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Bauchschmerzen und Fell ausreißen auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 06.01.2019
Beiträge: 3
icysnowday befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.01.2019, 09:47

Bauchschmerzen und Fell ausreißen


Guten Tag,

Meine Fiona ist jetzt ca 1 1/2 Jahre alt und lebt zusammen mit ihrem Kumpel Finn in Innenhaltung. Sie kommt aus sehr schlechter Haltung und hat deshalb so die ein oder andere blöde Angewohnheit... Sie hat schon seit dem sie bei mir ist da alle 2 Monate (manchmal öfter) sehr starke Bauchschmerzen. Sie sitzt in der Ecke und zittert und möchte nichts fressen. Ihr Bauch ist dann auch leicht aufgebläht und sie hat meist etwas Durchfall aber nur ganz leicht und nach einem Tag geht es ihr dann auch wieder gut. Außerdem reißt sie sich nach den Bauchschmerzen immer das Fell an ihrer Brust raus. Sie sitzt dann da und ignoriert alles um sich herum und reißt zwanghaft das Fell mit Gewalt aus so dass es teilweise sogar leicht blutet.
Ich dachte es ginge vielleicht mit ihren Hormonen zusammen. Daher habe ich sie am 28.11. kastrieren lassen. Bis jetzt war alles gut und die op hat sie super überstanden. Aber gestern hatte sie dann wieder so extreme Schmerzen und seit heute morgen reißt sie sich das Fell aus. Kann es sein dass die Hormone noch immer im Körper sind und es nach der kastration einfach noch dauert bis es besser wird? Oder ist es vielleicht doch etwas komplett anderes? Sie hat dann auch immer sehr dunklen Urin vielleicht mit etwas Blut.. Daher dachte ich jetzt auch an eine nieren Erkrankung?
Ich würde mich freuen wenn jemand etwas dazu weiß..
LG Eva



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Aen Aen ist offline
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 11.03.2017
Beiträge: 485
Aen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.01.2019, 10:50

Willkommen im Forum, Eva!


Zitat:
Zitat von icysnowday Beitrag anzeigen
Guten Tag,

Meine Fiona ist jetzt ca 1 1/2 Jahre alt und lebt zusammen mit ihrem Kumpel Finn in Innenhaltung. Sie kommt aus sehr schlechter Haltung und hat deshalb so die ein oder andere blöde Angewohnheit... Sie hat schon seit dem sie bei mir ist da alle 2 Monate (manchmal öfter) sehr starke Bauchschmerzen. Sie sitzt in der Ecke und zittert und möchte nichts fressen. Ihr Bauch ist dann auch leicht aufgebläht und sie hat meist etwas Durchfall aber nur ganz leicht und nach einem Tag geht es ihr dann auch wieder gut.

[...]

vielleicht mit ihren Hormonen zusammen. Daher habe ich sie am 28.11. kastrieren lassen. Bis jetzt war alles gut und die op hat sie super überstanden. Aber gestern hatte sie dann wieder so extreme Schmerzen und seit heute morgen reißt sie sich das Fell aus.
Mein Augenmerk würde erst einmal darauf liegen, dass Fiona schmerzfrei ist. Das wäre meine allererste Maßnahme. Du bekommst beim Tierarzt Schmerzmittel (z.B. Metacam), die schnell und gut verträglich wirken. Hast Du noch von den Schmerzmitteln übrig, mit denen Du für die Nachsorge der OP für die nächsten Tage versorgt wurdest? Dann würde ich ihr davon (in moderater Dosierung) etwas geben. Grundsätzlich ist es so, dass Kaninchen unter Schmerzen das Fressen idR schnell einstellen, was dann zu Folgeproblemen (Magenaufgasung usw.) führt. Auch das Fellausreißen könnte eine Reaktion auf Schmerzen sein. Es kann sich aber auch um eine Verhaltensstörung handeln.

Was sagte denn der Tierarzt, der sie bisher - im Vorfeld der Kastration - behandelt hatte?

Zur Klärung der Ursache der Schmerzen kann ich aus der Ferne wenig beitragen, Du schreibst von häufigem Durchfall, da wäre zuerst wohl alles rund um die Ernährungsweise zu prüfen; auch auf Parasitenbefall oder massiven Hefenbefall (bekommt sie sehr oft Möhre, Pastinake oder Leckereien wie Erbsenflocken?) zu untersuchen, ergibt Sinn. Es kann aber auch ein tiefer liegendes Problem vorliegen.
Wie gesagt, aus der Ferne hier im Forum ist das im Moment alles unproduktives Stochern im Nebel. Ein paar Köttel für eine Kotprobe einzusammeln, ist sicher kein Fehler.

Mein Rat wäre, mit Fiona morgen erneut zu einem Tierarzt zu gehen, dem Du wirklich vertraust. Und vielleicht heute schon bei "irgendeinem" Notdienst-Tierarzt ein Schmerzmittel zu besorgen, solltest Du keines mehr vorrätig haben. Wenn Du ihr Verhalten am Telefon schilderst, bekommst Du das möglicherweise sogar ausgehändigt, ohne Fiona selbst zum Notdienst-TA schleifen zu müssen. Weil es dann nur um die Schmerzversorgung und nicht um eine präzise Diagnostik geht, wäre für mich nicht entscheidend, wie kompetent er ist. Das wäre mir allerdings für den "echten" Tierarztbesuch morgen sehr wichtig.

Userin Marinahexe verwaltet eine Liste von Tierärzten, die sich mit Kaninchen gut auskennen - vielleicht magst Du sie mal per PN anschreiben und Deine Postleitzahl angeben, dann kann sie schauen, ob sie einen Tierarzt für "kleine Heimtiere" in Deiner Nähe findet, falls Du einen Tierarztwechsel in Erwägung ziehst.



Grüße,
Aen




Geändert von Aen (06.01.2019 um 11:36 Uhr).

Ninchen
 
Registriert seit: 06.01.2019
Beiträge: 3
icysnowday befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.01.2019, 11:40

Ok vielen Dank schon mal. An eine Verhaltensstörung habe ich auch erst gedacht. Sie bekommt nur Frischfutter und ab und an Leckerlis. Hauptsächlich bekommt sie Möhren. Aver Urin und kot sind immer normal außer eben wenn sie wieder Schmerzen hat. Ich werde auf jeden Fall ein Schmerzmittel besorgen aber wie gesagt heute ist schon wieder alles ok... die Schmerzen halten immer nur einen Tag an. Ich gebe ihr dann immer weiden Zweige, Fenchel Tee und ein wärme küssen.




Aen Aen ist offline
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 11.03.2017
Beiträge: 485
Aen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.01.2019, 11:44

Zitat:
Zitat von icysnowday Beitrag anzeigen
Ok vielen Dank schon mal. An eine Verhaltensstörung habe ich auch erst gedacht. Sie bekommt nur Frischfutter und ab und an Leckerlis. Hauptsächlich bekommt sie Möhren. Aver Urin und kot sind immer normal außer eben wenn sie wieder Schmerzen hat. Ich werde auf jeden Fall ein Schmerzmittel besorgen aber wie gesagt heute ist schon wieder alles ok... die Schmerzen halten immer nur einen Tag an. Ich gebe ihr dann immer weiden Zweige, Fenchel Tee und ein wärme küssen.
Hm, dass sie hauptsächlich Möhre bekommt - was genau heißt das? Bekommt sie mehr Möhren als alles andere Futter zusammengenommen? - ist ungünstig, weil Möhren sehr viele Kohlehydrate in Form von Zucker enthalten. Das kann die Darmflora von Kaninchen erheblich stören und zu massivem Hefebefall führen. Der sich wiederum mit Durchfall und Bauchkrämpfen äußert.
Möhren würde ich auf jeden Fall weglassen. Und zwar erstmal völlig weglassen. Das Möhrengrün dagegen ist völlig okay.

Gut, dass Du Dich heute noch um Schmerzmittel kümmerst.



Ein Tipp: Schau Dich bei kaninchenwiese.de um, da findest Du sehr Ausführliches zur Ernährung von Kaninchen.
Letztlich hat sich, nimmt man die Erfahrungsberichte von Kaninchenhaltern unterm Strich zusammen, grob gesagt ein Mix aus Frischfutter, womit vor allem frische Wiese und Blättriges (und weniger Knolliges wie Möhre, Pastinake, Kohl etc.) gemeint ist, einem guten Heu und einem hochwertigen Trockenfutter/Strukturmüsli als sinnvoll erwiesen. Wobei die mengenmäßigen Schwerpunkte meist in dieser Reihenfolge verteilt sind.
Je nach Verträglichkeit und Jahreszeit kann die Gewichtung aber auch mal anders sein.




Geändert von Aen (06.01.2019 um 12:10 Uhr).

Ninchen
 
Registriert seit: 06.01.2019
Beiträge: 3
icysnowday befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.01.2019, 11:46

Also Heu hat sie immer zur Verfügung. Soweit es geht bekommen sie frische Sachen von draußen aber im Winter eben nicht oft. Ansonsten bekommen sie von bunny ab und an Kaninchen Traum. Ich werde ihre Köttel untersuchen lassen aber glaube nicht dass sie vom fütter so starke Schmerzen bekommen kann.




Geändert von icysnowday (06.01.2019 um 12:00 Uhr).

Aen Aen ist offline
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 11.03.2017
Beiträge: 485
Aen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.01.2019, 12:00

Zitat:
Zitat von icysnowday Beitrag anzeigen
Ok werde ich ausprobieren. Was kann man denn als Alternative hauptsächlich füttern?
Am besten, Du liest Dich mit etwas mehr Zeit mal auf einschlägigen Kaninchenseiten ein.

Ich kann Dir sagen, was wir hier unseren beiden Kaninchen füttern - das schreibe ich Dir aber ohne jede Verallgemeinerungsabsicht hin:

Was bei uns als Frischfutter allgemein super funktioniert, sind: Endiviensalat, Chicoree, Möhrengrün - verfüttern wir hier in rauhen Mengen ;-), die Blättchen der Stangensellerie und Küchenkräuter wie Dill und Basilikum.
Davon haben wir eigentlich durchgehend den Kühlschrank voll - und zweimal am Tag stellen wir aus den aufgezählten Sachen jeweils einen Dreier-Mix zusammen. So passt das ganz gut mit der Abwechslung.

Zur Salatfrage kann ich aus unserer Erfahrung empfehlen, die "wässrigen" Sorten (Kopfsalat u.ä. würde darunter fallen) eher sparsam zu verwenden oder ganz zu meiden. Bei einem unserer beiden Jungs schlug das ziemlich schnell auf den Kot durch. Andere Kaninchenhalter haben damit aber keine Probleme.

Heu gibt's auch zur freien Verfügung, Trockenfutter ("Cunis Re-Nature Balance") eine Handvoll am Tag für beide. Der Wassernapf wird zweimal täglich frisch gefüllt.

Wie gesagt, das passt bei uns. Es kann gut sein, dass Du für Deine beiden einen etwas anderen Mix austüfteln musst.

Wichtig ist noch: Alles, was Du neu an Futter ausprobierst, solltest Du in sich langsam steigernder Menge anbieten.

Grüße,
Aen




Geändert von Aen (06.01.2019 um 13:17 Uhr).

Aen Aen ist offline
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 11.03.2017
Beiträge: 485
Aen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.01.2019, 12:07

Zitat:
Zitat von icysnowday Beitrag anzeigen
Also Heu hat sie immer zur Verfügung. Soweit es geht bekommen sie frische Sachen von draußen aber im Winter eben nicht oft. Ansonsten bekommen sie von bunny ab und an Kaninchen Traum. Ich werde ihre Köttel untersuchen lassen aber glaube nicht dass sie vom fütter so starke Schmerzen bekommen kann.
Ja, den Kot würde ich auf jeden Fall zeitnah untersuchen lassen.



 
 
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