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BlasensteinHallo ihr Lieben, ich war mit meiner 8-jährigen Häsin heute beim Tierarzt, da sie Blut im Urin hat und diesen zeitweise nur tröpfchenweise aunter größerer Anstrengung und Schmerzen ablassen kann. Der TA hat einen murmelgroßebn Blasenstein festgestellt, mir jedoch aufgrund ihres Alters von einer OP abgeraten. Dieser Schritt sollte nur dann folgen, wenn wirklich nichts mehr geht und sie komplett in den Seilen hängt. Ihr Allgemeinbefinden ist soweit gut, sie frisst und ist agil. Ich habe Cantharis für sie bekommen und ein Schmerzmittel und soll nächstes Jahr nochmal mit ihr kommen. Ich bin dennoch nicht ganz beruhigt. Hat jemand noch Tipps für mich? Welches Risiko besteht wenn ich sie nicht operieren lasse? LG, Verano Geändert von Verano (21.12.2015 um 20:03 Uhr).
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| Wieso hat er abgeraten? Übersteht sie OP schlecht oder "lohnt es sich nicht mehr"? Ich kenne natürlich die spezielle Situation deines Kaninchens nicht, weiß aber dass bei Blasensteinen normalerweise operiert wird wenn es auf Dauer gut werden soll. Mir kommt es so vor dass dein Tierarzt sie (vielleicht mangels Routine ???) nicht unbedingt operieren will. Ich würde da jedenfalls noch mal energisch nachfragen und eine zweite Meinung z. B. bei einer guten Tierklinik einholen. Ein so großer Blasenstein löst sich nicht einfach auf. Soweit ich weiß verschwinden die Probleme nur vorübergehend. Harngries, Blasenschlamm kann man spülen und ausdrücken und mit Antibiotika behandeln. Der Stein bleibt und wird wahrscheinlich immer wieder Probleme machen. Wie groß das Risiko ist hängt natürlich vom Allgemeinzustand deines Tieres ab. Noch scheint er gut. Der wird aber sicher nicht besser wenn sie wochenlang Entzündungen mit sich rumschleppt "und dann in den Seilen hängt". Dann kann man sie unter Umständen gar nicht mehr operieren und du musst sie einschläfern. Außerdem können aufgrund des Rückstaus von Harn auch noch Nierenprobleme auftreten. In modernen Tierkliniken wird nicht mehr mit der Narkosespritze betäubt sondern die Tiere bekommen eine überwachte Inhalationsnarkose so ähnlich wie in der Humanmedizin. Deswegen ist das Narkoserisiko auch für Kaninchen und kleine Nager in letzter Zeit drastisch gesunken. In den meisten Fällen ist es auch bei älteren Tieren vertretbar, natürlich kann man Todesfälle aufgrund von Herz- und Kreislaufversagen nicht völlig ausschließen. Aber gerade Blasensteine sind in Tierkliniken Routine. Die machen das jede Woche und meistens geht es gut. Die operieren grundsätzlich auch 10 Jahre alte Kaninchen wenn die sonst noch fit sind. Und deswegen würde ich sie dort vorstellen. Je mehr Routine sie haben um so geringer ist das Risiko. Gut - eine Garantie hast du nicht. Aber ich habe ingesamt 4 mal Meerschweine und 3 mal Kaninchen operieren lassen aus unterschiedlichen Gründen. Mir ist noch nie ein Tier in der Narkose gestorben. Sollten sie dort wieder erwarten der Meinung deines Tierarztes anschließen ist es auch gut. Dann hast du dich rückversichert.
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| Vielleicht hast du es ja schon selbst entdeckt ich habe zufällig was recht datailliertes zu Blasenproblemen gefunden über eine Tierarztpraxis am Schlagbaum. Kannst du ja mal suchen.
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| Ok, ich danke dir für den Tipp, ich werde mir noch eine zweite Meinung einholen. Die Begründung der TA war, dass das Risiko, dass sie die OP in ihrem Alter nicht überlebt, zu groß sei und sie nur operieren würde, wenn nichts anderes mehr geht. Ich selbst will nicht warten, bis es schlimm wird, sondern wenn ich sie operieren lasse sollte sie einen fitten Allgemeinzustand haben. Auf der anderen Seite würde ichs mir nicht verzeihen wenn ich sie jetzt, wo es ihr recht gut geht, operieren lasse undd ann stirbt sie, obwohl sie damit noch hätte weiterleben können. Meine TA meinte, man könne damit gut leben, so lange der Stein "ruhig" sei und sie noch Urin ablassen kann. Ich selbst habe die Häsin erst seit Mai, weil ich für meinen Kastraten eine Partnerin gesucht hbe, da seiner gestorben war. Ich weiß daher nicht, wie lange sie den Stein schon hat, da bei vorherigen Routineuntersuchungen mit mir nichts in der Richtung ertastet wurde. Aber die TA meinte selbst, dass der Stein schon länger da sein muss. Ich weiß nicht, ob sie schon früher damit mal Probleme hatte
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| Ja das ist eine Gratwanderung. Ich denke halt dass ein mit Kaninchen erfahrener Tierarzt oder eine Klinik da mehr wissen. Eine Blasen-Op ist kein Spaziergang. Ich hatte halt schon zwei Meerschweine mit Blasenstein. Einer wurde operiert mit ca. 6 Jahren, er war nach zwei Wochen wieder der Alte. Das andere Schweinchen wurde erst gar nicht operiert sondern verstarb kurz vor der OP- nicht am Blasenstein übrigens. Mein verstorbenes Zwergkaninchen hatte Blasenschlamm und musste einige sehr unangenehme Spülungen über sich ergehen lassen. Sie hatte noch eine OP wegen eines Beinbruchs. Da war sie fast 10 Jahre alt. Ich musste sie vor 2 Tagen einschläfern lassen aber mit der OP an sich hatte das nichts zu tun, sie hatte viele andere Probleme die wir bis dahin nicht erkannt hatten. Die Narkosen hat sie gut weggesteckt. Man sieht in die Tierchen nicht hinein. Grundsätzlich kann man auch ältere Tiere operieren. Es kommt halt sehr auf den Allgemeinzustand an.
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| Ist das ein Stein oder Blasenschlamm? Wen Schlamm es geht mit massieren, so bei meine Liza,: ![]() Am Anfang ![]() Knapp vor OP ![]() Ausmasiert, ausgelullt, zwei Tage vor OP war Blase leer. ![]() Geändert von strici (29.12.2015 um 19:40 Uhr).
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| Hallo zusammen, ich war heute mit meiner süßen nochmal bei einem anderen Tierarzt, eine zweite Meinung einholen. Er hat ein Röntgenbild gemacht und war sich erst nicht sicher ob es Schlamm ist, aber er sagt zu 90 % ein Stein. Er hat sie massiert und sagte, bei Schlamm müsse normalerweise ein weißes Sekret austreten, was aber nicht der Fall war. Ich hatte ihr die letzten Tage das von meiner TA empfohlene Cantharis gegeben und Schmerzmittel, es geht ihr auch größtenteils relativ gut, aber sie hat oft starke Probleme beim Urinlassen und immer wieder Schmerzphasen. Der Urin ist immer noch blutig. Der andere TA heute hat uns im Gegensatz zu der anderen zu einer OP dringend geraten, da sie sonst immer Probleme haben wird. Wir haben für Januar einen OP Termin ausgemacht, ich habe sehr große Angst und habe egal wie ich micht entscheide Angst, genau das falsche zu tun. OP oder nicht OP mit 8 Jahren und 2 TA die jeder etwas anderes raten
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| Wichtig ist dass sie jetzt möglichst fit bleibt und dass der Tierarzt viel Erfahrung mit den Narkosen bei Kaninchen hat. Mir ist halt auch noch nie ein Tier an den direkten OP-Folgen verstorben. Natürlich hat man immer Angst. Ich denke, du hast auf Dauer sowieso keine andere Wahl und musst das Risiko eingehen. Wenn sie ansonsten gesund ist ist das Risiko vertretbar.
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| Mich trifft so etwas sehr. Bin empfindliche Selle, leide mit dir und deinen Kaninchen. Besser wäre Blaseschlamm, der lässt sich ausmasieren. ![]()
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| Ich schließe mich Marinahexe an. Eine Blasenentzündung tut meistens scheußlich weh. Und dann kommen die anderen Probleme: ständig Entzündung mit Antibiotika und Schmerzmittel, nicht gut fressen wegen der Schmerzen, man will sich nicht bewegen, deshalb unter Umständen recht gefährliche Situationen (Aufgasung, Durchfall...) oder eben überhaupt schlechtes Allgemeinbefinden. Ich drücke deinem Mädel beide Daumen dass der Stein erfolgreich entfernt werden kann und sie wieder ganz gesund wird. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht
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| Hallo Leute, etwas verspätet wünsche ich euch und euren Langohren ein frohes und gesundes neues Jahr. Morgen ist die OP von meiner Häsin um 08:30. Um 11:30 kann ich sie (hoffentlich) wieder abholen, wenn alles gut verlaufen ist. Ich habe ihr in der Apotheke homöpathische, unterstützende Mittel besorgt. Ihr Allgemeinbefinden ist wechselhaft, ich bin froh, wenn sie es morgen überstanden hat und sich nicht weiter quälen muss. Werde euch berichten, wie es gelaufen ist Liebe Grüße
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| Ich habe meine Kleine vorhin abgeholt, sie hat die OP gut überstanden und ich bin unsagbar froh. Der Stein ist innerhalb der letzten Woche weiter Richtung Becken gewandert und fing an, sich dort festzusetzen. Nun ist sie wieder daheim und frisst auch schon ein wenig. Eine Woche muss sie ohne ihren Partner im Käfig sein wegen der Narbe, aber er läuft frei rum und sie können sich am Käfig beschnuppern.Nun ist es wichtig, dass das Ganze gut verheilt, sie bekommt ein paar Tage Antibiotika und Schmerzmittel. Ich denke, das Schlimmste hat sie hinter sich. Habt ihr noch Tipps zur Nachsorge?
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| Hallo Verano, wie geht es deinem Kaninchen mittlerweile? Mein Paul hatte Mitte Dezember auch eine Blasenstein-OP, die Nachsorge war schon recht schlimm. Er hatte die OP gut überstanden, leider musste ich ihn aber bis 4 Tage danach mit Rodicare päppeln und ihm zusätzlich zu dem verschriebenen Schmerzmittel noch Novalgin vom Notdienst geben, weil er so stark am zittern war und dadurch unterkühlt. Jedes Kaninchen steckt so eine OP natürlich anders weg und ich hoffe deinem Nin geht es mittlerweile gut. Mein Paul bekommt jetzt immer Eurologist 2 mal am Tag. Aber sicher ist es nicht, dass sowas wie Blasenschlamm oder Blasensteine nie wieder auftreten. Es kann leider immer wieder kommen.
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