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Erlösen? Altes Kaninchen und evtl. ECHallo, Ich wende mich an euch, da euch eine Meinung brauche, die einerseits nicht so emotional geprägt ist wie meine, andererseits auch aus Erfahrung mit Kaninchen stammt. Zu dem Kaninchen: Es handelt sich um einen 9 Jahre alten kastrierten Widder namens Teddy. Ihm wurde vor ca. drei Jahren ein Tumor(gutartig) am Bauch entfernt, ansonsten war er bisher noch nie krank. Allerdings hat er vor ca. einem Jahr einen Tumor am Ohransatz bekommen, der langsam aber stetig wächst(auf Grund seines Alters wurde eine erneute Op ausgeschlossen). Vor einigen Wochen kam ein kleiner Tumor über dem Auge dazu. Vor drei Monaten ist sein Partnertier an den folgen einer EC Erkrankung verstorben(Organversagen). Teddy hat damals 7 Tage lang auch etwas gegen EC bekommen. Wegen dem EC und den Tumoren wurde damals mit der TA die Entscheidung getroffen, ihn alleine zu lassen(auch wenn mir das Bauchschmerzen bereitet hat:/) Nunja, in diesen drei Monaten ging es ihm Augenscheinlich sehr gut, er war aktiver als er es mit dem kranken Partnertier war, ist rumgehoppelt, hat die Stalleinrichtung zerstört, hat sehr gut gefressen und eher zu als abgenommen. Vorgestern Vormittag kam dann der Schock: Er lag in seinem Häuschen und kam nicht mehr raus, ich hörte ihn panisch um sich schlagen. Er kann nicht mehr aufstehen und selbständig laufen. Die Hinterbeine sind zwar nicht gelähmt, aber so als habe er keine Kontrolle mehr. Er fällt immer um. Fressen wollte er auch nicht. Wir sind sofort zu einem Tierarzt gefahren den wir noch erreichen konnten(den ich leider nicht kannte). Dieser war der Meinung, dass es am Tumor läge, der vermutlich das Gehirn oder die Wirbelsäule erreicht hat. EC schloss er aus, da die Symptome zu plötzlich sein(???). Er hat aber Antibiotika und Schmerzmittel gespritzt, mir aber keine großen Hoffnungen gemacht. Zuhause viel mir dann auf, dass seine Augen trübe sind, woraufhin ich beschlossen habe, dass es sehr wohl EC sein kann und ihm dass Panacure sowie Vitamin B gegeben habe. Gestern Abend hatte ich ein sehr sehr schlechtes Gefühl, da er immer noch nicht selbstständig fressen wollte und auch insgesamt sehr matt wirkte. Als ich ihm gegen 3 Uhr Nachts was gegeben habe, hat er allerdings wieder deutlich besser mitgearbeitet und auch etwas Grünzeug selbständig gefressen. Heute Morgen wirkte er insgesamt wacher und hat sich wieder geputzt, allerdings Fällt er immer noch um und kann sich nicht eigenständig bewegen. Wir sind dann zu einer anderen Tierärztin gefahren (die zu der ich gerne würde ist leider im Urlaub). Diese hat mir zugestimmt, dass EC ziemlich wahrscheinlich ist, meinte aber auch, dass sie Teddy schon gestern eingeschläfert hätte, da er zwar nicht akut stirbt, aber als Fluchttier keine Lebensqualität mehr hat. Da er aber keine Schmerzen zu haben scheint, hat sie dann doch das Antibiotika gegen EC und hochdosiertes Vitamin B gespritzt und meinte, wenn bis morgen keine deutliche Verbesserung da ist, sollte er erlöst werden(so kann ich mich noch verabschieden. Falls ein Wunder geschieht, soll ich einfach nur die Spritzen holen kommen). Das ist jetzt ca. 5 Stunden her, die Beweglichkeit ist immer noch eine Katastrophe, aber er hat einen Teil wieder selbstständig gefressen(strengt ihn aber sichtlich an). Er atmet auch ruhiger als gestern und wirkt entspannter. Das ist also die aktuelle Situation und brauche eine Meinung, zum weiteren vorgehen. Ich hänge natürlich sehr an meinem Tier, ich habe ihn schließlich seit 9 Jahren und möchte alles versuchen. Gleichzeitig habe ich Angst, dass ich mich gerade zu sehr an die EC Sache klammere bzw. selbst wenn es EC ist, wie fair und realistisch es ist ,ihn jetzt evtl. Wochenlang in diesem Zustand zu lassen, wenn er eh schon so alt ist und diese Tumore hat. Andererseits hatte ich vorgestern ein noch so munteres wirklich fittes Tier... Ich wäre sehr dankbar, wenn jemand mit viel Kaninchenerfahrung die Situation mal einschätzen könnte. Ich möchte der Einschätzung der Tierärztin vertrauen und denke nicht, dass sie unbedingt falsch ist, aber ich weiß auch dass sie keine Kaninchenexpertin ist und möchte einfach sicher sein. Danke schon einmal im Voraus. edit: Das war Gestern, aus irgendwelchen Gründen hat das gestern nicht gesendet, jetzt als ich Ergänzungen machen wollte schon? Naja. Also, er hat gestern Nachmittag angefangen wieder vollständig alleine zu fressen und auch mit gutem Appetit. Trotzdem war ich gestern Abend überzeugt davon, ihn heute gehen zu lassen. Jetzt wirkt er heute Morgen deutlich kontrollierter und kordinierter, kippt aber immer noch vollständig mit den Hinterbeinen nach rechts und fällt um(ist das normal, dass er nur auf einer Seite liegen möchte/kann?). Er versucht sich mehr zu bewegen(und schafft es auch etwas besser bzw. kann den Vorderkörper wieder aufrichten) und scheint insgesamt mehr Kraft zu haben. Setze ich in auf, schafft er einen kleinen Sprung. Trotzdem ist er weiterhin vollkommen Hilflos und kann sich alleine nicht vorwärtsbewegen. Das ist absolut kein Dauerzustand, und möchte ihn auf keinen Fall unnötig quälen? Geändert von lightwoodmiau (31.03.2023 um 08:53 Uhr). Grund: Falsch abgeschickt
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