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Päppeln/Wann aufhören und wie auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By Ygritte
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Ninchen
 
Registriert seit: 10.06.2021
Beiträge: 14
Ygritte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.09.2021, 08:38

Päppeln/Wann aufhören und wie


Liebes Forum,
ich habe schon gestöbert, konnte aber nicht ganz die Antwort für uns finden. Unser Flöckchen hatte am Sonntag einen Magenverschluss im Röntgen (praller Magen, gefüllt mit homogener Nahrungsmasse und leerer Darm), vermutlich weil ein Stck. Trockenfutter nicht richtig klein gemacht wurde (Zähne lassen wir später untersuchen). Sie war 2 Tage in der Klinik und hat Novalgin, MCP, Dimeticon bekommen und wurde dann gepäppelt, nachdem gesehen wurde, dass Kontrastmittel wieder in den Darm gelangt. Gestern habe ich sie abgeholt. Sie köddelt, aber wenig. Und frisst nur marginal (ein paar Apfelblätter, Möhrengrün, Giersch, von allem nur mal ein Blättchen). Ich habe sie von den anderen getrennt, um sie im Auge zu haben. Nun ist es so, dass Päppeln ein riesen Stress bedeutet. Jedes Mal, wenn ich mich dem Stall nähere, wird geklopft und sich in die Ecke gedrückt. Mehr als 10-15 ml bekomme ich nicht rein. Ich kann nicht häufiger als 3-4x/d füttern, da ich arbeite. Heute nacht habe ich um 2 Uhr eine Nachtschicht zum Füttern eingelegt. Es ist so anstrengend, und ich frage mich, ob sie mehr frisst, wenn ich weniger päppele.... habe aber Angst, dass das dann mit der Darmpassage nicht mehr hinhaut. BeneBac würde ich jetzt nochmal dazutun, RodiCare gebe ich auch 1x täglich. Wie ist denn die Erfahrung, wie lange es dauert, bis sich das reguliert?
Und wie mache ich das mit der restlichen Gruppe? Nicht nur das päppeln ist Stress, sondern auch das Alleinsein. Ich kann aber nichts kontrollieren, wenn sie bei den anderen 5en ist. Ich überlege, ob ich wenigstens ihren BestBuddy dazuhole.
Ich hoffe, wir packen das. Sie wirkt noch etwas träge, aber lange nicht so wie am Sonntag. Heute hat sie mit der Spritze gekämpft als gäbe es kein Morgen.
Gruss



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Ninchen
 
Registriert seit: 06.04.2021
Beiträge: 14
Tralee1975 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.09.2021, 10:05

Tipps zum Päppeln


Hallo!

Vorab: das ist sehr anstrengend und ich kann Deine Situation teilweise verstehen.

Um dein Flöckchen zu retten musst Du definitiv mehr als 4 x tgl. päppeln. Das reicht nicht. Mind. 6x. Wenn Du alleine das zeitlich nicht leisten kannst musst Du Dir Hilfe holen. Wenn das auch nicht klappt musst sie in der Tierklinik auf Station versorgt werden. Natürlich ist das alles Stress für sie. Aber das der Verdauungsvorgang wieder in Bewegung kommt, und das tut er halt nur durch „Nachschub“ muss sie fressen fressen fressen. Ich hoffe Du weißt über den Verdauungsvorgang bei Kaninchen Bescheid. Wenn nicht: —> goggeln!!!
Du kannst es Dir etwas erleichtern indem Du dem Futterbrei ungesüßtes Apfelmus beimischst. Das mögen Kaninchen sehr. Solange Du päppelst würde ich sie in ihrer Gruppe lassen. Du kontrollierst ja die Päppelmasse. Führ Tagebuch über jede Mahlzeit. Vergiss nicht ihr auch Wasser mit der Spritze zu Trinken zu geben! Wenn sie in der Gruppe ist sieht und hört sie die Anderen futtern. Das animierte sie vielleicht. Biete ihr viele frische Sachen an. Mehr wie sonst. Du kommst nicht ums genaue Beobachten herum. Versuch Urlaub zu bekommen.

Und sie soll hoppeln. Das fördert die Verdauung!
Bewegung hilft.

Wir Alle hier wissen, dass das anstrengend und nervenraubend ist. Es gibt aber keine Alternative! Alles hängt jetzt von DIR ab!!!

Über die Ernährung im Allgemeinen solltest Du Dich auch noch informieren.

Wo wohnst Du denn?
Vlt ist Jemand hier in der Umgebung und kann Dich unterstützen.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft 💪💪💪!




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 22.680
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 15.09.2021, 10:59

Wie fit ist sie denn? Liegt sie viel rum oder ist sie agil?



Du könntest folgendes versuchen:

Tier wiegen und Gewicht aufschreiben
Tier zurück in die Gruppe. Dort wird sie zur Bewegung animiert/gejagt und bekommt ggf. Sicherheit. Das mach aber bitte, wenn Du dabei bist, damit es nicht ausartet.
Tier 1x täglich einfangen, wiegen, Temperatur messen, Sab und Novalgin geben. Weicht das Gewicht stark ab (mehr als 40-50g) würde ich dünnflüssig päppeln. Das Kontastmittel geht zwar durch, aber man weiß nicht, wie groß bzw. wie dicht der Durchgang noch ist.



Sie hat aufregende Tage in der TK hinter sich und muss das erstmal wegstecken.




Ninchen
 
Registriert seit: 10.06.2021
Beiträge: 14
Ygritte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.09.2021, 15:40

Danke.
Ich bin heute mittag heim. Sie ist fit. Läuft rum, ist neugierig, erkundet und verteidigt ihre Rudelführerschaft. Sie frisst auch langsam mehr. Der Stall hatte sich von heute vormittag bis jetzt ordentlich mit Kötteln gefüllt (noch wenig kleiner, aber dafür sehr viel). Ich habe dann nach 5 Stunden 10 ml nachgefüttert und wollte nach einer Stunde erneut, da sass sie aber auf der Wiese und hat mit Lulu zusammen Gras gefressen. Zwischendurch putzt sie sich am After und nimmt vermutlich auch ausreichend Blinddarmkot auf. Ich werde also die 10 ml noch etwas rauszögern, zumal sie mit zunehmender Agilität auch schwerer zu füttern ist. Ich gebe es dann eher abends.
Schmerzmittel bekommt sie heute noch 3 x, Dimeticon noch 1-2 Tage. Dann noch BeneBac und RodiCare. Ich denke, das passt.
Mal schauen. Insgesamt macht sie einen fast normalen Eindruck.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 22.680
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 15.09.2021, 16:12

Wenn sie gut frisst, würde ich gar nicht päppeln. Nur das Wiegen ist wichtig, damit DU Gewichtsveränderungen siehst.




Ninchen
 
Registriert seit: 10.06.2021
Beiträge: 14
Ygritte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.09.2021, 08:40

Irgendwie schwankt die Situation ständig. Heute geht es ihr wieder etwas schlechter. Hat kaum gefressen über nacht, so dass ich heute morgen doch wieder zugefüttert habe. Leider bewegt sie sich auch extrem wenig. Ich bin irgendwie ratlos.
Habe jetzt nochmal sauber gemacht, um die Köttel zu überprüfen und ihr frischen Löwenzahn und Dill reingetan. Wenn Sie nichts frisst, werde ich nach 2 Stunden wieder 10 ml nachfüttern. Sie ist auch insgesamt schlapper. Schmerzmittel und SabSimplex bekommt sie ausreichend.
Morgen muss ich wieder arbeiten, und irgendwie bin ich ratlos wie ich das weiter händeln kann (habe noch 3 Kinder). Hilfe habe ich hier leider nicht.




Ninchen
 
Registriert seit: 10.06.2021
Beiträge: 14
Ygritte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.09.2021, 09:26

Es ist echt erstaunlich, welchen Unterschied es macht, ob sie allein im Gehege ist oder nicht. Ich habe sie jetzt zu ihren Buddies gesetzt und der Unterschied ist frappierend. Sie turnt rum, macht Männchen, ist neugierig, interagiert mit allen und allem. Vermutlich ist sie abends einsam. Ich hatte sie noch allein gelassen, weil ich sonst überhaupt nicht sehen kann, was sie frisst. Mal schauen, wie ich das jetzt handhabe.
Geköttelt hatte sie nach dem Päppeln auch. Immernoch von der Konsistenz kleiner, dunkler und härter, aber immerhin.



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 22.680
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 16.09.2021, 10:13

Dann würde ich sie auch über Nacht in der Gruppe lassen. Aber wiegen und Temperaturmessen solltest Du täglich zur Kontrolle.




Ninchen
 
Registriert seit: 10.06.2021
Beiträge: 14
Ygritte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.09.2021, 20:40

So, die Krise scheint überwunden. Sie frisst wieder ganz normal. Habe die 3 wieder in das ursprüngliche Gehege zurückgesetzt. Sie hat sofort die Rudelführer-Position wieder eingenommen und dann alles mit dem Kinn markiert. Puh. Gottseidank.



marinahexe, Rakete and Talula like this.

Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.205
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.09.2021, 16:39

Schön, das es so schnell gebessert hat!

Trennen ist in einer solchen Situation meist schlecht, da die gewohnte Umgebung und die Partner fehlen. Das führt immer zu Stress. Wenn es dem Kaninchen derart schlecht geht und evtl. die Partner zu aggressiv reagieren, dann versuche ich es zumindest mit Gittertrennung. Was besser ist als komplette Trennung. Aber nach Möglichkeit eben immer zusammen lassen.

Wenn kaum was gefuttert wird, dann bleibt nur das regelmässige Zufüttern trotz Stress, ansonsten kann es durchaus auch wieder zum Rückfall kommen.
Ich versuche (respektive ‚nerve’) es dann jeweils parallel immer noch mit freiwilliger Nahrung.

Ich hatte auch gerade eine mässige Aufgasungsgeschichte bei meiner 10-Jährigen Seniorin hinter mir (nach 3 Tage Klinik-Aufenthalt). Ich habe sie gleich wieder zusammen getan; der Partner hat sie 2 x gebissen und dann mein ‚Nein’ bei weiteren Versuchen brav befolgt. Ich musste aber über 1 Woche zu füttern, auch wenn hier 2 x täglich gereicht haben, da sie auch sonst noch selbst frass. Schmerzmittel kriegt sie aber immer noch, da ihre Probleme vermutlich nicht nur eine Haarballenverstopfung war (Spondylose und starker Schnupfenschub).

Es kann also durchaus so lange dauern…
Zumindest wenn es alte, sonst schon kranke oder untergewichtige Tiere sind. Da ist die Erholung nicht mehr so schnell. Und es braucht da nicht viel um das Zeitliche zu segnen.




Ninchen
 
Registriert seit: 10.06.2021
Beiträge: 14
Ygritte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.09.2021, 18:19

Vielen Dank nochmal für die Rückmeldung. Es ist jetzt alles wieder gut. Flöckchen frisst wie eh und je, habe dann auch alles abgesetzt. Ich denke beim nächsten mal werde ich sie eher zusammen lassen. Es war wirklich gravierend zu sehen wie sie in alten Gehege wieder aufgetaut ist. Jetzt frage ich mich natürlich was es war und wie ich es verhindern kann. Da sie haaren wie verrückt, kann ich nicht ausschließen, dass so etwas eine Rolle gespielt hat. Mal schauen, ich habe jetzt ja gottseidank alle Medikamente hier.



Rakete likes this.

Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.205
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.09.2021, 19:48

Bei Fellwechsel gibt es schon mal eine Verstopfung. Es sind auch nicht alle gleich dafür empfänglich. Bei wirklich viel Nassfutter und fleissiges Bürsten kann man es zwar meist verhindern, aber auch nicht immer. (Irgendeiner trifft es bei mir immer, wenn es extrem ausartet…)

Trennen ist immer kontraproduktiv. Diesmal war weder der TA noch anschliessend die Klinik davon begeistert, dass ich meine Seniorin stationär in Behandlung geben wollte. Eben wegen dem zusätzlichen Stress. Aber ich hätte es nervlich zu Hause nicht ausgehalten um zu zu schauen, wie schlecht es ihr ging…




Ninchen
 
Registriert seit: 10.06.2021
Beiträge: 14
Ygritte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.09.2021, 20:22

Ähnlich geht es mir auch. Mich nimmt das immer psychisch ziemlich mit, wenn die Tiere so krank sind. Dann noch mein Job und die Kinder, da war ich fast froh, dass sie die ersten Tage in der Klinik war. Obwohl das sicher Stress pur war. Aber sie ist erst 4,5 Jahre und eigentlich total fit (und halt die Rudelführerin).



 
 
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