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| Was mir noch einfällt: Im Zuge der Magengeschichte von Frodo erklärte uns die Tierärztin, die auch die Noterstversorgung (Röntgen, Infusion, Ananasenzym, Emeprid, Metacam- und Antibiotikagabe usw.) übernommen hatte, wie wichtig die gut abgestimmten Flüssigkeitsverhältnisse im Kaninchenmagen seien. Weil der Pförtner zwischen Magen und Darm den Nahrungsbrei nur dann zum Weitertransport frei gebe, wenn er ausreichend angefeuchtet ist. Deshalb sei neben der Röntgenaufnahme eine der wichtigsten Erstmaßnahmen bei einer Magenaufgasung, wenn die Verdauung stillsteht, das Kaninchen buchstäblich zu "wässern". Ich komme darauf, weil Du sagst, Deine Kleine hätte die Magenaufgasung nun das dritte Mal in drei Monaten. Wäre möglich, dass Mäusle jetzt im Sommer zuwenig trinkt? Mir ist schon klar, dass Kaninchen über Frischfutter in der Regel ausreichend Wasser aufnehmen, aber vielleicht gibt es bei ihr (und ihrem Pförtner ;-) im Sommer einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf, der aus irgendeinem Grund noch nicht optimal gedeckt ist? Das Frischfutter nach dem Abwaschen evtl. etwas weniger gut abtrocknen könntest Du auf Verdacht vielleicht ja mal ausprobieren. Hilft jetzt nicht für die akute Situation, ist eher nach vorne gedacht. ![]()
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| Mäusle frisst sehr gern frisches, ja. Hm, ich werd Cunis dann erst mal wieder rationiert füttern, sobald sie die wieder frisst. An zu wenig Wasser hab ich auch schon gedacht. Allerdings gibts hier ja Wiese - die wasche ich nicht, besprüh sie aber mehrmals täglich mit Wasser. Und Gemüse, wenns gibt, wird nachm Putzen gar nicht abgetrocknet. Und weder trinkt sie Tee noch Saft :-( Aktuell ist es ein Zustand zwischen deprimierend und freudig: das Gute ist, daß jetzt bereits mehr Köttel kommen und mittlerweile auch schon wieder ein paar halbwegs normal große. Sie frisst immer wieder was, aber noch keine Leckerlies. In ihrem Bäuchle grummelt es jetzt auch leicht, also bewegt sich zumindest mal was. Das Traurige ist, daß sie sich recht absondert von uns, weil wir sie ständig fangen und das Zeug reinpressen. Sie liegt ständig allein in der Küche, ist gar nicht mehr fröhlich und hält sich auch von Faxe fern. War sie anfangs einfach nur sauer, wird sie jetzt immer trauriger - klar, aus ihrer Sicht ist es unverständlich, warum wir sie weiterhin schnappen und ne Spritze ins Mäulchen schieben, da sie ja wieder was frisst und köttelt. Jetzt bin ich am überlegen, die Medigabe auf einmal am Tag zu reduzieren... hab aber Angst, daß es dann wieder schlimmer wird. Das ist wirklich furchtbar mitanzusehen :-(
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| Leckerli geben nach der Medi- Gabe, sofern sie es frisst und es nicht allzu schädlich für die Darmfllora ist. Ich fange Kasha ja fast täglich ein seit 10 Monaten. Sie war noch nie handzahm und die Einfangsaktionen sind immer mit viel Geklopfe und Gejage verbunden. Trotzdem erholt sie sich danach rasch und ist inzwischen richtig verfressen, betteln tut sie zumindest wie ein Weltmeister für Haferflocken und Erbsenflocken.
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| Meine kriegen nach Medi-Gabe, Kontrolle oder Po-Wäsche auch Cranberries. Wenn sie es nicht sofort nehmen, da unter Stress, nach 15-30 Min. geht das immer. Keks dagegen fordert sofort seine Belohnung, und das mit Nachdruck. ![]()
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| Das Leckerlie geben an sich wär nicht das Problem, nur hat sie es bisher ja nicht gefressen, genauso wenig wie Cunis (Leckerlies sind bei mir übrigens Lein- oder Schwarzkümmelkuchen, in ganz besonderen Ausnahmefällen wie jetzt auch eine Löwenzahnwurzel, die aufgrund des Übergewichts eigentlich vom Speiseplan gestrichen sind). Aaaber... seit ein paar Stunden nimmt sie wieder Leckerlies und ein paar Cunis hat sie jetzt auch gefressen Jetzt hab ich sie grad aus der Küche verscheucht, damit sie mal wieder bisschen "am Leben teilnimmt", das Elend konnte ich mir nicht mehr anschauen. Allerdings habe ich meinen Plan, die Medigabe auf einmal täglich zu reduzieren, auch wieder verworfen, denn jetzt macht sie grad wieder laute winzige Köttelchen... ach Mensch, ich hoffe, das hat bald mal ein Ende. Bis Montag früh hätte sie dann die Rodicare Hairball Kur abgeschlossen. Mal sehen, wie es dann ist - bitte drückt die Daumen, daß ich dann die Medis abstellen kann. Mein Menne ist auch ganz traurig ![]() Ich fang die Maus ja immer ein und ich halte sie aufm Tisch auch fest; aber mein Menne gibt ihr die Medis ein und einzig von ihm will sie grad nix mehr wissen und haut immer vor ihm ab. Dabei schmust und spielt er so doch gerne mit seiner Maus ![]() @Aen Habt ihr dann eigentlich zehn Tage lang Medis gegeben oder konntet ihr das schon früher einstellen? Bzw ab welchem Zustand habt ihr die Medis eingestellt?
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| Moin Cindy, Zitat:
ich hab gerade nochmal unseren „Medikamentenplan“ vorgekramt und geschaut (da das unsere erste Krankheitsgeschichte mit einem unserer beiden Kaninchen war, waren wir leicht panisch und wollten penibel alles richtig oder jedenfalls nichts falsch machen ;-) - und ich liste Dir jetzt einfach mal auf, wie das bei uns war: Erstmal folgten sieben Stunden Noterstversorgung, als wir mit Frodos stark aufgegastem Magen um 10 Uhr zur Tierärztin kamen. Dort erhielt er nach einer Röntgenaufnahme (die am Nachmittag wiederholt wurde, um zu sehen, was in der Zwischenzeit passiert war) eine Infusion, Dimeticon, Ananasenzym, Emeprid, Metacam, ein Antibiotikum prophylaktisch zur Verhinderung einer Bakterienvermehrung, Päppelbrei und immer wieder Wasser per Spritze ins Mäulchen. Abends bekamen wir die Medikamente dann in Spritzen abportioniert mit nach Hause, weil wir Frodo über Nacht nicht dort lassen, sondern zuhause selbst behandeln wollten. Unser Mediplan lief dann so: Emeprid: bekam er am ersten Tag 1 Mal, daraufhin setzte er eine ordentliche Menge Durchfall-Kot ab und er bekam es nicht mehr, weil wir von da an sicher ausschließen konnten, dass ein Fellballen o.ä. festhängt. Dimeticon: gaben wir die ersten 2 Tage alle 2 Stunden je 2 ml, dann setzten wir das ab, weil wir Frodo irrtümlich für übern Berg hielten (siehe unten); als wir die Behandlung (mit dann regelmäßigen Päppelzeiten - siehe unten) wieder aufnahmen, bekam er Dimeticon noch 2 Tage lang je 1 Mal pro Tag 1 ml. Ingesamt also mit Unterbrechung gab’s Dimeticon 4 Tage lang. Benebac: gaben wir durchgehend 8 Tage lang 3 Mal am Tag eine erbsengroße Menge; ab da dann noch 2 Tage lang 1 Mal am Tag - also 10 Tage lang. Metacam: bekam er zunächst 3 Tage jeweils 2 Mal. Als er dann anfing, Minimengen an Dill und Petersilie selbst zu fressen, hielten wir ihn für übern Berg, stellten das Päppeln sofort ein (auch weil wir im Internet recherchiert hatten und uns der häufig gegebene Rat einleuchtete, niemals zu päppeln, wenn das Kaninchen „irgendwas“ selbst frisst) und gaben auch kein Metacam mehr - nur noch Benebac. War in unserem Fall keine gute Idee, denn Frodo köttelte immer winziger, wurde wieder apathisch, hatte offensichtlich starke Schmerzen (Zähneknirschen) und fraß so gut wie gar nichts mehr. Wir waren völlig verunsichert, was das nun weitergehen sollte, und sind erneut mit ihm zur Tierärztin, die uns ermunterte, Frodo die nächsten Tage konsequent wieder zu päppeln und auch Metacam wieder zu geben (Benebac sowieso). Metacam bekam er dann nochmal 2 Tage lang jeweils 1 Mal. In Sachen Päppeln hielten wir uns nun an den Rat unserer Tierärztin, legten 4 Uhrzeiten am Tag fest, an denen wir zwischen 12 und 16 ml Päppelbrei geben werden und stellten ebenso konsequent alle Internetrecherchen (und Gegenrecherchen) zum Thema ein. :-) Metacam also insgesamt mit Unterbrechung: 5 Tage lang. Mittlerweile hatten wir auch kapiert, dass zwischen Medikamentengabe und Päppelbrei keine Zeit liegen muss, wir das also jeweils zusammen verabreichen können. So reduzierte sich das "Einfangen, zwischen die Beine nehmen und Mäulchen mit Zeugs belästigen" schlagartig auf 4 Mal pro Tag. Wir hantierten dabei immer mit abgeschnittenen 1ml-Spritzen. Hieß also 16 ml Päppelbrei anrühren, in ein Gefäß geben, von dem aus sich das gut in die Spritze füllen ließ, und dann während der Päppelmahlzeit 16 Mal "nachfüllen" und ins Mäulchen geben. Das ging dann irgendwann mit sehr ruhigen Bewegungen und immer routinierter. Wir hatten darauf geachtet, dass der Päppelbrei eher dünn als sämigdick angerührt ist. Zum Abschluss jeder Päppelportion war die letzte 1ml-Spritze zudem immer ein wasserverdünnter Anis-Fenchel-Kümmel-Tee, weil wir Frodo während seiner gesamten Krankheitszeit wirklich nie am Wassernapf sahen. Zwischendurch, am sechsten Tag, gaben wir eine getrennte Kotprobe von Frodo und seinem Kumpel Joschi bei unserer Tierärztin ab, die uns zwei Tage später telefonisch mitteilte, dass er „massigen Hefebefall“ hat. Joschi hatte denselben Befund. (Was für uns daraufhin hindeutete, dass allein die Medikamentengabe den Hefebefall nicht verursacht haben konnte, weil Joschi ja keine bekam.) Daraufhin gab’s ab dem achten Tag Krankheit 2 Mal 2 ml am Tag Nystatin mit einer 1ml-Spritze verabreicht. Die Kur war für beide Kaninchen zwei Wochen lang angesetzt. Das Zeug riecht heftig nach Vanillepudding und beide mochten es wirklich gern. Einfangen fanden Frodo und Joschi natürlich blöd, das Nystatin haben sie uns dann aber regelrecht von der Spritze geschlabbert. ![]() Am neunten Tag (nach vier Tagen konsequenten Päppelns mit 4 Portionen je 12-16 ml - und ansonsten Kleinportionen Frischfutter, die er fraß, und das wir ihm natürlich durchgehend weiterhin hinstellten) hatten wir das Gefühl, dass es Frodo wirklich besser geht. Der Leckerlie-Test funktionierte wieder. Ab dem zehnten Tag war er wieder fit wie gewohnt, hatte Appetit und fraß seine üblichen Mengen selbst. Von da an gab es nur noch die restlichen Tage der Nystatin-Kur dieses Medikament, ansonsten gar nichts mehr. Das ist Frodos „Magengeschichte“ im Medikamenten-/Päppel-Detail - und nichts davon ist verallgemeinerbar gemeint. ![]() Ich wünsch’ Deiner Kleinen, dass es ihr bald besser geht! Gruß, Aen Geändert von Aen (01.07.2018 um 14:37 Uhr).
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| Ich danke Dir für Deine ausführliche Schilderung! Bei Frodo war es scheinbar schlimmer wie bei Mäusle bzw hört es sich auf jeden Fall schlimmer an. In der Klinik die TÄ sagte ja zu mir, daß sie zwar aufgegast ist und die Temperatur im Grenzbereich ist, aber es noch nicht so ist, daß es nun absolut kritisch sei, sie Infusionen brauche etc. Ich sah das mit dem kritisch zwar anders, weil Mäusle bei den letzten zwei Mal Aufgasung lange nicht so da hing, aber naja, ich hab ja auch mein Herz an die Maus verloren ![]() Das mitm päppeln ist eine schwierige Sache... ich sag ja, bei meinem Hoppele mußte ich auch über Tage päppeln, wenn so was war, denn kaum hatte ich das abgestellt, gings ihm wieder schlechter. Mäusle hingegen verhielt sich da bisher ganz anders; die Tage nach der Kastra hätte ich nie geglaubt, daß das ohne Päppeln funktionieren kann, aber ich hab dem behandelnden Arzt vertraut und es war einwandfrei. Ich seh ja, wie es ist, wenn ich die Medis dann mal absetze; wenns dann wieder schlimmer wird, wird halt doch ein paar Tage lang gepäppelt. Nur leider wird sie jetzt immer unkooperativer, jetzt ist schon das Einfangen ein Akt und eine Handtuchrolle mit Kaninchenfüllung krieg ich schon gar nicht mehr ordentlich hin, weil die auf der Stelle weghüpft - ganz egal, wie tief es runter geht oder was da im Weg steht ![]() Mittlerweile mußte Faxe ihre schlechte Laune ausbaden, in der Früh hat sie einen Streit vom Zaun gebrochen und hier flogen die Fellbüschel (was fällt ihm denn auch ein, die Krankheitszeit der Chefin derart auszunutzen, daß er selbst mal wie ein Gestörter durch die Wohnung rasen und Bockhüpfer machen kann). Wenn er mir auch leid tat, war ich froh über die Bewegung ![]() Danach bewegte sie sich auch so wieder mehr, also ein deutlicher Unterschied wie noch zu gestern. Aktuell bekommt sie immer noch beide Rodicare, Colosan und Sab (immer noch 2ml) zweimal täglich von uns. Es kommen übrigens keinerlei Haare mit raus bei ihren Kötteln, also scheint das wirklich nicht das Problem zu sein. Jetzt habe ich mal überlegt, was an der ständigen Aufgasung schuld sein könnte..: 1. Hefen (woher auch immer). Werde ab heute Kot sammeln und testen lassen. Behandel ich diese normalerweise nicht extra, werde ich das bei positivem Befund diesmal tun. 2. Karton Mäusle frisst ja leider alles, was ihr vor die Nase kommt, und weil wir einen Versandhandel von zuhause betreiben, haben wir hier reichlich Kartons rumstehen. Ich werde jetzt Gitter kaufen und die Kartons einzäunen. 3. Zu kalte Wiese Ich lager die Wiese ja im Kühlschrank. Zwar lasse ich die schon aufwärmen, bevor ich sie hinlege, aber nun auch nicht ewig. Ich werde die Wiese ab sofort ne dreiviertel Stunde draußen stehen lassen, bevor ich sie hinlege. 4. Übergewicht / Falsches Fressen Ersteres ist ja leider immer noch eine Möglichkeit. Zu letzterem fällt mir auf, daß es vielleicht nicht so toll ist, nur Wiese und Heu anzubieten; daß die Verdauung eindeutig besser war, wo es noch viel getrocknetes dazu gab. Nun soll sie ja aber eigentlich nicht viel getrocknetes wegen des Grießes und dem Übergewicht bekommen. Da muß ich mir was überlegen, wie ich das handhabe, bin ich überfragt ![]() Außerdem glaube ich nicht, daß die Cunis ihr tatsächlich so gut tun wie vielleicht anderen Kaninchen. Denn Mäusle ist sehr gut im selektieren (so frisst sie jetzt zB Wiesenkräuter, die sie im gesunden Zustand nie frisst, wie Spitzwegerich, Wicke und Wiesenknopf) und grundsätzlich, wenn sie irgendwie Bauchweh hat oder es ihr nicht gut geht, frisst sie keine Cunis mehr, außer sie sind in Öl eingeweicht. Also denke ich, daß die ihr nicht wirklich helfen in Sachen Verdauung. Die wirds weiterhin geben, sofern sie die frisst, weil ich da perfekt Medizin drauf geben kann, aber viel lieber würde ich wieder mehr getrocknetes verfüttern - was ich ja aber wegen des zu viel vorhandenen Grießes und des Übergewichtes wiederum nicht tun soll; scheiß Kreislauf! Geändert von CindyH (01.07.2018 um 14:37 Uhr).
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Dann sagte sie lange nichts mehr, nahm ihn mit zum Röntgen und startete sofort das Noterstversorgeprogramm. Als wir ihn abends mit nachhause nahmen, ging die Tierärztin nicht sicher davon aus, dass er's schaffen wird. Die große Gasblase im Magen war inzwischen zwar kleiner geworden und hatte sich in Richtung Darm verteilt, aber eine Entwarnung war das längst nicht. Zitat:
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![]() Achja, wir haben den Päppelbrei immer handwarm angerührt und verfüttert. Das mochte er sichtlich lieber, als wenn er "kalt" angerührt war. Zitat:
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![]() Ich bin jedenfalls froh, zu lesen, dass Deine Mäusle offenbar die undramatische Variante von Magengedöns hat. Das wird bald wieder! Gruß, Aen Geändert von Aen (01.07.2018 um 15:27 Uhr).
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| Karton ist ganz übel!! Ina und jetzt auch Susi haben Karton gefressen, Ina sogar Raufasertapete. Jedesmal hatten wir übelste Verstopfung und Aufgasung und es dauerte lange, bis es wieder gut war. Susi hatte dieses Jahr schon 3x massive Bauchprobleme innerhalb von 2 Monaten. Die Ursache waren die 2 Heuhäuschen, die ich im Kaninchenzimmer hatte. Die sind aus Karton und mit Heu und Karotte beklebt. Dieses hier ist für Kartonfresser lebensgefährlich! http://www.zooplus.de/shop/nager_kleintiere/kaefigzubehoer/schlafhaeuschen/sonstige/459623 Seit ich diese Häuschen entsorgt habe, hat es bei Susi keine Verdauungsprobleme mehr gegeben. Ich würde unbedingt darauf achten, dass Mäusle nicht mehr an die Kartons rankommt.
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| Ist gut, ich bau nachher gleich noch die Wohnung um, damit die Maus nicht mehr an die Kartons rankommt. Zwar hatte ich damit bisher noch nie solche Probleme, aber mei, jedes Kaninchen ist anders und ich möchte jetzt alle möglichen Ursachen angehen, damit wir in einem Monat nicht wieder so da stehen. Hm, jetzt bräuchte ich mal einen anderen Rat, ich weiß es grad wirklich nicht so recht. Mäusle frisst wieder relativ viel - immer noch nicht wie gewohnt und auch nicht alles (aber sie selektiert halt eben auch wie erwähnt sehr gut), aber sowohl Blätter wie auch Wiese. Sie ist wieder lebendiger, hält sich aber trotzdem weitestgehend in der Küche auf, was sie sonst eigentlich nicht getan hat - wobei das aber auch ihr Versteck vorm einfangen ist. Kötteln tut sie auch.. vorhin mal ganz normal groß, aber in der Hauptsache bisschen kleiner wie normal; ab und zu ist auch mal noch ein ganz kleiner dabei. Vorhin hab ich die abendliche Medigabe mal ausfallen lassen... aber jetzt bin ich mir unsicher, soll ich ihr nochmal was geben, ist es fahrlässig, ihr nix mehr zu geben? Rein psychisch tut es ihr halt sichtlich gut, nicht gefangen zu werden. Sie hat jetzt seit Dienstag nacht konsequent Rodicare Hairball, Rodicare Akut, Sab Simplex hochdosiert, Metacam, Colosan zweimal täglich bekommen.
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| Wenn es ihr wieder so gut geht, würde ich ihr vielleicht noch ein bisschen gutes Öl und Sab Simplex über iwelche Leckerlie geben..? Das Öl noch zwei Tage dazu und dann gut sein lassen.. Der Darm muss ja auch wieder alleine richtig in Gang kommen.
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| Mäusle hat jetzt noch drei Tage lang Sab und Öl auf Cunis bekommen. Sie frisst und köttelt zwar, aber die Köttel sind noch immer sehr klein. Sie hat ihr Verhalten außerdem verändert: sie frisst auf einmal ihre Lieblingssachen wie zB Bärenklau gar nicht mehr, sondern lauter Wiesensachen, die sie sonst nie gefressen hat. Ihre normalen Leckerlies frisst sie wieder, aber weiterhin keine Cunis (nur in Öl eingeweicht). Sie bettelt auch nicht mehr, was sie sonst penetrant getan hat. Außerdem ist der komplette Tagesablauf verändert, sie wohnt jetzt quasi im Schlafzimmer, während sie sonst immer um dieselbe Zeit ins Wohnzimmer kam und erst vormittags wieder ins Schlafzimmer ist. Und sie spielt weiterhin nicht, was jetzt aber natürlich auch am Wetter liegen kann. Naja, was ich davon halten soll, weiß ich auch nicht. So ist sie schon wieder neugierig. Heute gebe ich erst mal ne Köttelprobe ab.
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| Oh Gott, ich fühl mich mal richtig mies. Faxe mußte heute wegen einem geschwollenen Ohr zum TA; kurz, bevor wir los sind, hab ich durch Zufall gesehen, daß bei Mäusle das Kinn ganz rot ist. Also hab ich sie auch mitgenommen. Der TA hat festgestellt, daß im Mäulchen auch alles rot ist, außerdem auch die Nasenschleimhäute und die Ohren ganz leicht. Er sagte, das sei eine allergische Reaktion und hat ihr was dagegen gespritzt, zudem soll ich diese Woche noch mit Sab Simplex weitermachen. Er konnte auch eine kleine Zahnspitze sehen, wollte die aber jetzt aufgrund der massiven Rötung überall nicht wegmachen. Jetzt hab ich überlegt, woher die Reaktion kommt... und ich könnte mich ohrfeigen. Ich habe ja mehrere Wiesen, wo ich pflücke; auf einer davon wächst eigentlich fast nur Bärenklau und Löwenzahn. Diese Wiese ist direkt neben einem Maisfeld, wobei ich immer am anderen Ende pflücke. Wenn die Zeit drängt, hole ich Bärenklau und Löwenzahn auf der Wiese, weils da einfach schneller geht wie auf meiner eigentlichen riesigen Pflückwiese. Letztes Jahr gabs damit ja auch keine Probleme... aber letztes Jahr ist auch noch kein Glyphosat verwendet worden. Mäusle hat seit der Wiesenfütterung dieses Jahr Verdauungsprobleme. Auch gerötete Augen, was ich allerdings auf den Schnupfen geschoben habe, weil das zeitweise schon mal vorkam bei Wetterwechsel oder Hitze. Mäusle hat ja seit der letzten Aufgasung aufgehört, Bärenklau und Löwenzahn zu fressen, was sie sonst förmlich verschlingt. Mein TA hält die These, daß es von der Wiese kommt, auch für wahrscheinlich. Und ich kann es mir auch nicht anders erklären, es passt ja alles dazu. Oh mein Gott, ich vergifte meine kleine Maus also seit März konsequent ![]() Und sie muß ja fürchterliche Schmerzen beim Medizin geben gehabt haben, wenn da alles knallrot ist und wir pressen ihr noch das Zeug rein. Da ist es ja kein Wunder mehr, daß sie sich zurückzieht und nicht mehr bei uns liegt und vor meinem Menne, der ihr die Spritzen ins Maul gegeben hat, fast schon Angst auf einmal hat. Ich könnt jetzt grad echt heulen. Jetzt ist sie vom TA-Besuch natürlich total fertig, hoffentlich fängt sie nachher wieder von selbst mit fressen an, ich kann ihr doch so keine Spritzen mehr ins Mäulchen schieben. Was tut mir das leid, hoffentlich wird alles wieder gut mit meiner Maus.
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| Ich denke die Rötung ist eher eine Reaktion auf eins der Medikamente als auf die Wiese.
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| Nein, das denke ich eigentlich nicht, denn es gibt ja auch keine Erklärung für ihre plötzlich auftretenden Verdauungsprobleme seit Beginn der Wiesenfütterung. Und auch ihre geröteten Augen sind so recht erst in den letzten zwei Monaten aufgetreten; nur ich schob es dem chronischen Schnupfen zu. Außerdem weist die Tatsache, daß sie nun plötzlich Bärenklau und Löwenzahn nicht mehr frisst, ebenso auf die Wiese, auf der ich ja immer Bärenklau und Löwenzahn hole. Es klingt für mich schon sehr wahrscheinlich, zumal ich vor ein paar Tagen auch wirklich kurz mal gedacht habe, daß die Wiese doch recht künstlich riecht (aber da ging halt auch massig Wind).
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| Grade habe ich ihr Kinn bei Tageslicht nochmal gesehen... das sieht wirklich furchtbar aus ![]() Wenn ich mir vorstelle, daß es im Maul genauso aussieht und was die Arme für Schmerzen gehabt haben muß, wird mir ganz schlecht. Ich hab das nicht früher gesehen, weil die Stelle normal komplett von der Wamme verdeckt ist, man sieht es nur, wenn sie ihren Kopf ganz nach oben streckt; das ist auch der Grund, warum ich die Stelle nicht behandeln kann, weder komme ich da überhaupt hin, noch macht es Sinn, weil dann alles in der Wamme landet und sie es wegputzt. Ich hoffe, das heilt auch so gut ab... Sie verhält sich allerdings schon etwas besser, frisst mehr, hat viel getrunken und sogar mal kurz gespielt. Es wär so schön, wenns jetzt endlich wieder bergauf geht mit meiner Maus. Laut TA sollte die eine Spritze, was sie bekommen hat, dafür ausreichen und es jetzt täglich besser werden.
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| Bei dir ist ja echt der Wurm drin. Ich hoffe das es ‚nur‘ die doofe Wiese war und es jetzt hoffentlich keine weiteren Probleme mehr gibt mit deinen beiden. Drücke die Daumen das alles gut geht ![]()
__________________ Liebe Grüße von Kathleen, Babsi, Picasso, Luna & Nala ![]()
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| Kleine Aktualisierung: Mäusle geht es so weit wieder gut. Psychisch lag bei ihr wohl wirklich sehr viel daran, daß sie sich ungeliebt vorkam, weil wir sie ständig gefangen haben, während Faxe normal beschmust wurde. Seitdem wir das Fangen eingestellt und sie ausgiebig beschmust hatten, war sie wieder die gewohnte freche und anhängliche Maus. Auch mit Faxe versteht sie sich jetzt wieder ![]() Kötteln und fressen klappt zur Zeit wunderbar... aber sie erhält auch noch immer Sab Simplex täglich. Mittlerweile aber nur noch 0,5ml. Da ich nächsten Mittwoch einen wichtigen Termin habe, für den ich meinen Kopf wirklich frei brauche, erhält sie noch bis dahin Sab, danach schau ich mal, wie es ist, wenn ich es absetze und hoffe, daß es klappt. Außerdem erhält sie seit einer Woche Bene Bac und wird das auch noch bis Mittwoch bekommen. Ansonsten habe ich mir und der Maus tägliches Bauchmassieren angewöhnt, das schadet ja auf keinen Fall. Kartons wurden seither nicht mehr gefressen, hab extra Gitter bestellt - da saß sie dann völlig entrüstet vor den eingegitterten Kartons und hat mich sekundenlang mit großen Augen angesehen ![]() Wiese frisst sie auch wieder, aber ich habe nun auch wieder Chicoree und Radicchio zur freien Verfügung gestellt, damit sie einerseits nicht zum Wiese fressen gezwungen wird und andererseits mehr Wasserzufuhr hat. Die Salate werden auch sehr gut angenommen, auch von Faxe; seither benötige ich viel weniger Wiese. Also gibts halt Bittersalat ab sofort auch im Sommer dazu. Außerdem stelle ich jetzt wieder mehr getrocknetes zur Verfügung, was bis auf Heu ja fast komplett gestrichen war. Brennesselblätter gibts zur freien Verfügung, und ich habe einen ganzen Schwung verschiedener getrockneter Blätter bestellt, wo es jetzt jeden Tag gibt. Auch das wird sehr gut angenommen von Mäusle. Zudem gibts jeden Tag eine Handvoll getrockneter Blüten, wo ich festgestellt habe, daß ich die wunderbar als Leckerlie verwenden kann. Ich hoffe, daß es das durch die erhöhte Wassermenge durchn Salat wieder ausgleicht und wir nicht noch größere Probleme wegen Blasengrieß bekommen. Gerötet und kahl ist sie am Kinn schon noch, aber das sieht schon deutlich besser aus. In Mund will ich jetzt nicht unbedingt schauen, aber die Nasenschleimhaut sieht auch schon besser aus. Nur die Augen, besonders eines, sind noch sehr rot... da gibts doch so Augentropfen von Heel, die manche ihren Schnupfern geben, wie heißt die nochmal und kann ich die in dem Fall verwenden?
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| Zitat:
![]() Schön ,dass es Mäusle wieder besser geht! Dass sie so selektiv frisst, ist doch ein gutes Zeichen, deshalb soll man ja eigentlich undifferenziert pflücken, weil man gar nicht wissen kann, was die Kleinen gerade brauchen...Tu ich mich aber auch immer schwer.![]() Die kahle Stelle würde ich allerdings auch eher auf die Medigabe und das Päppeln schieben, du hast doch gesagt, dass sie es iwann nur noch rauslaufen lassen hat... Bei so Dauer-Feuchtigkeit und dann noch in einer Hautfalte sind die Nasen ganz empfindlich, das hatte unsere Millie damals nach ihrer Aufgasung mit Päppeln auch ganz schlimm. Wächst aber alles wieder!![]() Und Glyphosat wird definitiv nicht auf Wiesen versprüht, damit soll ja gerade alles Beikraut in den Kulturen abgetötet werden - dazu müssen diese aber resistent dagegen sein. Also bei Gras und Heu absolut kontraproduktiv. Es sei denn, es weht iwie von iwelchen Feldern herüber...
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