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AW: Tierfreundliches Fleisch Exakt. Qualitätsbewusstes Einkaufen wird in Deutschland eben immer mehr durch preisbewusstes verdrängt. Absoluter Gipfel dieser Geistlosigkeit bildete Saturn, die es mit "Geiz ist geil." auf den Punkt brachten. |
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Man müsste sich mal vor Augen führen, dass man in keiner Branche mit direktem Endkundenkontakt einen Mindestlohn bräuchte, wenn man qualitativ angemessen bezahlen würde. |
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Die Dummen sterben nicht aus. Das ist traurige Wahrheit und man kann nur versuchen, das einzelnen zu erklären, weil die große Masse blind ist. |
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im prinzip ist es auch so dass gesundes essen teuer werden kann. jemand aus meinem jahrgang hatte mal erzählt dass er für unter 5€ sein abendessen für eine woche bekommt. irgendwo waren dosen (ravioli oder sowas) für 39c im angebot. davon hat er sich eine palette gekauft und die täglich gegessen. das zeigt auch dass genuss in unserer gesellschaft nicht viel wert ist... |
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eine 4 köpfige familie wo nur einer bei einem "normalen" lohn arbeitet (sagen wir mal 1200€-1500€ netto) wird es schon schwer. und ich glaube viele junge singels (kenne keine statistiken) kochen wohl eher selten für sich alleine. entweder weil sie es nicht können oder keine lust haben. eine pizza in den ofen schieben geht einfach schneller und einfacher als was vernümftiges zu kochen. |
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und ich denke das kann oder will sich nicht jeder leisten. |
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1.500netto für eine Person liegt schon unterhalb des deutschen Meridianeinkommens. |
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ich kenn mich mit gehältern nicht so aus. sollte auch nur ein beispiel sein. |
AW: Tierfreundliches Fleisch @Jinro als Vegetarier hat man theoretisch auf Masttierhaltung gar keinen Einfluss, ich unterstütze die Masttierhaltung nicht, weil ich dort nichts kaufe, unterstütze die Gegenseite aber auch nicht, weil ich dort auch nichts kaufe. Für die Tierhaltung ist es also als wäre ich nicht existent. Würde ich jetzt aber aufgrund deiner Argumentation Biofleisch kaufen, würden die zwar unterstützt werden, es müssten aber auch wieder mehr Tiere sterben, weil ich ja jetzt gar keine Tiere essen. Schlachten bedeutet für mich immer Tierleid, egal wie die Tiere zuvor gelebt haben, denn niemand will sterben!auch keine Tiere, egal wie "schön" ihr Leben zuvor war! Würden Vegetarier nun wieder Biofleisch essen, würden sie zwar zeigen, dass sie eine solche Haltung eher für akzeptabel halten, aber was ich nochmal betonen möchte, ist das man als Vegetarier das töten von Tieren gar nicht akzeptiert, egal wie das Tier zuvor gelebt hat! Tiere töten und essen ist für mich vollkommen inakzeptabel! Folglich liegt es auch gar nicht in meinem Interesse Biobauern zu unterstützen, sondern den Fleischkonsum zu beseitigen! Hoffe das war verständlich und macht deutlich, warum ich Bio nicht als wirklich besser erachte als Masttierhaltung, sondern Tiermord für mich inakzeptabel ist! (Ausnehmen möchte ich hierbei Insekten, so lange mir keiner beweist, dass Insekten wirklich in der Lage sind Schmerzen und Agst zu empfinden, beziehe ich mich in meinen Aussagen auf Tiere, die mit einem ZNS ausgestattet sind) LG |
AW: Tierfreundliches Fleisch Auf die Gefahr hin geschlagen zu werden ... Vegetarier, die zur Vermeidung von Tierleid auf Fleisch verzichten finde ich ziemlich inkonsequent! Wer tatsächlich Tierleid vermeiden möchte muss meiner Meinung nach Veganer werden ... |
AW: Tierfreundliches Fleisch @Tierarztgeplagt ich lebe vegan;) Denn du hast Recht, hinter Milch und Eiern steht ebenfalls inakzeptables Tierleid. Wobei ich leider gestehen muss, dass es bei mir sehr viel länger gedauert hat, das zu erkennen, als bei Fleisch... Lg |
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Insofern: Jedes ZNS lässt sich betäuben, jede Tötung dadurch leidfrei gestalten. Ob Fleisch, kein Fleisch oder keinerlei tierische Produkte: scheiß egal. Hauptsache die Qualität stimmt. |
AW: Tierfreundliches Fleisch Ich persönlich finde nichts schlimmes daran, dass ich Fleisch esse. Im Gegensatz für mich ist das natürlicher, als darauf zu verzichten. Allerdings finde ich es echt übertrieben, wieviel manche an Fleisch essen. Wenn es nach meiner Mutter ginge, würde ich jeden Tag Fleisch essen, dass verneine ich aber. Zum einen ist mir Fleisch nach einer Zeit einfach zu wieder, zum anderen ist es ungesund. Wenn ich mir überlege, wieviel Antibiotika ins Tier gepumpt wurde ... da wird es einem graus u.u Ganz auf Fleisch zu verzichten, sehe ich nicht ein, dass ist ebenso ungesund. Ich habe gar nicht das Bedürfnis so viel Sojabohnen zu futtern. Gleiches gilt für Milch und Eier. Massenzuchten sind wirklich sehr schlimm, aber das liegt auch wieder an den Mensch selber. Wenn er nicht so viel Fleisch essen würde, dann müsste eben nicht so viele geschlachtet werden bzw. viel wird auch einfach weggeschmissen -> Tiere sind um sonst gestorben. Ein weiteres Problem ist die Überbevölkerung. Durch die Medizin werden Menschen immer älter. Es ist zwar fraglich, ob das Leben noch lebenswert ist ab einem bestimmten Alter, allerdings werden Menschen nun mal so alt. Ob gewollt oder auch ungewollt. Zum Thema Qualität, Qualität ist schön und gut und man sollte, wenn es möglich ist, qualitativ einkaufen. Das ist aber nicht immer möglich. Manche haben einfach nicht das Geld und den kann man nicht den Vorwurf machen. Höchstens, dass sie zu viel Fleisch konsumieren. Zum Thema Vegetarier, ganz ehrlich, die Leute sind mir etwas suspekt. Ohne jemanden beleidigen wollen (ich kenne diejenigen auch gar nicht!), aber für mich wäre es einfach komisch auf Fleisch zu verzichten. Der Grund, das ein Tier stirbt, ist mir auch nicht einleuchtend. Ein Tier stirbt, in der gleichen Zeit wird ein neues geboren, so ist das Leben. Ich meine kein anderes Tier wird auf den Gedanken kommen auf einmal gegen seiner Natur zu streben ausser natürlich der Mensch. So sehe ich das ganze und deswegen kann ich Fleisch essen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, weil es für mich natürlich ist, dass ein Mensch auch Fleisch ist, ebenso wie er Pflanzen isst. Für mich hat auch ein Baum in übrigen Gefühle, ebenso jede Pflanze :) Wenn es keine Massenschlachten gebe, fände ich es vollkommen okay, also den Fleischkonsum. Aber nya, vieles wäre okay, wenn es im Gleichgewicht wäre :) Noch zur Aussage, niemand würde gerne sterben, dass stimmt schlicht weg nicht, der Mensch baut sich nur die Illusion auf, dass alle Menschen leben wollen, es gibt aber auch nicht wenige, die nicht leben wollen. Sonst wäre so etwas wie Selbstmord oder Selbstmordgedanken nicht möglich. |
AW: Tierfreundliches Fleisch Selbst wenn man nicht nur an die Tiere denkt ist ein hoher Verbrauch an Fleisch, Milch und Eiern problematisch. Denn zumindest laut mir vorliegenden Infos geht 80% des angebauten Sojas in die Tierhaltung- dafür werden Regenwälder gerodet, außerdem wird das Soja dann wie eben erwähnt importiert, was auch CO2 produziert. Flächen, die man sonst zu Ackerflächen machen könnte, werden als Weideland genutzt oder es wird eben Soja als Tiernahrung angebaut. Klar bietet unsre Welt nicht die Möglichkeit jeden Menschen zu ernähren, aber ohne den Konsum von Tieren könnten mehr Menschen ernährt werden. Auch wenn man Pflanzen Gefühle zuschreibt: Esse ich ein Tier verantworte ich den "Tod" der Pflanzen, die das Tier gegessen hat, sowie den Tod des Tieres, es leiden also viel mehr Lebewesen, wenn ich Pflanzen dazuzähle, als wenn ich die Pflanze direkt esse. Klar, ein ZNS kann man betäuben, aber die Betonung liegt ja leider auf "kann", natürlich gibt es auch Gesetze, die sowas regeln und trotzdem zeigt die Realität immer wieder, dass es eben doch nicht ganz hinhaut und die Tiere doch noch bei Bewusstsein sind wenn sie dann getötet werden. |
AW: Tierfreundliches Fleisch Ich esse sehr wenig Fleisch und sehr wenige Eier. Auf Milchprodukte könnte ich allerdings nicht verzichten. Ich versuche, möglichst Bioware einzukaufen. Lieber weniger essen, dafür gute Sachen, das habe ich mir vorgenommen. Sojaprodukte esse ich nicht mehr. Soja enthält einen östrogenähnlichen Stoff und kann den Hormonhaushalt durcheinanderbringen. |
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