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Matschkot und 'Trocken'-Diät auf Kaninchen Forum

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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 755
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.02.2019, 17:52

Matschkot und 'Trocken'-Diät


Meine übergewichtige Häsin (6 Jahre, 2.4 kg) hat schon länger mal Matschkot, seit letzten Sommer während der ausschliesslichen Wiesenfütterung fast täglich. Gewicht kriege ich seit Jahren nicht runter, da sie immer schon extrem bewegungsfaul war. Leider kann sie sich nicht putzen und die Genitalregion oft arg gereizt wegen den Verklebungen. Übrigens hat sie davor oft Haarballenverstopfung.

Befunde auf Parasiten und Hefen sind negativ. Die Darmflora ist sicherlich ausser Lot.
Der Kot ist entweder arg verstopft (winzig) und dann 3 h später wieder Matschkot, so wechselt sich das ab...

Etliche Massnahmen haben nicht gewirkt; inklusive CuniComplete. Seit über 4 Wochen gibt es nur noch Blättriges (Bittersalate, Kohl etc.) und seit 2 Wochen BeneBac, ohne Besserung. Gewichtsabnahme 100 g.

Meine sonst sehr kaninchenkundige TÄ besteht auf Heudiät, was ja generell bei uns Haltern ein No-Go ist... Da aber bis anhin nichts genützt hat, bleibt mir nichts anderes übrig.

Allerdings mache ich ab sofort eine 'Trocken'-Diät und nichts mehr an Nassfutter, d.h. nebst das ungern gefressene Heu bekommt sie nur die Mischung aus getrockneten Blätter, Blüten und Kräutern für die nächsten 4-8 Wochen (mal schauen wie lange). Da ich aber etwas Angst wegen den fehlenden Vitaminen habe, gebe ich dies noch zusätzlich. Zudem hat meine TÄ Rodicare akut empfohlen (Kräuteröle).

Sonst noch irgendwelche Empfehlungen? Meine TÄ hat noch Tee vorgeschlagen...
(Bakterielle Untersuchung könne ich laut TÄ schon machen, aber das bringt nicht viel. Wenn die 'Trocken'-Diät nichts bringt, wäre mein letzter Verdacht EC, aber eher unwahrscheinlich).



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 287
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.02.2019, 19:29

Gerade ähnliches Problem. Leicht übergewichtig und bewegungsfaul.
Den Matschkot hatte ich nur einmal irgendwann im Laufe des Tages.


Hast Du evtl. das Heu gewechselt?



Nachdem ich Grün/Kräuter, alles Frische etc. ausschließen konnte, habe ich das Heu gewechselt und kaufe wieder das, was ich vorher immer angeboten habe. Sie frisst natürlich auch nicht viel, lieber frisch, aber ist gerade etwas besser geworden.




Benutzerbild von crazy curry
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.05.2013
Beiträge: 7.473
crazy curry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.02.2019, 19:44

Zitat:
Zitat von Rakete Beitrag anzeigen
Meine übergewichtige Häsin (6 Jahre, 2.4 kg) hat schon länger mal Matschkot, seit letzten Sommer während der ausschliesslichen Wiesenfütterung fast täglich. Gewicht kriege ich seit Jahren nicht runter, da sie immer schon extrem bewegungsfaul war. Leider kann sie sich nicht putzen und die Genitalregion oft arg gereizt wegen den Verklebungen. Übrigens hat sie davor oft Haarballenverstopfung.

Befunde auf Parasiten und Hefen sind negativ. Die Darmflora ist sicherlich ausser Lot.
Der Kot ist entweder arg verstopft (winzig) und dann 3 h später wieder Matschkot, so wechselt sich das ab...

Etliche Massnahmen haben nicht gewirkt; inklusive CuniComplete. Seit über 4 Wochen gibt es nur noch Blättriges (Bittersalate, Kohl etc.) und seit 2 Wochen BeneBac, ohne Besserung. Gewichtsabnahme 100 g.

Meine sonst sehr kaninchenkundige TÄ besteht auf Heudiät, was ja generell bei uns Haltern ein No-Go ist... Da aber bis anhin nichts genützt hat, bleibt mir nichts anderes übrig.

Allerdings mache ich ab sofort eine 'Trocken'-Diät und nichts mehr an Nassfutter, d.h. nebst das ungern gefressene Heu bekommt sie nur die Mischung aus getrockneten Blätter, Blüten und Kräutern für die nächsten 4-8 Wochen (mal schauen wie lange). Da ich aber etwas Angst wegen den fehlenden Vitaminen habe, gebe ich dies noch zusätzlich. Zudem hat meine TÄ Rodicare akut empfohlen (Kräuteröle).

Sonst noch irgendwelche Empfehlungen? Meine TÄ hat noch Tee vorgeschlagen...
(Bakterielle Untersuchung könne ich laut TÄ schon machen, aber das bringt nicht viel. Wenn die 'Trocken'-Diät nichts bringt, wäre mein letzter Verdacht EC, aber eher unwahrscheinlich).

Würde der Kot über drei Tage gesammelt und kühl gelagert auf Hefen, Kokzidien und Würmer untersucht? Diese werden nicht immer ausgeschieden, darum über drei Tage. Zähne inkl Röntgenbild der Kiefer?

Wenn du nur Heu gibst, entziehst du dem Körper viel Wasser, das zum verdauen des Heu's benötigt wird. Damit provoziert du nur eine Verstopfung, zudem Blasengries durch den hohen Calciumgehalt im Heu und getrockneten Kräutern.



__________________
Liebe Grüße Heike



Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 755
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.02.2019, 20:36

Der parasitologische Sammelkot wird immer nach dem korrekten Standard-Prozedere untersucht Lasse ich bei allen Kaninchen 1-2 x jährlich als Vorsorge generell machen.

Verstopfungs- Köttel (im Wechsel mit Matschkot) hat sie jetzt schon bei normaler Nassfutter-Ernährung. Viel schlimmer kann es nicht mehr werden.

Das Heu (vom Bauer) ist sehr hochwertig und ich bin froh, dass ich das vor 4 Jahren entdeckt habe. ich kenne sogar Leute, die 1 h hierher fahren, um es zu kaufen... Die Häsin hätte am liebsten ungesundes Futter (aufgewachsen in schlechter Haltung) und Frist selten Heu. Sie ist seit 4 Jahren eine schlechte Fresserin, d.h. sie frisst Nassfutter extrem selektiv (Karotte, Topinambur, Kräuter, Broccoli, Radicchio), alles andere wird liegen gelassen. Was sie wirklich gerne mag, ist aber Wiese.

Verdauungsprobleme schon 4 Jahre lang; Matschkot begann vor 2 Jahren. Sie hatte einmal leichte Zahnspitzen, die ich aber nur (unnötigerweise) richten ließ, weil ich damals lange in die Ferien ging.

Röntgen habe ich nie gemacht, allerdings wäre eine Zahn-Problematik während so langer Zeit deutlich bemerkbar.

Der ungenügenden Wasserhaushalt bei Trockenfutter-Ernährung passt mir auch nicht. Meine TÄ meinte, die trinken dann automatisch mehr (was ich bezweifle), ansonsten könne ich extra Tee einflößen oder anbieten (falls sie das trinkt...)

Ich bin mir nicht sicher, ob sie sich evtl. noch einnässt und das Problem an der Blase liegt (evtl. folgt später sicherheitshalber noch eine Untersuchung)

Kann ein Blasenproblem auch zusätzlich auf die Verdauung schlagen?

Ich sehe das Hauptproblem am Übergewicht mit Bewegungsmangel, das im Laufe der Zeit schleichend aus dem Ruder lief... Der Matschkot ist seit weglassen sämtlicher Knollengemüse und Kalorienhaltigem weniger geworden. Sie ist zu dick, um sich putzen zu können. Und dann bleibt eben selbst das wenige kleben...




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
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Geschrieben am 26.02.2019, 21:05

Hast Du mal eine große Kotprobe in einem externen Labor untersuchen lassen? Dort wird u.a. auch au E.coli getestet.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 755
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.02.2019, 17:56

Bakteriologie habe ich noch nicht gemacht. Meine TÄ meinte, dass das nicht so viel bringt und via Ernährung (Heu...!) die Darmflora wieder ins Lot kommen sollte. Also kein AB 'nur' wegen E.coli, was es vermutlich schon drin hat. ( Dysenterie kann es nicht sein, den mit den hochvirulenten Coli- Stömmen versterben die Kaninchen sofort.). Ich werde aber deswegen auch noch telefonisch das Tierspital Zürich anfragen.




Benutzerbild von Honeymouse
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Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.02.2019, 18:06

Kaninchen sind Frischköstler, Heu trocknet den Körper aus. Dann lieber externe Kotprobe statt Heuzwang.



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Benutzerbild von marinahexe
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marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 27.02.2019, 20:53

Wusstest Du, dass Heu reichlich Zucker enthält? Frische Wiese wäre da die bessere Wahl.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 755
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.02.2019, 06:28

Wie schon geschrieben, letzten Frühling und Sommer gab es fast nur Wiese, und da hat es erst richtig mit Matschkot angefangen und alles nur verschlimmert. Ernährungstechnisch kann ich an Frischkost nichts mehr anderes machen, als was ich schon über 8 Monate lang versucht habe und absolut nichts genützt hat.




Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
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Beiträge: 22.733
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.02.2019, 06:35

Dann schick doch lieber mal 'ne Kotprobe weg, als dass du dem Tier das Wasser entzieht und zum Heu fressen zwingst!



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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 18.125
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 28.02.2019, 08:21

Zunächst mal zum Thema Zähne: es gibt durchaus Kaninchen, bei denen schon sehr leichte Zahnfehlstellungen ausreichen um die Darmflora zu ruinieren. Wäre eine Überlegung wert, das nochmal wirklich gründlich (Endoskop!) anzuschauen.

Vielleicht habe ich es überlesen, aber wurde mal ein großes Blutbild gemacht? Ich würde - besonders mit dem Fall von Jinros Hanibal im Hinterkopf - mal in Richtung Schilddrüse schauen. Persistierendes Übergewicht, Antriebslosigkeit, Verstopfung. Passt mir zu deutlich zu einer Unterfunktion, als dass ich das außer Acht lassen würde.

Und Kotprobe ins externe Labor. Sollte eine Selbstverständlichkeit sein, bevor man zu so verzweifelten Mitteln greift wie den Körper unter massiven Wassermangel zu setzen um ein Symptom einzudämmen (und zwar ohne die Ursache zu beseitigen).




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 755
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.04.2019, 12:29

Hoffentlich ohne den nächsten Shitstorm auslösen zu wollen, berichte ich kurz über den Erfolg der 'Trockendiät' (keine reine Heudiät!!!).

Zusätzlich gab es sicherheitshalber noch Vitaminen, BeneBac (vermischt mit wenig CuniComplet wegen der Akzeptanz) und RodicareAcut. Die sogenannte 'Diät' erfolgte auch nur über kurze 4 Wochen und nicht über Monate oder Jahre, damit keinerlei Mangelerscheinungen auftreten können. Die Tierärzte hatten sogar eine wesentlich längere Zeit vorgeschlagen.

Nochmals zur Wiederholung, weil auch nicht immer alles durchgelesen wird:
ich habe vorgängig in punkto Futterumstellung alles versucht um eine Verbesserung zu erzielen. Ohne Erfolg waren Wiesenfütterung (letztes Jahr), komplett reduzierte Kalorienfütterung (nur noch Blättriges) und BeneBac über Monate.

Das Problem liegt bei meiner Häsin im Übergewicht in Kombi mit Alter. Das hatte ich schon mal, konnte dies aber damals mit reiner Futterumstellung und stetigen Gewichtsreduktion (allerdings erst nach 1 Jahr!) in den Griff bekommen. Nicht aber bei meiner jetzigen Häsin.

Das Partnertier hat übrigens die 'Trockendiät' freiwillig mitgemacht, obwohl er zum Fressen abgetrennt wurde und freie Auswahl zum Frischfutter hatte. Beide Kaninchen waren imm schon mäklige Fresser, leider war mir bis zum diesem Zeitpunkt nicht bewusst, dass der Kastrat ausser Broccoli und Grünkohl (=Federkohl) nichts mehr anrührt...
Einseitige Fütterung infolge Futterverweigerung ist sicherlich auch nicht gesund!
Die Menge an Broccoli und Grünkohl wurde bei ihm reduziert um zu schauen, ob das hilft, dass andere Frischfutter irgendwann doch angerührt wird. Fehlanzeige... Also hat auch er automatisch mehr Heu und Getrocknetes gefressen, was auch bei ihm zu normal grossem Köttel führte. Es gab auch also bei ihm eine freiwillige 'Darmsanierung' und die ewigen Verstopfungsköttel in Miniform sind auch bei ihm verschwunden.

Meine Häsin hatte trotz 'Trockendiät' noch über 2,5 Wochen lang Matschkot, so dass ich dachte, dass wird niemals funktionieren! Danach war es über Nacht verschwunden. Die Gewichtsreduktion stagnierte allerdings zu Beginn. Jetzt kriegt sie wieder Frischfutter und hat aber letztendlich 400 g verloren. Sie ist zwar immer noch zu dick, ist aber in der Lage sich wieder selbst zu putzen und ist agiler geworden.

Futterumstellung 1.Woche: frische Kräuter und Bittersalate.
Futterumstellung 2.Woche: zusätzlich Wiese (und wenig Broccoli, Grünkohl)
Auf weiteres: möglichst auf mehr Wiese umstellen entsprechend der Jahreszeit.

Fazit: keinerlei Matschkot und keine Verstopfungsköttel mehr.
Heu wird auch wieder nebenbei wieder gerne gefressen als auch schon.

Letztendlich war das die bessere Variante, als wenn mittels Radikalkur Antibiotika verabreicht worden wäre und damit alle (guten) Bakterien abgetötet worden sind. In Zukunft wird das Futter möglichst kalorienarm gehalten (ohne Leckerli wie Erbsenflocken, kaum Karotten etc.). Sollte das Problem wieder auftauchen, dann gäbe es natürlich sofort weitere Abklärungen in andere Richtungen. Momentan scheint es aber erstmals so, als wenn das Problem Matschkot seit 2 Jahren gelöst ist.



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Benutzerbild von Tinkerbellmarie
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 26.04.2015
Beiträge: 131
Tinkerbellmarie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.04.2019, 14:25

Hallo Rakete
Das ist mal sehr interessant. Ich bin in Beratungen auch schon häufig über das Problem Matschkot "gefallen", oft einfach total unerklärlich.


Zitat:
Verstopfungs- Köttel (im Wechsel mit Matschkot) hat sie jetzt schon bei normaler Nassfutter-Ernährung. Viel schlimmer kann es nicht mehr werden.

Das erinnerte mich etwas an das Megacolon- Syndrom, aber dazu paßt alles andere (insbesondere das Übergewicht) nicht.


Bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt, bitte halte uns auf dem Laufenden.


Viele Grüße



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Grüße aus Kaninchenbau und Hörnchenhauptquartier
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(B. Dylan)




Kaninchenfreund
 
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Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.04.2019, 14:44

Das werde ich.

Allerdings bin ich nebst den diversen TA's davon überzeugt, dass es mit dem starken Übergewicht zusammen hängt. Schon bei Übernahme waren meine 2 Fällen dicker, was dann mit den Jahren (Zeitraum 2-3 Jahren) aus dem Ruder lief. Bei dem vielen Bauchfett funktioniert auch die Verdauung nicht mehr richtig. Gewichtsabnahme ist sehr schwierig wenn nur ein Tier betroffen ist, da man über eine sehr lange Zeit (Monate bis Jahre) zur Fütterung immer trennen müsste. Gerade bei sehr scheuen Tiere ein Stressfaktor und zeitaufwendig. Letztendlich Beides aber weniger schlimm als tägliche Waschaktionen. Und Gewichtsreduktion ist unerlässlich, wenn ein Kaninchen nicht mehr in der Lage ist, sich selbst zu putzen. (Bis vor 2 Monaten hatten die Gewichtsreduktionen versagt.)




Benutzerbild von Tinkerbellmarie
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 26.04.2015
Beiträge: 131
Tinkerbellmarie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.04.2019, 14:51

Hallo Rakete
Ja, du hast Recht, so eine Gewichtsreduktion ist echt eine Herausforderung. Wie bei uns auch: drauf kommt meistens alles von alleine ...
Wenn die Kleine - wie heißt sie eigentlich? Oder hab ich das überlesen? - wieder schlanker ist, fällt ihr ja alles leichter, das Putzen, aber auch die Bewegung insgesamt, vielleicht wird sie dann wieder etwas mobiler. Hast du mal versucht, sie zur Bewegung zu animieren? Vielleicht mit einem kleinen Parcours, einer Leine, an der du Blättriges aufhängst, so daß die Nasen sich strecken müssen usw.


Viele Grüße



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 755
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.04.2019, 17:06

Luna (ich habe ihren Namen nicht genannt) ist bald seit 4 Jahren bei mir und bewegt sich kaum je. Ein scheueres Kaninchen habe ich noch nie gesehen, sie hält am liebsten mind. 5 m Abstand von Menschen. Höchstens bei Leckerli (was sie ja nicht soll!) kommt sie ab und zu näher. Bewegen tut sie sich höchstens, wenn sie mal vom Partner gejagt wird trotz früheren Freilauf in der gesamten Wohnung. Aktuell bleibt sie aber im Zimmer eingesperrt, da ich die Kaninchen wegen Mobbing trennen musste (sie ist die Übeltäterin). Auch in den Gartenfreilauf will sie nicht freiwillig, da sie Angst hat.

Fressen tut sie eigentlich immer relativ wenig, weil sie so heikel ist, außer es wären Leckerlis (am besten alles ungesunde...). Wiese mag sie aber gerne, da bin ich froh, dass man schon wieder ein bisschen sammeln kann.




Geändert von Rakete (14.04.2019 um 17:10 Uhr).

Benutzerbild von Natie
Kaninchen
 
Registriert seit: 27.11.2012
Beiträge: 5.973
Natie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2019, 16:33

Hallo Rakete,

dein Eingangspost erinnert mich an mein Schneewittchen.
Sie hat ca 1,3kg Übergewicht, dadurch Probleme sich zu putzen und oft entweder zu viel BDK oder Matschkot.
Mehrere Kotproben (auch im ext. Labor) ohne Befund. Blutuntersuchung (u.a. auf Schilddrüse) unauffällig.
Mit Cunis wird das Kotproblem besser, Schneewittchen aber noch fetter
Sie bekommt das selbe zu fressen wie der Rest der Bande. Die anderen sind normalgewichtig bzw. haben max 300g zuviel.
TA empfehlen auch Heudiät, würde ich aber niemals machen. Möchte sie auch nicht von den anderen trennen.
Ich probiere es jetzt mal mit einer Darmsanierung. Da sie mich nicht wirklich mag und ich mehrfach tägliches einfangen umgehen möchte, kommen dazu viele Mittel nicht in Frage. Leider.
Sie hat jetzt 3 Tage Fibreplex bekommen und bekommt seit einer Woche CBD Öl. Das nimmt sie freiwillig. Seit 1 Woche musste ich ihr nicht den Po waschen
Jetzt hoffe ich nur, dass sich die Waage auch nach unten bewegt



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Kaninchenfreund
 
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Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.05.2019, 19:26

Dann wünsche ich viel Erfolg!
Jeder muss selber heraus finden, was letztendlich hilft.

Bei mir hat ja nur die Trockendiät geholfen. Eine Heudiät hätte ich nicht gemacht. Letztendlich muss ich sagen, dass ich das viel früher hätte machen sollen. Lieber 4-6 Wochen auf Trockendiät setzen, als 10 Monate lang das hohe Risiko von Madenbefall einzugehen und das arme Kaninchen so unter Stress mit dem Waschen zu setzen.

Nur da es unter den Haltern so verpönt ist, habe ich diese Maßnahme so lange nicht gemacht. Ich würde es aber jederzeit wieder tun. Eventuell hätte dies meinem Lieblingskaninchen vor 1.5 Jahren das Leben gerettet. Bei ihm war völlig unbekannt, was zum massiven Durchfällen und Gewichtsabnahme führte. Und das trotz extrem vielen Abklärungen inkl. MRI etc.



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