![]() |
Lahmheit im Hinterlauf, kein EC. Was ist sinnvoll? Hallo, ich mache mir große Sorgen um eins unserer neuen Ninchen... vor vier Wochen sind neue Kaninchen bei uns eingezogen, damit unser Günther (Deutscher Widder) nach dem Tod seiner Partnerin nicht so alleine ist. Wir haben Lotte (Zwergwidder), Hugo (Hasenkaninchen) und Brösel (Deutscher Riese) aus einem nahen Tierheim geholt und vergesellschaftet. Leider lief es dieses Mal nicht so rund wie sonst. Hugo muss sich, von mir unbemerkt, verletzt haben. Er kann seit ca. drei Wochen seinen linken Hinterlauf und phasenweise auch seinen Rechten nicht mehr bewegen. Er ist in Behandlung bei einer Kaninchenspezialistin in der Klinik. EC und Brüche sind ausgeschlossen, Trauma, Bandscheibe oder Tumor (aufgrund der Anamnese finde ich das eher unwahrscheinlich, auch wenn er jetzt fünf Jahre alt ist) wird vermutet. Nach kurzer Besserung (noch unter EC-Verdacht) mit Panakur, VitB und (wg. evtl. Trauma) Traumeel, muss es einen erneuten Vorfall gegeben haben, denn die kurzzeitige Besserung wurde wieder schlechter. Dadurch dass gleichzeitig die Vergesellschaftung noch lief bzw. ab und an noch läuft, ist es natürlich umso schwieriger für den Armen zu gesunden, aber ansich ist sein Rang schon klar. Und er wird definitiv nicht gejagt. Hugo hat erhöhte Entzündungswerte und bekommt ab heute Abend ein anderes Antibiotikum. Außerdem bereits seit einer Woche Meloxidyl, welches er weiter bekommen soll. Ansonsten kommen alle miteinander aus, nur kann der arme Hugo natürlich nicht so weg wie er manchmal möchte und hält sich daher nur im Auslauf auf. Die anderen hoppeln zwischen Stall und Auslauf hin und her. Wenn der Klinik nicht ausgerechnet heute morgen das CT kaputt gegangen wäre, hätte ich das noch machen lassen, aber nun müssen wir erstmal warten. Vielleicht hat jemand von euch sowas ja schonmal so oder ähnlich erlebt und kann mir Tipps geben. Ich bin für alles dankbar. (Vit B und kolloidales Silber bekommt er zusätzlich jetzt seit etwa einer Woche). Und ich werde morgen ein Spot on auftragen, um Fliegenmaden vorzubeugen. GLG, Hugonienchen |
Hallo und willkommen ich wage mich mal vor, obwohl ich auch gerade keine Ahnung hätte was es sein könnte Ec ist aus welchem Grund ausgeschlossen? Wurde wenigstens geröngt? Entzündungwerte sagen mir so leider nichts, aber wenn du sie vorliegen hast, stelle sie hier ein. Evtl. kann da jemand anders weiterhelfen Interessieren würde mich das Spot-on, denn das kenne ich nicht gegen Fliegenmaden und warum es gegeben wird. Ist er unsauber? |
Hallo, lieben Dank für Deine schnelle Antwort. EC ist nach umfangreichem Blutbild ausgeschlossen worden und geröntgt wurde Hugo ebenfalls in allen Einstellungen. Wirbelsäule, Hüfte und Knie sehen gut aus. Den Entzündungswert müsste ich erfragen, habe ich leider nicht selber vorliegen. Das Spot on wollte ich haben, da wir bereits früher ein Kaninchen mit unzureichend behandeltem E.cuniculi hatten und das leider im Sommer und nicht von Kaninchenärzten betreut. Damals war mir das einfach nicht klar, dass Kaninchen im Studium nur "Randmaterial" sind. Dieses musste ich nach wochenlangen Kämpfen erlösen lassen, weil die Fliegenmaden es immer wieder ganz fürchterlich zugerichtet hatten. Allerdings, so weiß ich heute, wurde auch der Befall nicht korrekt behandelt. Unsere Kaninchen leben draussen und da es jetzt wärmer werden soll ist es, denke/hoffe ich, eine sinnvolle Vorbeugung. Zwar ist Hugo nicht vollständig lahm, wie unser Bernd damals, kann sich also noch halbwegs säubern, aber ich möchte einfach nichts riskieren und durch die Lahmheit zieht er sein linkes Hinterbein einfach ständig über den Boden und damit eben auch mal durch die Köttel durch. Und da ich nicht weiß was er hat habe ich auch noch Angst, dass es schlimmer wird. Ich mache alles täglich sauber, aber das damals war einfach so ein Albtraum, dass ich das unbedingt verhindern will. Und ein Trennen der Gruppe, damit Hugo reinkommt, möchte ich eben auch erstmal noch für ihn vermeiden. Es ist aber nur mein Bauchgefühl. Ob ich so richtig handel, weiß ich leider nicht wirklich. Das Spot on heißt advantix, glaube ich. |
Gut, das schon geröngt wurde Natürlich denkt man zunächst an EC oder Arthrose/Spondylose. Mir fällt noch der, ich sage immer "Tischkantentest" ein, wurde dieser gemacht? Dabei werden die Tiere mit den Hinterläufen an die Tischkante gehalten Ansonsten kannst du wohl nur auf das CT warten:mad: und hoffen, dass man etwas feststellt oder eingrenzen kann Ich kenne jetzt das Gehege nicht, aber es besteht leider auch die Möglichkeit, dass er sich beim Sprung verletzt hat. Mit Vit B und Traumeel wurde es ein wenig besser? Ich drücke mal ganz fest die Daumen, dass der Grund gefunden wird und man gezielt behandeln kann |
Einen "Tischkantentest" kenne ich nicht. Wie geht das? Und was stellt man damit fest? Hugo geht es heute leider wesentlich schlechter. Hinten rechts ist nun auch deutlich beeinträchtigt und er nimmt seine Medis kaum mehr durch die Nahrung. Ich musste ihm mittlerweile zweimal per Spritze seine aufgelöste Antibiosetablette und das VitB geben. Er hat dabei aber irsinnig viel Stress, das ist nicht besonders förderlich. Aber die Medis dann nicht geben geht ja auch nicht. Ich habe gerade keine Ahnung was ich noch machen kann. Mir wird nichts anderes übrig bleiben als ihn innerhalb seiner Gruppe, im Stall, zu separieren damit er nicht mehr so vor unserem Günther flüchtet, ich ihn was die Nahrungsaufnahme angeht besser beobachten und ihm die Medis besser verabreichen kann. Außerdem kann ich dann ein Fliegennetz über den Stall ziehen. Das Spot on habe ich zur Sicherheit heute aufgetragen, ich zweifel daran auch aber ich hoffe einfach dass es hilft. Ja, ich gehe davon aus dass irgendwas innerhalb des Stalls passiert ist, da sind unterschiedliche Ebenen. Der Auslauf ist eben. 1,5 Wochen nach Panakur, Vit B und Traumeel ging es ihm kurz besser. Dann plötzlich ein Rückfall und nun erneut eine Verschlechterung plus keine gute Medikamenteneinnahme mehr. Das ging bis vorgestern noch super. CT-Termin ist nun am 8.6., ich weiß garnicht ob das dann noch Sinn macht :( Und selbst wenn das noch klappt, was dann? Eine Bandscheibenvorfallbehandlung ist ja echt fraglich bei Kaninchen. Was sollte es sonst sein oder spricht er "nur" einfach nicht mehr auf die Medis an? Oh man. Es tut mir so leid für den Armen. |
Das ist so ein Fall, wo ich - unter Abwägung aller Umstände - mit Cortison behandeln würde. Dann sollte er sich kurzfristig wieder normal bewegen können. |
Zitat:
Warum mit Cortison? Also was sage ich dem TA? Und wie lange und welche Dosierung wäre das wohl? Oder wird das gespritzt? |
Wie wurde denn EC ausgeschlossen? |
Zitat:
Cortison wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und abschwellend. Wir haben das erstmals gespritzt und danach mit Tabletten weiterbehandelt. Einige Tage eine ganze Tablette, dann einige Tage 1/2 Tablette, einige Tage jeden 2. Tag 1/2 Tablette, einige Tage 1/4 Tablette, jeden 2. Tag 1/4 Tablette, dann absetzen. Hat sich über etwa 4 Wochen gezogen. Der Erfolg war 45 Min. nach der Spritze sichtbar. Felix hatte sich wohl ihm Außengehege versprungen und hat die Hinterläufe nachgezogen. Er wurde sofort auf EC behandelt und geröngt. EC konnte ausgeschlossen werden, auf dem Röntgenbild konnte man auch nichts feststellen. Er bekam beim TA die Spritze, und etwa 45 Min. später hoppelte er Zuhause aus der TB. Etwas wackelig und unbeholfen, aber er hoppelte. Heute macht er wieder Freudensprünge. Danach muss man was fürs Immunsystem tun. |
@ honeymouse, Zitat:
|
Zitat:
Ich glaube, @honeymouse möchte genau wissen, was bestimmt wurde. Ich bekomme das jetzt ohne nachlesen nicht zusammen, aber es gibt mehrere Untersuchungen und hat irgendwas mit dem Igm/igt (?) zu tun. Bei Verdacht auf neurologischen Erkrankungen wurde bei mir schon mal der Tischkantentest gemacht. Die Hinterläufe wurden an der Tischkante gehalten und gesunde Tiere heben dann die Pfote |
Zitat:
Nach dem ersten TA-Besuch (nicht auf Kaninchen spezialisiert), bekam Hugo dann Traumeel, weil keiner an EC dachte. Eine Woche lang tat sich garnichts, bzw. sein Zustand wurde noch etwas schlechter. Dann erinnerte ich mich an unseren damaligen, etwas atypischen, EC-Fall und bin nochmal zum TA mit der Bitte um Röntgen, Panacur und VitB. Blutbild wurde nicht gemacht und Antibiose abgelehnt. Röntgen war nur eine Einstellung von der Seite, die war aus deren Sicht völlig unauffällig. Hugo bekam dann eine Woche lang Traumeel, Panacur und VitB (allerdings gab der TA mir B12 statt Komplex, das habe ich aber erst eine weitere Woche später herausgefunden). So, im Laufe dieser Zeit stellte sich dann weder eine Verbesserung noch eine Verschlechterung ein. Da mir das ohne Blutbild und umfangreicheren Röntgen irgendwann zu unsicher wurde, durfte ich nach zwei weiteren Tagen zur Tierklinik. Dort: umfangreiches Röntgen, umfangreiche Blutuntersuchung, Umstellung auf Meloxidyl und Vitamin B Komplex. Am nächsten Tag stellte ich eine Verbesserung fest. Nach zwei weiteren Tagen waren die Blutergebnisse da. Organe ok, kein EC, also Panacur weglassen. Leider muss aber irgendwas passiert sein, denn Hugos Zustand wurde wieder schlechter. Und seit dem wird es weiter schlechter, jetzt ist er hinten beidseits lahm und kann garnicht mehr hoppeln, sondern schleift sich nur noch durch den Auslauf. Ich vermute dass da irgendwo eine Katze gewesen ist, zwar können die nicht in Kontakt, aber Hugo kannte das vorher aus dem Tierheim nicht und ist ja auch "schon" fünf, also vielleicht erschrak er sich so arg, dass er sich in seinem angeschlagenen Zustand falsch bewegte. Ich vermute es nur. Gejagt wurde er zu diesem Zeitpunkt jedenfalls nicht mehr von seinen Stallkumpanen, die Rangordnung war bereits weitestgehend geklärt. Nach der Verschlechterung war ich nochmal mit ihm in der Klinik, anstatt Baytril bekommt er nun ein Doxicyclin. Das ist der komplette Verlauf. Mit der Umstellung des Schmerzmittels auf Meloxidyl, nach dem ersten Tierklinikbesuch, habe ich auch Silberwasser besorgt und dieses ca. eine Woche gegeben. Das lasse ich mittlerweile wieder weg, weil ich einfach nicht mehr Durchblicke was jetzt gut sein müsste und was nicht und Angst habe etwas falsch zu machen. Er bekommt nun morgens Doxicyclin, Traumeel und Vit B Komplex. Nachmittags Meloxidyl und abends nochmal Doxicyclin. Leider funktioniert es mit der freiwilligen Aufnahme nicht mehr so unproblematisch wie die ersten Wochen. Es dauert zum Teil ewig und ich versuche die Zwangsverabreichung nach wie vor zu vermeiden. Es ist ziemlich frustrierend...alles was er mal genommen hat ist mittlerweile ein echtes Problem. Ich habe gefühlt schon ultraviel ausprobiert, er ist ganz schön "lecker". Ich hoffe das gibt nun mehr Aufschluss. Ich danke euch sehr. |
Zitat:
Edit: Kann er denn aktuell gar nicht laufen? Bei Glrichgewichtsstörungen würde mir sonst noch eine Otitis einfallen. |
Nach dem, was du schreibst, und ohne klare Diagnose würde ich persönlich die EC Behandlung wieder aufnehmen. Immerhin schien diese ja anzuschlagen. Da gegen EC durchaus auch auf Verdacht behandelt wird, hätte ich da kein schlechtes Gefühl und eine gewisse Hoffnung, da der Zustand sich nach dem Ende dieser Behandlung ja scheinbar verschlechterte. |
Vielleicht fragst du Marinahexe zunächst nach einer TA Empfehlung. Nicht jeder Ta und leider auch nicht jede Klinik hat gute Ärzte. Von Marinahexe habe ich eine gute Empfehlung bekommen, auch wenn die TÄ keinen Nachweis hat als "Heimtier" Ärztin Mein Bauchgefühl sagt mir nicht Bandscheibe, meine Freundin hatte bereits 2 Fälle, wo die Tiere durch eine falsche Bewegung (sie war dabei) an den Hinterläufen gelähmt war. Bei Hugo geht es jetzt eher Stück für Stück schlechter Bei welchen Medis gab es eine Verbesserung? Folgendes würde ich jetzt machen: Ich würde ihn nach Möglichkeit reinholen, mit einem Partner/in mit dem er sich versteht und kein Streß ist. Auf das Spot on würde ich mich nicht verlassen und lieber mehrmals kontrollieren. Die Empfehlung von Marinahexe abwarten, Termin vereinbaren und ich würde noch Panacur geben. Dies kann auch vorsorglich gegeben werden |
Ich antworte mal kurz. Sie war in Posthausen. Eine absolut Spitzen-Klinik. |
Die Tierklinik in der ich mit Hugo war, ist bereits eine Empfehlung von marinahexe. Das hatte ich Sie schon gefragt, weil ich in einem anderen Thread zufällig gelesen hatte, dass Sie sich damit auskennt. Mittlerweile sagt mein Bauchgefühl nichts mehr. Und mit welchen Medis es nun wirklich besser war, kann ich ehrlich gesagt überhaupt nicht zuordnen. Er bekommt ja unterschiedlich lange so unterschiedlich viel... |
Zitat:
Wenn ich ihm auf die Beine helfe, kann er auch mal kurz laufen, kippt dann aber relativ schnell hinten weg und schleift nur noch die Hinterbeine über den Boden. Er wurde in Posthausen vollständig durchgecheckt, sagen sie, aufgrund von Corona durfte ich allerdings nicht dabei sein. Habe es also nicht gesehen. Nach Gleichgewichtsstörungen, wie bei einer Ohrenentzündung, sieht es mir aber auch nicht aus. |
Zitat:
|
Zitat:
|
Zitat:
|
Panacur ist gut verträglich und es gibt Kaninchen die es komplett dauerhaft bekommen. Ich lass nie auf EC testen, bei meinen Kaninchen gibts grundsätzlich Panacur bei auch nur minimaler Möglichkeit einer Beteiligung, da hier schon einige ohne Symptome an EC gestorben sind (Pathologie-Befunde) Ich würde auch die Medikamente so geben, dass ich mir das Kaninchen nehme und dann das was rein muss mit einer Spritze ins Mäulchen gebe. Das ist schnell vorbei, ich vergeude nicht unnötige Zeit und ich weiß das es sicher drin ist. Meine Kaninchen sind das alle gewohnt, dass es diese Phasen gibt und haben auch keinen Stress damit, letztendlich haben sie es ja gleich hinter sich und dürfen danach wieder mit den anderen rumhoppeln. Den Spot finde ich sehr sinnvoll! 2 meiner Kaninchen bekommen dieses Jahr auch regelmäßig einen Spot um Fliegenmaden zu vermeiden. Machst du Bewegungsübungen? Das würde ich unbedingt machen. Ein Tierostheopath/Tierkrankengymnast kann dir das bestimmt zeigen |
Zitat:
|
Ich würde auch unbedingt noch mal die Ergebnisse der Blutwerte anfordern, insbesondere die ec Werte und in welchem Labor untersucht wurde. Wurde beim Röntgen auch der Bereich der Blase mit aufgenommen? Ein Stein im harnsystem könnte auch nerven für die Hinterbeine beeinflussen. So richtig wie Bandscheibe ist es von meinem Gefühl her auch nicht. Ich denke eher an ein generalisiertes Problem (im neurologischen Bereich) oder doch EC? Würde das Tier nach drinnen nehmen mit einem Kumpel, ruhige umgebung schaffen und dann den Medikamenten noch mal Zeit geben. Ein zu stressiges Umfeld kann manchmal auch eine Genesung verhindern. In dem anderen Thread war die Idee zu magnetfeldtheralie : in unserer Praxis haben wir so ein Gerät und wenden es bei verschiedenen Tieren an. Es kann eine gute Unterstützung sein, allerdings sehe ich den stress für das Tier zu hoch 3x die Woche in die Praxis zufahren. Würde mich da eher mal nach einer Praxis umhören, die einen low-Level Heillaser mit Laserdusche hat und das verleihen würde. Dann könnte man die Therapie im gewohnten Umfeld stattfinden lassen. Mit dem Laser hatte ich bei Kaninchen sehr gute Erfahrungen gemacht für verschiedene Probleme. Ansonsten kannst du mir noch mal eine PN schreiben. In der Tierarztpraxis, in der ich arbeite sind wir sehr offen für alternative Behandlungen. Wenn das für dich in Frage kommt, könnte ich dir da noch mal genauer was zu schreiben. Gute Besserung! |
Zitat:
Mir wurde von einer erfahrenen PS Advantix empfohlen, schützt etwa 4 Wochen |
Zitat:
|
Ich danke euch für die ganzen Beiträge. Ich werde morgen in jedem Fall ein ruhiges Umfeld schaffen und wieder zurück zu Panacur gehen. Gebe ihm dann also Doxy, Panacur, Traumeel, Meloxidyl und Vit B Komplex. Sollte ich dazwischen nach Möglichkeit Zeit lassen oder kann ich unterschiedliche Mittel zusammengeben? Außerdem versuche ich Physioübungen zu bekommen und werde mich weiter über diese Lasergeschichte informieren und über das kolloidale Silber denke ich auch nochmal nach. |
Ich gebe die homöopathischen Dinge wie bei dir jetzt Traumeel mit kurzem Abstand. Ich hole mir das Tier rein, dann bekommt es erstmal die Homöopahie, dann wird gewogen und alles gemacht was noch zu tun ist (bei dir dann z.B. Bewegungsübungen) und als Abschluss gibt es dann noch die ganzen schulmedizinischen Sachen hintereinander. Wenn du noch nicht so eine Art Karteikarte führst für deine Tiere (einzeln), dann kann ich dir das nur empfehlen. Da kannst du alles notieren was du am Tier machst und was sich verändert etc. Das hilft dir einfach den Überblick zu behalten. |
Zitat:
Liebe Gerti, kannst Du mir vielleicht noch sagen ob ich die Silberlösung einfach in seinen Trinknapf oder eine Trinkflasche geben kann oder reagiert das dann mit dem Wasser? |
Zitat:
die Blutergebnisse werde ich gleich morgen erfragen. Ob nach einem Stein geguckt wurde, weiß ich leider nicht, aber auch danach werde ich fragen. Danke für den Tip. |
Zitat:
Ich mache mich mal schlau was mit der Lasergeschichte hier in der Nähe so verfügbar ist. Ganz herzlichen Dank erstmal. |
Zitat:
ich habe Hugo dann jetzt heute morgen reingeholt und alles drinnen, in deiner Reihenfolge, gegeben. Und ein bisschen Physio nach Gefühl gemacht. Morgen informiere ich mich nach den korrekten Übungen, ich weiß nur noch nicht wo. Hatte jedenfalls das Gefühl, dass es garnicht sooo stressig für ihn war. Habe ihn dann wieder nach draussen gebracht, dort hat er jetzt sein eigenes kleines Gehege, dass ich nun versucht habe gegen Fliegen zu sichern. Dann hat er Kontakt zu seinem Rudel. Und ist in gewohnter Umgebung. Dreckig war er nur ein klein wenig, das habe ich sauber machen können. Und wiegen ließ er sich auch :) Jetzt gucke ich mal wie es in den nächsten Tagen weitergeht. |
Keine Verbesserung, im Gegenteil. Einfach so weiter? CT? Hallo ihr Lieben, herzlichen Dank nochmal auf diesem Wege für die Ideen und Ratschläge vom letzten Mal. Nun ist wieder eine Woche vergangen und unserem Hugo geht es leider stetig schlechter. Er kraucht nur noch vorwärts, beide Hinterläufe sind nun fast vollständig lahm. Der CT Termin ist erst nächste Woche und, ganz ehrlich, selbst wenn da etwas gefunden wird, ist eine Behandlungsmöglichkeit ja doch sehr unwahrscheinlich. Oder täusche ich mich? (Das wäre toll.) Hugo bekommt nun seit fast vier Wochen Medikamente, seit einer Woche durchgehend Meloxidyl, Vit B, Doxicyclin und obendrein auch noch Panacur, Traumeel und Vit D. Er frisst selbständig, hält sein Gewicht exakt, liegt aber fast nur noch auf seinem Stückchen Wiese herum (vor Fliegen geschützt). Ja, sein Kumpel ist auch fast immer dabei. Ich habe jetzt in der Klinik um Rückruf gebeten und will nach Cortison fragen. Das halte ich irgendwie für seine letzte Chance. Die Medikamentengabe, Physio und das Waschen dauern so lange und scheinen so ultra stressig für den Armen zu sein, ich weiß nicht wie lange ich oder er das noch in den Umfang leisten kann. Wie macht ihr sowas? Und wie baut ihr das im Alltag ein? Würdet Ihr Cortison unterstützen, obwohl es für Kaninchen bekanntlich nicht gut verträglich ist? Habe ich vielleicht irgendwas anderes in der Behandlung noch nicht berücksichtigt? LG vom mittlerweile ratlosen und etwas frustrierten Hugonienchen |
Ich finde die Entscheidung gut und richtig. Ich werde mir morgen auch Cortison für meinen Opi holen. Er hat Arthrose und kommt seit gestern nicht mehr auf die Pfötchen. Er frisst nicht mehr selbst, aber das ist eine Folgeerscheinung. Lino ist eine Mimose und reagiert sofort mit nicht fressen. Päppelfutter nimmt er aber gierig. Kommt er auf die Pfötchen, wird er auch wieder fressen. Wenn Cortison nicht hilft, darf er seine letzte Reise antreten.https://www.kaninchenschutzforum.de/.../heul_hase.gif |
Zitat:
Standes du die letzten Wochen nicht mit ihr in Kontakt? Das wundert mich. Ich soll eigentlich immer nach ein paar Tagen berichten wie die Medikamente angeschlagen haben. Notfalls bitte ich um Rückruf. Aber ich weiß auch, dass sie mittlerweile über Wochen ausgebucht ist. Ist mittleweile schwer einen kurzfristigen Termin zu bekommen. Im CT waren meine dort jedenfalls auch schon mehrfach. Wie sieht denn Dr. Thöle die Chancen im CT etwas zu entdecken? Bei mir ist sie immer sehr ehrlich in ihrer Einschätzung und sagt auch, wenn sie der Meinung ist, das gewisse Untersuchungen keinen Sinn mehr machen. Einen Rat mag ich aus der Ferne nicht geben. Wenn es noch Möglichkeiten gibt, würde ich sie bei meinen Kaninchen sicher ergreifen. Du kennst dein Kaninchen am besten, wenn er sich noch nicht aufgegeben hat und die Klinik eine reele Chance sieht, dass das CT Klarheit bringt, würde ich es noch machen. Vielleicht hilft ja auch das Cortison, solltest du welches bekommen. Ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen! |
Ich danke Dir für Deine Antwort. Ja, wir sind dort bereits bei Frau Dr. Thöle. Sie ist ehrlich, ja das denke ich auch. Sie sagt das CT ist eine Möglichkeit vielleicht noch etwas zu finden, aber aufgrund der Anamnese geht sie eher von einem Trauma aus, also CT eher zum Ausschluss von Bandscheibe oder Tumor. Sie hatte auch bereits die Neurologin mit ins Boot geholt, da war Hugo vor einer Woche vorstellig. Brachte uns aber auch nicht wirklich weiter. Ich habe eben mit Frau Thöle wegen dem Cortison telefoniert. Sie macht das bei Kaninchen nur noch bei bestimmten Tumoren, will aber morgen nochmal mit der Neurologin sprechen und wenn die auch denkt, dass es eh keine andere Möglichkeit mehr gibt, dann würden wir Hugo mit Cortison behandeln. Rückrufe und Zwischenstände wollte sie so nicht, hat aber immer angeboten, dass ich anrufen kann. Und wir hatten ja immer Kontrolltermine nebenher laufen bzw. den möglichen CT Termin. Da war das dann ja quasi mit drin. IgG und IgM habe ich jetzt mal erfragt, die lagen beide unter 1:80, also definitiv EC negativ. Ich habe ihm ja aber trotzdem weiter panacur gegeben. In Hugos Blutbild ist der Anteil der segmentkernigen Granulozyten aber extrem erhöht (82%). Bei stark gestressten, erkrankten Tieren liegt der sonst so bei 50%! :eek: Ich hoffe ich bekomme morgen das OK für Cortison, ich denke es ist der letzte Weg. Und mit seinem Allgemeinbefinden würde ich das auch definitiv noch als Chance ansehen. Das Immunsystem kriegen wir dann schon irgendwie gepäppelt. Abwarten und hoffen. Zitat:
|
Wenn die Granulozyten so stark erhöht sind, kann das für eine Entzündung irgendwo sprechen. Normalerweise liegen die Granulozyten bei rund 33% und die Lymphozyten gehen Richtung 66%. Wenn das so "vertauscht" ist wie bei Dir, spricht man beim Kaninchen und Meerschweinchen (bei Hund und Katze wär das völlig normal) von einer "Pseudolinksverschiebung" und könnte auf eine Entzündung hindeuten. |
Zitat:
Morgen bekomme ich das Go oder auch nicht für Cortison. Vom Bauchgefühl her ist es die letzte Chance für unseren Hugo. |
Zitat:
Ich drücke die Daumen, dass das Cortison euch hoffentlich doch noch weiterbringt! |
Cortison soll starten...wohl als letzte Chance...wir hoffen So :seeya:, nachdem ich schon heute Vormittag den Rückruf der Frau Dr. Thöle erhielt, bin ich nun ohne Hugo hin und habe sowohl Prednisolon 5mg Tabletten als auch RodiCare Hepato aus der Klinik abgeholt. Spritzen müssten wir nicht, ich könne ihm auch von vorn herein die Tabletten geben, so die Aussage von der Tierärztin...ich hoffe das passt so und ist nicht zu vorsichtig. Aber Sie ist eine tolle Spezialistin und wird schon ihre Gründe für diese Entscheidung haben. Zwei Wochen lang soll er 2/3 Tablette täglich bekommen und dann telefonieren wir nochmal und sehen weiter. Wenn es ihm bis dahin zu schlecht geht, schon eher. Ob ich ihn dann kommende Woche noch ins CT gebe...keine Ahnung, ich halte es mir noch offen. Meloxidyl habe ich heute schon nicht mehr gegeben, das verträgt sich wohl nicht mit dem Cortison. Ich werde dann also gleich mit den Prednisolontabletten starten und unterstützend das RodiCare geben und einfach das Beste hoffen. Vielen Dank für alle gedrückten Daumen :grouphug: LG Hugonienchen |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 10:40 Uhr. |