 | Zwergkaninchen | | Registriert seit: 03.08.2016
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Geschrieben am
26.10.2023, 16:45
| | | | Schnupfen und Einsamkeit - was tun? Hallo!
Ich bin echt am Verzweifeln.
Am Mittwoch (vor 2 Wochen) musste ich Kaninchendame Mavis einschläfern lassen. Dann stellte ich am nächsten Tag fest, dass es ihrem Partner Samael gar nicht gut geht. Dachte zuerst, er trauert um Mavis und frisst nicht. Bin natürlich gleich zum TA.
Samael hatte Untertemperatur (35°C), aber Bauch weich – also kein Anzeichen von Aufgasung oder sowas in der Art. Wir haben ihn dann versucht, „aufzuwärmen“ und zu päppeln.
Gegen Abend (es war 18 Uhr) ging es kreislaufmäßig immer schlechter, seine Atmung war schnell. Also wieder eingepackt und zu einem anderen TA. Dort wurde er abgetastet und der TA sagte, da ist was im Brustkorbbereich, was nicht hingehört. Also wurde er geröngt. TA meinte, es ist vermutlich ein Tumor. Magen, Darm waren unauffällig.
Ich bin echt aus allen Wolken gefallen. TA meinte, man könnte mit dem Ultraschall genauer schauen, aber dafür ist Samael viel zu schwach. Erstmal Kreislauf stabilisieren und dann weitere Untersuchungen. Da es Samael immer schlechter ging und es dann schon 20 Uhr war, haben wir geschaut, wer denn Notdienst hat. Wollten ihn dann gleich zur Tierklinik bringen, aber da lag er schon tot in seiner Transportbox.
Ich bin fix und fertig. Innerhalb von 26 Stunden 2 meiner 4 Kaninchen zu verlieren ist heftig. Samael wurde nur ca. 3 Jahre alt. Wie kann ein so junges Kaninchen einen Tumor haben und vor allem, was könnte das für einer gewesen sein? Ich habe keine Anzeichen von Krankheit bei ihm bemerkt.
Zurück bleiben nun sein Bruder Amon-Re und Lucy. Und Lucy ist ein weiteres „Sorgenkind“.
Sie hat seit fast 2 Jahren mit Pasteurellen zu tun. Anfangs lief „nur“ zäher Schleim aus den Augen und ließ sich mit Augentropfen gut behandeln. Mittlerweile, seit Mai d. Jahres, läuft der Schnodder aus der Nase. Im Mai wurde noch mit Antibiotika der Schnupfen zurückgedrängt. Allerdings kam er Ende September mit ordentlicher Heftigkeit zurück. Diesmal gab es wieder Antibiotika, Schleimlöser (so eine Art Bromhexinpulver) und Metacam. Dann wurde es, zumindest was den zähen weißen Schleim anging, besser.
Allerdings hörten das Tränen und Laufen aus der Nase nicht auf. Seit einigen Tagen läuft der zähe Schleim wieder aus den Augen, allerdings (noch) nicht aus der Nase. Dieses Bromhexin bekommt sie weiterhin von mir. Sie frisst auch normal, wenn sie nicht durch heftige Niesattacken verhindert ist.
Seit Ende letzten Jahres hat sie auch sehr stark an Gewicht verloren. Sie wog mal 3,2kg (allerdings war sie da deutlich zu dick), jetzt kämpfen wir seit Monaten darum, dass sie wenigstens ihre 1,9kg hält. Bisher mit Erfolg. Sie bekommt von mir alles zu fressen, was sie möchte. Regelmäßig auch Ingwer mit Apfel, Möhren und Haferflocken gemixt.
Das Antibiotikum (Baytril) scheint, wenn sie es bekommt, nicht mehr richtig zu helfen oder zumindest nur kurzfristig.
Wie könnte ich Lucy unterstützen, dass es ihr besser geht?
Ich bin mit meinem Latein am Ende… Mir tut sie so leid, aber Amon-Re macht mir auch Sorgen. Vorher war er deutlich aktiver, jetzt wirkt er so gelangweilt. Klar, mit Lucy ist nicht mehr viel los, da sie krank ist und die anderen beiden werden ihm fehlen. Aber ich kann nicht wieder neue Kaninchen dazusetzen. Das würde sicherlich für Amon-Re gut sein, aber Lucy und die Rotzerei…, da möchte ich ihr keine VG antun. Habt ihr Ideen? |