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Blähbauch und co. auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 16.06.2016
Beiträge: 13
.CuK. befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.06.2016, 12:31

Blähbauch und co.


Hallo ihr Lieben,
Ich bin neu hier.. also verzeiht, falls ich irgendwelche Beiträge falsch platziere oder ähnliches.
Die Sorge um eines meiner Kaninchen führt mich hierher. Ich habe nun schon unzählige Dinge im Internet dazu gelesen, allerdings findet man ja selten den ganz speziellen Fall den man da selbst zu Hause sitzen hat.

"Kurz" zu dem Kaninchen. Ihr Name ist Keks und sie dürfte nun etwa 5 Jahre alt sein. Sie lebt mit Cindy zusammen, zur Zeit noch bei mir im Zimmer.
Sie hat leider schon seit ich sie habe häufiger mal Durchfall, der allerdings bisher nie länger als einen Tag angehalten hat Am Freitag abend als ich mach Hause gekommen bin ist mir aufgefallen, dass die Kleine mal wieder einen verschmierten Hintern hat und ein bisschen wund ist. Natürlich hab ich sie sofort sauber gemacht und auch den Stall gesäubert.
Am nächten morgen roch es immer noch nach Durchfall, allerdings konnte ich im Stall nichts entdecken und auch die Häschen waren sauber.
Da die Maus aber nichts mehr fressen und trinken wollte, sind bei mir alle Alarmglocken angesprungen. Hab beim
Tierarzt angerufen und bin dann mit ihr hingefahren.
Der hat ihr Antibiotikum und Schmerzmittel gespritzt, die Zähne etwas korrigiert (meinte aber das wäre nicht die Ursache dafür dass sie nicht frisst), Temperatur gemessen (38,9) und mich mit Antibiotikum, Dimeticon und Pulver für Futterbrei nach Hause geschickt.
Kontrolle am Dienstag. Soweit so gut.
Ich hatt meine Schwierigkeiten das Zeug in sie rein zu bekommen aber es ging.
Konnte sie dann auch animieren wieder wenigstens ein bisschen eigenständige Tee zu trinken, aber sie gefiel mir weiterhin nicht. In der Nacht auf Montag ab ich kaum geschlafen, weil mich die Sorge nicht hat zur Ruhe kommen lassen. Sie lag seltsam und war etwas ruhiger als sonst. Irgendwann nachts um 4 bin ich in Bett und wollte morgens um 8 zum Tierarzt. Also ich dann aber aufgestanden bin und nach ihr geschaut habe war sie recht munter und trank. ich hatte den Eindruck es ging ihr besser.
Dann musste ich sie zeitweise trennen, da ich Kotproben sammeln sollte.
Dann jedoch nachdem ich recht spät nach Hause gekommen bin lag sie in Schonhaltung und ihr Bauch gluckerte. Das Bäuchlein war zwar weich aber ich spürte das er etwas aufgebläht war. Kot hatte sie auch keinem angesetzt, bzw. sehr sehr wenig. (Tierärztin meinte aber das könnte schon mal sein, da der Futternrei ja recht flüssig ist und das meiste durch dem Urin ausgeschieden wird) Hab dann versucht sie ein wenig zum laufen zu animieren, was auch ganz gut geklappt hat. Nach mehrmaligem anbieten hat sie dann auch etwas Tee getrunken und 3 Körnchen geknabbert.
Da hab ich schon mit mir gehadert, ob ich sie zum Notdienst schleppe. Allerdings muss ich dahin ein ganzen Stück fahren und muss sie alleine da lassen. Außerdem hatte ich ja am nächsten Tag vormittags den Termin. Irgendwann bin ich dann vor Erschöpfung vor dem Stall eingeschlafen.
Am nächsten Morgen hab ich alle beide eingepackt, da nun die andere Kaninchendame auch Durchfall hatte und bin samt Kotproben zum Tierarzt. Da war das Bäuchlein noch mehr aufgebläht und sie hatte ja auch noch immer keinen Kot abgesetzt. Die TÄ hat ihr eine Kohletablette und Dimeticon gegeben und wieder Antibiotikum, Schmerzmittel und auch irgendetwas wegen der Blähungen gespritzt. Temperatur war etwas niedriger aber noch in Ordnung. (ca 38)
Sie wollte die beiden dann zu Beobachtung da behalten. Sie meinte sie würden alles tun und sie wäre noch ganz guter Dinge, dass das wieder wird mit der Keks. Am Nachmittag sollte ich mich melden ob sie nach Hause dürfen oder noch die Nacht bleiben müssen.
Mit einem sehr mulmigen Gefühl bin ich dann nach Hause gefahren.
Als ich später anrief hatte sie immer noch keinen Kot abgesetzt und musste bleiben.
Ich war völlig fertig und hatte tierische Angst da am nächsten Tag wieder anzurufen.
War dann aber soweit alles okay, sie hatte tatsächlich Kot abgesetzt und hat wieder angefangen zu fressen.
Hab sie dann Mittwoch Abend abgeholt. Mit Dimeticon und RodiCare. Kotprobe - alles negativ. Zu Hause war ich dann nicht so überzeugt da sie kaum gefressen hat, nur bisschen Heu. Dachte aber sie ist auch einfach erschöpft.
Nach und nach hat sie wieder angefangen zu fressen doch ihr Bäuchlein gluckerte.
Immer in Schüben liegt sie in Schonhaltung rum und dann ist sie wieder sehr aktiv (wie immer) und hoppelt fröhlich durch die Gegend. Seit gestern Abend hab ich den Eindruck das ihr Bäuchlein etwas mehr aufgebläht ist ( TÄ meinte das kann die nächsten Tage sein) aber sie frisst und trinkt einigermaßen normal. Ich soll ihr noch weiter Dimeticon geben. Nur frage ich mich ob das ausreicht..?
Was mich jetzt im Nachhinein auch wundert.. ich glaube sie haben kein Röntgenbild gemacht und so Aufgasung diagnostiziert. Jetzt frag ich mich ob man das noch nachholen sollte. Ich hab Angst jetzt etwas falsch zu machen oder irgendwas zu versäumen und es nachher zu bereuen. Auf der anderen Seite möchte ich dem Kaninchen nicht unnötig Stress bereiten. Denn Tierarzt ist leider immer mit einer etwas längersn Autofahrt verbunden. Und das ist natürlich nie schön.
Habt ihr Erfahrung damit und könnt mir einem Rat geben?
Ich danke schonmal, falls jemand bis hierher gelesen hat und würde mich über Kommentare freuen. Fühle mich zur Zeit nämlich ziemlich allein mit dem
ganzen, da ich niemanden habe der das Interesse an den kleinen mit mir teilt.

Ganz liebe Grüße!
Karin



 

Stichworte
aufgasung, blähungen, dimeticon, futter, tierarzt

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