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EC Diskussion auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von LouisAbby
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 26.02.2019
Beiträge: 239
LouisAbby befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.08.2019, 12:36

Ich hatte bisher 4 Kaninchen (2 Pärchen aus kastrierter Rammler und Häsin). Bei beiden Pärchen waren die Weibchen jünger und aufgedrehter als die Männchen. Die Kerle waren ruhiger und scheinbar entspannter. Bei meinem ersten Pärchen bekam das Weibchen EC und bei meinen jetzigen beiden das Männchen. Deshalb finde ich es auch schwierig zu erkennen, wodurch EC bei Kaninchen ausbricht. Die Voraussetzungen wären bei meinen ja im Grunde die gleichen. Ich habe meine Tiere nicht testen lassen. Zum einen, weil ich vor meinem ersten EC-Fall noch nie etwas von der Krankheit gehört hatte, und zum anderen, weil viele Tiere infiziert sind, aber keine Symptome zeigen. Ich habe in einem Kaninchen - Ratgeber gelesen, dass vermutlich 80% der Hauskanichen infiziert sind. Da die Krankheit nur behandelt werden kann, wenn Symptome auftreten, kann man als Halter nicht viel tun. Um einen Ausbruch zumindest nicht zu begünstigen, versuche ich Stress für meine Tiere möglichst zu vermeiden und ich beobachte vorallem meinen EC-Patienten mit Adleraugen, um bei den ersten Anzeichen sofort reagieren zu können. Das hat ihm das letzte Mal vermutlich das Leben gerettet, da eine schnelle medizinische Behandlung bei EC sehr wichtig ist, damit es erst gar nicht zu einem schweren Verlauf der Krankheit kommen kann.



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Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 24.112
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.08.2019, 12:48

Ich weiß nicht, ob das interessant zu dem Thema ist, aber kaninchenwiese hat vor ein paar Tagen auf Facebook das hier gepostet:



[Quelle: Beitrag von Kaninchenwiese auf facebook]



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~Hoch im Norden, weht ein rauer Wind; Deiner Meere stolze Wellen, sangen mir mein Wiegenlied, und in deinem Schoß ich meine Liebste fand. Weite Himmel, große Freiheit, endlos fern der Horizont, bin auf ewig dir verbunden schönes Land ~ (Santiano, Hoch im Norden)




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 1.173
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.08.2019, 13:24

Genau diesen Beitrag habe ich vorhin gemeint. Ich habe ihn zuerst nur nicht mehr gefunden, obwohl ich ihn abfotografiert habe... Diese differenzierte Titerbestimmung macht Sinn, weil man so die akuten Ausbrüche erkennt., respektive das exakte Stadium der Erkrankung.



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Benutzerbild von Kaninchenherz28
Kaninchen
 
Registriert seit: 25.01.2016
Beiträge: 1.476
Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.08.2019, 14:09

Wow, danke!

Doofe Frage, aber woher kommt man auf die Zahl mit den 80% infizierten, wenn doch Tiere, die bereits im Mutterleib infiziert wurden, keine Antikörper aufweisen?
Müsste dann nicht die Zahl der tatsächlichen EC-Träger noch höher sein?
Das mit den 5% Durchseuchungsrate bei Züchtern habe ich in einem Züchterforum gelesen. Aber auch, dass im Falle eines Ausbruchs sehr schnell auch geschlachtet wird. Zudem wird dort die Ansteckungsgefahr durch Urin nicht besonders hoch sein, wenn die Tiere höchstens zu zweit in Buchten leben... andererseits sind sehr viele der dortigen Tiere irgendwie miteinander verwandt. Wenn also Zuchttiere EC-Träger wären, würde man es wahrscheinlich nicht einmal bemerken, weil die Übertragung dann intrauterin stattgefunden hat und somit keine Antikörper nachgewiesen werden können...



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Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 1.173
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.08.2019, 15:07

So sicher bin ich mir da wegen möglicher Ansteckung bei Züchtern auch nicht... Da müsste jede Box gründlich gereinigt werden, wenn man ein neues hinzu setzt. Zudem reinigt man die Boxen auch und wäscht zwischendurch sicherlich keine Hände. Theoretisch könnte es durchaus auch Ansteckungen über den Halter geben.

Keine Ahnung, wie die diversen Studien gemacht wurden. Generell an toten Tiere hinterher oder an lebenden... Und wer und wie die Studien gemacht wurden, dürfte auch eine Rolle gespielt haben. Statistiken und Zahlen können so durchaus auch komplett anders aussehenden.

Von den Pasteurellen- Studien weiß ich, dass die ausschließlich in Zucht- oder Mastbetrieben gemacht wurde. Also wo viele Tiere in einem Raum abgetrennt sitzen. Da gab es durchaus auch Züchter ohne Pasteurellen im Bestand. Dafür aber auch solche, da war der ganze Bestand komplett durchseucht. Also total unterschiedliche Ergebnisse...



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Benutzerbild von Kaninchenherz28
Kaninchen
 
Registriert seit: 25.01.2016
Beiträge: 1.476
Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.08.2019, 19:39

Zitat:
So sicher bin ich mir da wegen möglicher Ansteckung bei Züchtern auch nicht... Da müsste jede Box gründlich gereinigt werden, wenn man ein neues hinzu setzt. Zudem reinigt man die Boxen auch und wäscht zwischendurch sicherlich keine Hände. Theoretisch könnte es durchaus auch Ansteckungen über den Halter geben.
Da hast du sicher Recht... also kann man wohl als Züchter auch nicht mehr tun, als nur mit Stämmen ohne EC-Ausbrüche zu züchten und großen Wert auf Gesundheit und die passende Haltung zu legen...

Zitat:
Keine Ahnung, wie die diversen Studien gemacht wurden. Generell an toten Tiere hinterher oder an lebenden... Und wer und wie die Studien gemacht wurden, dürfte auch eine Rolle gespielt haben. Statistiken und Zahlen können so durchaus auch komplett anders aussehenden.

Von den Pasteurellen- Studien weiß ich, dass die ausschließlich in Zucht- oder Mastbetrieben gemacht wurde. Also wo viele Tiere in einem Raum abgetrennt sitzen. Da gab es durchaus auch Züchter ohne Pasteurellen im Bestand. Dafür aber auch solche, da war der ganze Bestand komplett durchseucht. Also total unterschiedliche Ergebnisse...
Danke für die Info!



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Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 1.173
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.08.2019, 20:03

Was ich mit der Pasteurellen- Studie vermute:
einmal eingeschleppt, wird wohl irgendwann der gesamte Bestand angesteckt. Das ist vermutlich eher eine Frage der Zeit: vielleicht Monate oder Jahre...

Es wäre da interessant gewesen, die Durchseuchungsrate später nochmals zu testen, ob die dann auch zugenommen hat...

Was ich aber aufgrund einer anderen Pasteurellen-Studie weiß: wurden die Kaninchen in separaten Räumen gehalten und jeweils die gesamte Kleidung/ Schuhe gewechselt und Hände gewaschen, dann wurde die andere Gruppe nicht angesteckt. Also Verhinderung durch extrem strikte Hygiene- Maßnahme.

Beide Studien sind schon älteren Darums und wurden vom Tierspital Zürich veröffentlicht.

Ob sich das auf EC ausweiten lässt?
Vielleicht kennt ja jemand eine Studie, die sich nicht nur auf Hören Sagen berufen lässt (wie im Züchter Forum). Oder hatte es da Eine Quellenangabe?




Benutzerbild von Kaninchenherz28
Kaninchen
 
Registriert seit: 25.01.2016
Beiträge: 1.476
Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.08.2019, 21:50

Zitat:
Oder hatte es da Eine Quellenangabe?
Nein, leider nicht.

Pasteurellen sind doch einer der Erreger für Kaninchenschnupfen, oder?



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Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 1.173
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.08.2019, 08:55

Genau. Pasteurella multocida ist der Haupterreger. Inzwischen geht man von einer ähnlich hohen Trägerrate wie bei EC aus: an die 80%. Ist leider nicht immer nachzuweisen, außer man seziert die Toten Tiere.



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Benutzerbild von crazy curry
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Registriert seit: 13.05.2013
Beiträge: 8.427
crazy curry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.08.2019, 09:44

Das mit den Rassekaninchen kann Ich mir nicht vorstellen, dann müsste bei JEDEM Neugeborenen Blut abgenommen werden. Das es weniger als ich vermehre mal mit ..., ok, aber nicht um soviel.

Inzwischen geht man davon aus, daß 80 % aller Kaninchen mit E.C und Schnupfenerregern infiziert sind. Schon von Geburt an.
Ergo kann man sich nie sicher sein, was man sich ins Haus holt.

Blutuntersuchung schön und gut , aber das wird kein Verkäufer oder Käufer oder TH machen bevor es Tiere abgibt, kauft. Diese Untersuchung ist etwas teurer und wer sonst den Ta scheut, wird das auch nicht machen.
Und was geschieht dann mit den Tieren?



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Benutzerbild von crazy curry
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Registriert seit: 13.05.2013
Beiträge: 8.427
crazy curry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.08.2019, 09:49

Zitat:
Zitat von Rakete Beitrag anzeigen
Genau. Pasteurella multocida ist der Haupterreger. Inzwischen geht man von einer ähnlich hohen Trägerrate wie bei EC aus: an die 80%. Ist leider nicht immer nachzuweisen, außer man seziert die Toten Tiere.
Genau das was Gerti bei den Obdunktionen ihrer Tiere immer wieder als Nebenergebnis bekommt.



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Liebe Grüße Heike



Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 1.173
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.08.2019, 10:34

Man wird es im heutigem Zeitalter nicht mehr verhindern können, dass irgendwann sämtliche Kaninchen Träger von EC und Pasteurellen sind. Wenn kein Nachwuchs aus den Erkrankten vorhanden ist, dann besteht irgendwann die Möglichkeit, dass die Evolution durchgreift und die Tiere selbst dagegen resistent werden. Was sicherlich nicht so schnell passiert.

Jedes Mal wenn ich zur Behandlung ins Tierspital Zürich gehe (und nicht zu meinem TA), kriege ich die Aussage, dass Kaninchen heutzutage eh nicht mehr so alt werden wie früher werden. Die durchschnittliche Lebenserwartung von 8-12 Jahren war einmal...

Was ich zumindest mal mit meinen Kaninchen bestätigen kann. Lediglich nur 3 Kaninchen erreichten das stolze Alter von 8, alle anderen verstarben früher. Und das trotz ständigen TA- Besuche...



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Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 13.959
gerti ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 11.08.2019, 12:04

Schau mal hier findest du alles mögliche an Publikationen. Da kannst du dich dusselig lesen...ich versumpfe regelmäßig drin. Man muss sich bisschen reinfinden und bei Bedarf auch einen Übersetzer verwenden....
Hab dir hier schon was herausgesucht, aber es gibt sehr viele Publikationen....z.B. auch, dass getestet wurde, dass EC auch über das Auge übertragbar ist.

https://www.researchgate.net/publication/248866511_Encephalitozoon_cuniculi_infection_in_ra bbits



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Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html]
Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/
Myxomatose Erfahrungsaustausch Gruppe in FB: https://www.facebook.com/groups/739013102858463/
Kaninchen Body Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/



Benutzerbild von Kaninchenherz28
Kaninchen
 
Registriert seit: 25.01.2016
Beiträge: 1.476
Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.08.2019, 23:52

Danke Gerti!

Das mit der Lebenserwartung ist traurig, aber wohl wahr...

Weiß jemand, wie es bei Wildkaninchen mit EC ist? Teilweise spricht man von bis zu 25% Durchseuchungsrate (z.B. Wikipedia), woanders liest man, dass EC bei Wildkaninchen nicht nachgewiesen werden konnte?



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Benutzerbild von Kaninchenherz28
Kaninchen
 
Registriert seit: 25.01.2016
Beiträge: 1.476
Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.11.2019, 18:13

Hallo,

auch Kaninchenwiese ist jetzt ein neues Video über EC, wo sie nicht nur raten, bei jedem Kaninchen auf Antikörper zu testen, sondern auch, positive Tiere bei Stress vorsorglich Panacur zu geben sowie vor Impfungen, da diese dann besser greifen würden.

Bei Kaninchen, die häufig EC-Ausbrücke haben, ist mir diese Vorgehensweise bekannt. Aber bei klinisch gesunden Tieren? Ist das dann nicht eher schädlich, einfach mal vorbeugend Medikamente zu geben?

Laut Kaninchenwiese wurde bewiesen, dass eine Panacurgabe für die kommenden vier Monate gegen EC schützt. Was ich micht dadurch frage: Könnte man also durch eine Panacurkur dreimal jährlich die Kaninchen ihr ganzes Leben lang vor einem EC-Ausbruch schützen? Werden womöglich in den geschützten Zeiträumen auh keine Erreger ausgeschieden und wird somit eine Ansteckung verhindert?

Zudem habe ich durch eine Freundin erfahren, dass Antikörper nicht heißen, dass man Erreger tatsächlich in sich trägt, sondern auch davon kommen können, dass man in Kontakt mit dem Erreger war, der Körper diesen aber erfolgreich abwehren konnte. Könnte das der Grund sein, warum so viele Kaninchen EC-positiv sind, aber keine Symptome zeigen?



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 11.11.2019
Beiträge: 101
Tarenya befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.11.2019, 19:16

Vor ca 8 Jahren (damals kannte ich so etwas wie ec noch nicht) nahm ich einen Kastraten bei mir auf, er kam aus einer Tierschutzstelle und musste zuhause noch 2 Wochen seiner kastrafrist absitzen bevor er zu meiner Dame durfte.

als ich ihn in der pflegestelle abholte war er super drauf, er hoppelte durchs gehege, war neugierig etc

zuhause angekommen setzte ich ihn in sein gehege und er war wie verändert. im ersten Moment sagte ich mir dass es die angst ist, die Aufregung, neues zuhause, die fahrt etc. nach 2 Tagen saß er aber nur in der ecke und wirkte aphatisch, gefrssen hat er nur wenn ich es ihm vor die nase hielt.

ich rief bei der Tierschutzstelle an und schilderte die Situation, die Fraue beruhigte mich und sagte ich solle ihm zeit lassen, er muss sich eingewöhnen, ich solle ruhig schon das Weibchen hinzusetzen.
dumm, unerfahren und naiv... tat ich das und sie fing sofort an sich um ihn zu kümmern, aber er blieb apatisch.
Mein Bauchgefühl sagte mir dass etwas nicht stimmt, ich hatte schon Tiere die neu waren, die ängstlich waren, aber er war anders.. er wirkte so als sei er gar nicht richtig hier, also entschloss ich mich zum Arzt zu fahren.

im Wartezimmer traf mich der schock als ich in die transportbox schaute, er war total nass gesabbert, das maul stand offen und der kopf war zur seite gedreht.

Die ärtzin holte ihn aus der Box und er bekam einen Krampfanfall.

ich stand immer noch total unter schock, er wirkte zuhause zwar apatisch und geistig nicht anwesend, aber die 30 min später beim Arzt wirkte er fast tot...

die ärtzin vermutete einen Gehirnschlag und schläferte ihn ein.

immernoch fassungslos fing ich zuhause an zu Googlen und fand relativ schnell ec und war mir danach 100%ig sicher dass er ec hatte.

bei ihm war also der 1. ausbruch.. die fahrt von der pflegestelle bis nach hause.. und der 2. ausbruch beim Tierarzt.

im nachhinein machte ich mir vorwürfe dass ich der ärtzin vertraut habe und man ihn hätte vllt retten können.

meine Dame hingegen die mit ihm kontakt hatte, verstarb vor 2 Wochen im alter von 12 jahren und wurde nie krank.




Kaninchen
 
Registriert seit: 17.07.2018
Beiträge: 1.212
angelsfire befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.11.2019, 20:30

Habe den Beitrag jetzt erst entdeckt.



Ich teste meine Tiere nur bei Verdacht auf EC. Der Test ist recht teuer und das kann man einfach nicht bei allen Pflegetieren machen. Ich habe ja gerade ein EC Patient mit Partnerin bei mir. Die Partnerin wäre sicher EC Positiv. Wenn Knuffel nun versterben würde dann hätte ich keine Bedenken die Partnerin in meine Gruppe zu setzen. Kann ja sein das die auch den Erreger in sich tragen. Genauso würde ich zu Knuffel auch ein augenscheinlich gesundes Tier dazu setzen. Hätte ich jetzt ein nachweislich positiv getestets und ein anchweislich negativ getestetes Tier zuhause würde ich da aber vermutlich keine Zusammenführung machen.



Lulu hat nun 3 Tage vor der Kastra auch Panacur zur Sicherheit bekommen. Bekommt es jetzt noch 5 Tage. Ob man damit vorsorglich EC vermeiden kann kann ich mir kaum vorstellen. Panacur sollte auch nicht zu oft gegeben werden soweit ich weiß.



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LG Britta



Benutzerbild von Arren
Kaninchen
 
Registriert seit: 04.06.2018
Beiträge: 1.521
Arren befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.11.2019, 23:05

Aki hat vor und während der Vergesellschaftung panacur und Vitamin B vorsorglich bekommen.
Trotzdem gingen die Nierenschädigungen vermutlich auf ec und den Stress zurück

Ich glaube nicht, dass eine Kur alle 4 Monate dauerhaft schützt.
Wobei ich auch schon gelesen habe, dass manche ein paar Tage jeweils im Monat Panacur geben.
Die Quelle finde ich auf die Schnelle gerade nicht mehr.



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Liebe Grüße von Arren, Eva und Alfi



Ihr bleibt für immer in Erinnerung
Neya, Zeki & Aki



Kaninchen
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 2.927
Terry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.11.2019, 23:09

Bei aller „Angst“ um die Tiere, bitte nicht vergessen, dass es sich bei Panacur um ein hochwirksames Entwurmungsmittel handelt.



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Liebe Grüße
Theresa



Benutzerbild von Kaninchenherz28
Kaninchen
 
Registriert seit: 25.01.2016
Beiträge: 1.476
Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.11.2019, 00:03

Eben, das dachte ich mir auch. Daher finde ich die Aussage auf Kaninchenwiese, in Stresssituationen allen Seropositiven Tieren Panacur vorbeugend zu geben, auch ziemlich fragwürdig. Andererseits hat Panacur angeblich auch bei zehnfacher Überdosierung noch keine Nebenwirkungen - die Darmflora zerstört es trotzdem, nehme ich an?

Interessant fand ich auch, dass bei der Testung von Kaninchen, die mit nachweislich sereopositiven Kaninchen zusammenlebten, nur zwei Drittel ebenfalls seropositiv waren... (die Anzahl der getesteten Kaninchen war aber nicht hoch).



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