sozialkontakte zu pflegen.


Ohne Hilfe von außen (Arzt/Therapeut) kommt man da nicht so einfach raus.



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Benutzerbild von Ella_Finn
Kaninchen
 
Registriert seit: 25.08.2013
Beiträge: 7.700
Ella_Finn befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.11.2018, 09:31

Guten Morgen ihr.



Ich kann das alles so gut nachvollziehen.
Meine beste Freundin leidet ja auch schon seit Jahren an Depressionen.
Die letzten Jahre hatten wir auch kaum Kontakt. Und vieles ähnelt sich hier doch im Verhalten sehr.
Ich und meine andere beste Freundin, waren soweit dass wir gesagt haben vielleicht wäre alles abbrechen die beste Entscheidung.
Hat sie uns doch mehr als einmal mit ihrem Verhalten sehr verletzt.

Aber letztendlich ist und bleibt sie unsere Freundin.


Und was soll ich sagen. Seit Juni haben wir wieder regelmäßig Kontakt. Sie wollte uns mit ihrem Verhalten nicht zur Last fallen daher hat sie sich nie gemeldet. Als die erste Hürde überwunden war, haben wir uns nach langer Zeit mal wieder getroffen und es war mit das Schönste was ich dieses Jahr erlebt habe.

Ihr wachrüttler war die Hochzeit von unserer anderen Freundin.
Da ich wusste wie viel es der Braut bedeuten würde, wenn sie auch kommen würden, habe ich die andere einfach angeschrieben und sie in die Kirche eingeladen.
Ich war mir ziemlich sicher, dass sie nicht kommen würde.
Und dann bin ich in die Kirche und da saß sie, ich musste sofort heulen und wir haben uns gleich umarmt.
Und die Braut sagte hinterher auch nur : Ich musste die ganze Zeit nicht heulen und dann hab ich S. gesehen.

Wir waren so stolz auf sie dass sie den Schritt gegangen ist.



Jetzt macht sie seit einigen Monaten eine neue Therapie und es geht ihr damit gut.
Sie wird wohl ihr Leben lang Hilfe brauchen aber wichtig ist dass sie aus ihrem Schneckenhaus raus kam. Das war für Sie der schwerste Schritt.
Sie hatte auch grosse Angst, dass wir nichts mehr von ihr wissen wollen.
Aber warum sollten wir das nicht mehr wollen?
Ich bereue es nicht dass ich nie aufgehört habe ihre Freundin zu sein.


Nach unserem ersten Treffen habe ich ihr das geschickt. Hatte ich vorher irgendwo gelesen..

A true friend doesn't need to be knocking on your door everyday... A true friend is someone you may not see for years but you can still be together, eat ice cream and put the worlds to rights like you never be apart... True friends hearts are always open for each other regardless of the time absent... True friends see sunshine in each other's company... even when it rains...



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Geändert von Ella_Finn (07.11.2018 um 09:35 Uhr).

Benutzerbild von Murgels
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.06.2017
Beiträge: 2.595
Murgels befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.11.2018, 09:47

Zitat:
Zitat von Minerva Beitrag anzeigen
Olga, ist bei euch zufällig ein lieber Kleiner abhanden gekommen? Wenn ja, könnte es sein, dass er gerade bei uns Praktikum macht.
1. Versuch Smalltalk: "Und wie geht es deinem Bruder?" (war früher auch bei uns)
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2. Versuch ins Gespräch zu kommen: " Und wie läuft es so mit deinen Berichten für die Schule? Brauchst du da noch Unterstützung?"
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Ich: "Pausen? Du sollst deine Berichte aber nicht in der Pause schreiben, sondern am Nachmittag zu Hause."
Antwort: "Aber wenn ich hier so wenig Pause hab, bin ich mittags zu müde, um noch Berichte zu schreiben."

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Das wäre der Horror für mich. ich würde sowas von ausflippen! Dafür hätte ich keinen nerv. Wir hatten auf Arbeit jemanden der seinen Kaffeetopf immer im Laden rum stellte. Den hab ich an einem schlechten Tag meinerseits so was von an geblafft. War vielleicht etwas viel aber er nimmt seinen Kaffeebott nun immer mit....



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Geändert von Murgels (07.11.2018 um 11:40 Uhr).

Benutzerbild von gerti
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Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.11.2018, 10:19

Es ist teils echt traurig was die Arbeitswelt für Mitarbeiter bekommt.....so viel Faulheit, Nichtselbstmitdenker und Dauerpausenmacher ist echt ätzend, aber immer mehr anzutreffen.


Bei einem unserer Kinder ist die Arbeit von einen Tag auf den Anderen unerträglich geworden. Da ist nach vielen Jahren jemand neu an die Spitze eingestellt worden und derjenige mobbt auf höchstem Niveau, hetzt mit Lügenmärchen hinter dem Rücken der anderen...erteilt Redeverbot an das aktuelle Opfer....und dann gibt es auch noch welche die sich von dieser Person einlullen lassen....unfassbar. Heute um 10.00 ist Termin an oberster Stelle, nachdem mein Kind schon am Montag dort spontan die Karten auf den Tisch gelegt hat, da es aktuell im Visier steht, eine andere Kollegin wurde schon erfolgreich beurlaubt und entfernt, wäre gut diese würde dann auch noch angehört, denn bei ihr fand das Gleiche statt. Ich hoffe das Kartenhaus dieser Person fällt um, und das Gelüge und damit erlogenen Anschuldigungen fliegen auf!


Mein Mann hat gestern Abend relativ spontan Magen-Darm bekommen.....hoffentllich hat er keinen Angesteckt....wir haben ihn in Quarantäne geschickt und ich hab die Nacht mit den Hunden im Gästezimmer verbracht.



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Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html]
Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/
Myxomatose Erfahrungsaustausch Gruppe in FB: https://www.facebook.com/groups/739013102858463/
Kaninchen Body etc nach Maß Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/



Geändert von gerti (07.11.2018 um 10:22 Uhr).

Benutzerbild von Fluse77
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Beiträge: 11.489
Fluse77 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.11.2018, 10:52

Schön dass deine Freundin jetzt eine gute Therapie hat und sie wieder Kontakt zu euch hat. Eine gute Freundschaft übersteht auch solche Phasen, die nicht nur für die Betroffenen schwer sind.

Ich hab eine Freundin, die jahrelang an Bulimie litt und wir waren auch so machtlos und außen vor. Irgendwann war sie soweit und hat sich Hilfe gesucht.



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Benutzerbild von dangerschaf
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Registriert seit: 16.05.2014
Beiträge: 20.618
dangerschaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.11.2018, 11:02

Ganz wichtig ist es für Außenstehende zu akzeptieren, dass Hilfe nur dann ankommt, wenn der Betroffene sie auch annehmen will. Ist das nicht gegeben, hilft alles nichts.



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Benutzerbild von Ella_Finn
Kaninchen
 
Registriert seit: 25.08.2013
Beiträge: 7.700
Ella_Finn befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.11.2018, 11:21

Zitat:
Zitat von dangerschaf Beitrag anzeigen
Ganz wichtig ist es für Außenstehende zu akzeptieren, dass Hilfe nur dann ankommt, wenn der Betroffene sie auch annehmen will. Ist das nicht gegeben, hilft alles nichts.

Das ist richtig. Nur fühlt man sich dann auch oft sehr sehr machtlos.
Für uns war es immer wichtig uns klar zu machen dass sie nichts dafür kann.
Dass es die Krankheit ist die sie nicht zu Verabredungen kommen lässt usw.
Wir waren soooo oft Davor alles hinzu schmeißen und die Freundschaft zu beenden.

Für Außenstehende ist diese Hilflosigkeit das Schlimmste



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Geändert von Ella_Finn (07.11.2018 um 11:24 Uhr).

Benutzerbild von Minerva
Kaninchen
 
Registriert seit: 19.10.2013
Beiträge: 42.082
Minerva befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.11.2018, 13:01

Zitat:
Zitat von dangerschaf Beitrag anzeigen
Ganz wichtig ist es für Außenstehende zu akzeptieren, dass Hilfe nur dann ankommt, wenn der Betroffene sie auch annehmen will. Ist das nicht gegeben, hilft alles nichts.
Zitat:
Zitat von Ella_Finn Beitrag anzeigen
Das ist richtig. Nur fühlt man sich dann auch oft sehr sehr machtlos.
Für uns war es immer wichtig uns klar zu machen dass sie nichts dafür kann.
Dass es die Krankheit ist die sie nicht zu Verabredungen kommen lässt usw.
Wir waren soooo oft Davor alles hinzu schmeißen und die Freundschaft zu beenden.

Für Außenstehende ist diese Hilflosigkeit das Schlimmste
Das ist richtig. Ich habe leider die Erfahrung machen müssen, dass meine Mama ihr Leben lang an Depressionen litt. Sie hatte gute Tage, aber auch sehr schlechte. Als Kind konnte ich es nie verstehen, warum sie sich oft vor mir (und meinen Geschwistern) zurückzog. Das war nicht immer leicht für mich. Erst später, als ich es dann verstehen konnte, habe ich gelernt, damit umzugehen und ihr den Rückzug zu erlauben - und vor allem, ihn nicht persönlich zu nehmen.

Ich denke manchmal, dass ich mein gutes Gespür für Stimmungen dieser Erfahrung zu verdanken habe....



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Geändert von Minerva (07.11.2018 um 13:11 Uhr).

Benutzerbild von maREN*
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Registriert seit: 31.07.2016
Beiträge: 10.114
maREN* befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.11.2018, 14:07

Ich bin auch alles andere als ein Experte auf dem Gebiet, habe aber im Verwandten und Freundeskreis schon Fälle.

Ich persönlich kann nur für mich sagen, dass es für Betroffene wie Angehörige am meisten Sinn macht wenn Angehörige sich treu bleiben. Es hilft ja auch den Betroffenen nicht, wenn man dauerhaft den emotionalen Mülleimer gibt und sich alles an den Kopf werfen lässt. Ich biete halt Hilfe an und die Personen wissen, dass ich immer für sie da bin, aber ich gebe auch Kontra wenn ich angepflaumt werde und warte ab, bis um Hilfe gebeten wird.

Bisher hat das für alle Beteiligten am Besten funktioniert!



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“Unfug denkt man sich nicht aus. Unfug wird’s von ganz allein. Aber dass es Unfug war, weiß man erst hinterher.” Michel aus Lönneberga (A. Lindgren)


 
 
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