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Kastration von Häsinen zur Vorbeugung So ich hab heute auf Facebook folgendes gefunden: http://up.picr.de/25728921rb.png http://kanzlei-sbeaucamp.de/kastration-des-hundes/ Ich würde dem ganzen ganz und gar nicht zustimmen. Schlappi und auch Flecky sind beide an der Streuung eines Gebährmuttertumors gestorben, bzw mussten erlöst werden. Mimi wurde vorsorglich kastriert, alles vereitert und vergrößert. Blacky wurde auf Grund der vielen Scheinschwangerschaften kastriert, auch vergrößert. Maja wird auch vorsorglich kastriert werden. Aber was haltet ihr davon? Ich meine bei Männchen, wie zb Flocke. Bei ihm sind die Hoden im bauchraum und er soll auch kastriert werden wegen dem hohen Krebs Risiko. Warum bei Weibchen nicht? Und noch was, wenn es verboten ist warum machen es die TÄ einfach? Noch was von kaninchenwiese: Zitat:
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Ich bin immernoch dagegen vorsorglich zu kastrieren. Wenn Häsinnen und ihre Partner unter dem extremen Verhalten leiden oder eben krankhafte Veränderungen vorliegen befürworte ich das ganze. Aber nicht einfach so. Edit. Im Falle deines Rammlers liegt ja eine "krankhafte" Veränderung vor.die Hoden sind nicht da wo sie hin gehören. Außerdem kommt bei Rammlern ja dazu,dass sie unkastriert gar nicht artgerecht gehalten werden können. |
Dem stimme ich zu, Maren. |
Zitat:
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Zum Thema Tierärzte. Ein guter Tierarzt macht das nicht einfach so. Da muss schon mehr vorliegen als "Ich will das so" |
Man hat doch eine Verantwortung gegenüber seiner Tiere. Niemals nicht würde ich einem gesunden Weibchen eine solche OP zumuten. |
Unsere TÄ ist gut und sie befürwortet das ganze. Maja ist ziemlich verrückt und Willy leidet schon unter ihr. Weil sie nur am jagen und rammeln ist. Zusätzlich buddelr sie extrem. Für mich reicht das um sie kastrieren zu lassen. Und ich könnte wetten das es bei ihr nicht alles normal ist. |
Naja..du hattest ja von Anfang an vor sie kastrieren zu lassen... |
Zitat:
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Buddeln ist ganz normales Kaninchen verhalten. Genauso wie Rammeln. Und ja man kann sich einen Grund auch einreden. |
Zumal das berammeln etc sicher durch den derzeit noch beengenden Stall nachts kommt. |
Lass sie vorher richtig schallen, wenn was auffällig ist dann Kastra und wenn nicht dann nicht. Sobald sie mehr Platz haben wird sich ihr Verhalten sicher legen(solange der Befund negativ ist), dann können sie ihre Rangordnung etc auf genug Platz klären und haben auch mehr Platz um sich aus dem Weg zu gehen. |
Zitat:
Nein Maren , das stimmt so nicht. Immer mehr kaninchenerfahrene Ta machen die Kastra weil sie täglich sehen was passiert wenn man es zu spät bemerkt und die Tiere werden durch Überzüchtung und wahlloser Vermehrung immer jünger bei diesen Problemen. Einen Hund oder Katze kastriert man doch auch und für sie ist es ein genauso großer Eingriff wie beim Kaninchen. |
Zitat:
Bei Katzen ist es hier Pflicht für freigänger. Das ist ne ganz andere Hausnummer als Kaninchen Katzen wären in dem Fall einfach ständig trächtig. Hat für mich einen ganz anderen Hintergrund als bei Kaninchen Hätte ich hier wildkaninchen würde ich Milly auch kastrieren lassen. Hab ich aber nicht. Edit das durch Überzüchtung tumorbildung vermehrt Auftritt wage ich zu bezweifeln |
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Ich würde dann eher etwas Geld zur Seite tun und bei auffälligem Verhalten wie exeszives buddeln, Aggressivität, häufige Hitzigkeiten oder Scheinschwangerschaften den TA zur Rate zu ziehen. Meine Maja war ja auch sehr aggressiv, häufig Scheinschwanger und hitzig. Ihre GM wies dann, obwohl grade mal 1 Jahr alt, schon Zysten auf. In dem Fall war eine Kastra gerechtfertigt. Bzgl. Häsinnenkastra, Wildkaninchen und Freilandhaltung: Wenn meine Kaninchen frei im Garten laufen und Besuch von Wildkaninchen bekommen könnten, würde ich alle Weibchen kastrieren lassen. Denn eine Trächtigkeit in hohem Alter kann für Weibchen tödlich sein, zudem könnten die Kaninchen dann, um häufige Trachtigkeiten zu vermeiden, nicht mehr artgerecht genug gehalten werden. Das sehe ich auch als einen Kastragrund an. Bzgl. Hunde: Wenn ich Hunde hätte, würde ich beiderlei Geschlecht kastrieren lassen um es Ihnen zu ermöglichen in Kontakt mit anderen Hunden zu treten. Ich möchte dann nicht immer meiner Hündin einen Slip anziehen müssen wenn sie hitzig ist und auf uns verfolgende, fortpflanzungswillige freilaufende Rüden, hab ich auch keine Lust. Meinen Rüden möchte ich auch nicht dauernd angeleint lassen nur weil ich nicht weiß ob die anderen Hündinnen kastriert sind oder nicht. Und dieses Rumgefrage auf Hundewiesen ob Hund oder Hündinn kastriert ist, wenn neue Hunde und Halter die Wiese betreten finde ich einfach nur witzig ... Bzgl Katzen: Freigänger sollten definitiv kastriert werden. Wohnungskater aufgrund ihres Dominanzverhaltens auch, ich habe noch nie von unkastrierten Katern gehört die friedlich zusammen leben. Und Einzelhaltung kommt nicht in Frage. Auch in der Wohnung lebende Kätzinnen sollten kastriert werden. Die Rolligkeit ist für sie sehr anstrengend und auch schmerzhaft. |
Ich bin hier ziemlich der Meinung der meisten hier, finde Kastras, die erstmal ohne Grund sind nicht gut. Klar, wenn sie auf Grund von Veränderungen nötig sind ja, oder auch, wenn oft Wildkaninchen in den Auslauf können. Zitat:
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Ich habe eine Häsin durch einen GB-Tumor verloren (ohne Verhaltensauffälligkeiten), seitdem werden Häsinnen bei mir mit gut einem Jahr prophylaktisch kastriert. Bei zwei weiteren wurden bei der Kastra schon Tumore festgestellt, einmal gutartig und einmal bösartig (aber Gott sei Dank früh genug gemerkt). Auch die beiden zeigten keine Verhaltensauffälligkeiten.. |
Ich würde nicht ohne medizinischen Befund kastrieren. Allerdings scheinen Probleme mit der Gebärmutter bei älteren Kaninchendamen fast schon vorprogrammiert Ich hatte bisher zwei Weibchen. Tatjana war fast 10 Jahre, zuvor immer fit. Von einem Tag auf den anderen zeigte sie Krankheitsanzeichen und wollte nicht mehr laufen und fressen. Ursache war ein bösartiger Gebärmuttertumor, an dem sie kurze Zeit später verstorben ist. Miezi hatte eine entzündete und mit Flüssigkeit gefüllte Zyste in der Gebärmutter. Die hat man nur im Ultraschall nach langem hin und her gesehen, auf dem Röntgenbild war gar nichts drauf. Mit 7,5 Jahren habe ich sie kastrieren lassen. Es war eine Not-OP, mein Tierarzt meinte damals, die Chancen sind maximal 50%. Sie hat das gut überstanden und lebte noch über 2 Jahre. Die Diagnose war aber gar nicht einfach. Wäre in der Tierklinik nicht eine Spezialistin für Ultraschall gewesen, hätte man ihr nicht mehr helfen können. |
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