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Tierärzte wissen nicht mehr weiter auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 30.09.2019
Beiträge: 12
Lluvy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.09.2019, 20:18

Tierärzte wissen nicht mehr weiter


Hallo an Alle ,

ich Frischling melde mich hier an, in der Hoffnung das uns einer weiter helfen kann. Wir sind langsam echt am verzweifeln und denken auch langsam über das Einschläfern nach. Da so viele solch einen Fall noch nicht hatten und auch in den ganzen Lehrbüchern (wahrscheinlich, wenn man wüsste in welche Richtung man genau suchen sollte) nicht steht, suche ich in diesem Forum Hilfe.
Erst einmal zu den Grunddaten: Es handelt sich um einen ca. 4 jährigen Kastrat aus dem Tierheim. Er ist ein Löwenköpfchen, falls es noch bedeutsam sein sollte
Folgender langer Fall ist der Fall:
Wo sein Leben begann weis niemand. Er wurde auf einem Firmengelände gefunden und in einem entsprechenden Zustand. Ein Teil seiner Zehen waren so entzündet und nicht behandelbar, das sich die damals behandelnde Tierärztin für eine Amputation entschied. Nach der OP (trotz Antibiose) entzündete sich der Hinterlauf weiter und es wurde wieder ein Teil amputiert. Nach einem langen Verlauf und dem Gedanken man müsse ihn einschläfern, weil es sich wieder entzündet hatte, kam urplötzlich der Tag, dass die Entzündung zurück ging und er am Lauf entzündungsfrei ist.
Nun kam er zu uns nach Hause, wir haben immer darauf geachtet das mit seinem Stumpf alles in Ordnung ist.
Nach knapp 1 Monat beginn das aktuelle Übel. Wir haben am After und am Penisschaft eine Entzündung entdeckt. Was wir uns gedacht haben könnt ihr euch sicherlich denken. Den Verlauf von 4 Monaten verkürze ich nun. Wir haben insg. 3 verschiedene Antibiotika zum Teil über mehrer Wochen gegeben. Wir haben zeitweise "nur" Waschungen" und Kamillenbäder mehrmals am Tag gemacht. Zeitweise ging es zurück und stagnierte, jedoch war es bis heute nie ganz verheilt. Heute morgen sehe ich, dass es sich wieder extrem verschlechtert hat und bin heute zum Tierarzt.
Aktuell schaut es so aus, dass wir ein großes Blutbild machen und die Lymphknoten an den Hinterläufen geschwollen sind.
Wie es aussieht seht ihr im Bild.
Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand ähnliches hatte und uns weiterhelfen kann.
Für neue Wege sind wir stets offen. Es wäre sehr schade ein so liebes Tier einschläfern lassen zu müssen, denn ich kann mir nicht vorstellen das dieser Zustand so angenehm ist.
Was auf den Bildern nicht gut erkennbar ist, dass die Entzündung in den After geht und alles drum herum komplett entzündet ist.
Ebenso hat er (vielleicht ist es wichtig) am rechten Ohr eine großflächige Schuppung bei welcher auch die Haare ausfallen.

Ich bin gespannt auf eure Nachrichten
Alles Liebe
Lluvy



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Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 23.604
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.09.2019, 20:30

Wurde mal ein Antibiogramm gemacht um mit dem passenden AB zu behandeln? Könnte es Syphillis sein? Dann wäre zum Beispiel ein Penicillin (gespritzt, nicht oral) das Mittel der Wahl.


https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/infektionskrankheiten/kaninchensyphilis-2/



__________________



Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 20.147
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 30.09.2019, 21:31

An Syphilis hab ich auch gedacht. Da hilft wirklich nur ein Penicillin. Es muss gespritzt und die Einstichstelle gründlich gereinigt werden, damit das nicht beim Putzen oral aufgenommen werden kann.




Ninchen
 
Registriert seit: 30.09.2019
Beiträge: 12
Lluvy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.09.2019, 21:38

Stimmt habe ich vergessen zu erwähnen. AB wurde gemacht. Es wurde staphylococcus gefunden. Syphilis ist es nicht. Es liegt auch keine Verkrustungen vor




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 20.147
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 01.10.2019, 08:50

Wenn ihr ein Antibiogramm gemacht habt, dann müsstet ihr doch auch ABs wissen, die in Frage kommen?
Welche ABs wurden denn bisher eingesetzt?




Ninchen
 
Registriert seit: 30.09.2019
Beiträge: 12
Lluvy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.10.2019, 19:07

Aaaalso....Wir haben eine mykologische Untersuchung und ein Antibiogramm durchgeführt.
An Wirkstoff wurde gegeben Amoxicillin und Enrofloxacin. Bei beiden wurde eine Sensibilität nachgewiesen. Jedoch hat diese im Hasen nicht gewirkt. Hätte aber theoretisch wirken müssen.
Das ist der Grund warum die Tierärzte nicht mehr richtig weiter wissen.



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Ninchen
 
Registriert seit: 30.09.2019
Beiträge: 12
Lluvy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.10.2019, 06:11

Also. Laut Blutbild ist er soweit gesund. Das einzige er hat einen sehr hohen Titerwert bei EC. Laut Ärztin hat aber das eine nicht mit dem anderen zu tun. Ich bin echt am Verzweifeln. Hat jemand vielleicht noch einen Anhaltspunkt, denn einschläfern lassen will ich ihn nicht wirklich. Quälen aber auch nicht.




Ninchen
 
Registriert seit: 29.09.2014
Beiträge: 20
Finchen1802 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.10.2019, 10:35

Hey,
wurde er denn trotzdem gegen EC behandelt? EC schwächt das Immunsystem und in meinen Augen kann es auch sein, dass der Körper es auch deswegen nicht schafft, mit der Entzündung klarzukommen. Gegen EC muss in meinen Augen auf jeden Fall trotzdem behandelt werde. Einen Ausbruch kann er oben drauf ja echt nicht auch noch gebrauchen. Bei EC muss auf jeden Fall Panacur gegeben werden. Vitamin B wäre vorsorglich auch nicht verkehrt. Deswegen heißt es ja auch immer, dass man bei EC zusätzlich ein Antibiotikum geben soll, weil es eben das Immunsystem stark schwächt und somit Sekundärinfektionen entstehen können. Das ist für mich gerade das naheliegendste. Zudem wäre für mich nicht nur der Wirkstoff wichtig zu wissen, sondern ganz konkret, wie die Medikamente hießen, die verabreicht wurden. Welche Penicilline wurden konkret gespritzt, also wie hießen sie? Enrofloxacin wirkt in meinen Augen eh bei fast gar nichts mehr...




Geändert von Finchen1802 (03.10.2019 um 10:40 Uhr).

Ninchen
 
Registriert seit: 30.09.2019
Beiträge: 12
Lluvy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.10.2019, 20:48

Hallo Finchen,
auf Grund vom Feiertag komme ich erst morgen nach der Arbeit zum Tierarzt. Wir werden ihn definitiv gegen EC behandeln. Warum ist es wichtig zu wissen, welche Begleitstoffe im Medikament drinnen sind? Ich dachte immer das es am wichtigsten ist zu wissen welche Wirkstoff verwendet wird. Da am Wochenende meine Häsin an EC verstorben ist (innerhalb von 12 Stunden ohne vorherige Anzeichen), gehe ich davon aus, dass die Infektion vor der Ansteckung mit EC war.
Ich habe mit den ganzen Antibiotika langsam das Gefühl, dass es nach knapp 3 Monaten einfach auch zu viel wird.
Es waren Baytril und Amoxival.




Kaninchen
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 2.827
Terry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.10.2019, 21:23

Zitat:
Zitat von Lluvy Beitrag anzeigen
Da am Wochenende meine Häsin an EC verstorben ist (innerhalb von 12 Stunden ohne vorherige Anzeichen), gehe ich davon aus, dass die Infektion vor der Ansteckung mit EC war.
Was macht Dich so sicher dass es EC war? Hast Du sie obduzieren lassen?

Eine kleine Stimme in mir erzählt gerade über eine Befürchtung, dass es auch RHD 2 gewesen sein könnte.

Mit was und in welchen Abständen wurden sie geimpft?



__________________
Liebe Grüße
Theresa



Ninchen
 
Registriert seit: 29.09.2014
Beiträge: 20
Finchen1802 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.10.2019, 21:40

Hey,

für mich ist es wichtig zu wissen, weil Tierärzte nicht immer so gut über Kaninchen Bescheid wissen und oft auch falsche/nicht passende Medikamente geben und es für Kaninchen z.B. bessere Varianten gibt, deswegen finde ich das immer wichtig zu wissen. Wie gesagt, Baytril/Enrofloxacin wirkt m.E. oft nicht bei solchen schweren Sachen. Die Erfahrung habe ich zumindest gemacht. Amoxival finde ich im Internet nur als Kautabletten für Hunde. Wie hat er dieses verabreicht bekommen? Ich habe z.B. mit Duphamox gute Erfahrungen gemacht. Der Wirkstoff ist ebenfalls Amoxicillin. Es ist eine weiße Injektionslösung und wird ausschließlich unter die Haut gespritzt - wie jedes Penicillin, sonst könnte es tödlich für Kaninchen sein (die komplette Darmflora kann zerstört werden).

Wenn deine Häsin am Wochenende an EC verstorben ist, dann war sie schon vorher EC-Trägerin, d.h. sie hatte es definitiv schon vorher, nur bisher ohne Ausbruch. Und deswegen kann sie auch die ganze Zeit vorher schon ansteckend gewesen sein. Aber es kann auch genau umgekehrt gewesen sein. Da der Großteil der Kaninchen als EC-Träger gilt, bei denen man es nicht weiß, weil sie keinen Ausbruch haben, kann auch genauso ER der EC-Träger sein, der deine Häsin angesteckt hat und bei ihr kam es zum Ausbruch, bei ihm zeigt es sich durch andauernde Sekundärinfektionen, darunter zähle ich die Entzündung der Afterregion, die geschwollenen Lymphknoten und auch die Schuppung an den Ohren. Das spricht alles für ein geschwächtes Immunsystem, der Auslöser kann eben EC sein. Zwei andere Pflegestellen und langjährige Kaninchenhalter, die gefragt wurden, schätzen dies auch so ein.

Also kurz zusammengefasst:
1) EC-Behandlung mit Panacur beginnen (am wichtigsten)
2) Klärung, wie dieses Amoxival verabreicht wurde?! Alternativ Behandlung mit Duphamox probieren, ausschließlich unter die Haut gespritzt, das hat bei mir schon bei so einigen hochgradigen Entzündungen geholfen - Totgeglaubte leben länger :-D
3) Zusätzlich sollte das Immunsystem gefördert werden, da es entscheidend ist, um die Erreger einzudämmen. Hierfür eignen sich z.B. eine Zylexis-Kur oder auch Engystol.

Und wenn er frisst und ansonsten munter ist, dann sollte Einschläfern überhaupt keine Option sein.

LG und alles Gute!




Geändert von Finchen1802 (03.10.2019 um 21:42 Uhr).

Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 20.147
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 03.10.2019, 22:41

Alternativ zu Finchens Vorschlag wurde mir von einem Gnadenhof noch die Behandlung mit Draxxin empfohlen.


Besprich das mit Deinem TA und berichte wieder.


Alles Gute!




Ninchen
 
Registriert seit: 30.09.2019
Beiträge: 12
Lluvy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.10.2019, 19:59

Zitat:
Zitat von Terry Beitrag anzeigen
Was macht Dich so sicher dass es EC war? Hast Du sie obduzieren lassen?

Eine kleine Stimme in mir erzählt gerade über eine Befürchtung, dass es auch RHD 2 gewesen sein könnte.

Mit was und in welchen Abständen wurden sie geimpft?
Hallo Terry,
was mich sicher macht...sie ist innerhalb von 12 Stunden ohne vorherige Symptome verstorben. Während ihrem Toteskampf krampfte sie, was man an der Haltung sehen kann. Deine kleine Stimme hat sehr wahrscheinlich nicht recht, da die Häsin am Abend vorher (als uns etwas auffiel) nur eine "Macke" gezeigt hat und eher auf eine Entzündung im Kopfbereich, sprich Ohren zeigte. Sie drehte sich dreimal im Kreis und dann einen Schritt nach hinten und dann lief sie völlig normal. Und nach einer Absprache mit zwei unterschiedlichen Tierarztpraxen und in der einen Klinik unter verschiedenen Ärzten sind sich alle einig, dass sie EC erkrankt war. Und nein wir haben keine Obduktion durchführen lassen, da uns die Einäscherung wichtiger war.

Abgesehen davon, ist dieses Thema "rum" und es geht um die aktuellen Kastrat.




Ninchen
 
Registriert seit: 30.09.2019
Beiträge: 12
Lluvy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.10.2019, 20:14

Zitat:
Zitat von Finchen1802 Beitrag anzeigen
Also kurz zusammengefasst:
1) EC-Behandlung mit Panacur beginnen (am wichtigsten)
2) Klärung, wie dieses Amoxival verabreicht wurde?! Alternativ Behandlung mit Duphamox probieren, ausschließlich unter die Haut gespritzt, das hat bei mir schon bei so einigen hochgradigen Entzündungen geholfen - Totgeglaubte leben länger :-D
3) Zusätzlich sollte das Immunsystem gefördert werden, da es entscheidend ist, um die Erreger einzudämmen. Hierfür eignen sich z.B. eine Zylexis-Kur oder auch Engystol.

Und wenn er frisst und ansonsten munter ist, dann sollte Einschläfern überhaupt keine Option sein.

LG und alles Gute!
Hallo Finchen,
ich danke dir vielmals für eine ausführliche und sachliche Schilderung. Also ich war heute beim Tierarzt und wir beginnen nun die Gabe von Panacur.
Wegen dem Penicillin habe ich mich wohl vertan. Das Mittel heißt Amoxicillin und wurde subkutan gegeben.
Heute wurde eine neue Ärztin mit an Bord genommen. Und sie sagte sie habe mit Metronidazole sehr gute Erfahrungen gemacht, was Infektionen im Darmtrakt angeht. Sie hofft das es anschlägt. Vitamin B hat er heute auch erhalten. Das Medikament schlägt sehr gut bei aeroben Keimen an und ist bei Kaninchen und Meerschweinchen wohl oft die erste Wahl.
Sie vermutet auch starke Schmerzen bei ihm. Was ist ein normales Verhalten bei einem ängstlichen Hasen? Wir kennen ihn nur versteckt. Er frisst, trinkt, kotet und uriniert, das war es auch schon. Er zeigt jedoch keine Verhaltensänderung zum Anfang.
Sie hat eine Vermutung, dass es keine Infektion im klassischen Sinne ist, sondern eher in Richtung krankhafte Wucherung/Tumor. Um das auszuschließen müsste meine Biopsie machen, was sie sich aber nicht zutraut. Da sie Ängst hätte den Darm zu perforieren. Und wenn man dann wüsste das es z.B. ein Tumor wäre wüsste sie auch niemanden der diesen an dieser Stelle operieren würde.
Warum ich dieser Tierklinik vertraue. Der Chef ist ein renommierter Kaninchenzüchter und weis auch langsam nicht mehr weiter.
Nächste Woche am Freitag soll ich wieder vorbei kommen. Dann schauen wir mal weiter. Falls die aktuelle Behandlung nicht wirken sollte, frage ich nach den von euch genannten Alternativen.

Gruß




Benutzerbild von dangerschaf
Kaninchen
 
Registriert seit: 16.05.2014
Beiträge: 15.479
dangerschaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.10.2019, 21:51

Zitat:
Zitat von Lluvy Beitrag anzeigen
Und nein wir haben keine Obduktion durchführen lassen, da uns die Einäscherung wichtiger war.

Abgesehen davon, ist dieses Thema "rum" und es geht um die aktuellen Kastrat.
Das stimmt so nicht. Sollte es RHD(2) gewesen sein, dann hängt der Erreger noch die nächsten 8 Monate oder länger bei euch rum. Etwas worüber man sich klar sein muss.



__________________
---
Du bist mein Licht in dieser Dunkelheit,
du bist mein Anker in dieser stürmischen Zeit,
du bist das Feuer, das meine Seele wärmt.
---


[Danke, Tante Jessi]



Kaninchen
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 2.827
Terry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.10.2019, 21:54

Danke @dangerschaf.




Zitat:
Warum ich dieser Tierklinik vertraue. Der Chef ist ein renommierter Kaninchenzüchter
Das heißt leider absolut nichts,



dangerschaf likes this.
__________________
Liebe Grüße
Theresa



Geändert von Terry (04.10.2019 um 21:59 Uhr).

Ninchen
 
Registriert seit: 29.09.2014
Beiträge: 20
Finchen1802 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.10.2019, 21:30

Hey Lluvy,
ich habe deine Antwort erst jetzt gelesen. Genau dasselbe habe ich aber auch gedacht, als ich das Foto gesehen habe, dass es auch eine Wucherung sein könnte. Ich hatte schon mal ein Weibchen mit einer solchen Wucherung am Geschlechtsteil. Es wurde immer größer und hat sich immer mehr verwachsen und man konnte am Ende ihr Gechlechtsteil in der Wucherung nicht mehr richtig finden. Irgendwann hat sie stark abgenommen und dann hat sie schlussendlich ebenfalls einen schlimmen EC-Ausbruch bekommen und ich und die Tierärztin haben dann entschieden, sie gehen zu lassen, weil sie schon sehr knochig war. Wow, da sehe ich gerade echt Parallelen. Letzens habe ich bei einem weiteren Weibchen aus der Gruppe auch so eine beginnende Wucherung entdeckt und habe Fotos davon eingestellt und jemand hat mir gesagt, es könnte Papillomatose sein. Dies bricht aus, wenn das Immunsystem geschwächt ist und andere Grunderkrankungen vorliegen. Bei meinem ersten Weibchen könnte es EC gewesen sein, was zum geschwächten Immunsystem führte und diese Wucherungen begünstigte. Das zweite Weibchen hat ein bösartiges Spindelzellsarkom (Tumor) an der Pfote und ist deswegen ebenfalls geschwächt. Papillomatose bricht wohl aus, wenn eine anderen Grunderkrankung da ist, die das Immunsystem schwächt. Ich würde dies mit dem Herpes-Virus beim Menschen vergleichen, bei dem die unschönen Bläschen auftauchen, wenn das Immunsystem z.B. durch einen grippalen Effekt geschwächt ist.
Wenn bei euch auch EC der Auslöser für das geschwächte Immunsystem wäre, dann ist die EC-Behandlung definitiv richtig. Wurde er irgendwann mal geröntgt, um zu schauen, ob er nicht auch irgendwo einen Tumor haben könnte (wie mein zweites Weibchen)? Ich bin auf jeden Fall sehr sehr gespannt, ob die EC-Behandlung langfristig eine Besserung bringt!




Ninchen
 
Registriert seit: 30.09.2019
Beiträge: 12
Lluvy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.10.2019, 19:48

@ dangerschaf:
Das wusste ich bis dato nicht. Daher wurde jetzt alles gründlich gereinigt und desinfiziert. Wollen wir hoffen, dass die Impfung tatsächlich schützt.

@ Alle anderen
Nun ist eine Woche rum. Es sieht mittlerweile sehr schlecht um ihn aus. Das Ding ist so groß, dass mein keinen Unterschied mehr zwischen After und Penisschaft sieht. Mittlerweile scheidet er auch wieder Grieß aus, obwohl er komplett auf "Heudiät" ist. Der Kot ist noch in Form aber umhüllt von zähflüssigem Schleim, die Nase sieht zu feucht aus und er hat innerhalb von 2/3 Tagen knapp 100g abgenommen. Er hat heute bekommen: angewärmte NaCl-Infusion über den gesamten Tag verteilt, Marbocyl (wenn ich mich nicht vertue, auf jedenfall den Wirkstoff Marbofloxacin), Zylexis-Kur.

@ Finchen1802
Duphamox hat er bereits mehrfach bekommen. Das ist der Wirkstoff mit Amoxicillin

@marinahexe
Draxxin kann meine TA nicht spritzen, da in der Praxis keine Schafe, Rinder und Schweine behandelt werden und dieses Mittel wohl hauptsächlich für solche Tiere ist.

Er frisst mittlerweile nicht und flüchtet nicht mehr...
Ein Bild wurde auch mit schon gemacht. Es wurde nur normal viel Luft im Darm gesehwn




Geändert von Lluvy (11.10.2019 um 20:17 Uhr).

Kaninchen
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 2.827
Terry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.10.2019, 20:33

Zitat:
Zitat von Lluvy Beitrag anzeigen
Mittlerweile scheidet er auch wieder Grieß aus, obwohl er komplett auf "Heudiät" ist.
“Heudiät“ fördert Blasengries und wird von kaninchenerfahrenen und fortgebildeten Tierärzten schon lange nicht mehr empfohlen.



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Liebe Grüße
Theresa



Ninchen
 
Registriert seit: 30.09.2019
Beiträge: 12
Lluvy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.10.2019, 21:13

Was sollen wir sonst tun? Ich hab gerade nachgeschaut und es ist reines Heu und keine Wiese. Es fördert wohl nur die Wiese auf Grund des hohen Eiweißanteil




Geändert von Lluvy (11.10.2019 um 21:16 Uhr).
 
 
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