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Sowas sollte echt verboten werden auf Kaninchen Forum

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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.12.2012
Beiträge: 991
april befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.09.2013, 22:22

Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
Du weißt nicht wie ich lebe, weißt nur: ich esse Fleisch. Und du stempelst mich allein deshalb zum Tierquäler bzw. zum Unterstützer dieser Quälereien, und das stört mich massiv. Ich tue nämlich was ich kann um meinen Nährstoffbedarf meiner Natur entsprechend so zu decken dass ich anderen Lebewesen damit nicht mehr als unbedingt nötig schade.

Und wenn man dann fragt: warum greift ihr euch EINEN Themenkomplex heraus und greift diejenigen an die da nicht mitziehen? Dann kommen solche Antworten.

Bitte schaut einmal über euren Tellerrand hinaus, das geht auch bei Tellern mit ausschließlich pflanzlichem Inhalt. Es gibt Leute, die es auf andere Art und Weise versuchen als ihr. Die ihr Engagement versuchen auf viele Lebensbereiche auszudehnen, nicht nur auf einen einzigen. Die tun nicht weniger für Tiere als ihr auch.
Wenn hier jemand Schlachtkaninchen freikaufen will, dann wird sofort darauf hingewiesen, dass man damit die Schlachtkaninchenzucht ja nur unterstütze.

Jetzt zurück zu dem Fleisch aus üblicher Haltung+Schlachtung. Wenn man dieses Fleisch kauft..... Wie geht der Satz wohl weiter? Mich würde das auch massiv stören.



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Benutzerbild von Sid
Sid Sid ist offline
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 31.05.2012
Beiträge: 709
Sid befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.09.2013, 18:54

Hey...
es ist irgendwie immer so, dass bei diskusionen über das Fleisch essen etc sich mindestens einer angeriffen fühlt
jeder hat seine eigene Meinung ich bin seid über 6 Jahren vegetarierin und bin glücklich und gesund Ich möchte anderen Leuten meine Meinung nicht aufzwingen, das kann ich ja auch gar nicht, aber das Ziel von eigemntlich jedem einigermassen überzeugtem Vegetarier ist es doch, die anderen zum Nachdenken zu bringen, oder?
Ich habe das Buch "tiere essen" gelesen, das sist echt total überzeugend, obwohl er es eigentlich eher schlicht erzählt und auch gar nicht seine MEinung (die wahrscheinlich gegen das Fleisch essen wäre, da er ja auch vegetarier ist) einbaut ... Also jedem der andere zum Nachdenken bringen will würde ich dieses Buch empfehlen, damit er es denen, die er überzeugen will, ausleihen kann...

Über dieses Mastkaninchenvideo bin ich ehrlich gesagt nicht sonderlich geschockt, weil es in eigentlich jedem Betrieb der Gewinn machen möchte so aussieht, egal welche Tiere dort gemästet werden oder ob es "bio" ist oder nicht...




Benutzerbild von Kadda
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 29.04.2013
Beiträge: 984
Kadda befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.09.2013, 23:02

huhu, habe den thread zwar schon vor einiger Zeit entdeckt, aber leider erst jetzt ein bisschen Zeit gefunden zu antworten.

Erstmal zur Katzenernährung: Eins von Lottes Babys ist in einen veganen Tierretter Haushalt bekommen. Total interessante Menschen, wenn ihr mich fragt. Auf jeden Fall kriegt deren Katze auch veganes Katzenfutter, darf sich aber natürlich selbst sämtliches Getier fangen, was sie auch tut. Ihr veganes Futter soll sie dennoch mit Begeisterung fressen.

Ich selber bin erst seit 8 Monaten Vegetarierin. Wollte es schon immer sein. Damals haben meine Eltern es verboten (andere Kinder wurden zum Gemüseessen verdonnert, ich zum Fleischkonsum, weil ohne ist ja sooo ungesund). Danach hilt ich es lange Zeit für nicht ganz gesellschaftstauglich. Ich wusste, dass irgenwann der Moment kommen würde, indem es "Klick" macht und ich den Verzicht auf Fleisch nicht mehr als Verzicht sehe. Nun, Silvester gabs Fondue und Raclette und noch 2 Tage danach die ganzen Fleischreste. Danach hatte ich dann genug. Und ich fühle mich wirklich gut, seitdem ich kein Fleisch mehr esse. Vorher war ich öfters erkältet usw. Jetzt sehe ich außer Zahnarzt und Tierarzt keine Praxis mehr von innen eigentlich möchte ich vegan leben. Normale Kuhmilch kommt mir auch nicht mehr ins Haus (Soja-Reis-Drink schmeckt mir besser), aber auf Tiramisu und so kann ich nicht verzichten. Aber ich denke, weniger Konsum von tierischen Nahrungsmitteln ist ja schon mal etwas.




Benutzerbild von Kadda
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 29.04.2013
Beiträge: 984
Kadda befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.09.2013, 05:33

Ich hab vergessen, zu sagen, was mein Punkt war

Also, ich möchte niemandem einen Vorwurf machen, der sich ab und zu ein Stück Fleisch gönnt und das genießt. Was mich aufregt, ist diese Weg-Guck-Mentalität. Also die Menschen, die ihren Tag schon mit Billigfleischwurst beginnen, zwischendurch Bifis snacken, zu Mittag ne Currywurst essen usw. und dann aber bei Dokus über Masttierthaltung wegschalten, weil es ihnen den Appetit verdirbt. Ich verstehe nicht, wie es einen so wenig interessieren kann, wo das eigene Essen herkommt, und wie man Fleisch für das Tiere produziert werden und sterben müssen, als so ein alltägliches Konsumgut sehen kann.
Eigentlich würde ich sogar so weit gehen zu sagen: Wer kein Tier selber töten könnte, um es dann zu essen, der sollte auch überhaupt kein Fleisch essen. Die Leute, die für Fleischesser die Tiere schlachten, erhalten dafür übrigens nicht mal den von einigen Parteien angestrebten Mindestlohn (gesern auf einer Wahlkampfveranstaltung erfahren). Es werden also nicht nur Tiere sondern auch Menschen ausgenommen. Aber ich denke, das war eh klar.



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Benutzerbild von Selkie
Moderatorin
 
Registriert seit: 20.12.2009
Beiträge: 19.449
Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.09.2013, 06:32

Menschen werden in sehr vielen bereichen aisgebeutet. Da wundertmich nicht dass auch schlachter dazugehören.
Ich muss dir im prinzip recht geben auch wenn ich einer dieser menschen bin doe noch nie geschlachtet haben und es wohl auch nicht könnten. Natürlich ist es leicht anonymes fleisch zu kaufen und zu essen...

Was mir an deunem beitrag sehr aufstößt ist das vegane katzenfutter. Auch wenn ich keine katze habe hab ich mich mal etwas mit katzen und hundeernährung befasst. Und katzen sind wenn man vom mageninhalt der mäuse absieht reine fleischfresser. Das futter sollte entsprechend sein sonst können katzen schwer krank werden.

Und da bin ich wieder der meinung dass sich der mensch seinem haustier anpassen muss und nicht umgekert.



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Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein.

(Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)




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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 29.04.2013
Beiträge: 984
Kadda befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.09.2013, 06:58

naja, ich wollte ja nicht unbedingt sagen, dass das gut ist mit dem veganen Katzenfutter. Ich hab da ehrlich gesagt nicht so die Ahnung. Bin sehr froh, dsas meine Kaninchen von natur aus Veganer sind
An sich finde ich eine Katze sollte Mäuse jagen. Aber gut, ein Ninchen sollte sich sein Futter eigentlich auch selbst sammeln. Bei der Haustierhaltung können wir den Speiseplan eigentlich en nie so perfekt gestalten, wie die Tiere es selbst in der Natur könnten. Ich weiß aber nicht, ob das vegane Futter der Katze letztlich mehr schadet, als das mit Antibiotika und Wachstumshormonen vollgestopfte Billigfleisch.



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Benutzerbild von Selkie
Moderatorin
 
Registriert seit: 20.12.2009
Beiträge: 19.449
Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.09.2013, 07:11

Zitat:
Zitat von Kadda Beitrag anzeigen
naja, ich wollte ja nicht unbedingt sagen, dass das gut ist mit dem veganen Katzenfutter. Ich hab da ehrlich gesagt nicht so die Ahnung. Bin sehr froh, dsas meine Kaninchen von natur aus Veganer sind
An sich finde ich eine Katze sollte Mäuse jagen. Aber gut, ein Ninchen sollte sich sein Futter eigentlich auch selbst sammeln. Bei der Haustierhaltung können wir den Speiseplan eigentlich en nie so perfekt gestalten, wie die Tiere es selbst in der Natur könnten. Ich weiß aber nicht, ob das vegane Futter der Katze letztlich mehr schadet, als das mit Antibiotika und Wachstumshormonen vollgestopfte Billigfleisch.
Wad jetzt mehr schadet weiß ich auch nicht. Wahrscgeinlich soll man deswegen auch fleischfresser mit hochwertigem fleisch füttern. Aber soo in die tiefe hab ich mich nicht informiert.

Nur bin ich halt der meinung dass man reine fleischfresser nicht wie ein kaninchen ernähren sollte. Das kann nicht gesund sein. Genauso wenig würde ich meinen kaninchen fleisch geben.



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Pinkie
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 18.09.2013, 07:15

Der Speiseplan kann bei Haustieren nie so sein wie er sollte.
Aber das Katzen Mäuse jagen und Kaninchen ihr Futter selbst sammeln kann man meiner Meinung nach nicht vergleichen. Du gibts ja deinem Kaninchen auch kein Fleisch nur weil du es gut findest?



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Benutzerbild von Kadda
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 29.04.2013
Beiträge: 984
Kadda befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.09.2013, 07:28

hab nen Mitbewohner der meinen Ninchen unbedingt mal ein gutes Steak bringen will
nein, ich meinte einfach nur, dass das ideale für ne Katze sicher wäre, sie würe sich alles selber jagen. Das man sie also quasi nicht ideal füttern kann. Darüber ob nun veganes Futter oder Billigfleisch mit den ganzen Medikamentenrückständen und so besser ist, möchte ich mir kein Urteil erlauben.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.12.2011
Beiträge: 106
Stephan befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.09.2013, 12:28

Beim lesen der vielen Beiträge und Meinungen, bin ich hin und her gerissen, zwischen schmunzeln, Verständnis, Kopf schütteln und Selbstkritischer Prüfung meines Lebensweg.

Das ursprüngliche Thema "Massentierhaltung" aus Gier und Respektlosigkeit gegenüber Tieren und Menschen, widerstrebt mir auch in jeglicher Hinsicht.
Die massenhafte Behandlung der Tiere mit Antibiotika und die qualvolle Mast, sind ebenfalls ein absolutes "no go" für mich.

Das sich manche Veganer für "bessere Menschen" halten, geht an mir gänzlich vorbei....denn Früchte, aus anderen Ländern, mit zig tausen km Anfahrtweg, können nicht gut für die Umwelt sein.

Was jeder daraus macht (ignorieren, vegan zu leben oder Tiere nur vom Bio-Bauern zu kaufen), muss jeder für sich selbst entscheiden.

Wir gehen unseren ganz eigenen Weg. Seit 2 Jahren arbeiten wir daran uns weitestgehend ohne Geld Lebensmittel zu organisieren und nur das zu essen, was wir sellbst zu produzieren. Wir tauschen mit anderen, z.B. Arbeitsleistung gegen Essen oder Fleisch gegen Gemüse und Brötchen vom Vortag. Unser Essen hat meist nicht mehr als 1 Km Anreise vom Feld auf den Teller und Ich habe noch nie in meinem Leben zuvor, so viele BIO-Erzeugnisse gegessen wie in diesen Tagen.

Über jeden neuen Tier/Fleisch Skandal oder ausgebeutete Arbeiter in 3. Ländern, kann ich deshalb nur noch müde lachen und es bestärkt mich jedes mal aufs neue, das richtige zu tun auch wenn das jeden Tag viel Arbeit bedeutet.


Gruß Stephan



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Geändert von Stephan (18.09.2013 um 14:42 Uhr).

Benutzerbild von Kadda
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 29.04.2013
Beiträge: 984
Kadda befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.09.2013, 13:11

Finde ich sehr interessant, Stephan. Kriegt man das so hin, neben einem normalen Job? Oder seid ihr quasi Landwirte?




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.12.2011
Beiträge: 106
Stephan befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.09.2013, 14:46

Ja man bekommt das so hin, mit Ehrgeiz und Lust auf Veränderung und spaß neues zu lernen. Es kommt aber darauf an, wie Du Arbeit, Spaß und Luxus definierst.

Nein wir sind keine Bauern und wir haben momentan noch ganz normale Vollzeitjobs (Ganz ohne Geld geht es leider nicht). Wir sind also auch keine Aussteiger, Bio Aktivisten oder weltfremde Einsiedler. Bis vor kurzem wussten wir nicht mal wie man ein einfaches Brot backt . Aber wir wollten etwas in unserem Leben ändern, weil uns Geld alleine nicht glücklich gemacht hat und wir uns dafür auch nicht immer das Essen leisten konnten, das wir als 100% gut erachten. Für eine völlige Selbstversorgung reicht es auch nicht, aber 70% sind locker drin.

Jetzt lernen wir fast jede Woche neue Leute kennen und haben einfach Spaß an dem was wir tun.

- Tiere versorgen ist für mich keine Arbeit, sondern Freude und Zeit zum entspannen

- abends noch schnell 2-3 Brot zu backen ist für mich entspannter, als den Mist im Fernsehn ertragen zu müssen (Ich schau trotzdem gerne mal nen Actionfilm oder geh gerne ins Kino), dafür haben wir wieder etwas zum tauschen.

- mit anderen zu tauschen, ist wie ebay nur ohne Geld. Es ist aber noch viel aufregender, denn Du lernst dauernd neue Leute persönlich kennen.

- Umgerechent 1 Stunde pro Jahr, für 1 Sack Kartoffeln zu invertieren (setzen, häufeln, ernten) ist keine Arbeit sondern macht uns Spaß.

- einem Freund 4 Stunden beim Holz machen zu helfen und dafür ein Abendessen für die ganze Familie zu bekommen (mit Kerzenlicht und Bewirtung) ist unbezahlbar.

Ein aktuelles Beispiel zum Thema Luxusgüter. Wir waren gestern in einer Boutique. Da werden von behinderten Leuten neue und gebrauchte Klamotten verkauft. Ich hab für eine NEUE Levis Jeans lächerliche 5,- Euro bezahlt, nur weil sie einen kleinen Nahtfehler hat. An der Jeans war sogar noch das originale Ettikett dran. Wie Du siehst, brauchen wir trotz allem auf nichts zu verzichten. Du musst Dir nur Gedanken machen, wie Du es auf anderen Wegen bekommst, ohne es im normalen Laden zu kaufen.
Wir haben also fast alles, müssen an nichts sparen, aber haben nie Langeweile

Gruß Stephan

Ps.: Wir haben keinen Flachbildfernsehr und keine Handyflatrates weil uns das nicht wichtig ist.




Geändert von Stephan (18.09.2013 um 15:03 Uhr).

Benutzerbild von Kreusa
Kaninchen
 
Registriert seit: 29.08.2010
Beiträge: 5.830
Kreusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.09.2013, 19:14

^^zu großen Teilen Selbstversorger sein, war und ist auch immer einer meiner Träume für die Zukunft . Da beneide ich euch wirklich, Stephan.

Ich komme ja selbst vom Land und wir sind hier schon von Frühjahr bis Spätherbst alles, was auf unserem Grundstück wächst am einlagern, einfrieren und einkochen. Im Moment sind Pflaumen, Zwetschgen, Holunder und die ersten Äpfel, Haselnüsse und Walnüsse dran. Süß- und Sauerkirschen, Himbeeren und Brombeeren vom Sommer sind schon drin Und das alles wird von uns nichtmal bewusst angebaut. Wir nutzen einfach nur das, was sowieso hier wächst...
Ich finde es immer schade, wie viel in den Gärten und an den Wegrändern überhaupt nicht mehr genutzt wird. Da vergammeln im Garten die Beeren an den Büschen und die Äpfel auf dem Boden und die Besitzer kaufen die Chemiemarmelade für 69 Cent und Äpfel aus Neuseeland ein . Dabei ist Marmeladekochen nun wirklich nicht schwer. Und eigene Äpfel schmecken sehr gut, auch wenn sie nicht so wie aus dem Laden aussehen.

Bei uns in der Gegend gibt es aber auch noch viele Bauern, die das "Selbstsammeln" unterstützen und Fallobst (als Tierfutter oder für den Apfelsaft) gegen Kartoffeln oder Geld tauschen.



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It takes very special qualities to devote one's life to problems with no attainable solutions and to poking around in dead people's garbage: Words like 'masochistic', 'nosy,' and 'completely batty' spring to mind.

Paul Bahn. 1989. Bluff Your Way in Archaeology.

Introverted iNtuitive Thinking Judging



Benutzerbild von Kadda
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 29.04.2013
Beiträge: 984
Kadda befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.09.2013, 19:34

sehr cool, Stephan, wirklikch zu beneiden.
Naja, vom Selbstversorgertum bin ich leider sehr sehr weit entfernt. Vom Flachbildfernseher allerdings auch, denn ich lebe auf 10qm da ist nur für die wesentlichen Dinge Platz.
Aber im Garten unseres Wohnheims haben wir zum Glück auch ein paar Pflanzen, die wir nutzen. Ein paar Apfelbäume (einmal im Jahr gibt es ein Apfelerntefest, bei dem ganz viele Äpfel verarbeitet werden), einige Beerensträucher und Holunder. Letztes Jahr hab ich ganz hinten im Garten (er ist ziemlich groß) auch eine Esskastanie entdeckt. Die müssten bald wieder reif sein oder? Find die gekocht sooooo lecker und außer mir mag es keiner. Ha, mehr für mich



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Benutzerbild von Lady_Dynamite
Kaninchen
 
Registriert seit: 03.01.2012
Beiträge: 1.838
Lady_Dynamite befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.09.2013, 19:51

Oh mein Gott, warum entdecke ich diesen Thread erst jetzt?? Ich liebe es doch, mit mit Fleischessern zu streiten

Nein, ganz im Ernst: Ich selbst bin seit nun fast einem Jahr Vegetarierin, und auch ehrlich stolz darauf. Als ich mir vorgenommen hatte, kein Fleisch mehr zu essen, haben mich die meisten in meinem Umfeld für verrückt erklärt, meinten das würde ich eh nicht durchziehen, meine Mutter hat geglaubt ich würde nach und nach auseinanderfallen usw.

Aber mir geht es mit dieser Entscheidung ehrlich gut. Ich habe keine Probleme, auch nicht was irgendwelche Nährstoffe angeht, ich habe mich vor meinem Vegetarismus eher ungesund ernährt und beginne nun, mehr auf mein Essen zu achten und Sport zu treiben. Ich finde, wenn man darauf achtet kein/wenig Fleisch zu essen, fällt es leichter, insgesamt auf seine Ernährung zu achten.

Klar vermisse ich manche Dinge, aber es geht. Da ich alleine lebe und mich selbst versorge ist das soweit kein Problem. Ich versuche auch auf sonstige tierische Produkte soweit wie möglich zu verzichten. Ich würde gerne tierische Produkte komplett aus dem Bio-Sortiment beziehen, dazu fehlt mir aber leider das Kleingeld

Von meinen beiden neuen besten Freundinnen ist eine sogar Veganerin, die andere ist Fleischesserin. Unsere Fleischesserin nimmt sich ab und an ein Beispiel an uns und findet mittlerweile Gefallen an der veganen/vegetarischen Küche, auch andere in meinem Umfeld. Ich werde nach Rezepten oder fleischlosen Varianten gefragt. Ich versuche nicht Leute von irgendetwas zu überzeugen oder sie schlecht zu machen, weil sie Fleisch essen, das bringt sowieso nichts. Viel wichtiger finde ich, und ja m. M. n. sollten es sich die Veganer und Vegetarier zum Ziel in der Gesellschaft machen, einfach ein Bewusstsein zu schaffen, zu zeigen: He, veganes/vegetarisches Essen kann lecker UND gesund sein, und man braucht nicht jeden Tag Fleisch. Vielleicht nimmt sich der ein oder andere ja dann vor, weniger Fleisch zu essen, das dann aber vom Biobauern zu holen.



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Do not wait for the storm to pass. Learn to dance in the rain


At some point, you have to make a decision. Boundaries don't keep other people out, they fence you in. Life is messy. That's how we're made. So you can waste your life drawing lines or you can live your life crossing them. But there are some lines that are way too dangerous to cross. Here's what I know: If you're willing to take a chance the view from the other side is spectacular.



Benutzerbild von Rabny
Kaninchen
 
Registriert seit: 19.05.2012
Beiträge: 3.622
Rabny befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.12.2013, 16:18

Ich glaube, das hier passt hier gut rein (Wollte es unbedingt noch teilen)
http://www.vier-pfoten.de/news-press/pressearchiv/131127/

Grausam!



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„Es ist nicht nur ein Tier, es ist ein Herz das schlägt, eine Seele die fühlt und ein Leben, das leben will..“



Benutzerbild von Rabny
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Registriert seit: 19.05.2012
Beiträge: 3.622
Rabny befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.12.2013, 16:18

Ich glaube, das hier passt hier gut rein (Wollte es unbedingt noch teilen)
http://www.vier-pfoten.de/news-press/pressearchiv/131127/

Grausam!



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Ninchen
 
Registriert seit: 21.11.2013
Beiträge: 29
allpetslover befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
allpetslover eine Nachricht über Skype™ schicken
Geschrieben am 08.01.2014, 12:41

Jetzt zurück zu dem Fleisch aus üblicher Haltung+Schlachtung. Wenn man dieses Fleisch kauft..... Wie geht der Satz wohl weiter? Mich würde das auch massiv stören.

Jeder soll es selbst entscheiden ob er Vegetarier ist oder nicht!
Man kann ja auch Bio Fleisch essen!
Nur weil du Vegetarier bist und Lumpine nicht,
darfst du ihr das nicht übel nehemen!




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 21.09.2012
Beiträge: 694
Fluffys befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.01.2014, 13:16

Bio Fleisch hat mit artgerechter Tierhaltung selten was zu tun,die Haltungsbedingungen sind oft nur minimal besser als die in der Massenzucht.
Das "wirkliche" Biofleisch vom kleinen Bauern (der auch nicht immer alles da hat) ist den meisten zu teuer

Und ich sehe das sehr viel kritischer mit "jeder soll selber entscheiden ob er Vegetarier/Veganer sein will". Die meisten denken das wäre nur Tierschutz, dass viele Menschen Hunger leiden wegen dem übermäßigem Fleischkonsum ist vielen gar nicht bewusst. Und da sich Menschen ja immer gerne von den Tieren abheben, sollten sie sich auch dementsprechend anders verhalten. Moralisch ist es einfach nicht vertretbar soviel Tier und Menschenleid für Fleischkonsum in Kauf zu nehmen.



 
 
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