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Lebensgefährliche Folgen einer Häsinnen-KastrationNur zur Info und Warnung von Interessierten! Update 22.10.24: meine Häsin musste 2 Jahre nach der Kastration euthanasiert werden infolge Darmverklebungen Ich war (und bin noch!) bis anhin sehr pro- Häsinnen-Kastration eingestellt, da ich auch schon eine nicht verhaltensauffällige, erst 2 - Jährige hatte mit massiver Gebärmutterveränderung hatte. Ich habe immer all meine Häsinnen kastrieren lassen. Die letzten Monate habe ich die Kontra- Seite kennenlernen müssen und mit mehr als 10‘000 Euro an Behandlungskosten. 3 Monate nach der Kastration fingen die Probleme an…u.a. mit zuerst fast konstanten Darmgeräuschen. In 7 Monaten hatte meine Häsin 7x lebensgefährliche Darmstasen mit jeweils längerem, stationärem Aufenthalt infolge massiver Aufgasung. Immer kein Kotabsatz her mind. 5 Tage trotz Zwangsfütterungen. Diagnostiziert von verschiedenen Kaninchenspezialisten wurde Blinddarmentzündung, chron. Darmentzündung etc. unbekannter Ursache. Blutbilder, Mikrobiologie und Parasitologie und unzählige Ultraschalle ergaben nichts anderes, was auf eine Ursache hinwies. Gestern wurde notfallmässig ein Kontrast-CT angemacht, wo auffiel, dass die Obstruktion im Dünndarm wie vor 2 Monaten an derselben Stelle auftrat. Heute wurde eine Not-OP gemacht ohne Darmeröffnung, was höchstwahrscheinlich die Ursache nun endlich geliefert hat. An der besagten Dünndarmstelle allerdings war der Vagina-Stumpfsehr fest mit dem Dünndarm verwachsen. Was nun als Grund für die monatlichen, lebensgefährlichen Aufgasung angesehen wird. Der Darm wurde derart eingeschnürt, dass in regelmässigen Abständen der Nahrungsbrei nicht mehr weiter transportiert werden konnte. Rückblickend betrachtet hätte ich ohne Kastration einen langen Leidensweg meiner Häsin, viele Nerven und eine Menge Geld ersparen können. Auch wenn dies ein extrem seltener Vorfall ist, dient dies als Warnung für alle kastrierte Häsinnen, die wiederholt lebensgefährliche Darmstasen haben. Ein extrem teures MRI hätte hier gleich zu Beginn sicher geholfen, letztendlich brachte ( hoffentlich) der Durchbruch erst die OP… Geändert von Rakete (23.09.2024 um 10:25 Uhr).
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