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Der Hunde Thread auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Jinro
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 18.446
Jinro wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 31.07.2013, 17:40

Zitat:
Zitat von xVannix Beitrag anzeigen
"Dein Vater will einfach keinen Hund, weil er sich nicht an ein Tier binden will" kein Argument bringen kann.
Das ist doch schon ein starkes Argument, impliziert es doch eine Menge. Nicht binden heißt in loser Reihenfolge:

- keine Rücksicht bei Urlaubsplanung nehmen müssen
- keine Rücksicht bezüglich Unterbringung und Transport (wo im Haus wohnt der Hund, wie kommt die ganze Familie samt Hund zu Oma Ernas Geburtstag?)
- keine Lust als Laie sich in das weite Feld des Hunde-Verstehens einarbeiten zu wollen

Idealerweise hast du darauf Antworten, denn das wird dein Vater dich dann fragen..



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Benutzerbild von xVannix
Kaninchen
 
Registriert seit: 31.01.2013
Beiträge: 1.465
xVannix befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.07.2013, 17:47

-Für den Urlaub kann man sich doch was einfallen lassen, entweder zu Freunden, die sich mit Hunden auskennen, Urlaubsbetreuung, Hundesitter. Darauf hatte meine Mum "nur" zu verwerfen, wer das denn dann bezahlen solle..

-Der Hund könnte die ganze untere Etage bewohnen, im WoZi ist seit der Renovierung genug Platz, da stört auch kein Hundekorb. Zur "Not" der Raum davor, da steht ein Kleiderständer mti Jacken und ein Schuhschrank, ansonsten ist da auch reichlich Platz. Ich glaub der Raum hat knapp 12qm, von da aus kommt man ins WoZi und in die Küche, wo die Türen immer offen stehen.

-Hund ins Auto, 10 Minuten Fahrt bis zu meinen Großeltern. Mehr Familie hab ich nicht mehr..

-Er hat nichts gegen Hunde, weshalb ich nicht glaube, dass er es ablehnt die Erziehungsmethoden zu lernen, sowie das Verhalten eines Hundes zu studieren..^^



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Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 18.446
Jinro wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 31.07.2013, 17:51

Zitat:
Zitat von xVannix Beitrag anzeigen
-Für den Urlaub kann man sich doch was einfallen lassen, entweder zu Freunden, die sich mit Hunden auskennen, Urlaubsbetreuung, Hundesitter. Darauf hatte meine Mum "nur" zu verwerfen, wer das denn dann bezahlen solle..
Ist ein wichtiger Gedanke. Zum einen ganz klar vorher wissen, wer den Hund dann nimmt. Zum anderen, was das kosten könnte. Eine bezahlte Unterbringung senkt euer Urlaubsbudget, denn nur wegen einem neuen Hund werden deine Eltern nicht mehr Urlaubsgeld bekommen.

Und "Hund ins Auto" ist je nach Auto so eine Sache. Wenn das bei euch schon kein Problem ist, weil genug Platz, dann bestens. Eventuell kostet das aber auch wieder. Freier Hund im Auto ist im Unfallsfall nicht gut. Braucht man also vielleicht wieder eine Box.



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Registriert seit: 31.01.2013
Beiträge: 1.465
xVannix befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.07.2013, 17:58

Ja das ist mir klar.^^ Also wenn wir den Hund zu Freunden geben würden müssten wir vermutlich nur Futterkosten übernehmen und was sonst noch zu Verpflegung gehört sowie evtl. anfallende Tierarztkosten. Was mir sonst noch einfällt wäre, dass meine Schwester gaaanz evtl. diesen Herbst mit ihrem Freund zusammen zieht. Außerdem beteiligt sie sich sowieso nicht mehr am "Familienurlaub", weshalb sie zu der Zeit zuhause wäre. Ansonsten ist es eigentlich wie jetzt auch, mein Vater fährt zu Bekannten nach Österreich und wir fliegen i-wann anders an den Strand - ohne meinen Vater, weil er die Hitze hasst. Unser letzter gemeinsamer Strandurlaub war glaub ich als ich 4 war. Dann kamen ein paar Jahre gemeinsame Ski-Urlaube, was aber auch nicht mehr geht. Dieses Jahr fliegen wir auch z.B. garnicht. Nächstes Jahr sei wohl ein "gemeinsamer" Strandurlaub geplant, wo mein Vater dann mitkommt. Meine Schwester ist dann vermutlich schon ausgezogen oder würde sich nicht daran beteiligen.

Ja mit Hund im Auto müsste man gucken, ich weiß das genaue Model nicht, nur, dass das Auto von Opel ist. Sieht so ähnlich aus wie der Opel Astra H 1.4 Twinport Caravan, bin mir da aber nicht ganz sicher.
Wir wissen auch noch nicht, ob meine Mum sich noch ein neues Auto holt. Evtl lassen sich auch meine Großeltern wieder was einfallen, die ihr das letzte Mal auch einen Audi A3 geschenkt haben. O.o



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Geändert von xVannix (31.07.2013 um 18:20 Uhr).

Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.08.2010
Beiträge: 569
F+inchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.07.2013, 21:23

Es ist schön das du dir so viele Gedanken machst aber wenn ich eins gelernt habe, dann nie die Eltern zu überzeugen, sondern warten bis man sich selbst das gewünschte Tier holen kann.

Meine Eltern haben auf meinen Wunsch endlich nachgegeben als ich 16 Jahre alt war. Letztendlich haben sie den kleinen Wurm nicht erzogen, wussten ja nicht wie. Also habe ich das übernommen, soweit ich das konnte - meine Familie hat nicht mitgezogen und so stand ich letztendlich alleine da. Meine Eltern haben die meisten Dinge nicht eingesehen und wollten sich von ihrer jüngeren Tochter nichts sagen lassen, weil sie es ja besser wussten.
Mit 18 Jahren war ich kaum noch zu Hause: Freund, lernen, Abitur und danach Ausbildung. Nun ist der kleine Wicht 10 Jahre alt und verhaltensgestört. Sollten alle Familienmitglieder nicht an einem Strang ziehen, lasst es bitte! Ein Hund merkt, wenn er auch nur von einer Person nicht gemocht wird.

Ansonsten noch ein paar Probleme die auf euch zukommen könnten und bedacht werden müssen:
Sie kommt aus dem Ausland, d.h. evtl. nicht stubenrein, kann nicht alleine bleiben, jault, kreischt, zerstört, hat Durchfall/ erbricht, stinkt (tun sie am Anfang des öfteren), ist futteraggressiv bzw. verteidigt Ressourcen, jagd und hat keinen Grundgehorsam.
Die kleine Maus scheint Angst zu haben, sprich ihr müsst ihr Führung geben. Was das heißt, kann euch eine gute HuSchu erzählen und zeigen (Kosten je nachdem 10 Stunden insg. 150 Euro?) Das sie sich momentan mit anderen Hunden versteht sagt gar nichts aus. Vielleicht entwickelt sie eine Angstaggressivität, vielleicht hat sie gar keinen Bock auf andere Hunde? Ihr dürft sie am Anfang nicht mit jedem Hund zusammen"schmeißen", sondern müsst sie erstmal kennen lernen.

Ist sie komplett durchgecheckt? Geimpft? Kastriert? Gechipt? Wo kommt sie her? Wenn südliche Länder: wurde ein Mittelmeertest durchgeführt?

Was ist wenn eine Betreuung von Freunden/ Verwandten etc. nicht gewährleistet ist? Hundepensionen sind teuer, gute schwer zu finden und es kann passieren, dass Zora das nur einmal verträgt und dann nie wieder.

Die Kosten eines Hundes variieren. Einmal im Jahr die Impfung (alle 3 Jahre Tollwut meine ich), gutes Futter, Hundeschule, Hundepension, Bücher über Hundeverhalten, Hundesteuer, Haftpflicht, evtl. OP-Versicherung...joa und wenn dann was ist (z.B. Unfall), kann die Rechnung mal locker 2000 Euro und mehr (aber auch weniger) knacken.

Unsere Hunde sind übrigens erst nach einem Jahr so richtig angekommen. Probleme sieht man am Anfang nicht, sie kommen meist erst. Unser Beagle-Bracken Mix kommt aus Spanien, unsere Podenca wissen wir nicht (Mutter Spanierin, Suri hier geboren) Suri ist einfach toll und wir haben das Glück sie teilweise ableinen zu können aber Podencos sollte nur jmd. halten, der ihnen einen gesicherten Freilauf gewährleisten kann.
Barney kam mit Ohrentzündung, Pilz, Hefe, Durchfall und hat gestunken - lieber Himmel. Vermutlich Straßenhund, baut zum Menschen nur schwer eine Bindung auf. Wir finden jetzt erst (nach 1 Jahr!!!) langsam (!) zueinander und es wird noch lange dauern. Er war immer mit Hunden unterwegs, kann der Leine also nix abgewinnen und entwickelte eine Frustaggression. Sein Jagdtrieb ist enorm (ok-die Mischung machts), er ist draußen selbstständig und der Mensch das überflüssige Ende an der Leine. Mit Tricks, Grundgehorsam und bald Mantrailen bekommen wir es langsam in Griff.

Wat will ich sagen mit dem ultralangen Text? Vertraut bitte keiner Beschreibung, sondern richtet euch auf alles ein! Ein Hund (besonders aus dem Ausland) ist ein Ü-Ei...




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Kaninchen
 
Registriert seit: 31.01.2013
Beiträge: 1.465
xVannix befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.07.2013, 22:10

Ich bin grade am Esstisch sowieso wieder verzweifelt, aber nur weil meine Mum auf der Seite meines Vaters beharrt. Ich hatte lediglich vorgeschlagen mal eine ernsthafte Gesprächsrunde zu starten, wenn mein Vater aus dem Urlaub kommt. Meine Mum fand das etwas unglaubwürdig, weil bei uns eig kein Familienleben mehr besteht, aber das ist was anderes.. Dann fing sie wieder mit den gleichen "Argumenten" an. Ich hab die Diskussion dann einfach nach ner Minute mit den Worten "ok, wenns nicht geht, müssen wir auch nicht mehr drüber reden" beendet..

Wenn ich das richtig verstanden habe kommt sie aus Spanien. Sie hat im Tierheim selbst nicht einmal gebellt, gejault oder gefiept, einfach nur traurig und ängstlich geschaut. Auch draußen war das nicht anders. Und das obwohl ein bellender Hund die anderen alle mit hochgeschauckelt hat. Gestunken hat sie nicht, kennt aber glaub ich keine Grundkommandos. An der Leine geht sie dafür ganz leicht. Könnte natürlich auch an der Angst liegen.


Mal Auszüge aus der Website vom Tierheim:

  • Für alle Tiere gilt: Wenn Sie sich für ein Tier interessieren dann möchten wir Sie zunächst näher kennenlernen. In einem ausführlichem Beratungsgespräch informieren wir Sie über die Eigenschaften des Tieres und befragen Sie zu dem häuslichem Umfeld, um Fehlvermittlungen zu vermeiden. Die Vorlage von eventuell notwendigen Bescheinigungen (Ordnunsgamt/Vermieter) ist natürlich Voraussetzung für die Vermittlung. Nach erfolgreichem Verlauf dieses Gespräch geht es wie folgt weiter:
  • Hunde: Zunächst sollten Sie den Hund näher kennenlernen. Daher bitten wir Sie, mit dem Hund ca. 1 Woche (kürzer oder länger, je nach Charaktereigenschaft des Hundes) täglich einige Zeit zu verbringen und diesen z.B. auszuführen (in der Zeit von 14.00 - 17.00 Uhr). Dann kommen wir zu Ihnen nach Hause, um uns einen Eindruck von dem (evtl.) neuen Umfeld des Hundes zu verschaffen. Nach dieser Zeit entscheiden wir gemeinsam, ob Sie den Hund stundenweise auch mit in Ihr Zuhause nehmen können um ihn langsam an die neue Umgebung zu gewöhnen.
  • Da Hunde Rudeltiere sind, können Sie generell nicht für längere Zeit alleine bleiben. So ist die Vermittlung an voll Berufstätige i.d.R. leider nicht mögllich, da der Hund dann zu lange alleine wäre.
Wichtige Info: Nehmen Herner Bürger einen Hund aus unserem Tierheim - egal welcher Rasse - brauchen sie ein Jahr lang keine Hundesteuer zu bezahlen.
Beachten Sie auch den Hinweis auf die Landeshundeverordnung NRW.

  • Alle unsere Tiere werden tierärztlich betreut:
Unsere Hunde werden geimpft, gechipt, entwurmt, entfloht, zum Teil auf Krankheiten getestet (BU) oder kastriert.
Alle ausländischen Hunde im Tierheim Herne Wanne sind auf Leishmaniose, Ehrlichiose und Babesiose getestet.
  • Allein aus diesen Gründen geht es nicht ohne Schutzgebühr:
Rüde/Hündin: geimpft, gechipt, unkastriert 210,--€
Rüde/Hündin, geimpft, gechipt, BU, unkastriert 225,-- €
Rüde, geimpft, gechipt, BU, kastriert 240,-- €
Hündin, geimpft, gechipt, BU, kastriert 260,-- €
"Oldies but Goldies" nach Absprache
(immer inkl. Entwurmung/Entflohung)

Ich geb die Mühen jetzt doch lieber wieder auf, wenn meine Schwester noch auszieht und ich nächstes Jahr zum Abi antreten muss und ins Studium/Ausbildung gehe haben meine Eltern Angst mit den Tieren "allein" dazustehen. Dann soll es halt nicht sein.



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Leo † 06.09.2010

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Beiträge: 8.789
Blume befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.08.2013, 11:08

Das ist sehr vernünftig. Ich halte auch nichts davon die Eltern von irgendwelchen Tieren zu überreden. Es ist nunmal so, dass ihr den Hund im Idealfall bestimmt noch 10 Jahre oder länger habt. In der Zeit zieht ihr Kinder aus, habt andere Interessen usw. und es ist nicht selten, dass dann die Eltern auf den Tieren "sitzen bleiben". Das habe ich selber daheim oft genug gesehen Schau erstmal was du nach der Schule machst und ob du dann Zeit und Platz und Geld für einen Hund hast.

Finchen, deine Ausführungen stimmen natürlich aber ich finde es teilweise doch sehr extrem. Wir haben auch 2 Auslandshunde und noch ein paar im Bekanntenkreis und kein Hund davon hatte irgendwelche von dir genannten Probleme - ganz im Gegenteil. Und diese "Probleme" können sie immer mitbringen - egal woher sie kommen (außer vielleicht bestimmte Krankheiten, aber darauf werden sie ja im normalfall getestet bevor sie nach Deutschland reisen dürfen). Auch waren die Hund eimmer verträglich, wenn sie sich so gezeigt haben (und ein Tierheim kann dazu normal ja auch etwas sagen...). Wir haben auch einen sehr ängtlichen Hund aufgenommen. Jetzt ist er fast 1,5 Jahre bei uns und hat sich schnell toll entwickelt - ohne Hundeschule. Ich weiß, dass wir das alles mit der Hundeerziehung usw. nicht so eng sehen und dass das von einigen sicher kritisiert werden kann. Ich wollte nur sagen, dass ich vieles sehr extrem finde...

Alles in allem finde ich es die beste Entscheidung das Thema ruhen zu lassen. Du kannst dich informieren usw. und wenn du mal auf eigenen Beinen stehst weißt du, ob es dir möglich ist einen Hund zu halten oder nicht.

Ich hätte selber wahnsinnig gerne einen Hund, aber da ich auch jetzt nicht alleine wohne kann ich das leider nicht alleine entscheiden



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"Vielleicht zerstören sie deine Schuhe, den Garten, den Koffer, die Möbel -
aber nie verwüsten sie dein Herz.
Sie hinterlassen Haare auf deiner Kleidung, aber auch Glück in deiner Seele."








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Bibi&Tina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.08.2013, 11:45

Ich kenne dieses "Problem" nur zu gut. Seit ich klein war, wollte ich einen Hund haben. Meine Eltern haben das immer mit dem "Urlaubsargument" abgelehnt. Vor 4 Jahren hab ich dann auch angefangen, als Patin mit Hunden aus dem Tierheim Gassi zu gehen. Es kam, wie es kommen musste: VERLIEBT
Also, Papa mit zum Spaziergang geschleppt, Mama mit geschleppt. Alle fanden ihn süß. Ein paar Tage später sagte mein Vater dann auf einem Spaziergang (ohne mich) zu meiner Mutter "Dann können wir ja bald mit einem Hund spazieren gehen.", was meine Mutter natürlich direkt an mich weiter gegeben hat
Also hab ich (zu dem Zeitpunkt allerdings schon 23 Jahre alt) im Tierheim den Vertrag unterschrieben, bin nach Hause und hab es freudig erzählt. Daraufhin ist mein Vater erst mal ausgeflippt nur weil er nicht nein gesagt hätte, hieß das noch lange nicht ja, usw.
Naja, der Vertrag war ja nunmal unterschrieben also hab ich Snickers ein paar Tage später zu uns geholt.
Ende vom Lied: Mein Vater ist unglaublich vernarrt in diesem Hund ("Ja wo ist denn der Snickers? Komm mal zum Papa" ), er ist überall mit dabei und niemand könnte ihn sich nochmal wegdenken.
ABER:
- er ist mein Hund und dementsprechend auch mit mir ausgezogen (Wohnung finden mit Hund ist nicht so einfach)
- ich war für alles selber verantwortlich, also für alle Gassigänge, TA-Besuche, Futter kaufen usw. mein Vater geht zwar auch gerne spazieren mit ihm, aber eben nur wenn er Lust dazu hat und nicht "verpflichtend"
- ich habe alle Kosten selber getragen von Anfang an

Mit 16 oder bzw. vor der Volljährigkeit und auch vor dem Abi wäre sowas auch bei mir undenkbar gewesen. Ich fände es auch dem Tier gegenüber unfair, es wissentlich in eine "unsichere Zukunft" zu holen.



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Mitleid mit den Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, dass man zuversichtlich behaupten darf: Wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein. (Arthur Schopenhauer)



Kaninchenfreund
 
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F+inchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.08.2013, 12:01

@Blume: Das ist keinesfalls extrem. Viele Tierschutzorgas weisen sogar darauf hin. Es sollte auf jeden Fall mit bedacht werden, denn die Welt ist nicht rosarot. Ich kann die Menschen nicht verstehen, welche negative Seiten ausblenden. Es gibt sicher auch einen Großteil an Menschen welche einen pflegeleichten Hund haben aber das ist nicht immer so.
Ich bin in einem Podenco-/ Rateroforum, sprich dort tummeln sich etliche Auslandshunde, wenn auch nur von einer Rasse. Die Probleme die ich aufgezählt habe, sind nicht unüblich.

Ich habe einen aus dem Ausland, welcher fast alles bot was ich aufgezählt habe. Man sollte sich in meinen Augen auf alles einstellen, wenn man einen Hund aufnimmt (egal woher)




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Blume befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.08.2013, 12:17

Vielleicht sehe ich manches zu rosarot, aber ich denke ich sollte mich zumindest drauf verlassen können aus dem Tierheim oder Tierschutz einen gesunden Hund zu bekommen. Ich würde den Hund ja auch nicht irgendwo her holen, auch unter solchen Orgas gibt es ja durchaus schwarze Schafe, da muss man sich natürlich informieren. Und dass ein Tier krank werden kann dürfte ja jedem von uns hier klar sein. Unsere Hündin hat auch einen herzfehler und muss eben Medikamente bekommen...Genauso, wie ich denke, dass das Tierheim zumindest nach einer gewissen Zeit relativ gute Aussagen zur Verträglichkeit machen kann (wenn sich gekümmert wird). Bei einem "Second-Hand" Hund weiß man nie zu 100 % was man sich da ins Haus holt...

Das es negative Asprekte geben KANN weiß ich, blende ich nicht aus und gebe dir ja auch - wie du siche rgelesen hast - recht. Ich denke nur den Teufel an die Wand malen muss man nicht immer sofort. Zumal es hier im Grunde erstmal nur darum ging, dass es absolut keinen Sinn macht Eltern zu einem Tier zu überreden.



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Tierfan001 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.08.2013, 12:39

Wir haben vor nun fast einem Jahr zwei Hunde aus Ungarn als Pflegestelle übernommen. Die Hündin haben wir dann behalten.
Sie war nicht stubenrein, ist extrem futteraggressiv, konnte kein einziges Kommando, war trächtig (angeblich läufig) & heute haben wir noch Probleme mit anderen Hunden. Am 26. haben wir sie dann ein Jahr, so lange üben wir, dass sich bei fremden Hunden nicht in die Leine gehängt & gekläfft wird. Somit muss sie auch immer noch an der Schlepp bleiben.
Das schlimmste war natürlich die Trächtigkeit. Zum Glück sollen meine nächsten Hunde alles Welpen werden, so eine Überraschung brauche ich nicht nochmal

Achja, Kaiserschnitt etc. wurde vom Verein nicht bezahlt, obwohl mir ausdrücklich versichert wurde, dass der Hund nicht trächtig ist.



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Blume befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.08.2013, 12:45

ich sage es ja, schwarze Schafe gibt es leider immer wieder. Man sieht schon hier in den Tierheimen die Unterschiede...



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Tierlover befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.08.2013, 12:52

Mein Vater wollte auch nie eine Katze oder Hund haben, schon gar nicht im Haus. Jetzt sind sie alle seine Kumpels, und Stück vom Schnitzel nmt er vom Restaurant auch immer für den Hund mit manchmal echt schon peinlich



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Tierfan001 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.08.2013, 12:52

Ja klar, Hunde aus dem Ausland zu nehmen, ist nicht generell schlecht; sonst hätte ich das ja auch nicht gemacht. Ich wollte nur sagen, wie es bei mir war



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Blume befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.08.2013, 12:57

Zitat:
Zitat von Tierlover Beitrag anzeigen
Mein Vater wollte auch nie eine Katze oder Hund haben, schon gar nicht im Haus. Jetzt sind sie alle seine Kumpels, und Stück vom Schnitzel nmt er vom Restaurant auch immer für den Hund mit manchmal echt schon peinlich
Ich glaub so etwas ist so typisch Mann Meiner wollte auch immer keinen 2. Hund und hat immer alle Hunde gemocht. Gebettelt wird nur bei ihm weil sie wissen, dass sie da immer was bekommen. genauso wie er wieder gemeckert hat als Leo und Mia eine Woche zur Urlaubsbetreuung zu ihnen kamen und dann steht er dauernd da und streichelt und redet mit ihnen



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Tierlover befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.08.2013, 18:26

Ja betteln tun sie auch nur bei meinem Vater und erlauben darf Joshi sich bei ihm auch alles wenn er mit dem Hund Gassi geht, geht es dalang, wo Joshi will und nicht wo mein Vater hinwill. Ist doch sein Kumpel!



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Geschrieben am 01.08.2013, 20:07

Nachdem ich gestern abend hätte heulen können, bei dem Gedanken daran Zora im Tierheim zu lassen (oder dass sie bald in ein anderes zuhause kommt) könnte ich jetzt vor Freudein die Luft springen. Wir haben grad mal bei meinem Vater angerufen um zu fragen wie sein Urlaub so ist usw. Nach kurzen Erzählungen ist er dann selbst auf das Thema Hund eingegangen und meinte statt dem erwarteten "Nein, auf keinen Fall - ist nicht", wir sollten machen was wir wollen usw und hat dabei gelacht. So kenn ich meinen Vater garnicht.^^ Dann meinte er plötzlich wir reden dann mal drüber wenn er wieder da ist, bis dahin gehen wir die Kleine weiter besuchen. *o* Er meinte dann im Scherz, dass wir das dann aber alles bezahlen und mit dem Hund um 6 Uhr früh raus gehen usw. Oh man, wenn das jetzt wirklich klappt.. *o*



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Geschrieben am 01.08.2013, 20:10

Zitat:
Zitat von xVannix Beitrag anzeigen
Ja das ist mir klar.^^ Also wenn wir den Hund zu Freunden geben würden
Ich würde sagen, dass Du da schonmal den falschen Ansatz hast - nicht was machen "wir" mit dem Hund, sondern was machst konkret Du mit dem Hund.

Ein Hund bedeutet, dass Du in den nächsten paar Jahren, je nach Alter des Hundes, nicht mehr viel wegfliegen wirst und ganz generell nach Destinationen Ausschau halten wirst, bei denen Du den Hund mitnehmen kannst. Denn selbst wenn Du den Hund abgeben kannst - für den Hund ist das nicht so toll. Der findet: Ferien sind überbewertet, vor allem das wegfahren und ganz besonders das Verschwinden seines Rudels.

Willst Du eine Lehre machen? Oder ein Studium? Du bist 17, da steht die Frage ja bald mal an. Wer geht dann mittags mit dem Hund? Liegt es Dir, morgens oder abends eine Stunde mit dem Hund unterwegs zu sein? Dich darüber hinaus mit ihr/ihm zu beschäftigen? Nicht mehr in die Ferien mit Deinen Eltern zu fahren? Eine treue Freundin an Deiner Seite zu haben, die nicht in's Kino will, nicht in's Freibad und auch nicht nach Mallorca? Und die auch dann Deine treue Freundin ist, wenn Du sie grad lieber etwas weniger treu hättest?

Also, fang an Dir vorzustellen, wie Dein-Leben-mit-Hund aussehen wird, und nicht Dein-Leben.mit-Mama-zahlt-den-Hundesitter, dann bist Du auf der richtigen Fährte.



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xVannix befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.08.2013, 20:30

Ich fahre bzw. fliege ehrlich gesagt nicht gerne in den Urlaub, ich hab lieber mein gewohntes Umfeld um mich rum und bin dann froh, wenn ich frei hab, für mich zu sein. Wenn man wegfährt kann man immernoch sagen, ich/wir nehmen den Hund mit, jenachdem wohin und ob das mit dem Hund überhaupt geht - wenn nicht würde es mich jetzt zumindest auch nicht stören.
Was meine Zukunft angeht bin ich mir ehrlich gesagt noch immer unsicher. Entweder entscheide ich mich bis Oktober für ein duales Studium oder fange direkt nach dem Abitur eine Ausbildung an. Büroarbeit soll es auf keinen Fall werden, am liebsten natürlich was mit Tieren. Wobei ich an denen nicht unbedingt gerne herumdoktern möchte. Wenn ich auch dann noch unentschlossen bin nehme ich mit ein FSJ, um nochmal genau bedenken zu können. Ich zweifel momentan sowieso daran mein Abitur zu bestehen, aber das liegt noch in den Sternen, mehr als mich dafür anstrengen kann ich nicht..
Abends muss ich sowieso zum Wiese sammeln raus, da macht es keinen großen Unterschied, ob da jetzt noch der Hund bei ist, außer, dass wenn der Hund nicht Fahrrad-tauglich ist laufen müsste was dementsprechend länger dauert. Mit Fahrrad komm ich auf ca. 30min, ohne weiß ich nicht genau, wär mir dann aber auch egal. Morgens wäre das bei mir so eine Sache, weil ich eh schwer aus dem Bett komme, aber da könnten meine Eltern vorerst einspringen.
Meine beiden besten Freundinnen haben wie erwähnt beide selbst einen Hund um den sie sich mitkümmern müssen. Zudem sind beide momentan in eienr Beziehung und sie kommen damit soweit gut klar, ich komme auch nicht zu kurz. Wobei es dann bei unseren Treffen oftmals darum geht, ob wir zusammen mit den Hunden gehen, aber das stört uns alle nicht. Wenn wir so etwas unternehmen kümmern sich ihre Eltern um die Hunde, wäre hier nicht anders.

Aber erstmal muss das alles sowieso vollständig von meinen Eltern abgesegnet werden, wobei ich das O.K. von meiner Mum schon längst hätte, mein Vater bereitet eigentlich auch keine "Probleme". Aber das werden wir dann in einer Familienrunde besprechen, wenn er aus dem Urlaub wieder kommt.



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Leo † 06.09.2010

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april befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.08.2013, 20:40

Klingt vernünftig, geht in die richtige Richtung



 
 
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