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Kastration von Häsinen zur Vorbeugung auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Skippy170609
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.12.2009
Beiträge: 1.374
Skippy170609 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.05.2016, 12:16

In "meiner" Tierklinik war die jüngste Häsin mit Gebärmuttertumoren gerade mal 8 Monate alt. Mir ist das Risiko auch zu groß und ich lasse vorsorglich kastrieren.

Immer wieder wird gesagt, dass man "nur" wegen unerwünschtem Verhalten nicht kastrieren sollte. 2 meiner 3 Häsinnen haben EXTREM markiert, so dass ein Freilauf in der Wohnung gar nicht möglich war. Für mich Grund genug FÜR eine Kastration. Sonst dürfte man ja auch keine Kater in Wohnungshaltung kastrieren.

LG
Melanie



crazy curry likes this.

Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.08.2010
Beiträge: 569
F+inchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.05.2016, 21:36

Ich ringe auch immer mal wieder aber hab mich dagegen entschieden. Ich fand einen Punkt sehr interessant, nämlich die Gefahr das eine ranghohe Häsin ihren Rang durch eine Kastration verlieren kann. Dieses Risiko ist mir tatsächlich zu hoch, denn Edna ist hier mit dem Krümel die Chefin. Ihr Verhalten sehe ich bisher als normal an, auch wenn es mich nervt. Ich werde weiter beobachten und habe angefangen mir Stichpunkte zu machen wann und wie lange sie hitzig war und ob scheinschwanger oder nicht.




Benutzerbild von Heublume
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 11.04.2011
Beiträge: 622
Heublume befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.06.2016, 12:48

Ich habe es leider in der Praxis fast täglich gesehn, Häsinnen, die 4-5 Jahre waren, oder jüngere, die sehr schlimme Gebärmuttertumore und Lungentumore in folge dessen hatten.
Habe meine eigenen Häsinnen bis auf Kajsa auch alle kastrieren lassen.

Die erste war 4 Jahre, plötzlich extrem hitzig, mit Nestbau und Milchfluss, hatte einen Tumor am Gebärmutterhals und Zysten.

Zweite Häsin vorsorglich, im gleichen alter, mit verdickter Gebärmutter.

Dritte Häsin war ein knappes Jahr, extrem Hitzig, mir gegenüber aggressiv, Urinspritzen und Nestbau--> vergrößerte Gebärmutter

vierte Häsin, Fenja mit 9 Monaten, aggressiv und Urinspritzen, keine Scheinschwangerschaft--> vergrößerte Gebärmutter und extreme viele Eierstockfollikel, meine TÄ sagte, die hätte 100% Probleme bekommen später.

Ich bin mir sicher dass die Häsinnen genauso drunter leiden, wie Kätzinnen, die dauerrollig werden, gerade auch deshalb, weil Kaninchen extrem Wuchsfreudige Tiere sind. Trotzdem sollte es immer eine Einzelfall Entscheidung sein.



Hase2 and crazy curry like this.
__________________
LG von Heublume mit Ole und Lia ♥
Kajsa † 29.07.2013, Finn † 17.11.2013, Fenja † 29.08.2015 und Pimpfi † 18.12.2015



Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.06.2016, 14:17

Ich finde es etwas weit hergeholt, Hunde und Kaninchen auf eine gleiche Ebene zu stellen und daraus irgendwas nach Belieben ableiten zu können. Ansonsten wird bei anderen Themen auch gleich danach zwingend 'verlangt' , dafür einen Nachweis zu erbringen. Das mit den Hunden kann ich nicht beurteilen, da ich mich nicht damit befasst habe, aber das hat sowieso nun nichts mit Kaninchen zu tun.

Ich gehe nach Empfehlungen der TA, unter denen auch neutrale Anlaufstellen waren.
Ich hatte lediglich 6 Häsinnen, die ich alle kastrieren liess. Entweder hatten sie starke (diverse) Verhaltensauffälligkeiten gegenüber den Partnertiere und/oder bereits eine stark veränderte Gebärmutter. Letzteres sogar eine 2- Jährige (noch OHNE Verhaltensauffälligkeit). Lediglich 1 von 6 Häsinnen wäre die Kastra bis anhin überflüssig gewesen. Und eine weitere Übernahme-Häsin war absolut nicht sozialisiert ( verhielt sich allen Kaninchen gegenüber aggressiv), aber das stellte sich definitiv auch erst hinterher heraus und das Problem war auch nach der Kastration leider nicht gelöst.

Ich würde liebend gerne auf eine Kastration verzichten, wenn ich das mit meinem Gewissen vereinbaren könnte, denn das hätte mir ein Heidengeld erspart. Mit dem ich sicherlich was Besseres anfangen könnte...



Hase2 likes this.

Benutzerbild von Einhorn09
Kaninchen
 
Registriert seit: 31.05.2015
Beiträge: 5.570
Einhorn09 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.06.2016, 19:04

Maja wurde heute kastriert. Es geht ihr nicht besonderlich gut, sie ist aber daheim. Die Gebärmutter War gefüllt mit Eiter, alles War vergrößert und verwachsen. Auf der Gebärmutter waren Knoten und Hubbel die dabei waren sich zu Tumoren entwickeln. Wäre Maja nicht hier her gekommen, hätte man den Eiter wohl nicht enddeckt und sie hätte nicht mal mehr ein halbes jahr gehabt.
Und das mit noch nicht mal 4 Jahren.
Und sie zeigte keine wirklichen Auffälligkeiten.



__________________
Liebe Grüße von Lena, Mali, Ben, Mika, Ulli, Sammy und Yanny ♡



Blacky mein ganzes Leben habe ich dich geliebt und den Rest meines Lebens werde ich dich vermissen...
✝08. Mai 2017
Flocke (✝05.März 2017) & Willy (✝31. März 2017)
für immer vereint...



Benutzerbild von Minerva
Kaninchen
 
Registriert seit: 19.10.2013
Beiträge: 42.082
Minerva befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.06.2016, 19:13

Gute Besserung an Maja! Gut, dass es auf dem Weg rechtzeitig entdeckt wurde.



__________________
Vergangenheit ist Geschichte,
Zukunft ist ein Geheimnis,
aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.



Benutzerbild von Schnuffel85
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 26.05.2014
Beiträge: 320
Schnuffel85 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.06.2016, 11:21

Ich muss meine Dame auch kastrieren lassen, die war jetzt wiederholt scheinschwanger und wir sind zum TA. Sogar die Zittzen waren voller Milch
Danach muss ich sie wahrscheinlich einige Zeit von den anderen trennen, oder? Sind in Außenhaltung.



Antwort



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