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Tod nach 8,5 JahrenHallo zusammen, ich möchte hier den Tod meines Kaninchens beschreiben. Auch wenn es schon eine ganze Weile her ist, beschäftigt mich die Frage, ob es ein natürlicher Tod war, oder sich aus der Beschreibung etwas ableiten lässt. Die ausführliche Geschichte meines Kaninchens steht weiter unten, doch nun erst einmal zu meiner Frage: Als ich damals mein Kaninchen aus dem Stall gelassen hab und den Futternapf neu auffüllte, lief mein Kaninchen gegen die Kaminmauer (Balkonhaltung), was wohl auf eine Erblindung zurückzuführen war. Das Fressen verweigerte mein Kaninchen, obwohl es morgens die erste Anlaufstelle war. Kurze Zeit später, als ich nach ihm sah lag es tot auf der Seite. Handelt es sich hier um einen natürlichen Tot (8,5 Jahre), oder lässt die Erblindung auf eine Erkrankung schließen? Geschichte Als mir meine Mutter ein Zwergkaninchen kaufen wollte, sagte mein Oma, ich solle ein schwarzes nehmen, welches auch in der Zoohandlung war. Allerdings war dort auch ein graues, welches sofort an die Gitter kam und neugierig schnüffelte. Meine Mutter meinte, ich solle doch das graue nehmen, da dieses viel aufgeweckter war und das schwarze eher verschüchtert in der Ecke saß. So kam Hasi (das graue) mit nach Hause. Zunächst lebte Hasi noch im Käfig. Ja ich weiß, Zwergkaninchen sollen nicht im Käfig und auch nicht alleine gehalten werden. Doch Internet gab es nicht und in der Zoohandlung wurde man auch nicht aufgeklärt. Nach 1 Jahr zog Hasi auf dem Balkon (10 m²) um. Die Wanne des Käfigs diente als Toilette und ein wetterfestes Stallhaus nachts zum schlafen und zum Schutz gegen den Marder, der auf unserem Dach sein Unwesen trieb. Besonders schön fand ich die Erlebnisse, die ich bei Hasi beobachten konnte. Hasi sprang auf das Dach vom Stall und genoss die Aussicht. Im Sommer lag Hasi mit ausgestreckten Beinen in der Sonne und ja natürlich gab es Schattenplätze. Lieblingsspeise waren Kohlrabiblätter und Löwenzahn. Nach dieser Fütterung machte Hasi Luftsprünge und wälzte sich in der Ecke auf der weichen Fußmatte. Dies war der Lieblingsplatz. Im nächsten Jahr entwickelte Hasi immer Frühlingsgefühle und wurde zutraulich und wollte auch immer rammeln, obwohl es eine Häsin war. Dann wollte ich nicht mehr, dass Hasi alleine lebte und es wurde ein schwarzes junges Kaninchen (6 Wochen) dazu geholt. Die Vergesellschaftung klappte allerdings nicht, da wir weder wussten, dass eine Vergesellschaftung auf neutralem Boden stattfinden sollte, noch dass ein kastrierter Rammler von der Harmonie besser gewesen wäre. Leider starb das neue Kaninchen nach wenigen Wochen. Ich denke es war viel zu jung bzw. zu früh von der Mutter genommen worden. Und so lebte Hasi alleine weiter. Jedes Mal wenn ich an die Scheibe der Balkontür klopfte, kam Hasi sofort angelaufen, machte Männchen und blickte neugierig in den Raum. Ich hoffe trotz allem, dass Hasi in den Jahren ein glückliches Leben hatte.
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