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Sicheres und schönes Außengehege für 3 - Anfängerfragen auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 08.08.2022
Beiträge: 1
minas befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.08.2022, 19:50

Sicheres und schönes Außengehege für 3 - Anfängerfragen


Hallo,

ich bin absoluter Neuling und würde gerne 3 Kaninchen im Garten aufnehmen.
Ich hab mich jetzt durch diverse Seiten gelesen, Videos angeguckt und glaube grob zu wissen, worauf ich mich da einlasse.

Jetzt geht es an die Planung des Geheges. Ich dachte an ein 3x2x2-Meter Freilaufgehege (also gut begehbar), das ich mit Steinplatten auslegen wollte. Darauf dann verschiedene Bereiche mit Rindenmulch/Sand und eine große Buddelkiste (sind 79x57x43cm zu groß oder ist das eine gute Größe?)

Ich hab auf vielen Fotos tolle Volieren aus Holz gesehen, leider aber keine Ahnung wie man das baut.
Gibt es denn da gute Bezugsquellen?

Leider wohne ich sehr ländlich, d.h. ich brauche auf jeden Fall ein mardersicheres Gehege.
Beim großen Internetkaufhaus finde ich reine Drahtkäfige (z.B. von AufuN), die haben ein PVC-beschichtetes sechseckiges Netz oder (von Juskys) mit verzinktem Draht 3x4cm-Raster - reicht das?
Oder muss es ein besserer Draht sein?
Diese Gehege haben auch alle recht breite Spalte an der Tür - hat jemand Erfahrungswerte, ob da ein Marder durch kommt?
Und wie sichere ich so einen Käfig am besten nach unten ab, damit kein Marder sich durchbuddelt?

Zu dem 6qm-Dauergehege (ist das ok?) hätte ich die Kaninchen tagsüber auf die Wiese gelassen (den ganzen Tag, oder macht man das besser nur unter Aufsicht?) in einem niedrigen Freilaufgehege. Da ländliche Gegend, leben hier diverse Raubvögel - muss das dann unbedingt einen Deckel haben? Oder reichen Verstecke?
Außerdem wollte ich diesen Wiesen-Freilauf ab und zu umstellen. Ist das eine gute Idee oder muss der Freilauf unbedingt nach unten gesichert werden, auch wenn man ab und zu umstellt, um ggf. Freibuddeleien zu unterbinden?

Vielen Dank für eure Unterstützung!



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 25.02.2018
Beiträge: 409
Shänis befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.08.2022, 20:32

Hallo und herzlich Willkommen im Forum,

ich kenne mich leider nicht so gut mit der Außenhaltung aus, aber Volierendraht soll gut sein. Kaninchenwiese.de sagt zwecks Madersicherheit: "12x12mm mit 1mm Drahtstärke oder bis zu 19x19mm (dann min. 1,3mm Drahtstärke). Mindestens 1mm dick, verzinkt, punktgeschweißt. Ummantelter Volierendraht ist meistens extrem dünn (sehr dünner, innen verlaufender Draht, Drahtstärke durch Plastik dick) und daher unsicher."

6qm wäre für zwei Kaninchen geeignet, da man 3qm pro Tier in Außenhaltung als Richtwert nimmt. Eventuell könnt ihr ja noch irgendwie umplanen und etwas an Platz hinzufügen?

Buddelkisten können eigentlich nicht zu groß sein, Kaninchen sind sehr buddelfreudig.

Nach unten kann man ebenfalls Draht einbuddeln oder betonieren. Ob Gehwegplatten ausreichend sind, weiß ich leider nicht. Ich würde dir aber Kaninchenwiese empfehlen, da müsste alles gut beschrieben sein.

Auch zwecks Sicherung nach oben: vom Gefühl her würde ich es machen, aber es gibt genug Leute, die tagsüber komplett Freilauf im Garten bieten.

Vielleicht finden sich ja noch erfahrene Außenhalter, meine Nickel leben leider innen.

Liebe Grüße




Benutzerbild von janh
Kaninchen
 
Registriert seit: 22.05.2012
Beiträge: 5.392
janh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.08.2022, 13:36

Zitat:
Zitat von minas Beitrag anzeigen

Leider wohne ich sehr ländlich, d.h. ich brauche auf jeden Fall ein mardersicheres Gehege.
Beim großen Internetkaufhaus finde ich reine Drahtkäfige (z.B. von AufuN), die haben ein PVC-beschichtetes sechseckiges Netz oder (von Juskys) mit verzinktem Draht 3x4cm-Raster - reicht das?
Oder muss es ein besserer Draht sein?
Diese Gehege haben auch alle recht breite Spalte an der Tür - hat jemand Erfahrungswerte, ob da ein Marder durch kommt?
Und wie sichere ich so einen Käfig am besten nach unten ab, damit kein Marder sich durchbuddelt?

Nein,der Draht,den Du beschreibst,ist nicht mardersicher.Die Maschengröße sollte nicht größer als 18x18mm sein.Abhängig von der Maschengröße bemisst sich die Mindestdicke für den Draht.Je größer die Maschen,desto dicker muss der Draht sein.Bei 12x12mm Maschen reicht 1mm Drahtdicke,bei 16x16 sollten es 1,2mm sein und bei 18x18 schon 1,4mm und zwar ohne Ummantelung.Der Draht muss ausserdem punktverschweisst sein,der handelsübliche Sechseckdraht reicht nicht.
Als Anhaltspunkt,überall wo ein gekochtes,geschältes Ei durchpasst,passt auch ein Marder durch.
Ich rate von den Kaufgehegen eher ab,das ist meist zu klein und schlecht verarbeitet.Ein gutes Fertig Gehege in der Größe 3x2x2m wird wohl über 1000 Euro kosten.Vielleicht gibt es bei Euch im Ort jemand,der sowas bauen könnte? Als Basis bietet sich z.B. ein Carport Bausatz an,wo man dann nur noch die Seiten verkleiden muss.

Als Absicherung nach unten,empfiehlt es sich Steinplatten als Untergrund zu verlegen,wo dann das Gehege draufsteht.Du hast es dann auch mit dem Saubermachen sehr viel einfacher als bei einem natürlichen Untergrund,den man ja schlecht abwaschen kann.Wenn Du tagsüber zusätzlich Freilauf auf natürlichem Untergrund anbietest,ist das vollkommen O.K.
Ich persönlich würde den Ninchen eher einen Teil vom Garten abtrennen,wo sie tagsüber auch mal flitzen können.Das lässt sich natürlich nicht 100%ig absichern,schon gar nicht nach oben.Ein Hilfsmittel können hier Leinen sein,die quer über die Fläche gespannt werden.So wird den meisten Raubvögeln schon die Einflugschneise abgeschnitten.Kleine Büsche oder Häuschen über die Fläche verteilt,bieten Versteckmöglichkeiten vor Räubern.Mit dem Restrisiko muss man immer leben.
Wir sperren uns ja auch nicht im Haus ein,obwohl man auf der Straße verunglücken könnte



__________________
"O Bär", sagte der Tiger, "ist das Leben nicht unheimlich schön, sag!" "Ja", sagte der kleine Bär, "ganz unheimlich und schön." Und da hatten sie verdammt ziemlich recht.


 
 
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