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| Danke für den Ratschlag, und auch mein Beileid an deine Häsin. Ja, das mache ich seit er in palliativ ist schon jeden Tag, trotzdem kommt es mir so surreal vor, zu denken, dass er bald wirklich nicht mehr da sein wird. Dass keiner das Köpfchen auf meinen Schoß legt, wenn ich auf dem Sofa sitze, um zu kuscheln. Dass keiner mir meinen Apfel aus der Hand klaut, wenn ich esse und ich nicht mehr im Wäschekorb gucken muss, ob wer drin liegt, bevor ich wasche, weil er sich gern eine Höhle aus der Wäsche baut. Andererseits habe ich ihn jetzt wirklich in diesem Zustand erlebt, wo es ihm so schlecht ging, dass er nur noch in der Ecke gelegen hat vor Schmerz, und da verstehe ich deinen Kommentar vollkommen. Irgendwie fühlt es sich richtig an, egal wie schmerzhaft es ist, die Schnuffis gehen zu lassen. Ich hoffe trotzdem, dass wir noch ein bisschen eine glückliche Zeit für uns haben dürfen...
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| Puh... bei ihm ist jetzt noch eine extreme Mittel- und Innenohrentzündung mit dazugekommen, wo sich innerhalb der letzten 3 Tage so ein großer Abszess gebildet hat, dass sein Schlappohr jetzt nach oben steht. Auch in seinem Maul sind jetzt wieder Abszesse geplatzt. Obwohl es ihm die letzten Tage richtig gut ging und ich wieder Hoffnung hatte. Die TA hat mir jetzt von sich aus zur baldigen Eutha geraten, da selbst den Ohrenabszess zu operieren nur noch ein Tropfen auf dem heißen Stein wäre... er durfte heute nochmal mit nach Hause und Montag ist der Termin. Das war jetzt um einiges weniger Zeit, als ich gehofft hatte. Alles doof ey.
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| Oh nein, das tut mir sehr leid ![]() Das hätte jetzt nicht auch noch sein müssen, aber leider kann man es sich nicht aussuchen. Ich kann mir vorstellen wie es dir geht Letztlich ist aber wichtig, dass ein Tier mit Schmerzen, dem man nicht mehr helfen kann, erlöst werden sollte. Für mich war dieser Weg auch immer schwer und auf dich kommt sicher eine schwere Zeit zu, denn man vermisst die Kleinen Viel Kraft
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| danke, ja, ich bin immer noch unter schock. zumal wir ja erst die woche zuvor am samstag blut abgenommen haben und die entzündungswerte da noch (für seine maulabszesse) im normalen bereich lagen. er hat auch wieder super gefressen und auch sogar feste sachen, was er ewig nicht gemacht hat, bis dann freitag abend sein öhrchen nach oben stand und er von jetzt auf gleich nicht mal mehr brei oder cunis wollte. was mich zermürbt ist, dass theoretisch ja noch die option einer OP da ist, aber die TA meinte, dass die Schmerzen vom Abszess und der Wunde in den Kiefer ziehen würden und die ohnehin schon nicht mehr mit der Höchstdosis Metacam in den Schach zu kriegenden Schmerzen nochmal verschlimmern- und das Eutha jetzt der humane Schritt wäre, da es nur noch Leid wär, zumal seine Grunderkrankung jetzt von alleine schon zu viel ist- laut der Tierärztin sollte er gar nicht mehr essen können (er ist aber halt ein Kämpfer). Ein Teil von mir schreit "aber wenn wir es versuchen, vielleicht wird es doch noch besser" aber wenn eine Kaninchen-Kieferspezialistin, die ihn seit Jahren behandelt und eigentlich nur Tiere retten will, mich quasi um eine Eutha bittet... muss ich glaube ich das emotionale Denken jetzt ausschalten. Alle anderen Tierärzte (wir haben zum Glück 3 Kaninchen-TA in der Stadt), hätten ihn schon vor 3 Jahren allein wegen seiner Grunderkrankung erlöst... deshalb... ja. Ich glaube das ist einfach Verhandlungs-Stadium der Trauer- für mein Gewissen frage ich aber morgen nochmal nach, ob es in ihren Augen die beste Lösung ist. Auch wenn ich die Antwort schon kenne... Er hat gestern für das Wochenende erhöhte Medikamentendosen bekommen, sodass er keine Schmerzen hat. Davon ist er am Samstag sehr benommen gewesen. Heute geht es wieder einigermaßen und er frisst auch kleinere Essensportionen ohne Zwang, was mich freut. Er bekommt jetzt alles, was er sonst nicht darf. Banane, Apfelmus (Apfel ging nicht weil zu hart), Beerenpürree, Pastinakenpürree, das ganze ungesunde Zeug. Mini-Portionen, aber besser als nichts. er wurde bis eben noch etwas zugefüttert, eben hat er aber schon wieder ein paar cunis gegessen, worüber ich sehr froh bin, da das zufüttern ihn so gestresst hat. Ich bin immer noch total fertig, aber ihn nochmal mit nach hause zu nehmen und zu betütteln hat echt geholfen. einige freunde und familie sind auch heute nochmal gekommen, um tschüß zu sagen, das fand ich echt süß. ich versuche einfach gerade dankbar zu sein, dafür dass ich ihn überhaupt treffen durfte und dass wir nach der palliativdiagnose vor 3 jahren doch noch viel zeit hatten und diese nutzen konnten. und auch noch jetzt eine richtig schöne letzte woche zusammen hatten, trotz der schlimmen zwei wochen davor. er konnte letzte woche nochmal beherzt in seinen geliebten chicoree reinhauen konnte, wir auf der couch gekuschelt haben und er mit seiner partnerin so viele tolle kuschelstunden hatte und blödsinn machen konnte, bevor es jetzt morgen soweit sein wird. ich hoffe, die andere seite der regenbogenbrücke ist so schön, wie er es verdient. Geändert von widdermoehrchen (27.10.2024 um 21:08 Uhr).
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| entschuldigung, wenn ich hier so viel schreibe. aber irgendwie hilft es mir, das aufzuschreiben. der kleine bedeutet die welt für mich und ich fühle mich hier sehr verstanden. deshalb auch noch einmal danke an euch alle, die immer so liebe kommentare geschrieben haben und versucht haben, zu helfen (emotional oder mit Ratschlägen).
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| Du musst dich nicht entschuldigen und schreibe soviel wie du möchtest Jedes meiner Tiere war die Welt für mich und auch nach Jahren denke ich an jedes einzelne Tier und frage mich immer noch, ob es die richtige Entscheidung war, aber leider musst man mit dieser Entscheidung leben, zum Wohl der Tiere
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| mein kleiner schatz ist gestern für immer eingeschlafen. es war sehr friedlich, er hat in der narkose sogar noch von essen geträumt. alles ohne schmerz oder panik. ich durfte ihn von anfang bis ende halten und er war dadurch auch sehr beruhigt, was mich gefreut hat. er hat sein lieblingsfutter bekommen und am letzten abend ist er nochmal plötzlich rumgehoppelt, zu mir aufs sofa und hat den abend dann mit seiner partnerin verbracht. am nächsten morgen hat er sich jedoch wieder zurückgezogen gehabt. er saß trotz Schmerzmittel über der oberen grenze wieder nur in der ecke und wollte nicht mehr. selbst banane hat er nur kurze bissen genommen und es dann gelassen, dabei hätte er mich früher für ein stück banane eingetauscht. dann wusste ich auch für mich, dass es das richtige ist. ich wollte gern, ich hätte mehr zeit gehabt, aber ich bins ihm auch schuldig, dafür zu sorgen, dass er nicht leidet. sein partnerkaninchen leidet nun sehr stark. sie hat ihn abgöttisch geliebt. sie hat sich gestern nacht die stellen gesucht, wo er gelegen hat die letzten tage und hat da geschlafen- obwohl sie da sonst nie ist. das bricht mir richtig mein herz. ich konnte ihn noch einmal mit nachhause nehmen, bevor er heute abgeholt wurde und hab sie schnüffeln lassen. ich habe aber die befürchtung, dass sie das nicht ganz verstanden hat, weil sie mit ihm umgegangen ist, als würde er schlafen. sie versucht auch ständig in die anderen räume zu gehen, um ihn zu suchen. heute verkriecht sie sich vollkommen, frisst aber bisher noch ganz gut. ich mach mir echt sorgen... hase nummer 3 mussten wir vor kurzem (bevor der neue krankheitsschub angefangen hatte) abgeben, da er nicht wirklich zu den zwei finden konnte, da die ihn einfach ignoriert haben (auch nach monaten), weil sie ja schon so dicke waren. jetzt ist sie aber vollkommen alleine. wir zwei sind auch nicht sehr dicke, sie war immer sehr partnertierbezogen, menschen toleriert sie nur, kuscheln bitte nur auf ausdrücklichen nachdruck ihrerseits. für sie bin ich glaub ich nur personal/kräuterhalter, aber das ist okay, solange ja bisher immer ihren geliebten partner hatte. sie bricht mir grade sehr das herz, deshalb habe ich schon eine anzeige geschaltet, um einen passenden kumpel für sie zu finden- lange will ich ihr das alleinsein nicht antun, obwohl ich weiterhin trauere und mich dabei schlecht fühle. ich muss aber jetzt an sie denken. bisher habe ich irgendwie nur sehr dubiose anfragen bekommen, ich hoffe, es ergibt sich trotzdem schnell ein netter kandidat. wir haben 2 tierheime in der nähe aber die vermitteln gerade entweder nur schon vergesellschaftete pärchen (wo sie dann das 3. rad am wagen wäre) oder sehr dominante männchen, die sie aber unterbuttern würden. wenn jemanden jemand im Raum leipzig/halle kennt, evtl. auch dresden, der gerade ein kaninchen vermittelt, würde ich mich freuen. fressen tut sie zum glück ganz gut, ich verwöhne sie auch gerade mit ihren lieblingssnacks.
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| Gute Reise Kleiner🌈 Ich bin sehr traurig, aber mit der Krankengeschichte, auch für uns (Menschen) nicht viel zu machen. Er hatte zumindest ein gutes Zuhause Fühl dich gedrückt von mir. Ich weiß, wie schwer sowas ist aber bevor er noch mehr leidet, ist es besser ihn gehen zu lassen Ja, der Partner damit hat man leider oft nur Zeit, wenn die letzte Entscheidung gefallen ist. Ich habe meinen Tieren, manchmal, nicht immer, den Partner noch gezeigt, aber sie verstehen es nicht. Erst dann, wenn keiner mehr da ist.Ich bin bei dir, so schnell wie möglich, einen Partner für sie zu finden, manchmal lohnt es sich aber auch, ein Kaninchen zu nehmen, welches "augenscheinlich" dominant ist. Neues Revier, andere Konstellation, können was im Verhalten ändern. Ansonsten, solange sie gut frisst, lass dir die Zeit lg Ines
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| Das tut mir sehr leid. Für ihn ist es sicherlich besser so, da er jetzt keine Schmerzen mehr hat. Fühl Dich mal aus der Ferne gedrückt. Es ist gut, dass Du nach einem Partnertier suchst. Tiere stecken den Verlust des Partners unterschiedlich weg. Einigen scheint es nicht viel auszumachen, andere trauern extrem. Wo hast Du eine Anzeige geschaltet? Ich kenne viele Pflegestellen (auch weiter weg). Müsste nur wissen, was genau Du suchst.
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| Dankeschön ihr Lieben, hier zu reden tut mir echt gut. Mein Umfeld versucht zwar empathisch zu sein, aber ich glaube, sie können es auch nicht richtig nachvollziehen- das Forum hilft gerade sehr. Echt, kann die Dominanz echt so Umweltabhängig sein? Das wusste ich gar nicht. Ich habe eine Anzeige auf Kleinanzeigen erst einmal gemacht. Leider bekomme ich gerade viele Anfragen von Leuten mit sehr alten Tieren/ von Gnadenhöfen mit geringer Lebenserwartung (ich hätte aber gern wen ca. Gleichaltriges, damit sie sich noch etwas haben) und einige unerwartete Würfe oder arme Häschen, wo man merkt, dass die den Besitzern lästig sind und bitte bitte schnell weg sollen (was doof ist, da es mir wichtig ist, mit den Besitzern in Kontakt bleiben zu können und das Häschen ein gutes Plätzchen sicher weiß, auch wenn die Vergesellschaftung nicht klappt). Es gab auch schon einen netten und evtl. passenden Kandidaten, der ist aber ein richtiges Kaninchen mit 4,5kg (würde auch passen, meine Liese ist ein großes Zwergkaninchen mit fast 3kg).. aber er ist auch 4 Jahre alt ähnlich wie sie- und bei den mittleren Rassen habe ich etwas Angst wegen der Lebenserwartung.. ich konnte dazu auch nichts im Internet finden, wisst ihr da was? Ich hab eine kleine Liste geschrieben in der Anzeige, ich copy-paste die mal gerade: Liese ist fast 4, weiblich-kastriert, 2,8kg, ruhig und entspannt, unterwürfig, sehr verkuschelt zu Partnertieren, EC-Positiv (Bei EC bin ich mir nicht sicher, da es ja heißt, man soll nur EC zu EC vermitteln. Ihr Partner hatte sich aber nach ihrem Ausbruch nie bei ihr angesteckt- viele ehemalige Patienten aus der Praxis, wo ich gearbeitet habe, hatten auch Großgruppen mit einzelnen EC-Häschen, wo sich auch niemand angesteckt hat. deshalb bin ich etwas verunsichert, zumal das die möglichen partnertiere noch weiter einschränken würde. der 4,5 kg kandidat wäre aber schonmal ec kontakttier) Wir suchen: -(Zwerg)Kaninchen (Rasse egal, gerne auch ein größeres Häschen, Liese ist ein recht großes Zwergkaninchen) - männlich kastriert/ vorzugsweise schon geimpft - möglichst Raum Leipzig/ Halle - ruhiger, verkuschelter, oder auch unterwürfiger Typ. Keine aufbrausenden Männchen, damit kommt sie gar nicht klar. - Im Alter von 2-4 (plus minus ein paar Jahre wäre aber auch okay, wenn es passt- Jungtiere sonst auch okay) - Die Möglichkeit, mit den Haltern in vorerst Kontakt zu bleiben und auch die Rücknahme des Kaninchens durch Vorbesitzer, sollte die Vergesellschaftung scheitern. Ich möchte keinen Hasen ins Tierheim geben müssen - Wenn möglich offen für Menschen Nice to haves (muss aber nicht): - Stehohren - Innenhaltung gewöhnt Geändert von widdermoehrchen (29.10.2024 um 20:20 Uhr).
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| danke! das mit der frist ist nicht so schlimm, meine liese ist schon kastriert. ich habe nur leider kein facebook, hat sie eventuell noch andere social media accounts? sonst kann ich mir aber auch rasch ein konto machen
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| Magst Du mir Deine WA-Nr. schicken? Dann kann sie Dir gleich die Kastraten vorstellen. Ich gehe davon aus, dass sie schon geimpft sind oder die Impfung jetzt ansteht. Unsere Pflegestellen können auch bei der VG unterstützen und nehmen die Tiere selbstverständlich zurück, wenn die VG nicht klappt oder die Haltung aufgegeben wird.
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| Wirklich sehr traurig wenn ein so trauriges Partnertier zurückbleibt. Mein letztes eingeschläfertes Kaninchen lag über Stunden bei seiner Partnerin, das kannte ich so nicht. Sie hat ihn eng bekuschelt und auch geputzt, wir haben ihn dann als sie kurz mal weggehoppelt ist weggenommen, und sie war offensichtlich sauer auf uns. Ich drück dir die Daumen, dass du bald einen passenden Partner für sie findest!
__________________ Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html] Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/ Myxomatose Erfahrungsaustausch Gruppe in FB: https://www.facebook.com/groups/739013102858463/ Kaninchen Body etc nach Maß Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/
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| Hallo, ich schreibe nochmal. Achtung, heavy. Ich habe gerade ein paar liebe Partnertiere in Aussicht, auch dank marinahexe. Ich versuche mich gerade für meine Witwerin zu einem Treffen mit neuen Hasis durchzuringen, aber ich fühle mich persönlich dabei einfach sehr schlecht, da ich mich nicht bereit fühle, so schnell ein neues Häschen bei mir in der Wohnung zu begrüßen, weil ich den frischen Tod noch nicht verarbeitet habe und noch sehr daran nagen werde. mich bricht immer noch ein bisschen eine Welt zusammen, er war mein allererstes eigenes Haustier. Da sich auch mein gesamter Alltag um die Verpflegung von meinem Palliativ-Hasi gedreht hat, ist gerade alles anders. Meine Arbeitszeiten waren um ihn geplant, ich habe meine Wecker zur Critical Care Gabe in der Nacht, Kiloweise Chicoree im Kühli, den er irgendwie noch gekaut bekommen hat, Arten wie ich das Frischfutter immer geschnitten habe, dass er da noch was essen konnte. All das ist von jetzt auf gleich weg. Auch der Platz auf der Couch neben mir ist seit Montag leer, seine Partnerin kommt leider nie kuscheln. Auch habe ich nun Gewissensbisse wegen der Eutha. Seine Grunderkrankung war zwar infaust und Endstadium, jeder TA hat das bisher gesagt, aber er hat sich trotzdem bisher immer wieder zusammengerappelt und sich durchgeschlagen und hatte noch aktive Phasen. Was wäre, wenn ich mich gegen die Tierärztin gestellt hätte und doch auf die OP gepocht hätte? Vielleicht hätten wir dann doch noch ein paar nette Wochen oder sogar Monate gehabt. Ich fühle mich, als hätte ich ihn im Stich gelassen, dadurch, dass ich ihn habe gehen lassen, ohne noch mehr zu kämpfen. Wir haben ja vorher auch bis aufs Mark gekämpft, hätte ich das weiter tun sollen und habe ihm jetzt doch noch Zeit geraubt? Jedoch habe ich auch alte Videos von ihm gefunden, als es ihm noch besser ging. Zwar hat sich das Verhalten in seinen guten Phasen nicht geändert, allerdings konnte er nichts mehr, von den Dingen, die er mal geliebt hat, essen. Nur ein paar Bisse Chicoree und Critical Care/ Cunis, und das auch nur mit höchster Dosis Schmerzmittel. Das Leckerli-Spielzeug musste ich wegräumen, da er sich an harten Leckerlis zur Befüllung verschluckt hat. Er hatte eine Kahle stelle vom Kratzen durch die Kieferprobleme und schmerzhaft aussehenden Lippengrind, den ich immer eingecremt und entfernt habe. Dann in den letzten Wochen immer wieder Eiter aus geplatzten Abszessen im Mund- dennoch hat er gegessen. Sich dann aber auch in der letzten Woche sehr zurückgezogen. Dann denke ich wieder, vllt habe ich auch zu sehr geklammert? Meine Gedanken rasen einfach, weil er mir so viel bedeutet hat. Meine TA hat zwar auf Eutha gepocht, wie andere vor ihr auch (sogar noch früher in der Behandlung), aber ich frage mich dennoch, ob es richtig war und bin total verwirrt und sauer auf die Welt. Eine zweite (bzw. sechste) Meinung hätte denke ich auch nichts genützt, seine HausTA ist die Spezialistin, die von anderen TAs in der Stadt angerufen wird, wenn sie sich zu Hasen nicht sicher sind. Also war auf sie zu hören richtig? Ich kann einfach mit den Ereignissen keinen Frieden finden und somit auch nicht beginnen, zu heilen. Trotz der Tatsache, dass ich absolut nicht bereit für jemanden Neues bin, braucht seine Partnerin trotzdem dringend wen Neues, sie frisst und köttelt zwar weiterhin sehr gut, aber sitzt ansonsten nur niedergeschlagen in der Ecke- oder sucht nachts ihren Partner. Ich habe versucht, sie ein wenig zu kuscheln, da sie aber kaum menschenbezogen ist, hat sie das nur genervt. Ich kann eben keinen Hasen ersetzen, auch nicht temporär. Ich habe kurz mit dem Gedanken gespielt, sie zu vermitteln, aber ihr jetzt nachdem sie ihren Partner verloren hat auch noch das gewohnte Zuhause, in dem sie groß geworden ist, zu nehmen, könnte ich mir glaube ich nie verzeihen. Und eigentlich möchte ich auch Kaninchen. Ich habe aber auch Angst, dass ich, weil ich nicht bereit bin, mich nicht mit dem Neuen anfreunden könnte und wir nie miteinander warm werden- und dann eher neben meinen Kaninchen lebe als mit. Und das wärs ja auch nicht. Keine Ahnung, was ich tun soll. Auf jeden Fall alles doof im Moment. Vielleicht sollte ich es doch erst einmal mit der VG probieren. Hattet ihr sowas auch schonmal nach einer Erlösung oder bin ich einfach zu fimschig? Ich habe mal in anderen Ressourcen geschaut, bezüglich der Gewissensbisse nach der Euthanasie, aber die meisten schrieben dann über ihre 20 Jahre alten Hunde mit Krebs, Inkontinenz und nur noch 2 Beinen oder so, alles auf einmal, wo die Antwort irgendwie sofort klar ist. Und da finde ich mich einfach nicht wieder. Ist sowas normal, oder ist das ein Zeichen, dass ich falsch gehandelt habe? Geändert von widdermoehrchen (31.10.2024 um 18:48 Uhr).
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| ich wünschte, man könnte einfach mit seinen tieren reden und sie fragen, wie es ihnen geht. das würde alles so viel einfach machen.
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| Was Du gerade durchmachst - auch die Zweifel - ist völlig normal. Ein Menschenherz ist groß, da ist viel Platz für unterschiedliche Tiere. Am Anfang wirst Du den neuen Partner mit Deinem Seelentier vergleichen. Du wirst im Laufe der Zeit feststellen, dass er eine ganz andere, eigene Persönlichkeit. Klammheimlich wird er sich in Dein Herz schleichen, ohne dass Du es merken wirst. Merken wirst Du es, wenn er mal krank wird. Beschäftige Dich viel mit dem neuen Tier, das lenkt Dich ab. Drück die Daumen!
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| Es tut mir sehr leid, ich weiß, wie du dich fühlst, all das habe ich schon einige Male hinter mir, wie sicherlich viele im Forum. Da ist dann plötzlich diese Leere, vieles an Medis oder Futter wird nicht mehr benötigt etc. Hinzu kommt, es kommt keiner mehr an gehoppelt und fordert sein Leckerli etc und die immer wiederkehrende Fragen "war es die richtige Entscheidung" Was wäre aber gewesen, wenn du ihn hättest operieren lassen, mit seiner ganzen Krankengeschichte? Wenn er die OP überstanden hätte, hätte er die nach Versorgung, den Stress der Hin- und Herfahrerei, die Medigaben etc gehabt. Evtl nur dafür, dass WIR ihn noch ein paar Wochen oder, mit Glück einen oder zwei Monate länger bei uns gehabt hätten? Für mich ist es besser, den Tieren eine schöne Zeit zu machen und sie lieber erlösen, als sie weiter zu stressen und evtl zu quälen, nur weil ich mich nicht trennen kann Du musst dich auch nicht unter Druck setzten, wenn es ihr soweit gut geht und sie frisst, würde ich mir da jetzt die Zeit lassen Ich hatte auch 2 Mal das "Glück" sehr zeitig einen Partner zu finden, es ist schwer. Ich saß während der VG da und dachte, den/die wollte ich nicht, ich will mein Tier wieder haben. Hört sich hart an, ist aber ein normaler Vorgang. Es hat gedauert, aber irgendwann wirst du den neuen Partner genauso lieben, wie dein verstorbenes Tier. Du wirst genauso um sein Leben kämpfen, wie du es jetzt gemacht hast
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| Dankeschön, das hat mir echt geholfen. Ihr sprecht mir aus der Seele. Die Leere gerade ist auch einfach sehr schwer zu ertragen. Und auch mein Beileid an eure Regenbogen-Hasis. Ich konnte jetzt alles auf jeden Fall etwas mehr sacken lassen, obwohl es noch wehtut. Das wird es glaube ich auch noch sehr lange. Leider hat meine Witwe nun einen EC Schub durch die Trauer bekommen, den wir zeitgleich behandeln, weshalb ich mich jetzt doch irgendwie dazu zwinge, weiterhin zeitnah wen zu suchen. Leider sind 3 vielversprechende Kandidaten doch nicht mehr verfügbar, aus unterschiedlichen Gründen. Sämtliche Tierheime und Pflegestellen in Sachsen und Sachsen-Anhalt haben nur sehr wenige Tiere, die idR nicht kompatibel oder schon vergesellschaftet, ziemlich krank oder alles gleichzeitig sind.. Wir haben echt Pech gerade. Vor einem halben Jahr hatte unser Tierheim erst 60 Kaninchen bekommen mit super viel Auswahl, die sind aber alle schon vermittelt (toll für die Hasis, schlecht für uns). Selbst die Pärchen sind auch idr männlich-kastrat und weiblich-unkastriert, also kaum Chancen. Bzw habe ich auch Angst, dass sie wegen ihrer Schüchternheit bei einem schon etablierten Pärchen außen vor bleibt, selbst wenn die mk-mk sind. Männlein sind auch recht rar, wenn dann nur als Jungtiere unkastriert, da weiß ich aber nicht wegen das Altersunterschieds von teils 3 Jahren (Kastra könnte ich ja im Zweifel schnell beim TA machen lassen, meine ist ja schon kastriert, da müsste die Wunde ja nur abheilen und ich könnte direkt VG machen). Oder meint ihr, das ginge noch, ihr mit ihren fast 4 noch einen jungen Hüpfer als Freund vorzusetzen? Sie ist ja nicht Madonna... Ich halte meine Daumen gedrückt, 2 Pflegestellen wollten vllt nochmal auf mich zurückkommen. Gibt es sonst vllt noch irgendwelche Partnerbörsen-Seiten für Kaninchen? Hasen-Tinder?
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| Stichworte |
| chronische krankheit, erlösung, zahnprobleme |
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