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Hypertrophe Haut am Anogenitalbereich: OP notwendig? auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von LinaLotte
Ninchen
 
Registriert seit: 03.07.2019
Beiträge: 10
LinaLotte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.07.2019, 13:03

Hypertrophe Haut am Anogenitalbereich: OP notwendig?


Hallo an alle!

Ich bin neu und sehr verzweifelt.
Bei mir leben zwei Kaninchendamen, 6 Jahre alt.

Lina hat ein Problem an ihrem Anogenitalbereich. Ich habe schon Stunden damit verbracht zu googeln (auf verschiedenste Art) und finde niemanden, der etwas Ähnliches beschrieben hat.

Ich versuche es zu beschreiben:

Sie hat einen Hautüberschuss, der sich mitterweile sogar über ihren After legt.
Zuerst wusste ich nicht was das sein soll, und als Laie traut man sich da auch nicht so rumzufummeln.
Die Tierklinik hat mir gestern dann gezeigt, dass ich diese Haut zurückziehen kann, dann sieht soweit auch alles wieder normaler aus. Jedoch legt sich diese Haut dann wieder über ihren After (und Scheide). Dadurch bleibt ständig Blinddarmkot hängen, ich muss sie täglich zwei Mal putzen/waschen.
Woher das kommt, konnte mir die Tierärztin auch nicht sagen. Sie meint, manchmal bildet sich sowas auch wieder zurück. Ich soll die nächsten Tage versuchen es immer wieder zurückzuschieben.
Diese Haut ist sozusagen über der Scheide, vielleicht beginnend mit den Geschlechtstaschen, jedoch sind es nicht die Taschen! Es ist so schwierig zu beschreiben.

Sollte es sich nicht zurückbilden, müssen wir die Haut wegschneiden und meine kleine Maus wird operiert. Die Tierklinik meint, es wäre die letzte Lösung, da die Wundheilung bei Kaninchen sehr schlecht ist.

Normalerweise leben sie in Außenhaltung. Gezwungenermaßen sind sie im Moment im Keller (mit Licht u ausreichend Platz, Notlösung), da bereits Fliegen Eier auf den verschmierten Po abgelegt hatten. Zum Glück habe ich es noch rechtzeitig entdeckt.

Kann mir jemand etwas dazu sagen? Kennt jemand so ein Problem?
Wie seht ihr das mit der Operation? Eine Wunde/Narbe im Genitalbereich muss doch schrecklich sein für meine Maus??

Danke vorab.
Sollte jemand Bidler sehen wollen, versuche ich heute welche zu machen.

Lg,
LinaLotte =)



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Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 2.958
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.07.2019, 19:40

Hallo LinaLotte, ich schiebe dich mal nach oben
Mehr kann ich leider nicht machen, von einem Hautüberschuss habe ich selber noch nie gehört oder wie eine OP im Genitalbereich abheilt bzw. wie zu verfahren ist.

Evtl. kann dir jemand anderes hier helfen. Sonst schreibe doch Marinahexe eine PN.
Vielleicht kann sie weiterhelfen, Bilder wären sicherlich hilfreich.
VG



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 23.659
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 03.07.2019, 20:11

Wirklich helfen und raten kann ich in diesem Fall auch nicht. Hab sowas noch nie gehört. Ich könnte aber in meinen Pflegestellen nachfragen, ob es da schon mal sowas gab. Dafür wäre aber ein Foto hilfreich (über abload.de hochladen, verkleinern und den Direktlink für Foren hier einfügen).




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 23.659
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 04.07.2019, 11:08

Ich hab folgende Antworten bekommen:

Theoretisch ist die Wundheilung bei Kaninchen sehr gut. Die Stelle ist allerdings von der Infektionsgefahr her nicht zu unterschätzen. Die Wahrscheinlichkeit bei solchen "Hautüberschüssen"wiederzukommen ist auf Menschen bezogen recht hoch. Ursache kann vielfältig sein.... Sofern da keine Verletzung war und sich "neues Gewebe" gebildet hat,würde ich ggf.über eine Gewebeprobe nachdenken. Es könnte auch tumoröses Gewebe sein....viral bedingte Veränderung (dann aber eher warzenähnlich). Von Heute auf Morgen entsteht sowas nicht. Ich würde es beobachten und sofern sich vermehrt Probleme bilden,operieren lassen. Das Infektionsrisiko ist hier auch gegeben. Da sammelt sich bestimmt auch regelmäßig Kot usw.darunter. Ich kann mir das irgendwie kaum vorstellen. Klingt ein bisschen wie die Nickhaut am Auge von der Beschreibung her. Ist das Gewebe durchscheinend oder gerötet,rosig(gut durchblutet)?10:24



Ich weiß jetzt nicht genau, wie die OP sein müsste, aber grundsätzlich heilt bei Kaninchen ja alles relativ schnell und ich hatte mal eine OP "untenrum" und die ist auch super schnell und unproblematisch verheilt. Es hört sich nicht so an, als wenn es da eine andere Lösung geben könnte. Besser als Fliegenmaden.




Benutzerbild von Lara004
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2012
Beiträge: 4.178
Lara004 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.07.2019, 09:01

So rein vom Gefühl her würde ich die Op lieber schneller als später machen.

Im Prinzip wird fast jeder rammler kastriert und hat dort eine Wunde und in der Regel heilen diese auch völlig problemlos.
Ich kann mir nicht vorstellen, dsss das so einen riesigen Unterschied macht.

Vielleicht ist es ja auch möglich es nicht abzuschneiden, sondern mittels elektrischer Radiochirurgie zu veröden. Dann ist die Wunde gleich „zu“ und man hat keine Fäden drin.



Angora-Angy and crazy curry like this.

Benutzerbild von LinaLotte
Ninchen
 
Registriert seit: 03.07.2019
Beiträge: 10
LinaLotte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.07.2019, 15:47

Hallo nochmal,

vielen Dank für eure Antworten. Hätte ich mal lieber auf euch gehört...

Habe sie inzwischen wieder ins Außengehege gesetzt (vor ca. 2 Wochen) mit täglichen Popokontrollen, da ich es damit ganz gut im Griff hatte und ich sie aus ihrem "Kellerverlies" entlassen wollte.
Und trotzdem gestern Früh Madenbefall
Sofort in die Tierklinik, es wurde alles gespült, Antiparasitikum gespritzt, heute noch diese Capstar Tablette gegeben..
Seitdem Tierarztbesuch war keine weitere Made zu sehen, sie benimmt sich auch sonst normal, ist fit und frisst. Ich dürfte es gerade noch am Anfang erwischt haben. Auch sind kaum Wunden vorhanden.

Ich hoffe, wenn ich heute von der Arbeit heim komme, dass das auch immer noch so ist.
Habe sie auch wieder umgesiedelt in den Keller meiner Eltern, es ist zu gefährlich draußen.
Natürlich bin ich auch ständig wieder dort, vor der Arbeit, nach der Arbeit…

Die OP-Entscheidung wurde mir damit auch abgenommen. Trotzdem habe ich Angst, dass es schief geht.
Das Gespräch über die OP muss ich erst führen, ich weiß auch noch gar nicht, worauf ich achten muss danach.

Nochmal zu der Falte:

Ich habe Bilder hochgeladen, ich hoffe man erkennt etwas:

Hier mit verschmutztem Hinterteil:
https://abload.de/img/img_20190701_18201931cujit.jpg
https://abload.de/image.php?img=img_20190701_18202870wljoa.jpg
https://abload.de/image.php?img=img-20190722-wa00031cjpn.jpg


Zurückgezogen und gereinigt:
https://abload.de/image.php?img=img-20190722-wa00101pjhb.jpg
https://abload.de/image.php?img=img-20190722-wa0001e6kve.jpg

Vielen Dank auch, dass ihr euch informiert habt!

Zu den Fragen:

Die Haut ist gut durchblutet würde ich sagen. Das Problem ist einfach, dass sie ständig verkrustet ist vom Kot. Auch versucht sie sich viel zu putzen, was sie auch nicht so gut schafft - Meiner Meinung nach ist ihre große Wamme auch ein Problem (und war es vermutlich auch immer schon).
Sie ist schon seit Jahren immer wieder mit Blinddarmkot verklebt. Meine Erklärung war stets, dass sie sich durch die Wamme nicht so gut putzen kann. Tierärzte konnten/wollten das nicht so ganz bestätigen.
Kotproben stets negativ.
Zähne in Ordnung - Außer dass die letzte Tierärztin eine leichte "Kieferfehlstellung" diagnostizierte.

Vielleicht hat sie daher diesen Überschuss, aber ich weiß es nicht.

Ich war übrigens vor der Tierklinik bei anderen Tierärzten, die das als „normal“ abgetan hatten und „jedes Kaninchen sieht anders aus da unten, wir ja auch“ sagten.
Bin froh die Tierklinik gefunden zu haben, auch wenn wir weiter hinfahren müssen.

Danke und LG
Katharina

PS: Tut mir leid, wenn ich das mit den Links vermurkst habe. Vielleicht nicht die beste Idee sowas in der Arbeit zu machen




Geändert von LinaLotte (22.07.2019 um 15:55 Uhr).

Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
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marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 22.07.2019, 17:22

Zitat:
Tut mir leid, wenn ich das mit den Links vermurkst habe. Vielleicht nicht die beste Idee sowas in der Arbeit zu machen.

Wenn Du das nächste Mal den "Direktlink für Foren" nimmst und diesen in den Text einfügst, passt das.


Diese Capstar-Tabletten sollten eigentlich sofort gegeben werden. Sie sorgen dafür, dass die Maden den Körper verlassen. Leg Dir diese für de Fall der Fälle in die Hausapotheke.




Benutzerbild von LinaLotte
Ninchen
 
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LinaLotte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.07.2019, 10:54

Ok danke!

Mittlerweile habe ich Capstar schon zuhause, aber danke für den Tipp.

Zitat:
Zitat von marinahexe Beitrag anzeigen
Theoretisch ist die Wundheilung bei Kaninchen sehr gut. Die Stelle ist allerdings von der Infektionsgefahr her nicht zu unterschätzen.
Mich wundert dann aber, dass die Tierklinik meinte, sie hätten eine schlechte Wundheilung. Sie meinte, dass Kaninchen so eine dünne Haut haben und sie möchte erst noch, dass ich das Zurückschieben der Haut versuche.
Es bringt aber leider wirklich nichts, sie schiebt sich ständig drüber :-/


Darf ich noch fragen:

- Wenn ich sie operieren lassen, was muss ich beachten?
Darf ich sie bei ihrer Schwester lassen oder muss ich sie trennen?
Wie "schnell" wächst es bei optimalen Verhältnissen wieder zu?
Hat jemand Erfahrungswerte?


Wegen der Maden:
Habe keine mehr gesehen. Wir hatten riesiges Glück.
Es geht ihr gut. Verhält sich normal, frisst, ist aktiv und neugierig. Einzig eine Stelle sieht noch nicht so gut aus, vermutlich von den Maden oder von der Spülung, die sie erhalten hat. Diese Stelle creme ich bisschen mit Bepanthen ein.



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 23.659
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 23.07.2019, 11:27

Und wenn Du mal woanders fragst? Ich hab bezüglich OPs wenig Erfahrungen, stell mir aber vor, dass da Haut weggeschnitten und die Wundränder zusammen genäht werden. Also ähnlich wie bei einer Kastra, und diese Wunden sind hier immer sehr schnell abgeheilt.



Vielleicht kann Gerti Dir da eher was zu schreiben. Ihre operierten Tiere bekommen eine Body und können dann meistens zurück in die Gruppe.




Benutzerbild von gerti
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Registriert seit: 18.11.2012
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gerti ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 23.07.2019, 11:53

Ist schon sehr ungünstig mit der Haut da unten. War das schon immer so? Oder ist das hauptsächlich wenn alles etwas entzündet ist vom Dauerschmuddel?
Als allererstes würde ich das Fell dort immer kurz rasieren und wenn das ein Dauerzustand ist sollte das ein relativ kleiner Eingriff sein.

Wäre halt gut wenn zum OP Zeitpunkt alles möglichst reizfrei ist.
Bei den momentanen Hitzetemperaturen würde ich dein Tier dann auch im Haus lassen, weil die Hitze schlecht bei Wundheilung ist. Das Partnertier sollte kein Problem sein und tut den kranken/operierten Tierchen meist gut.
Bei normal guter Wundheilung sollte die Wunde nach ca 7 Tagen abgeheilt sein.
Kaninchen haben sehr unterschiedliche Wundheilung. Bei manchen kippt die Wundheilung in den ersten 3 Tagen, bei manchen auch erst am 7. Tag. Deshalb ist es immer wichtig jeden Tag einen Blick auf die Wunde zu werfen.
Auch wenn es eine kurze und kleine OP ist, lass dir alles mitgeben was du hinterher brauchst. Z.B. gehen Kaninchen oft an die Wunde weil sie weh tut, oder später beim Heilen juckt...also ist es nicht verkehrt ausreichend Schmerzmittel zu Hause zu haben. Wenn dein Kaninchen nach der OP keinen Appetit hat ist es sinnvoll die ersten Stunden danach im ca. Stundentakt ca 8ml flüssigen Brei anzufüttern



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Ninchen
 
Registriert seit: 03.07.2019
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LinaLotte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.07.2019, 12:37

Zitat:
Zitat von gerti Beitrag anzeigen
Ist schon sehr ungünstig mit der Haut da unten. War das schon immer so? Oder ist das hauptsächlich wenn alles etwas entzündet ist vom Dauerschmuddel?
Nein es war nicht immer so. Bis Frühling war da unten alles "normal", mir wäre nichts aufgefallen. Erst mit frischer Wiese und unserer BDK-Problematik hat es angefangen. Habe sie regelmäßig abgewaschen und irgendwann sah es so "komisch" aus und ich habe mich gewundert wieso es jetzt so "anders" ist. Darauf folgten eben Tierarztbesuche, aber schlauer wurde ich nicht.

Mittlerweile bin ich mir auch nicht mehr sicher, ob es vielleicht doch mit den Geschlechtstaschen zusammenhängt. Manchmal habe ich den Eindruck sie wären vergrößert, vielleicht kommt die Haut daher?
Vielleicht kann ich noch bessere Bilder machen oder ein Video, da hol ich mir heute Hilfe dabei.



Zitat:
Zitat von gerti Beitrag anzeigen
Wäre halt gut wenn zum OP Zeitpunkt alles möglichst reizfrei ist. Bei den momentanen Hitzetemperaturen würde ich dein Tier dann auch im Haus lassen, weil die Hitze schlecht bei Wundheilung ist.
Das habe ich schon befürchtet und macht alles ein wenig stressig wenn ich sie langfristig wieder im Außengehege haben will. Denn bis September sollten sie wahrscheinlich wieder draußen sein zwecks Winterfell.


Zitat:
Zitat von gerti Beitrag anzeigen
Bei normal guter Wundheilung sollte die Wunde nach ca 7 Tagen abgeheilt sein.
Kaninchen haben sehr unterschiedliche Wundheilung. Bei manchen kippt die Wundheilung in den ersten 3 Tagen, bei manchen auch erst am 7. Tag. Deshalb ist es immer wichtig jeden Tag einen Blick auf die Wunde zu werfen
Ok gut zu wissen.
Au man, das wird eine Herausforderung terminmäßig. Im August bin ich mal 3 Tage weg, Anfang September 14 Tage =(


Möchte heute od. morgen nochmal Bilder reinstellen. Vielleicht könntet ihr nochmal drauf schauen was ihr denkt bzw. von der Falte haltet.

Danke für alles! Auch im Namen meiner Lina




Benutzerbild von gerti
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gerti ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 23.07.2019, 12:42

Auch im Winter kann man problemlos die Tiere zwecks Krankheit 1-2 Wochen in einen kühlen Raum setzen. Wichtig sind die Lichtverhältnisse wie in Außenhaltung und in einer kurzen Innenhaltungszeit ist eine Krankenpause die ins Haus verlegt wird nicht schlimm.



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gerti ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 23.07.2019, 12:48

...und ich könnte mir schon vorstellen, dass alles du unten etwas "aufgeschwemmt" ist vom vielen Reiz.
Hast du an der Fütterung groß was verändert? Ist ihre Gebärmutter mal untersucht worden?
Als Fliegenmadenschutz kannst du dir auch das Dr. Schätte Wund-PflegeSpray besorgen. Das kannst du morgens und abends auf den Problembereich sprühen und hält ihr die Fliegenmaden fern. Aber bitte trotzdem kontrollieren, denn wenn sie da ständig "nachmatscht" geht das auch mit ab. Bei einer inzwischen verstorbenen Häsin mit dauernassem Po wegen eines nicht mehr operierbaren Gebärmutterproblems hat es zuverlässig gegen Fliegenmaden geholfen.



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marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 23.07.2019, 12:52

Vielleicht sollte man die OP so planen, dass es nicht ganz so heiß ist wie im Moment. Denke, da könnte sie auch so Probleme mit dem Kreislauf kriegen. Ich würde die Wettervorhersage einfach mal im Auge halten.



Wer betreut die Tiere in Deiner Abwesenheit? Hat derjenige genug Erfahrung? Sonst könnten beide vielleicht in der Zeit in eine erfahrene PS ziehen, die die Tiere gut im Auge hat.




Benutzerbild von LinaLotte
Ninchen
 
Registriert seit: 03.07.2019
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LinaLotte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.07.2019, 13:06

Fütterung ist jedes Jahr gleich. (also ab Frühling bis Herbst viel Wiese, Winter Grünzeug wie Salat usw.) Aber sie reagiert leider stark auf Wiesenfütterung mit BDK. Das war immer schon so, auch als sie noch klein waren. Regelmäßige Gesundheitschecks waren immer ohne Befund. Sie setzt sich dann leider in ihren BDK und ich muss regelmäßig waschen. Das ist mal mehr, mal weniger. Nie gleichbleibend. Am Besten verhält es sich im Winter, da haben wir weniger Probleme damit.
Muss aber betonen, dass es bedeutend weniger geworden ist, seit ich die Wiese reduziert habe.
Ich sehe das derzeit auch nicht mehr als Problem an, eher die Falte. Aber ja - Die hat ja auch eine Ursache....

Gebärmutter wurde bei ihr nicht untersucht.

Danke auch für den Tipp mit dem Spray, werde ich mir besorgen, ist Gold wert, wenn er funktioniert!

Zitat:
Zitat von marinahexe Beitrag anzeigen
Wer betreut die Tiere in Deiner Abwesenheit? Hat derjenige genug Erfahrung? Sonst könnten beide vielleicht in der Zeit in eine erfahrene PS ziehen, die die Tiere gut im Auge hat.
Mein Vater betreut die Beiden seit Jahren, wenn wir mal weg sind. Er fährt normalerweise morgens und abends hin, macht den Stall, füttert sie und lässt sie auch täglich in den beaufsichtigten Freilauf... Da bin ich immer sehr dankbar dafür, dass es ihnen an nichts fehlt, wenn wir Urlaub haben.
ABER! Er könnte sie nicht versorgen, wenns um Medizinisches geht. Er traut sie sich auch nicht hochnehmen oder so, das ist nicht so seins - Da müsste meine Mutter helfen.. war bislang auch zum Glück nie notwendig in meiner Abwesenheit..

Und da sie im Moment sowieso bei ihnen leben, würde das wahrscheinlich irgendwie gehen. Muss ich eben meine Mama noch einschulen. :-D

Zur momentanen "Kellersituation" noch ein Wort: Ich wohne leider in einer kleinen Wohnung, aber immerhin mit Garten! Nur drinnen habe ich keinen Platz und ist es auch sehr stickig heiß zu dieser Jahreszeit. Darum ist mein "Notfallquartier" immer der Keller im Haus meiner Eltern.. da haben sie einen ganzen Raum mit Fenster zur Verfügung. Aber recht wohl fühl ich mich trotzdem nie, wenn ich sie da unten haben muss..

Eine PS? Pension? Ich weiß nicht mal, ob es sowas in Oberösterreich für Kaninchen gibt.




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Ninchen
 
Registriert seit: 03.07.2019
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LinaLotte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.07.2019, 16:45

Hallo nochmal,


ich habe gestern versucht ein Video zu machen:


https://videobin.org/+115l/16u2.html


Kann sich das vielleicht nochmal jemand von euch ansehen? Ich weiß nicht wie gut man es erkennt, aber ich dachte einen Versuch ist es wert.


Ich bin immer noch am Zweifeln was ich tun soll.

Habe einfach so Angst, dass sich da danach irgendetwas infiziert, Wundheilungsstörungen auftreten oder sonst was...
Aber ob es von alleine wieder weg geht...



Was soll ich bloß machen? =(




Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
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gerti ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 25.07.2019, 17:04

Ich hab mir das Video gerade angeschaut. Also so ausgeprägt hab ich das bei keiner meiner Mädels bisher gehabt. Ich kenne es schon auch, dass diese Haut vorrübergehend etwas mehr vorhanden ist und gerade so das Pipiloch noch freilässt. Aber das ist schon wirklich sehr ausgeprägt. Ich würde sie wohl auch eher operieren lassen.
Sprech doch den operierenden Arzt auch darauf an, dass du dann ausreichend Schmerzmittel und bis zu Wundheilungsende Antibiotikum für sie bekommst. So sind die Chancen schon mal maximiert .



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Ninchen
 
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LinaLotte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.08.2019, 21:09

Hallo nochmal!

Heute hatten wir Termin bei einer der Chirurgen in der Tierklinik. Die Ärztin hat mir vorerst nochmal dazu geraten es 2 Wochen mit intensivem Waschen zu versuchen. Ich soll Lina täglich mit Babyshampoo unter fließendem Wasser reinigen. Ihre Intimregion sieht entzündet und geschwollen aus. Sie hofft, dass durch die Reinigung alles etwas zurückgeht und auch die Falte sich bessert.
Sie ist der Meinung, dass die OP an einer sehr ungünstigen Stelle wäre, die Infektionsgefahr liegt bei 50% und auch diese Ärztin hat betont wie dünn und empfindlich Kaninchenhaut ist.

Ja was soll ich sagen. Ich hatte gehofft, dass sie sagt die OP wäre nicht so schlimm und wir schaffen das schon. Auch fühl ich mich schlecht, weil ich das Gefühl habe wieder nicht richtig gehandelt zu haben, weil ich sie nicht so oft gebadet habe und wenn dann nur mit Wasser und ansonsten habe ich es mit Babytüchern versucht weil ich dachte sie jeden Tag zu baden wäre auch nicht ideal.

Sie hat mir noch Metacam mitgegeben und gesagt ich soll sie täglich mit Bepanthen eincremen.

Werde das jetzt nochmal versuchen.
Sie tut mir unheimlich leid, mittlerweile hat sie nur mehr Angst sobald ich den Raum betrete.

Ich wünschte sie wäre wieder gesund und könnte in meinem Garten rumhoppeln..




Aen Aen ist offline
Kaninchenfreund
 
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Beiträge: 928
Aen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.08.2019, 22:00

Mist, dass der Tierarztbesuch erst mal keine schnelle Klärung brachte.

Ehrlich gesagt denke ich beim nochmaligen Lesen an das Einholen einer Zweitmeinung (oder wär's dann schon die Drittmeinung?). Irgendwer schrieb's hier schon im Thread: Der Eingriff dürfte der Kastration bei einem Rammler, was die Tiefe und Größe des Schnittes und der Menge des zu entfernenden Gewebes angeht, eigentlich ja ähneln ... Klar bedarf es einer sehr guten Hygiene in der Nachsorge mit Tüchern, gründlicher Gehegereinigung und allem zipp und zapp, aber dass die OP an sich mehr oder weniger ausgeschlossen wird, wundert mich dann doch.

Kannst Du das noch ein bisschen ausführen? Was genau waren die Bedenken der Tierarztin, was die Infektionsgefahr und Beschaffenheit der "dünnen Haut" angeht?



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Geändert von Aen (01.08.2019 um 22:23 Uhr).

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marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 01.08.2019, 22:33

Ich schließe mich Aen an. Was, außer enormen Stress für das Tier, soll das intensive tägliche Waschen mit Babyshampoo denn bringen?



Ich würde mir auch nochmal eine andere Meinung anhören. Was Du machen kannst (Versuch): Stell ihr eine Kloschale mit einem gut feuchten Handtuch drin hin. Dort kann sie sich - wenn sie mag - den geschwollenen Genitalbereich kühlen. Meine Nala hat das damals genutzt oder sich auch auf den kühlen Laminat gelegt.



 
 
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