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Ständig Probleme mit KotHallo Zusammen, ich habe zwei kleine Zwergwidder zu Hause die gerade mal 8 Wochen alt sind. Miki, das Böckchen hatte anfangs Probleme mit Kokzidien und musste behandelt werden. Mila, die Häsin wurde provisorisch mitbehandelt… nach ca. einer Woche war bei Miki der Kot wieder normal… er hatte zur Stabilisierung der Darmflora Benebac bekommen, da er Teile der Schleimhaut mit ausgeschieden hat. Seit gestern scheint er wieder rückfällig zu sein. Der Kot hat zwar eine normale Form, ist aber schleimig (vermutlich auch wieder Schleimhaut). Bei der Häsin ist es plötzlich genau das selbe…. Ich weiß langsam nicht was ich noch machen soll :/ Schlecht geht es den beiden zum Glück nicht, sie fressen, trinken und Springen fröhlich umher… dennoch mache ich mir Sorgen wegen dem Kot, da sie ja auch noch so klein sind …. Füttern tue ich hauptsächlich Heu, mit Trockenfutter vom Züchter (aber nur in kleinen Mengen), da sie an Frischfutter noch gar nicht gewöhnt sind. Bis auf Petersilie und Dill konnte ich noch nichts ausprobieren. Ich bin mir generell total unsicher, ab welchem Alter man was und wie anfüttern sollte … finde dazu auch keinen „Essensplan“ im Internet Vielleicht weiß ja einer von euch eine Lösung dafür, was ich falsch mache :/ Viele Grüße
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| Hallo ![]() Kennst Du Kaninchenwiese.de ? Dort findest Du sämtliche Infos zur Haltung, Ernährung, Erkrankungen etc. im Detail bis zum Abwinken (inklusive Podcast für die nächsten paar Tage...)Kokzidien sind leider sehr gefährlich für Jungtiere, die können selbst ohne jegliche Vorzeichen (ohne Matschkot) über Nacht massiv explodieren und sind die häufigste Todesursache bei Jungtieren. Der Zustand kann sich innert Stunden von normales Wohlbefinden zu sterbenselend entwickeln. Selbst wenn der Befall nicht so hoch ist, können Jungtiere auch über Monate an Entwicklungsstörungen leiden, d.h. sie wachsen nur wenig und haben oft Untergewicht. Wie wurde denn genau behandelt und wie lange? Hast Du nach Ende 1-2 Wochen der Behandlung nochmals eine Kot-Kontrolle gemacht? Nebst Behandlung mit Wiederholung ist auch eine Hygiene (Desinfektion) sehr wichtig, sonst ist die Gefahr gross, dass sie sich wieder anstecken. Wie alt waren sie denn, als Du sie gekauft hast? Kokzidien-Befall ist leider der Klassiker an Erkrankung, wenn die Jungtiere viel zu früh von der Mutter weg kamen. Das Immunsystem ist da noch nicht genügend stabil und auch der Umzugsstress für und evtl. neuer Partner und Verlust der Familie kann zu einer Ausbreitung von Kokzidien führen. Idealerweise bleiben Jungtiere nämlich bis zu 12 Wochen bei der Mutter; teilweise werden sie sogar recht lange gesäugt und erlernen zuletzt noch wichtiges Sozialverhalten. Das ist mit ein Grund, wieso relativ viele Kaninchen nicht sehr sozialverträglich sind. Durch eine Trennung unter 10 Wochen ist das Risiko auf Erkrankungen oft leider hoch. Wird die Schleimhaut ausgeschieden, dann ist das ein Zeichen einer chronischen Entzündung. Kokzidien schädigen die Darmschleimhaut und verschieben auch die Bakterienflora. Deren Toxine sind im Darm leider noch wesentlich länger vorhanden als die Bakterien. Die Darmflora pendelt sich auch nur ein mit einer entsprechend, kalorienarmen Diät. Trockenfutter zählt leider nicht dazu und fördert dies nur. Zudem haben die Kaninchen auch oft noch einen Hefebefall nebst Kokzidien. Diverse Kräuter sind ideal und ein guter Anfang für Frischfutterumstellung: sie tragen dazu bei, dass sich die Darmflora stabilisiert. BeneBac ist eher umstritten, ob es auch wirkt (es wird zudem auch im Magen verdaut). Hier hat es einige Tipps über Kokziden, Nahrungsumstellung etc.: https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/verdauung-magen-darm/kokzidien-beim-kaninchen/ https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/verdauung-magen-darm/durchfall-matschkot/ https://www.kaninchenwiese.de/ernaehrung/fuetterungstipps/nahrungsumstellung/
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| Vielen Dank für die schnelle Antwort ![]() Die Kokzidien kamen direkt nachdem wir die kleinen bei uns hatten und waren stressbedingt, da wir sie mit 7 Wochen schon bekommen haben … das Böckchen hat den Umzug da nicht so gut verkraftet, wie die Häsin… Behandelt wurde mit Kokzidiol für ca 10-11 Tage. Der Kot war danach auch wieder normal. Die Häsind wurde provisorisch mit behandelt, hatte aber von Anfang an nichts War auch gerade beim Tierarzt… er meinte es sei soweit alles in Ordnung. Der leichte Schleim am Kot kann wohl immer mal vorkommen und scheint keine Darmschleimhaut zu sein. Soll jetzt erstmal alles so weiter machen wie bisher und beobachten, ansonsten nächste Woche nochmal kommen. Aber so lange die zwei munter sind und nicht abnehmen sei alles in Ordnung ![]() Ja, Kaninchenwiese.de kenne ich… finde aber kaum was gescheites zur Fütterung von so jungen Kaninchen…. Ich muss da vielleicht nochmal etwas genauer recherchieren
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| Wie Marinahexe geschrieben hat, sind Kräuter und Bittersalate ideal für die Verdauung, das sollte eigentlich nie Probleme machen. Bei Kaninchenwiese unter Nahrungsumstellung findest Du das auch. Schleimhaut dem Kot ist nie normal, das findet man bei gesunden Kaninchen nie. In 16 Jahren habe ich das nur bei Erkrankungen gefunden…. Typisch eben bei Befall mit Kokzidien, Hefen oder auch bei Darmlähmungen (Schleim auf Kotkugeln ist nicht zu Verwechseln mit glänzendem, normalen Blinddarmkot). Sowas sollte ein kaninchenkundiger TA wissen…. https://www.kaninchenwiese.de/pflege/urin-und-koettelkunde/ PS: mit Kokzidiol habe ich leider keine Erfahrung. Meist wird mit Baycox in 2 Zyklen. Behandelt, was aber bei längerer Gabe sehr schlecht verträglich ist. Wichtig ist eben die tägliche Hygiene während der Behandlungsdauer. Sämtliche Kotstellen müssen entfernt werden ( idealerweise auch desinfiziert, was ich aber inzwischen auch nicht mehr mache).
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| Kokzidiol wirkt gut und ist besser verträglich als Baycox. Ich musste das damals nur 5 Tage bei schwerem Befall geben. Kontrollkotprobe war dann schon sauber. Vom externen Labor wurde für Baycox ein zweiter Behandlungslauf empfohlen.
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| Meine TA‘s verschreiben Baycox bloss für 1 Tag mit Wiederholung. So kurz gab es bei mir auch nie Verdauungsprobleme und die Kokzidien waren nachweislich hinterher auch immer eliminiert. Auch wenn Kaninchenwiese sagt, dass man zwingend genügend lange je 3 (-5) Tage behandeln müsste: ich würde es so nie machen, wenn es anders auch geht und dann noch ohne Appetitsverlust ![]()
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| Stichworte |
| durchfall, matschkot |
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