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| Gewarnt wurde beim „alten“ Nobivac nur, dass eine vorherige anderweitige Myxo-Impfung oder Infektion den RHD-Schutzaufbau beeinträchtigen würde, aber nicht, dass dies auch bei einer jahrelang zurück liegenden Impfung/Infektion oder bei einer verfrühten Nobivac-Wiederholungsimpfung so sein konnte, auch gab es meines Wissens nie die Empfehlung, bei ungeklärtem Impfstatus bei der ersten Nobivac-Impfung noch zusätzlich einen anderen RHD-Impfstoff zu verabreichen. Ich fürchte, Britta hat insoweit recht, dass man sich da früher einfach nicht so viele Gedanken gemacht hat, nicht zuletzt, weil es durch RHD1 ja lange nicht so viele Todesfälle gab, wie nunmehr durch RHD2. De facto dürfte es dann aber durchaus oft so gewesen sein, dass viele Tiere, die im Tierheim abgegeben, gefunden, sonst im Tierschutz gelandet sind und dann, wie es ja oft die Regel war, mit Nobivac geimpft wurden, gar keinen RHD-Schutz entwickelt haben bzw diesen erst durch die 2.Impfung ein Jahr später erlangten. Und diese Überlegungen bringen mich schon ins Grübeln: zum einen, weil dies früher weder vom Hersteller, noch von Tierärzten etc hinreichend problematisiert wurde, zum anderen, weil ich immer noch die Gefahr sehe, dass sich ein RHD-Schutz nur durch Nobivac nicht zuverlässig entwickeln kann, weil z.B. Kaninchen x mit besonders regen Immunsystem bei einer Auffrischimpfung, mag sie auch herstellerkonform exakt nach einem Jahr erfolgen, noch zu viele Myxo-Antikörper hat, als dass sich ein RHD-Schutz bilden könnte, zum nächsten, weil man dann mit jedem Tier gesondert impfen fahren muss, da man ja nicht die Möglichkeit hat, alle auf einen Termin anzugleichen, in dem man z.B. einen Neuankömmling schon nach neun Monaten nachimpfen lässt.
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