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Kaninchenbabys innerhalb von 3 Tagen tot auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 16.09.2016
Beiträge: 1
charles befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.09.2016, 17:06

Kaninchenbabys innerhalb von 3 Tagen tot


Keine Ahnung ob ich in diesem Forum hier richtig bin; ich bin sonst nicht in Foren unterwegs. Folgendes:

Ich züchte schon länger große Kaninchenrassen (für Fleisch). Es gab auch nie Probleme bis jetzt.

Vor 2 Monaten:
- Großsilber Häsin, gedeckt von schwarzem Wiener Mix bekommt 8 Junge (erster Wurf); 7 sterben im Laufe von 3-4 Tagen nach Geburt, eines lebt und ist bis jetzt wohl auf

vor 4 Tagen:
- Riesenschecke Häsin (beste Häsin, bereits 3 Mal zuverlässig große Würfe großgezogen), gedeckt von selbigem Rammler bekommt 3 Junge (sonst Wurfgröße von ~8), alle 3 sterben über 4 Tage verteilt

die toten Jungtiere hatten keinerlei äußerlich erkennbare Veränderungen (Obduktion könnte ich ggf. noch durchführen); woran sind sie gestorben?

Todesursache Spekulation:

-
  • viral? -> Myxomatose; RHD l/ll: keines der 13 erwachsenen Tiere zeigt irgendwelche Symptome und Letalität läge unbehandelt bei 100% der Jungtiere
  • bakteriell? -> Pasteurellose: kein Symptom bei keinem erwachsenen Tier, selbst nicht bei dem einen, das immungeschwächt ist, oder bei Muttertier nach Geburt
  • parasitär? -> Kokzidiose: keine Symptome bei anderen Tieren und tote Jungtiere hatten keinen Aufgeblähten Bauch oder sonstige Symptome
  • genetisch? -> keine bekannten Lethal-Faktoren bei Elterntieren; Jungtiere sehen "normal" aus (nicht Max/Hippo/Megacolon); nicht alle sofort tot (->Lunge funtionsfähig; keine zyanotischen Veränderungen)

Frage:
Was gibt es an Krankheiten, die nur Neugeborene befallen, aber nicht größere Tiere UND die eine exorbitant hohe Mortalität haben, aber ein einziges Jungtier am leben lassen?
ODER
Kennt ihr unbekanntere Lethal-Faktoren, bei denen es reicht, wenn das Vatertier rezessiver Träger ist und bei dem so gut wie alle Jungtiere draufgehen?

Weitere Fakten:
  1. Jungtiere wurden von Mutter gesäugt und haben auch mit viel Engagement gesoffen
  2. Jungtiere hatten keinen erkennbaren Durchfall oder Bauchkrämpfe
  3. Jungtiere wurden von Mutter aus Nest geschmissen, kurz bevor sie gestorben sind (erfahrene Häsin, die sonst nie Junge aus Nest schmeißt)
  4. Jungtiere waren eher hypotherm kurz vor Todeszeitpunkt (evtl. auch leicht bradypnoe-isch, aber normale Atemgeräusche)
  5. eines der Jungtiere hatte mit viel Phantasie leicht rote, blutige Veränderungen in den Krallen; sonst keine hämorrhagischen Veränderungen; alle Gliedmaßen bei allen korrekt angelegt

Leider bin ich Humanmediziner und kein Tiermediziner (obwohl der teils bei so speziellen Sachen auch nicht weiterhilft). Tipps willkommen



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Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.311
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.09.2016, 17:12

Leider kann man da nur rätselraten. Vielleicht psst etwas in deiner Einstreu das die Jungen schädigt bzw schon im Mutterleib geschädigt hat? Schimmelsporen o.ä. Ich hatte auch erst solch einen Wurf, der erst gesund wirkte und dann starb ein Junges nach dem anderen. Da wurde mir im Rassezuchtforum nahegelegt dass Schimmelsporen die Früchte im Uterus schädigen können. Auch wenn man selbst nichts merkt und die Alttiere gesund erscheinen.




Moderatorin
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.863
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.09.2016, 17:18

Schlussendlich dürfte sich die genaue Todesursache nur durch eine Obduktion klären lassen, alles andere wäre nur Kaffeesatzleserei...

RHD und Myxo halte ich für unwahrscheinlich, da hätten auch Muttertier/sonstige Alttiere betroffen sein müssen.

Ob Bakterien/Kokiziden/sonstige Parasiten im Bestand vorliegen, liesse sich wohl durch eine Kotprobe klären.

Grundsätzlich dürfte auch eine gründliche Desinfektion der Ställe, bevor es wieder Nachwuchs gibt, nicht schaden.



 
 
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