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Heute Ninchen geröngt - doch keine Arthrose – aber wie kann DAS jetzt sein? auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von MoquiMarble
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 03.08.2016
Beiträge: 166
MoquiMarble befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.10.2018, 13:14

Heute Ninchen geröngt - doch keine Arthrose – aber wie kann DAS jetzt sein?


Ich stehe vor einem Rätsel…
In einigen Threads habe ich schon von Romeo berichtet. Ganz kurz hier nochmal: Romeo ist 10+, genaues Alter unbekannt. Vor über einem Jahr fielen mir Gangunsicherheiten auf. Es sah aus, als ob er mit der Nachhand nach rechts wegknickte. Anfang dieses Jahres hatte Romeo große Mühe beim Aufstehen, aber wenn er dann in Bewegung war, war alles okay. Dann war es so, dass er, wenn er schnell rannte, ihn seine Hinterhand überholte und er dann hinfiel. Ab April diesen Jahres konnte er nicht mehr aufstehen, selbständig sitzen und laufen ging nur, wenn ich ihn am Becken festhielt. Der Zustand hat sich vor einigen Wochen so verbessert, dass er von alleine sitzen kann und auch einige Meter ohne Hilfe „hoppelt“. Zwei TAs sagten damals unabhängig voneinander, es wäre eine degenerative Wirbelsäulenveränderung, die langsam aufwärts steigt und irgendwann zu Lähmungen und Inkontinenz führt. Da wurde aber nie ein Röntgenbild gemacht.

Gestern war ich mit ihm beim TA, da er ein heißes Ohr hatte und seit einigen Tagen etwas schwerer atmete und ich war der Meinung, er hat eine verstopfte Nase. Klang so, als ob da Schnupfen drin wäre. Beim TA wurde dann eine kleine Entzündung im Ohr festgestellt und die Lunge abgehört. Der TA meinte, es hört sich an, als ob Wasser drin wäre. Er gab ihm eine Kortisonspritze und ich sollte heute wieder hin. Da ich mir gestern den Kopf zerbrochen habe, wie Wasser in die Lunge kommt, habe ich heute beschlossen, Romeo soll geröntgt werden. Ich wollte Sicherheit haben, ob da was am Herzen oder Lunge ist und was seine Wirbelsäule wirklich sagt.

Heute dann beim TA wurde abgehört und der Arzt fragte, was ich für Untergrund im Käfig habe. Ich sagte, es ist normale Erde, da Romeo in der Außenhaltung ist. Einzig was ich verändert habe ist, dass ich statt Hanfstreu Sägespäne in der Pipi-Ecke habe und Rindenmulch als Schlafunterlage in der Erdhöhle. Für ihn sah es nämlich so aus, da der Zustand von gestern zu heute so rapide verbessert war, dass er allergisch auf diese Veränderung reagiert hat. Ich solle Sägespäne und Rindenmulch weglassen und dafür Torf zum Beispiel nehmen. Kaninchen können wohl angeblich auf bestimmte Holzarten allergisch reagieren.
Dann wurde Romeo auf meinen Wunsch hin geröntgt. Ich hatte mit vielem in meiner Angst um ihn gerechnet, z. B. altersbedingt ein vergrößertes Herz, Lungentumor und was nicht alles. Aber was ich dann auf dem Bild sah, hat mir fast die Beine weggezogen. Herz komplett unauffällig, Lunge in Ordnung, Leber altersbedingte normale Vergrößerung, aber: Seine Wirbelsäule zeigte im vorderen Bereich einen Bruch!!! Sogar das Brustbein war angebrochen und ein Stück zeigte nach oben. Angeblich steckt es aber in keinem Organ drin. Ich war schockiert, da mir ein möglicher Bruch nie aufgefallen ist… Und jetzt kommt das was mich vor ein Rätsel stellt.
TA meinte, der Bruch kann erst entstanden sein, als das Kaninchen nicht mehr laufen konnte. Es müsste aber etwas auf ihn draufgefallen sein. Ich meinte dann, es kam alles schleichend und ich könne mir da keinen Reim drauf machen. Es ist nichts gewesen. Nichts ist auf ihn draufgefallen, niemand hat ihn getreten. Denn wenn die Lähmung schlagartig mit dem Bruch passiert wäre, dann hätte doch in seiner Nähe was sein müssen, was auf ihn draufgefallen wäre. Ich fragte, ob seine Partnerin beim Drauflegen oder Draufhüpfen sowas verursachen kann. Nein, so einfach passiert so ein Bruch nicht, war die Antwort… Da müsse schon mehr Gewalt hinter sein.

Ich versuche gerade meine Gedanken zu sortieren. Vorhin habe ich mit meiner Mum lange telefoniert und ihr davon berichtet. Sie vermutet, der Bruch ist alt und könnte vielleicht schon passiert sein, als wir ihn noch nicht hatten. Romeo kommt ja aus dem Tierheim und wurde vorher in einer Garage im Käfig gehalten und durch den Tierschutz beschlagnahmt. Wäre sowas denkbar? Ein alter Bruch (der über 8,5 Jahre alt ist, so lange haben wir Romeo schon), der bisher keine Schwierigkeiten gemacht hat und es vielleicht altersbedingt an dieser Stelle z. B. einen Bandscheibenvorfall gab? Denn warum gab es seit über einem Jahr diese Nachhandschwäche und er konnte noch laufen?

Am liebsten würde ich das Röntgenbild einem Heimtierspezialisten zeigen, weil mich das jetzt total schlimm beschäftigt. Allerdings ist es Digital und ich weiß von einer Bekannten, die wollte das Röntgenbild ihres Hundes haben, dass dieser TA ein riesen Geschrei mitten im Wartezimmer gemacht haben soll, ob sie an der Kompetenz zweifle usw. Ob das stimmt, weiß ich nicht. Aber wie bekommt man ein digitales Röntgenbild mit? Ausdrucken lassen? Da sieht man aber nicht immer alles 100%ig drauf. Oder die Bilder als jpeg schicken lassen? Ich möchte ja nicht den TA als solchen wechseln, aber mich macht das alles verrückt, da ich von einem Bruch ja nie was bemerkt habe. Selbst wenn er durch eine Katze angegriffen worden und sie die Ursache wäre, dann hätte das Tier ja nicht gelähmt im verschlossenen Außengehege gelegen sondern irgendwo im Freilauf auf dem Grundstück.
Ich drehe mich gerade sowas von im Kreise…. Hat jemand eine Idee, was es sein könnte? Wäre es denkbar, dass das ein alter Bruch ist, der jetzt Schwierigkeiten gemacht hat? Was mir auch ganz, ganz große Sorgen macht: Der TA meinte, er kann nicht sagen, wie stabil der Bruch an der WS ist. Eine falsche Bewegung und das Tier ist gelähmt. Ich fragte, ob so ein Bruch sich nicht von selber stabilisiert durch Knorpelwachstum. Ist doch eigentlich eine normale Reaktion bei WS-Verletzungen. Es bildet sich dann vermehrt eine Knorpelschicht, die dann das Gelenk an der Stelle versteift. Daraufhin sagte der TA, dass das bei so einem alten Tier eher nicht mehr der Fall ist.

Wie gehe ich jetzt mit Romeo am besten um? Mal blöd gesagt, mit „Wattehandschuhen“ anfassen? Ich habe richtig Schiss, ihn irgendwie zu bewegen. Nicht, dass dann die WS bricht und er gelähmt ist. Meine Mum sagte, ich solle mir keine Gedanken machen und weiterhin alles so machen wie bisher. Was passiert, passiert. Und vorher wusste ich ja nichts von dem Bruch und es ist ja auch nichts passiert. Wahrscheinlich hat sie Recht. Ach menno, ich bin fix und fertig…




Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 3.566
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.10.2018, 18:03

Mann, das ist ja der Hammer!
Das Röntgenbild hast du bezahlt also hast du auch einen Anspruch darauf.
Ein vernünftiger TA (das war in der Beziehung sogar mein alter Nixkönner!) schickt dir die Bilder per Email.
Ich denke, dass ein Spezialist da auch sehen kann ob das was älteres ist oder nicht.
Du kannst deinem TA ja sagen, du möchtest gerne abklären lassen, wie lange die Verletzung ungefähr her ist. Da dürfte der eighentlich nichts dagegen haben.
Aber falls er Theater macht, du hast Anspruch auf die Bilder. Diese Dienstleistung hast du ihm ja bezahlt.



__________________



Kaninchen
 
Registriert seit: 17.07.2018
Beiträge: 1.536
angelsfire befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.10.2018, 21:32

Zitat:
Zitat von knuffelchen Beitrag anzeigen
Mann, das ist ja der Hammer!
Das Röntgenbild hast du bezahlt also hast du auch einen Anspruch darauf.
Ein vernünftiger TA (das war in der Beziehung sogar mein alter Nixkönner!) schickt dir die Bilder per Email.
Ich denke, dass ein Spezialist da auch sehen kann ob das was älteres ist oder nicht.
Du kannst deinem TA ja sagen, du möchtest gerne abklären lassen, wie lange die Verletzung ungefähr her ist. Da dürfte der eighentlich nichts dagegen haben.
Aber falls er Theater macht, du hast Anspruch auf die Bilder. Diese Dienstleistung hast du ihm ja bezahlt.

Das ist, soweit sich da nix geändert hat, leider nicht korrekt. Das Eigentum am Röntgenbildern liegt beim TA. Hat was mit Urheberrechte usw. zu tun. Du bezahlst nur die Leistung "röntgen" und nicht das Bild ansich. Er ist nicht verpflichtet dir diese rauszugeben (ich glaube wenn du sie wegen Schadensersatzansprüchen an einen Gutachter weiterleiten möchtest ist die Sachlage eine andere. Dann muss er sie vermutlich rausgeben bzw. zumindest leihweise überlassen). Die meisten TÄe geben sie aber leihweise raus oder kopieren dir die CD. Bei einem vernünftigen TA sollte das kein Problem sein (Ich hatte zumindest noch nie welche deshalb).



__________________
LG Britta



Geändert von angelsfire (10.10.2018 um 21:35 Uhr).

Benutzerbild von knuffelchen
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Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 3.566
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.10.2018, 22:45

Ja, die Originale muss der Arzt nicht aushändigen aber du hast einen Anspruch auf eine Kopie. Der Arzt kann die Kosten für die Kopie verlangen aber die Kopie selbst nicht verweigern.



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Benutzerbild von Lara004
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Registriert seit: 08.03.2012
Beiträge: 4.305
Lara004 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.10.2018, 08:58

Wegen der Bilder würde ich einfach bei den Helferinnen anrufen und es erklären. Auch dass du Sorge vor der Reaktion hast und den Tierarzt nicht persönlich fragen möchtest.
Die Mitarbeiter können das dann für dich fragen und dir das Bild per Mail schicken.




Benutzerbild von MoquiMarble
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Registriert seit: 03.08.2016
Beiträge: 166
MoquiMarble befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.10.2018, 11:36

Diese Nacht habe ich kaum geschlafen. Mich beschäftigt einfach dieser Bruch. Wieso kam es schleichend, wenn angeblich dieser Bruch zur Lähmung geführt haben soll? Wieso habe ich nichts bemerkt?
Als es anfing, dass das Laufen schlechter wurde – war ich beim Arzt. Als er schlecht aufstehen konnte – war ich beim Arzt. Und immer wieder die gleiche Antwort. Es ist eine aufsteigende Wirbelsäulengeschichte, die altersbedingt ist. Irgendwann kann er nicht mehr laufen, dann lähmt es Blase und Darm und irgendwann die Atemorgane. Das waren die Aussagen von 2 verschiedenen Ärzten. Dann im April kam – wie vorhergesagt – die Lähmung. Und ich hatte immer Angst, wann lähmt es die Atmung? Ich bin immer von dieser Diagnose der Ärzte ausgegangen. Aber mit einem Bruch habe ich nie und nimmer gerechnet… Ich verstehe das bis jetzt nicht.
Kann das auch mal ein Geburtsschaden gewesen sein, der im Alter dann diese Ausfälle verursacht hat?
Ich mache mir so einen Kopf, weil ich wirklich keine Ahnung habe, wie das passiert sein könnte. Romeo wurde nie hochgenommen. Er war nie der Streichelhase. Sollte er ja auch nicht. Er ließ sich zwar an der Nase 2-3x kurz streicheln (habe ich mir mit Leckerchen erkauft) und dann schubste er auch schon mit dem Kopf die Hand weg, weil er genug hatte. Klar, jetzt wird er permanent angefasst, massiert usw. Aber mittlerweile findet er das auch richtig super. Toller Nebeneffekt, auch Nele (sehr schüchtern und zurückhaltend) kommt auch zu mir und lässt sich oft so lange kraulen, bis sie einschläft.

Ich werde mal demnächst ganz vorsichtig wegen dem Röntgenbild anfragen. Es ist ja digital, also könnte er es ja wirklich per Email schicken. Ich finde es schon wichtig, das Bild zu haben. Denn sollte mal am WE ein Notfall sein und es müsste was geröntgt werden, könnte es Romeo vielleicht erspart bleiben. Kommt natürlich immer darauf an, um was für einen Notfall es sich handeln würde. Und hoffentlich tritt keiner mehr ein!!! Und erst Recht nicht am WE – wie es meistens dann immer der Fall ist.




Moderatorin
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.925
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.10.2018, 16:54

Zitat:
Zitat von MoquiMarble Beitrag anzeigen
Diese Nacht habe ich kaum geschlafen. Mich beschäftigt einfach dieser Bruch. Wieso kam es schleichend, wenn angeblich dieser Bruch zur Lähmung geführt haben soll? Wieso habe ich nichts bemerkt?
Mach Dich nicht verrückt, das führt zu nichts.
Kaninchen sind Weltmeister im Verstecken von Krankheiten, selbst Tierärzte finden manchmal mit allen möglichen Untersuchungsmethoden nichts.

Mit unserer Schlappi war ich vor einem Jahr bei insgesamt drei Tierärzten, weder im Blutbild, noch beim Röntgen oder im Ultraschall war irgend ein Grund für die wiederkehrenden Futterverweigerungen und Hinterhandschwäche zu sehen, und letztlich offenbarte nur die OP und eine nachfolgende Pathologie, dass sie eine Leukose bedingte massive und inoperable Darmvereiterung hatte, und das im Alter von einem guten Jahr... ich rätsle noch heute, wie so etwas auftreten kann, aber auch wenn ich mir noch so oft Röntgen- und US-Bilder vor Augen rufe, man konnte wirklich nichts sehen und weder ich noch die Tierärzte hätten irgend etwas verhindern oder ändern können.

Und Gerti hat Recht, es gibt auch bei Kaninchen altersbedingte degenerative Veränderungen, die Ursache muss weder ein Sturz, noch ein darauf fallender Gegenstand gewesen sein.

Beim Kaninchen einer Bekannten (sie ist langjährige Pflege- und Vermittlungsstelle für Kaninchen, kennt also sowohl die diversen Kaninchenerkrankungen, als auch die guten Tierärzte der Umgebung) trat kürzlich etwas ähnliches wie bei eurem Romeo auf, sie war mit ihrem Kaninchen, wie ohnehin schon zuvor alle paar Wochen, zur Zahnkontrolle, bei der Untersuchung wurde das Kaninchen von der Tierarzthelferin festgehalten, und zwar weder besonders grob, noch sonst in irgend einer Form bedenklich, sondern ganz normal wie die ganzen Male zuvor auch, als es plötzlich ein Knackgeräusch gab.
Das Kaninchen wurde natürlich sofort geröntgt und dabei offenbarte sich nicht nur ein frischer Wirbelsäulenbruch, sondern gleich mehrere, offenbar schon ältere... und allen Beteiligten ist es ein Rätsel, wie sich das Tier zuvor überhaupt bewegen konnte... und auch da blieb letztlich nichts anderes als Diagnose als die Vermutung einer degenerativen altersbedingten Knochenschwäche.

Vielleicht lässt du auch mal ein Blutbild von ihm machen, um nachzuschauen, ob ein Kalziummangel oder eine Störung des Kalziumstoffwechsels vorliegt?

Ewringmann beschreibt z.B. die Symptome beim Kalziummangel als "zunehmende Apathie mit Muskelzittern, Ataxien und Hinterhandschwächen", das könnte ja durchaus auch zu Romeos Krankheitsgeschichte passen.




Benutzerbild von MoquiMarble
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 03.08.2016
Beiträge: 166
MoquiMarble befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.10.2018, 15:51

Ich war gestern, da unser TA hier im Ort keine Sprechstunde hatte, in der Tierklinik. War mir ganz recht, da dort eine Heimtierärztin ist. Zwar musste ich fast 1h mit dem Auto fahren, aber Romeo röchelte wieder so komisch aus der Nase und die Nasenflügel waren aufgebläht.
Und wie ich bereits schon vermutet hatte, war das keine Allergie sondern tatsächlich hat er eine Erkältung. Das gespritzte Kortison von unserem TA hier im Ort hat die Symptome zwar auch gut bekämpft, aber nicht die Ursache.
Die Atmung war schon bisschen lauter, als sie sein sollte (sagte die TÄin nach dem Abhören) und Romeo hatte auch eine ganz leichte Untertemperatur. Nun bekommt er 1x täglich Baytril ins Schnäuzchen und 3x täglich einen Schleimlöser. Ich hoffe, es wirkt schnell. Wobei ich der Meinung bin, Romeo geht es heute bisschen besser. Zwar schnorchelt es ordentlich in der Nase, aber der Mist kommt raus. Auch die Atmung in Ruhe ist nicht optimal, aber besser als gestern. Und die Nasenflügel sind nicht mehr aufgebläht. Ach, immer diese Aufregung. Fressen tut er aber nach wie vor mit Begeisterung.
Jedenfalls erzählte ich der TÄin alles über die Geschichte mit der Hinterhandschwäche und den jetzt erst festgestellten Bruch. Sie meinte, es gibt manchmal neben den altersbedingten auch erblich bedingte Knochengeschichten, die im Alter genau zu solchen Brüchen führen können. Leider hatte ich das Röntgenbild nicht dabei. Das wäre schon interessant gewesen. Nun habe ich am Donnerstag einen Kontrolltermin bei ihr. Ich würde gerne das Röntgenbild holen, aber nachdem mir eine Bekannte ihre Geschichte mit dem Röntgenbild ihres Hundes erzählt hat und der Reaktion des TAs…
Auf jeden Fall spreche ich die Heimtierärztin mal auf diese Kalziumsache an. Was es nicht alles gibt…

@Diabi: Was wurde aus dem Kaninchen deiner Bekannten? Das ist ja echt heftig!




Benutzerbild von gerti
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gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.10.2018, 15:13

Es kann ja auch sein, dass sich die Wirbelsäule ja tatsächlich regenerativ verändert hat. Die einzelnen wirbellkörper bilden Brücken die beeinträchtigen...es kann doch auch sein, dass es durch diese Umbauten und Entkalkungen zu einem Erschöpfungsbruch kam. Ich würde mir auf jeden Fall die Bilder organisieren und wo anders noch beurteilen lassen!



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Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.10.2018, 16:09

Es hat es leider nicht geschafft. Aber bei ihm kamen noch eine Herzschwäche dazu, und diverse weitere Baustellen, auch war er schon ziemlich alt, so dass weitere Therapien nur unnötige Quälerei gewesen wären.




Benutzerbild von MoquiMarble
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 03.08.2016
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MoquiMarble befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.10.2018, 18:40

Huhu!

Mal ein kurzes update und noch ein paar Fragen. Ich weiß nicht, ob ich besser ein neues Thema erstellen sollte, wegen der Fragen. Aber ich probiere es trotzdem hier mal:

Also: Romeo war gestern wieder zur Kontrolle in der Tierklinik. Ich hatte mir am Montag das Röntgenbild bei unserem TA auf CD brennen lassen – war alles kein Problem. Außer paar Diskussionen, wie sinnlos Baytril in Romeos Fall wäre… aber egal.
Das Röntgenbild zeigt deutlich diesen Knick in der BWS und ist ein alter Bruch. Das war die Aussage der TÄin. Romeo könnte sich dies in jungen Jahren zugezogen haben, damit auf die Welt gekommen oder auch eine erbliche Geschichte sein. Kann man nicht genau sagen. Für mich war wichtig – der Bruch ist alt! Ich bin beruhigt, da ich kreuz und quer gedacht habe, wie das passiert sein könnte.

Nun aber zur anderen Geschichte. Romeo schnoddert immer noch so rum. Mittlerweile ist sein Näschen feucht und hat einige Krusten. Die Untertemperatur ist weg. Es ist alles wieder im grünen Bereich. TÄin sagte, wenn es ihr Hasi wäre, würde sie Baytril noch eine Woche weiter geben (und auch den Schleimlöser) und dann müsse man über ein anderes Medikament nachdenken. Da käme dann wohl nur noch Duphamox (oder so) in Frage. Sie hat mir auch gleich gesagt, es ist nicht ganz ohne. Zwar hätte sie in ihrer Praxis noch keinen einzigen Fall gehabt, aber es sollen schon Kaninchen unter diesem Medikament gestorben sein. Durchfälle, die nicht mehr aufzuhalten waren. Aber, so sagte sie, so verrotzt ist auch nicht schön für das Kaninchen. Jetzt hoffe ich, Romeo bekommt den Schnodder mit Baytril und dem Schleimlöser weg. Es geht ihm auch deutlich besser, als noch vor 1 Woche. Ist wieder aktiver, niest aber seit gestern etwas mehr und es kommt richtig was raus. Ich hoffe nur, dass das Niesen in dem Fall positiv ist?!?! So sagte es jedenfalls der TA heute, bei dem ich bene bac geholt habe. Wie lange braucht es denn, bis Baytril richtig die Rotzbakterien weggebracht hat?

Ich habe jetzt eine kleine Tube bene bac gel (1g). Der TA meinte, ich müsse es jetzt noch nicht geben, weil es sinnlos ist. Baytril tötet sofort die bene bac Bakterien ab. Ich müsse, wenn ich es denn geben würde wollen, im Abstand von mind. 10h geben. Oder warten, bis die Baytrilgabe beendet ist. Da ich aber erst am 29.10. wieder einen Termin in der TK habe und bis dahin Baytril geben soll, mache ich mir Gedanken, ob das die Darmflora so lange ohne Hilfe mitmacht? Wie handhabt ihr denn bene bac? Irgendwie macht es ja wirklich keinen Sinn, bene bac und Baytril zur gleichen Zeit zu geben, oder? Muss man es täglich geben? Wie lange? Ich finde diese Tube auch blöd, weil ich damit gar nicht dosieren kann. Angeblich braucht er nur davon nur einen kleinen Klecks. Aber wenn ich ihm versehentlich die ganze Tube ins Maul quetsche, ist es auch nicht schlimm, sagt der TA.




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Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 19.10.2018, 22:09

Lass Dir Baytril zum spritzen geben, dann belastet es die Darmflora nicht.




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knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.10.2018, 23:06

Ich habe das Benebac immer ca. 3 Stunden nach der AB-Einnahme gegeben und mit der blöden Tube bin ich auch überhaupt nicht zurecht gekommen. Es gibt Benebac auch in Pulverform in einer relativ große Dose, mein TA füllt da immer kleine Tütchen ab. Das Pulver kann man über ein feuchtes Leckerli geben oder mit etwas Wasser in der Spritze ins Mäulchen. Frag mal deinen TA danach.



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Benutzerbild von Toflolesa
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Toflolesa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.10.2018, 06:48

Ich habe auch eine Schnupfergruppe und meine Tiere reagieren auf Baytril auch nicht mehr.
Duphamox hilft gut und wird auch prima, auch über längere Zeit, vertragen. Ich habe bisher noch nie Probleme damit gehabt.
Ganz wichtig ist aber. NIEMALS ORAL GEBEN! Das muss zwingend tief unter die Haut gespritzt werden. Die Tiere dürfen nicht mal ein Tröpfchen davon ablecken, denn dann sterben sie wirklich daran.

Und anstatt Benebac gebe ich ProPreBac. Gleiches Mittel, nur ist das in einer Flasche und wird mit einer Spritze aufgezogen (wie Metacam)und kann so problemlos gegeben werden.
Morgens das AB, abends das Probiotikum. Passt



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Benutzerbild von flyrider
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flyrider befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.10.2018, 07:30

Zitat:
Zitat von Terry Beitrag anzeigen
Lass Dir Baytril zum spritzen geben, dann belastet es die Darmflora nicht.
Stimmt nicht ganz, die Wirkung ist zwar nicht ganz so verheerend, aber sobald der Spiegel aufgebaut ist, wirkt es überall (sonst käme es ja auch nicht im Nasen/Rachenraum an ).



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Gesperrt
 
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Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 20.10.2018, 15:00

Theoretisch hast Du natürlich recht, aber gespritztes Baytril „umgeht“ den Magen-/Darmtrakt und wirkt „nur“ über die Blutbahn, ist somit sehr viel weniger belastend als bei der oralen Gabe.



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Benutzerbild von MoquiMarble
Zwergkaninchen
 
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MoquiMarble befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.10.2018, 08:08

Danke für eure Antworten.

Gebe jetzt Romeo (seit gestern) früh um 10 Uhr sein Baytril und abends 22 Uhr vorerst bene bac aus der Tube. Glücklicherweise brauche ich nur ein bisschen aus der Tube rausquetschen und er schlabbert es ab. Ich weiß nicht, ob das Zeug schmeckt oder ob er nach den ganzen Tagen mit 4x täglich orale Medikamentengabe aufgegeben hat und das Mäulchen nun freiwillig aufreißt. Proprebac habe ich zur Sicherheit auch über eine Tierapotheke bestellt.

Das Duphamox gut helfen soll, macht mir Hoffnung. Was mir aber auch bisschen Angst macht ist die Tatsache, dass ich wahrscheinlich irgendwann die Spritze selber setzen muss. So wie die TÄin sagte, bekommt er von ihr die erste Spritze. Dann jeden 2. Tag eine weitere. Damit ich aber nicht jeden 2. Tag über 1 Stunde mit dem Auto zur Tierklinik fahren muss, werde ich unseren TA im Ort fragen, ob er es macht. Was aber am Wochenende? Irgendwann erwischt es mal den Sonntag, dann muss ich wohl ran. Mir graust es davor… Wenn ich da was falsch mache! Oder Reste im Fell hängen bleiben! Und Nele schleckt ihn doch so gerne ab… Ich hoffe immer noch, dass das Baytril doch noch richtig was bewirkt und ich um das Duphamox rumkomme.




Benutzerbild von Toflolesa
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Toflolesa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.10.2018, 06:25

Ich glaube, wir alle hatten beim ersten Mal genauso viel Schiss. Aber das ist echt unbegründet. Es ist wirklich nicht schwer, du musst dich nur das erste Mal trauen.

Lass es dir doch von dem Ta zeigen. Er kann ja eine Spritze mit Kochsalzlösung aufziehen und du spritzt das dann unter seiner Anleitung. Ist echt ganz easy und wesentlich einfacher, als täglich die blöde Medispritze ins Maul zu bekommen



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