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Was könnte mein Kaninchen haben? auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 02.07.2019
Beiträge: 56
GlitterPearl befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.02.2021, 19:33

Ich werde jetzt in der TK in der wir gestern waren bleiben, da ich dort eigentlich sehr zufrieden war und die TÄ super kompetent ist.
Dort wird halt ein CT statt einem Röntgen gemacht, aber die Bilder kann ich sicher trotzdem bekommen.



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Benutzerbild von dangerschaf
Kaninchen
 
Registriert seit: 16.05.2014
Beiträge: 20.618
dangerschaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.02.2021, 20:05

Zitat:
Zitat von GlitterPearl Beitrag anzeigen
Ich werde jetzt in der TK in der wir gestern waren bleiben, da ich dort eigentlich sehr zufrieden war und die TÄ super kompetent ist.
Dort wird halt ein CT statt einem Röntgen gemacht, aber die Bilder kann ich sicher trotzdem bekommen.
CT ist ja auch okay.



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---
"Du mußt sie jetzt sagen,
Oder ewig 'rumtragen,
Deine Worte: Verzeih!
Hätt' ich doch! – Einerlei.
Könnt' ich doch noch!
– Vorbei."
(Reinhard Mey)
---

[Danke, Tante Jessi]



Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 02.07.2019
Beiträge: 56
GlitterPearl befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.02.2021, 20:46

Sie hat es nur gestern nicht gemacht, damit er in dem Zustand und innerhalb von 2 Tagen nicht gleich wieder eine Narkose hat, meinte aber auch wenn srin Zustand am WE schlechter wird kann ich jederzeit kommen. Die Klinik ist Mo-Fr 24h erreichbar. Sie ist zwar nur am Samstag da, aber ihre Kollegin ist auch gut und wenn es ein ganz akuter Notfall ist, geht's mal darum ihn zu stabilisieren. Montag ist sie dann eh auch wieder da.
Heute habe ich ihn ordentlich mit Flüssigkeit und Brei versorgt, aber so dass er auch noch von selbst fressen würde. Er hat mehrmals (zwar immer nur 2-3 Bissen) Selleriegrün, Dille und Koriander gegessen, aber man merkt dass ihn bei den Zähnen oder so mächtig etwas stört. Den Eindruck dass er Schmerzen hat, habe ich nicht, aber das Metacam gebe ich ihm trotzdem wie verordnet. Das Durchstrecken ist heute etwas besser, vielleicht weil ich ihm in kürzeren Abständen aber dafür weniger zufüttere und auch ordentlich Flüssigkeit gebe.
Auf jeden Fall macht er seit dem Nm wieder einen etwas frischeren Eindruck




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 02.07.2019
Beiträge: 56
GlitterPearl befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.02.2021, 20:50

Ich brauche bitte dringend eure Hilfe.

Habe der TÄ ein Mail bzgl. seines Zustands geschrieben und ob ich Montag für weitere Untersuchungen mit ihm vorbeikommen kann. U.a. habe ich das mit dem eigenartigen Kauen, Leerkauen, etc. erwähnt.

Nun schreibt sie mir, dass sie gehofft hatte dass es mit den Medis besser wird und es vielleicht doch ein Nierenschaden sein könnte. Er würde eine Infusionstherapie brauchen und man sollte ein Blutbild machen. Ein CT kann sie mir nicht versprechen.

Schön langsam bin ich richtig sauer. Seit 4,5 Wochen schlafe ich keine 6 Stunden mehr, seit 1,5 Wochen maximal 4 Stunden, seit Donnerstagabend gebe ich ihm alle 2 Stunden Flüssigkeit, alle 4 Stunden Brei und regelmäßig seine Medis.
Ich verstehe nicht wofür ich immer wieder auf die Zähne hinweise, wenn das nicht angeschaut wird.

Er hat definitiv was mit der Verdauung und die Ursache sind vermutlich die Zähne. Er kaut sehr komisch, sehr viel, mit offenem Mund, schiebt dabei den Unterkiefer hin und her. Wenn ich ihm den Brei gebe schiebt er ab und an die Zunge vor und es wirkt so als würde es ihn recken. Manchmal wenn er liegt macht er so ein Geräusch und eine Bewegung als würde er aufstoßen, ganz ganz selten muss er niesen, ums Näschen ist er oft etwas feucht.
Er sucht das Nassfutter total ab und kommt auch gleich her wenn es Futter gibt. Es wirkt schon so als hätte er wirklich Appetit und den Brei frisst er auch sehr brav, beim Apfel- und Karottenbrei schlingt er sogar. Den Fencheltee trinkt er auch wie wild, seit dem Besuch am Donnerstag trinkt er wieder etwas vermehrt, davor aber nicht.
Er hoppelt mehrmals täglich wild zum Futter, macht dann oft 2-3 Bissen, aber ganz gierig, dabei kaut er meist normal, manchmal aber auch total auffällig, dann legt er sich hin, kaut leer und extrem auffällig, 10-15 Minuten später fängt er an sich durchzustrecken. Manchmal ist es nach ein paar Mal vorbei, manchmal so wie heute zieht es sich über eine Stunde. Da hat er dann auch stark eingefallene Flanken und eine sehr sehr schnelle Atmung.
In der Nacht waren seine Köttel mini und steinhart, weshalb ich ihm heute über den Tag verteilt etwas Leinöl gegeben habe. Vorhin hat er sich dann ins Klo gelegt und sich immer wieder durchgestreckt als würde ihn was zwicken oder er sich anstrengen, das macht er schon die letzten Tage so. Nach einer halben Stunde habe ich nachgesehen und es waren einige Köttel, aber nicht einzeln sondern zusammengeklebt, aber schon weicher und etwas größer.
Ich habe den Eindruck dass das Durchstrecken immer mit dem kötteln zusammenhängt.

Heute hat er mehrmals von sich aus gefressen, 2-3 Bissen, dann war wieder 1 Stunde oder länger nichts, dann ging das Spektakel wieder von vorne los. Er frisst aber nur die Dille, das Selleriegrün und einmal hat er vom Endiviensalat abgebissen. Karotten, Peterwurzen, Pastinaken, Apfel und auch seine heißgeliebten Sonnenblumenkerne schaut er nicht an.
Pieseln kann er übrigens wunderbar.

Ich hab euch mal die Befunde die bisher gemacht wurden drangehängt. Den Urintest von vor 4,5 Wochen habe ich nicht, aber der war in Ordnung. Bitte bitte sagt mir was außer die Zähne ich noch abklären lassen soll oder welche Untersuchung man wiederholen sollte, damit ich das den TÄ sagen kann. Am Montag rufe ich vier die infrage kommen an, schildere ihnen das kurz und frage, ob sie wenn ich vorbeikomme die Zähne röntgen. Möchte aber auch gleich alles andere was notwendig wäre untersuchen lassen.
Weil jetzt reicht es mir schon. Es werden seit 4,5 Wochen mehr schlecht als recht die Symptome behandelt, aber bisher hatte ich nicht den Eindruck dass wirklich nach der Ursache geforscht wird und ohne ordentliche bildgebende Diagnostik wird das auch nicht möglich sein.
Vor allem erwähne ich das mit den Zähnen immer wieder.

Bitte helft mir, denn langsam weiß ich nicht weiter. Ich habe seit Mittwoch gesamt 13 Stunden geschlafen, kaum gegessen und halte aktuell bei 800 Euro für nichts und wieder nichts.

Begonnen hat das alles vor 4,5 Wochen, aber bis Dienstag war der Zustand mal richtig gut, dann wieder schlechter, aber so richtig schlecht ist es erst seit Dienstag.

lg



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Geändert von GlitterPearl (27.02.2021 um 20:57 Uhr).

Moderator
 
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Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.02.2021, 21:32

Viel helfen kann ich wohl nicht, weil mir die Erfahrung bei Zahnproblemen fehlt, kenne es nur von einer Freundin
Ich würde der TÄ, wenn möglich schreiben, dass du auf ein CT oder Röntgen bestehst und davon ausgehst, dass es ein Zahnproblem ist (meiner Ansicht nach ist es das) Bei TÄ habe ich unterschiedliche Erfahrungen gemacht, aber ich kann nur dazu raten auf notwendige Untersuchungen zu bestehen, egal ob sie davon abraten oder sich keinen Nutzen davon versprechen - du bezahlst schließlich dafür


Du solltest dringend zur Ruhe kommen, d. h. auch Schlaf. Warum gibst du im alle 2 Stunden Flüssigkeit?
Ich habe nun nicht alles gelesen, aber wenn er selbstständig frisst, würde ich das zufüttern hinauszögern. Auch bei Bauchproblemen habe ich nicht zugefüttert, sondern das Futter angeboten, was gefressen wird, auch wenn es wenig ist
Ist wohl so, dass die Meinungen hier auseinandergehen, aber ich halte es so
Besser selber fressen, auch wenn es wenig ist, als zwangsernähren - das stresst



Hast du es schon mal versucht mit geraspelten Gemüse? Meine Freundin gibt es ihren Zahnis



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 02.07.2019
Beiträge: 56
GlitterPearl befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.02.2021, 21:53

Das werde ich auf jeden Fall tun. Ich habe auch kein Problem damit weitere Untersuchungen machen zu lassen, aber ich bin der Meinung dass erst einmal die Zähne abgeklärt gehören, da die Symptome sehr stark dafür sprechen. Wenn da alles in Ordnung ist muss man sowieso weitersuchen.

Ich möchte, dass er genug Flüssigkeit bekommt, damit er nicht dehydriert und da er ja so wenig frisst, gebe ich ihm Brei, damit er nicht schwach wird und ordentlich was im Bäuchlein hat.
Ich habe wirklich ganz stark den Eindruck, dass er richtig Appetit hat, aber nach wenigen Bissen tut ihm entweder was weh/stört ihn was, deshalb hört er auf.
Heute hat er zumindest etwas öfter ein paar Bissen gemacht.
Geraspelte Karotten und geraspelten Apfel stelle ich ihm täglich hin, aber das schaut er nicht an. Den Baby Karotten- und auch Apfelbrei saugt er richtig aus den Spritzen und schlingt das total gierig runter.Da würde er glaube ich ein ganzes Gläschen auf einmal verdrücken.

lg




Zwergkaninchen
 
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Remus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.02.2021, 22:02

Frisst er den Brei auch aus einem Napf?

Das hat bei meinem Zahni-Meerschweinchen super funktioniert, vielleicht würde es auch bei deinem Kaninchen klappen, wäre ja schon eine ziemliche Entlastung für dich.
Ich würd ihm da einfach so viel wie er will anbieten und evtl ein paar Schmelzflocken untermischen. Da nimmt er nochmal mehr Kalorien zu sich.

Ich finde es toll, wie du dich um ihn bemühst, bleib hart und beharre auf das Röntgen/CT




Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.02.2021, 22:12

Ich meine auch die Zähne, die sollten dringend untersucht werden
Meine Bauchprobleme - ähm die von meinen Kaninchn hatten andere Ursachen
Du brauchst ihm aber nicht alle 2 Stunden Flüssigkeit zuführen, er bekommt auch durch das Futter etwas zugeführt. Ich würde es evtl. 2x täglich geben


Wie Remus es fragt/vorschlägt würde ich versuchen es ihm freiwillig anzubieten über den Napf, mit Schmelzflocken.Wichtig ist gerade nicht die artgerechte Ernährung sondern das er überhaupt auch freiwillig frisst



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 02.07.2019
Beiträge: 56
GlitterPearl befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.02.2021, 10:24

Guten Morgen, habe heute mal 7 Stunden geschlafen und als ich vorhin ins Zimmer kam war er gleich aufmerksam. Er saß im Klo, köttelte gerade und putzte sich. Hab mir dann etwas später seinen Popo angesehen und da waren einige Köttel die zu einem Fladen zusammengequetscht waren. Da sie jetzt etwas weicher sind, sind sie im Fell kleben geblieben, er hat sie aber mittlerweile schon weggeputzt und eine Kette mit 4 Kötteln war da ebenfalls.
Er hat aber für seine Verhältnisse heute große Köttel gehabt.

Habe ihm gestern über den Tag verteilt mehrmals Leinöl gegeben, da ich den Eindruck hatte, dass er sich ganz besonders beim kötteln anstrengen muss und es ihn zwickt, da er sich da sehr durchstreckt und es wirkt wie Koliken. Sobald die Köttel da sind geht es ihm besser.

Er soll ja 3x täglich Novalgin und 1x täglich Metacam nehmen. Ist das nicht zu viel? Ich habe absolut nicht den Eindruck dass er Schmerzen hat, grad mal wenn er kötteln muss.

Im Übrigen habe ich ihm in der Nacht mal nicht zugefüttert, nur vor dem schlafen gehen nochmal Leinöl gemischt mit Karottenbrei. Heute Morgen habe ich ihm dann mal seine Medis gegeben und ihm wieder sein Plätzchen bei mir auf der Couch eingerichtet. Habe ihm 6 kleine Schüsselchen (Apfel, Pastinake, Peterwurzel, Karotte, alles klein geraspelt, Wasser und Fencheltee) hingestellt sowie etwas Endiviensalat, Selleriegrün, Dille, Koriander und Petersilie.
Gestern hat er gesamt zumindest von sich aus schon mal mehr gegessen als vorgestern.

Aktuell liegt er wie die Sphinx neben mir, knirscht nicht, streckt sich nicht durch und atmet ganz ruhig, allerdings pfeift er beim atmen leicht und ab und an höre ich auch wieder dieses Knacken der Nase.

Sein Allgemeinzustand wirkt jetzt aber nicht schlecht oder gar kritisch, er wirkt eigentlich ganz okay und ich traue mich zu behaupten dass er keine Schmerzen hat sondern dass ihn irgendetwas total stört und maximal der Bauch und/oder Darm zwickt.

Weil die TÄ plötzlich wg. Nierenschaden kam. Könnten die Symptome passen?
Ich würde es halt komisch finden, weil die Symptome ja vor 4,5 Wochen anfingen und da war das Creantinin und der Harnstoff im Blut in Ordnung, auch beide Urintests haben nichts ergeben, auf den mittlerweile 4 Röntgen und beim Abtasten war auch nichts zu sehen/spüren. Ich habe ihm die ganze Zeit über kein Schmerzmittel gegeben, das bekommt er erst seit Donnerstag.
Also würde es mich doch sehr überraschen wenn es jetzt die Nieren wären.




Geändert von GlitterPearl (28.02.2021 um 10:36 Uhr).

Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
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Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.02.2021, 10:30

Hängt von der Dosierung und dem Gewicht ab (und ob es Hunde oder Katzenmetacam ist), ob es zu viel ist.
Das Problem ist, unter Schmerzen fressen Kaninchen nicht. Das führt zu einer Magendilatation. Das tut wieder weh...ein Teufelkreis. Gerade Zähne können ganz ordentlich weh tun, wenn da was an den Wurzeln zu gange ist. Auch wenn irgendwo was quer hängt, tut das ordentlich weh. Von daher ist es besser, wenn er erstmal bis zur vernünftigen Diagnostik schmerzfrei ist.



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Zwergkaninchen
 
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GlitterPearl befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.02.2021, 10:37

Er hat das Katzenmetacam bekommen. 0,4 ml 1x täglich.

Das Novalgin habe ich ihm heute schon gegeben, vor ca. 25 min.
Soeben hat er sich ein komplettes Dillestangerl gegessen, dann hat er wild das Futter abgeschnuppert und ein halbes Blatt Endiviensalat gefuttert.
Nach den ersten Bissen hat er wieder das Mäulchen ganz weit aufgerissen und gekaut als würde ihn was stören, dann hat er normal gekaut.
Jetzt putzt er sich gerade ganz gründlich.




Geändert von GlitterPearl (28.02.2021 um 10:46 Uhr).

Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
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marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.02.2021, 11:35

Das hört sich ja für den Moment gut an. Ich würde ihn 1x täglich wiegen und das Gewicht notieren. Päppeln würde ich erstmal runterfahren, so lange wie er frisst. Geht das Gewicht runter, würde ich mehr zufüttern. Vielleicht schafft er es ja unter Schmerzmitteln relativ eigenständig genug zu fressen.



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Ninchen
 
Registriert seit: 21.02.2021
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Perseus1801 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.02.2021, 13:39

Hallo, ich hab mir hier einiges durchgelesen. Ich bin zwar Kaninchentechnisch nicht so bewandelt, was Krankheiten, etc. angeht, da ich mein Trio auch noch nicht sooooo lange habe...

Wenn ich dem Thread richtig gefolgt bin, sind wohl vermutlich die Zähne das Problem bzw. die Verdauung... Irgendwo hier habe ich gelesen, dass Panacur gegeben wurde und danach eine Kotprobe genommen wurde... Zugegeben wie gesagt - Kaninchentechnisch bin ich nicht so bewandelt - Allerdings ist das denke ich Ähnlich wie wenn ich zb. ein antiallergetikum Schlucke und danach Allergietesten gehe? (Nicht dass ich behaupten möchte es ist falsch, aber ich stelle mir die frage der Sinnhaftigkeit der Kotuntersuchung? Weil wenn schon behandelt wird, dann kommt vermutlich negativ raus wenn erst nach 3-4 tagen Kot angefangen wird zu sammeln und man täglich mistet oder?)


Ich weiß dass es für Kaninchen durchaus ziemlich komplex ist die richtigen Medikamente zu finden ich möchte euch an der Stelle kurz einen Offtopic ausschnitt, von unseren Tierschutzkatzen geben.

Wir hatten damals einen 4rer Wurf, ca. 1 Woche alt beim Fund. Naja also die kleinen dann ca. 3 1/2 Wochen alt waren, hat die zunahme vom Gewicht dann richtig stagniert und manche verloren über Nacht 20gr Gewicht. Kot von allen 4ren gesammelt und ab zum TA. Giardien, damals wir unwissend und kaum ein TA hat Erfahrung mit der Behandlung von so winzigen Würmern, die mal Katzen werden möchten.

Wir haben damals Panacur bekommen. Das Panacur hat die Darmflora der Kitten so massiv geschädigt, dass 2 es um Haaresbreite überlebt haben und selbst Wochen später teilweise noch mit Durchfall/Erbrechen zu tun hatten obwohl der 2. Test nach der Kur negativ war und wir die Giardien losgeworden sind.

Auch muss ich sagen, bin ich ziemlich bestürzt über das "Blutbild" was dir die Tierärzte zukommen haben lassen, ich meine zugegeben - ich hab keine Ahnung wie viel Blut man bedenkenlos aus einem Kaninchen zapfen kann - Allerdings können wir bei den Winzigen Minikatzen auch genug für ein komplettes Blutbild (Rotes/Weißes + gewünschtem Zusatz) rausholen. Die Kitten haben da im schnitt, wenn's ein dickes Baby ist ca. 400gr. deutlich unter 1kg jedenfalls...

Was mir alles in allem spontan zu deiner Krankengeschichte noch einfällt: Wäre es vielleicht möglich, dass er eine Art "Sackspeiseröhre" hat? Wo das Futter eventuell Steckenbleibt/nicht richtig weiter rutscht und so das ganze zustande kommt?

Bei Meerschweinchen gibt es sowas wohl, gar nicht so selten.

Halte euch auf jedenfall die Daumen, dass er schnell wieder fit wird!

LG




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
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Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 28.02.2021, 13:57

Es kann durchaus Sinn machen, nach Beginn einer Panacur-Gabe eine Kotprobe zu untersuchen. Denn Panacur wirkt längst nicht gegen alle Parasiten die sich in einem Kaninchendarm tummeln können. Ein Beispiel wären Kokzidien, denen kommt man mit Panacur nicht bei.

Dass Panacur die Darmflora der kleinen Kätzchen so massiv geschädigt hat, erstaunt mich - bei Kaninchen gilt es allgemein als gut verträglich, ich habe es bei meinen auch schon als 4-Wochen-Kur eingesetzt (Häsin mit E.-C.-Ausbruch). Aber ich kenne mich mit Katzen nicht aus, vielleicht reagieren sie deutlich empfindlicher.

Von einer Speiseröhrendeformation bei einem Kaninchen habe ich noch nichts gehört, das könnte man aber sicher mit einem Kontrastmittelröntgen abklären. Ich halte Zahnprobleme aber für sehr viel wahrscheinlicher.

Die Kritik bezüglich des Blutbildes kann ich unterstreichen, das sollte so eigentlich nicht passieren. Es kann aber auch sein, dass es ein Transportproblem gab, das die Eignung der Blutprobe eingeschränkt hat, das muss nicht zwingend mit der Menge zusammen hängen.



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Ninchen
 
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Beiträge: 22
Perseus1801 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.02.2021, 20:29

Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
Es kann durchaus Sinn machen, nach Beginn einer Panacur-Gabe eine Kotprobe zu untersuchen. Denn Panacur wirkt längst nicht gegen alle Parasiten die sich in einem Kaninchendarm tummeln können. Ein Beispiel wären Kokzidien, denen kommt man mit Panacur nicht bei.

Dass Panacur die Darmflora der kleinen Kätzchen so massiv geschädigt hat, erstaunt mich - bei Kaninchen gilt es allgemein als gut verträglich, ich habe es bei meinen auch schon als 4-Wochen-Kur eingesetzt (Häsin mit E.-C.-Ausbruch). Aber ich kenne mich mit Katzen nicht aus, vielleicht reagieren sie deutlich empfindlicher.

Von einer Speiseröhrendeformation bei einem Kaninchen habe ich noch nichts gehört, das könnte man aber sicher mit einem Kontrastmittelröntgen abklären. Ich halte Zahnprobleme aber für sehr viel wahrscheinlicher.

Die Kritik bezüglich des Blutbildes kann ich unterstreichen, das sollte so eigentlich nicht passieren. Es kann aber auch sein, dass es ein Transportproblem gab, das die Eignung der Blutprobe eingeschränkt hat, das muss nicht zwingend mit der Menge zusammen hängen.

Danke dir für deine Aufschlussreiche Erklärung und auch dem Post darunter (schaffe es am Handy nicht beide zu zitieren)
Ja junge Katzen sind mitunter das komplexeste was mir einfällt und panacur für die teilweise echt der Tod.

Panacur macht auch ziemlich viel Wurmzeug bei der Katze tot, da liegt das Problem meistens dann darin, dass es binnen kürzester Zeit massive Verstopfungen gibt, weil die oft von der Mutter aus so arg verwurmt sind, dass ca 90% des inneren aus Würmern besteht...

Meine 1. Tierschutz Katze damals, sie war die einzige die je werfen durfte hatte noch ca. 3 wochen bis zur Geburt. Entwurmen nicht möglich, wegen den kitten im Bauch, ist ziemlich schädlich für die kleinen. Die hat zum Ende hin jeden Tag unendlich viele Würmer erbrochen, das Problem ist bei denen dann auch dass man nach der Geburt selber nicht gleich was machen kann und die kitten praktisch schon bei der Geburt angesteckt werden. Wir haben ihr damals 4 Tage gelassen um die kitten zu säugen, danach gab es für sie einen nuckelsicheren Body und Fläschchen für die kleinen, damit wir die Mutter entwurmen konnten, weil die sonst vermutlich verstorben wäre auf Grund des hohen Energiebedarfs und den Folgen des Stillens.

Ich finde es schade, dass bei Tieren wie Kaninchen, Vögeln oder anderen Nagern meistens seitens TA die Kosten-Nutzenrechnung aufgestellt wird und für nicht Wert empfunden wird. Viele versuchen es dann gar nicht "erst richtig" oder bieten Lösungen an, wo evtl. Jemand wo Geld wirklich keine Rolle spielt Ja sagt, sichs der normalsterbliche aber 3x überlegen muss ob er sich das leisten kann.

Da muss ich echt sagen, dass ich recht froh bin, dass mein Tierarzt oftmals das macht was ich ihm sage Zumindest dann wenn er keinen Rat mehr weiß, das Internet ist unendlich groß und meistens findet man was, was passen könnte.

Ich halte euch ganz fest die Daumen dass ihr bald dahinter kommt was es ist, bis dahin würde ich mich gerne in die stille Mitleserecke setzen und den Thread verfolgen



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Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
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Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.02.2021, 13:58

Zitat:
Zitat von Perseus1801 Beitrag anzeigen
Wenn ich dem Thread richtig gefolgt bin, sind wohl vermutlich die Zähne das Problem bzw. die Verdauung... Irgendwo hier habe ich gelesen, dass Panacur gegeben wurde und danach eine Kotprobe genommen wurde... Zugegeben wie gesagt - Kaninchentechnisch bin ich nicht so bewandelt - Allerdings ist das denke ich Ähnlich wie wenn ich zb. ein antiallergetikum Schlucke und danach Allergietesten gehe? (Nicht dass ich behaupten möchte es ist falsch, aber ich stelle mir die frage der Sinnhaftigkeit der Kotuntersuchung? Weil wenn schon behandelt wird, dann kommt vermutlich negativ raus wenn erst nach 3-4 tagen Kot angefangen wird zu sammeln und man täglich mistet oder?)

Panacur wirkt ja nicht gegen alle Parasiten, die ein Kaninchen haben kann. Panacur wirkt gegen gewisse Wurmarten, aber z.B. nicht gegen Hefen (wobei die eigentlich immer sekundär sind), Kokzidien oder E. Coli. Von daher macht die Köttelprobe auch nach Gabe von Panacur absolut Sinn.


Panacur gibt man z.B. bei E.C. bei Kaninchen über mind. 28 Tage. Da hab ich tatsächlich noch nie gehört/gelesen, dass ein Kaninchen Probleme mit hat. Eigentlich ist Panacur für Kaninchen gut verträglich



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Zwergkaninchen
 
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GlitterPearl befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.02.2021, 14:12

Ich wiege ihn eh täglich. In den 4,5 Wochen hat er bisher 50g abgenommen, wobei beim ersten Mal wiegen beim TA war sein Magen komplett voll.

Morgen gehe ich zu einer TÄ bei mir in der Nähe, sie kennt sich auch mit Kaninchen aus und vor allem muss ich bei ihr nicht diskutieren, wenn ich ein Zahnröntgen möchte. Es ist zwar eine sehr kleine, alte Ordi die auch nicht so modern ausgestattet ist, aber Röntgen, Ultraschall usw. sind vorhanden und sie macht auch Blutuntersuchungen.
Werde mal dir Zähne, nochmal Magen und Darm anschauen und ein großes Blutbild machen lassen.

Die Kotprobe (ich habe sogar 4 Tage gesammelt) habe ich abgegeben, da man mir hier dazu geraten hat und ich dachte es wäre vielleicht an der Zeit auszuschließen, dass er irgendwelche Parasiten hat.

Er hat gestern eigenständig mehr gefressen als vorgestern, und heute gesamt schon mehr als gestern.
Generell ist er aufmerksamer, er hat sogar einige Minuten seine Kuscheldecke glatt gestrichen, nachdem er sie immer wieder aufgeschoben hat Mit einer Klopapierrolle hat er auch kurz gespielt und er liegt schon den ganzen Vormittag realitv entspannt da, atmet ruhig, hat sich vielleicht 1-2x durchgestreckt.

Das einzige was er sehr oft macht, Leerkauen, die Nase knackt und ich glaube das Pfeifen kommt auch von der Nase, bin mir aber nicht sicher. Hab es aber endlich mal auf Video bekommen: https://youtu.be/TQAgbGo1X68

lg

Edit: Soeben hat er sich wieder ein paar Mal durchgestreckt, und sich 2-3x umpositioniert. Das ging so ein paar Minuten, wie eine Kolik und dann war es wieder vorbei. Hab da auch den Magen/Darm etwas grummeln gehört.




Geändert von GlitterPearl (28.02.2021 um 14:21 Uhr).

Benutzerbild von marinahexe
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marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.02.2021, 16:46

Das er jetzt mehr frisst, würde ich den Schmerzmitteln zuschreiben. Dann würde ich erstmal gar nicht päppeln, sondern das Gewicht durch Wiegen im Auge halten. Ein bisschen Entspannung für euch beide.


Gleichzeitig mit den Schmerzmitteln würde ich im Sab Simplex/Dimeticon (gegen das Bauchgluckern) geben.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 02.07.2019
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GlitterPearl befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.02.2021, 17:33

Ich habe ihm heute bisher 1x Novalgin um 9.00 Uhr gegeben, das Metacam habe ich weggelassen. Zusätzlich bekommt er auch heute weiterhin Leinöl von mir.

Vorhin war ich eine Stunde spazieren und als ich zurückgekommen bin, ist er gleich aufmerksam aufgesprungen und dann habe ich ihnen einen Karton hingestellt, den ich heute nach dem Aufbau eines Möbelstücks aufgehoben habe. Da war er innerhalb von wenigen Sekunden drinnen. Dann habe ich mit den Spieltunneln etwas gebaut und da war er auch sofort da.

Ich möchte nicht zu optimistisch sein, aber ich glaube es geht zumindest ein bisschen bergauf. Bin dennoch gespannt, was morgen bei den Untersuchungen rauskommt.

lg



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 02.07.2019
Beiträge: 56
GlitterPearl befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.03.2021, 22:43

Hallöchen

Also erst einmal die gute Nachricht, Gismo war heute in einem recht guten Zustand, war aktiv und hat auch von selbst einiges gefressen, auch seine heißgeliebten Sonnenblumenkerne hat er wieder gefressen.

Leider hatte die TÄ zu der ich wegen der Untersuchungen möchte heute aufgrund eines Notfalls in der Familie nicht offen gehabt, weshalb wir erst morgen bei ihr sind. Habe aber mal bzgl. Zahnröntgen nachgefragt und sie können nur ein normales machen und wüssten jetzt auch nicht, wer das macht.
Mit einem normalen Röntgen ginge das doch auch, aber aus mehreren Perspektiven/in mehreren Schichten oder?

Ich habe ihn auch heute wieder fast den ganzen Tag beobachtet und mir ist aufgefallen, dass er so 2-3x täglich folgendes macht.

Er liegt entspannt da, plötzlich fängt er wie wild an mit dem Mäulchen zu leer zu Kauen, dabei zaubert (er zuckt immer wieder etwas) es ihn mehrmals, die Augen werden zu Schlitzen und dann macht er auch immer 2-3x so komisch quietschende Geräusche und der Kopf wandert etwas zu Seite und nach vorne unten. Das dauert ein paar Minuten, danach streckt er sich durch und niest 1-2x.

Ich kann jetzt nur sagen wie es auf mich wirkt und zwar wie ein kurzer schmerzhafter Schub, eine Art Kolik.
Hab auch wieder versucht das so gut wie möglich auf ein Video (mit Ton) zu bekommen: https://youtu.be/k3q8nuFb2XQ

Auch wenn es ihm heute wirklich deutlich besser geht, als noch vor 3 Tagen, ist klar dass er etwas hat bzw. für die ganzen Symptome muss es eine Ursache geben. Mich macht es fertig, dass ich nicht weiß was er hat, weshalb ich echt versuche jedes Symptom zuzuordnen bzw. anhand von Videos hilfreiche Ideen zu bekommen.
Mir ist mittlerweile einfach wohler dabei, wenn ich den TÄ nicht komplett das Ruder überlasse und "mitreden" kann.

Vielleicht sagen euch die Symptome ja was. Es ist nicht so leicht einen TA zu finden, der Kaninchenkiefer richtig Röntgen kann. lg




Geändert von GlitterPearl (01.03.2021 um 22:49 Uhr).
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