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Hinterläufe kurzzeitig gelähmt auf Kaninchen Forum

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  • 2 Post By Crazy_honeybee

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Benutzerbild von Hotaru
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 07.07.2013
Beiträge: 32
Hotaru befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2015, 02:02

Hinterläufe kurzzeitig gelähmt


Hallo,

Ich wende mich an euch, weil ich gerne mal eine Meinung bzw. Hilfe bräuchte.

Vor ca. 2 Wochen konnte unsere Kaninchendame plötzlich ihre Hinterläufe nicht mehr benutzen sondern hat diese nur noch hinter sich her geschleift.
Der Schock war groß, da sie vor einigen Monaten EC hatte, was aber sofort von unserer Tierärztin erkannt wurde, woraufhin sie behandelt wurde und auch keine Folgeschäden zurück blieben.
Diese Lähmung trat jedoch ganz plötzlich auf. Allerdings zeigte sie kaum Unwohlsein und hat auch weiter normal gefressen und getrunken.
Am nächsten Morgen, kurz bevor es zum Tierarzt ging, benutze sie die Hinterläufe wieder und war auch sehr aktiv, hat auch gegraben usw. Die Tierärztin meinte dann nachdem sie EC ausgeschlossen hat und sie untersucht hat, dass sie sich wohl kurzzeitig einen Wirbel verschoben hätte und deswegen jetzt Schmerzen hätte. Wir bekamen daraufhin Metacam mit, das nach zwei Tagen in denen sie immer noch Schmerzen hatte von 0,1ml auf 0,3ml erhöht wurde. Danach ging es ihr auch scheinbar super. Man merkte zwar dass sie sich etwas schont anfangs aber dann war sie wie immer. Soweit ja auch alles super.

Jetzt hatte sie eben allerdings genau das gleiche wieder! Allerdings nur für 2-3 Minuten. Hinterläufe hingen hinterher, und sie hat verzweifelt gezappelt. Danach hoppelte sie aber wieder, aber doch merklich schonend, jedoch nichts von der kompletten Bewegungsunfähigkeit zu sehen. Gefressen hat sie auch schon wieder und sitzt jetzt ziemlich entspannt dösend im Gehege.

Ich bin aber SEHR verunsichert da es genau das gleiche wieder war.
Hat jemand sowas schonmal selbst gehabt bei einem seiner Ninchen?
Hat die Tierärztin eventuell etwas übersehen? Oder wenn sie recht hat, ist das normal dass so ein "Rückfall" zwei Wochen später wieder kommt?

Morgen gehts eh wieder zum Tierarzt, aber ich bin gerade so verunsichert, dass ich gerne eine Meinung von anderen hätte.


lg
Sandra



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Benutzerbild von Crazy_honeybee
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.04.2013
Beiträge: 553
Crazy_honeybee befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2015, 09:14

Hallo und guten morgen,

Wahrscheinlich ist es schon zu spät, aber ich antworte trotzdem noch ;-)

Also ein Wirbel, der sich so arg verschiebt, dass er eine Lähmung verursacht, und dann plötzlich wieder zurückspringt kommt mir sehr komisch vor.
Wenn, dann würde ich eher auf eine Arthrose tippen, die je nach Wetter und Klima z.B. Auch Schmerzen machen kann, bei ganz miesem Klima sind die Kaninchen fast gelähmt und kaum ändert sich das Wetter, geht es dem Kaninchen auch besser.
Wurde ein Röntgenbild gemacht?
Ich hatte schon einmal ein Kaninchen, was nach der EC immer wieder so Ausfälle hatte, waren laut Tierarzt so kleine epileptische Anfälle.
Grad aktuell habe ich jedoch auch von einer TÄ erzählt bekommen, dass sie mal ein Kaninchen mit Verdacht auf E.C. Da hatte mit Hinterbeinlähmung und da hat sich rausgestellt, dass es ein Blasenstein war, der in der Harnröhre fest saß und einen Wirbelsäulennerv abgeklemmt hat.


Wie Du siehst, die Liste ist lang, leider können viele Krankheiten solche Symptome machen...

Ich drücke Deinem Kaninchen die Daumen, dass es nichts Schlimmes ist!



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Pythagoras



Benutzerbild von Hotaru
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 07.07.2013
Beiträge: 32
Hotaru befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2015, 17:23

Heute wurde geröntgt und es war wohl wirklich der Wirbel, das war auf dem Röntgenbild deutlich erkennbar, auch die Stelle wie vorher vermutet.
Unsere Tierärztin war sich aber auch nicht sicher ob sich das wieder zurückbildet oder so bleibt. Eventuell würde sie wohl dauerhaft Schmerzmittel kriegen müssen. Aber da warten wir jetzt erstmal ab.

Aber danke für den Ratschlag!




Benutzerbild von Crazy_honeybee
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.04.2013
Beiträge: 553
Crazy_honeybee befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2015, 18:52

Es gibt einige homöopatische Mottel, die eventuell auch helfen können, Allem voran Traumeel, damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.
Gerade heute morgen habe ich gelesen,dass Brennessel eine schmerzhemmende Wirkung hat, die Schmerzmittel konnten stark reduziert werden bei regelmäßiger Brennesselgabe.
Es gibt diverse andere Pflanzen, die Kaninchen auch gerne fressen, denen auch eine schmerzlindernde Wirkung zugeschrieben wird.
Metacam oder Novalgin sind gut wirkende Schmerzmittel, sie haben aber auch Nebenwirkungen bei Langzeitgabe, da würde ich immer versuchen, zuerst die Pflanzen und Natur auszuschöpfen.
Ich habe recht betagte Kaninchen und versuche die zunehmenden WehWehchen so gut es geht mit Naturheilkunde abzudecken, es klappt besser, als man denkt.

Denke bitte dran, dass Du Stolperfallen etc beseitigst, wenn Dein Kaninchen eine instabile Wirbelsäule hat, da kann der kleinste Sprung schon zu einer Verschlechterung führen.



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Pythagoras



Benutzerbild von Hotaru
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 07.07.2013
Beiträge: 32
Hotaru befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.09.2015, 01:22

Danke für den Tipp!
Da werde ich direkt mal für etwas mehr Brennesselversorgung sorgen, und ich werde mich auch mal Richtung Traumeel erkundigen.
Erstmal bleibe ich noch bei dem Metacam solang ich das noch hier habe, werde dann aber definitiv über eine Umstellung nachdenken falls es nötig ist. Gott sei Dank war die Dame bisher auch immer sehr resistent gegen jede Art von Nebenwirkungen bei Medikamenten und ich hoffe das bleibt auch erstmal so.

Aktuell hat sie im Gehege nur noch ein Haus mit flachem Dach stehen was sie abgöttisch liebt weil sie immer drauf liegt. Sollte das am Besten auch raus? Ich tu mich damit etwas schwer weil das auch immer ihre Rückzugsmöglichkeit ist.




Benutzerbild von Crazy_honeybee
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.04.2013
Beiträge: 553
Crazy_honeybee befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.09.2015, 09:58

Das mit dem Haus ist so eine Sache, sie brauchen einen Schutz und Rückzug, es birgt aber auch eben Gefahren.
Ich würde es drinnen lassen und versuchen, z.B. Eine Leiter dran zu bauen, dass sie nicht springen muss. Auch beim Boden vergessen viele, dass Kaninchen keinen guten Halt auf glatten Böden(wie Fliesen oder Parkett)haben, dort können sie beim Toben und Springen sehr leicht ausrutschen.

Diese Schmerzmittel machen zunächst keine sichtbaren Nebenwirkungen, sie können aber die Organe,z.B. Die Niere schädigen, was dann, auch nach Jahren noch problematisch werden kann.
Natürlich gibt es manchmal keine Alternative, dann muss man das eben dauerhaft geben, aber das hoffe ich in Deinem Fall nicht.



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Pythagoras



Benutzerbild von Hotaru
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 07.07.2013
Beiträge: 32
Hotaru befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.10.2015, 23:23

Ich bin irgendwie etwas ratlos.
Seit das ganze angefangen hatte dachte ich wirklich es pendelt sich ein. Mit dem Metacam und einer zusätzlichen Portion Kräuter, wie geraten ging es. An manchen Tagen hat man ihr NICHTS angemerkt und sie war super aktiv.
Allerdings ging es ihr heute plötzlich gar nicht gut. Sie frisst kaum (immer mal wieder, aber nicht genug. Wir haben aus Sorge schon etwas nachgeholfen, da haben wir gemerkt sie hat unglaublich Hunger, aber frisst von sich aus nicht).
Die Hinterläufe benutzt sie kaum, sondern kippt hinten nur zur Seite und schleppt die Hinterpfoten eher hinter sich her.

Gerade mache ich mir einfach unglaublich Gedanken, weil ich nicht weiß was ich mir dabei denken soll :/




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 24.09.2015
Beiträge: 300
Hasen-Bande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.10.2015, 23:35

Hallo Hotaru, hat Dein Kaninchen seit dem ersten Auftreten täglich Metacam bekommen?
Wie habt ihr sie in der Zwischenzeit behandelt?




Benutzerbild von Hotaru
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 07.07.2013
Beiträge: 32
Hotaru befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.10.2015, 23:52

Sie kriegt Metacam, da hat sichs auch wirklich gebessert und Vitamin B.
Gehege wurde von den meisten Sprungmöglichkeiten befreit, man hat gemerkt dass sie sich damit selbst Probleme gemacht hat.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 24.09.2015
Beiträge: 300
Hasen-Bande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.10.2015, 00:15

Ist es denn Deiner Meinung nach wirklich sicher, dass es ein verschobener Wirbel ist?
Dieser würde natürlich auch auf Nerven drücken und könnte solche Lähmungserscheinungen zur Folge haben. Durch ein Schmerzmittel werden im besten Fall die Schmerzen "ausgeschaltet", aber man wird auch "übermütig". Damit meine ich, dass keine Schonhaltung eingenommen, sondern munter weitergehoppelt wird. Vielleicht verschiebt sich der Wirbel immer wieder ein wenig. Habt ihr mal eine Blutuntersuchung gemacht und auf Entzündungsfaktoren (Globulin) untersucht? An der betroffenen Stelle entsteht auf Dauer ja eine Reizung, Gewebe wird beschädigt und die Nervenbahnen reagieren auf diese ständigen "Quetschungen". Da könnte mittlerweile auch eine Entzündung in Gang sein.
Armes Häschen, aber das wird bestimmt wieder! Gib nicht auf und nutze jeden Strohhalm und sprich Deinen Tierarzt vielleicht nochmal auf weitere Untersuchungen an. Den Stress für Dein Tierchen trotzdem so gering wie möglich halten! Ist eine weitere Gabe von Metacam nötig?
Drücke fest die Daumen für euch!!!!

Lieber Gruß, Isa




Benutzerbild von Hotaru
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 07.07.2013
Beiträge: 32
Hotaru befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.10.2015, 00:21

Wirkt Metacam nicht auch mit gegen Entzündungen? Oder müsste man da vermutlich noch anders behandeln?

Das mit dem Wirbel ist ziemlich sicher, es war beim Röntgenbild eindeutig ein Problem an der schon vorher vermuteten Stelle zu erkennen und das ist auch immer genau die Stelle ab der sie hinten zur Seite kippt.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 24.09.2015
Beiträge: 300
Hasen-Bande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.10.2015, 00:43

Metacam ist auch entzündungshemmend- da hast Du völlig recht!
Wenn aber eine permanente Reizung besteht, muss das nicht heißen, dass alles abgepuffert werden kann. Ist eure Dosierung noch 0,3ml? Ist es die Version für Hunde oder Katzen? Bei längerer Gabe des Medis sollte man unbedingt die Leberwerte im Auge behalten, deshalb würde ich Dir auf kurz oder lang, mal zu einem großen Blutbild raten!
Ich kann mir gut vorstellen, dass die Bewegungen Deines Kaninchens unter Schmerzmittel andere sind als ohne. Vielleicht ist sie "betäubt" nicht in der Lage, ungute Bewegungen zu spüren und zu vermeiden. Würde ich echt mal mit dem Ta besprechen, ob man nicht mal eine Metacam Pause macht, um zu sehen, wie sie sich ohne schlägt. Muss nicht zwangsläufig daran liegen, aber Apettitlosigkeit oder Fressunlust sind wohl nicht seltene Nebenwirkungen des Medikaments.
Könnte also auch daran liegen. Möchte garnicht viel spekulieren, aber vielleicht kannst Du mit ein paar Tipps und Ideen in Deiner besorgten Situation etwas anfangen.
Ich gebe meinen Hasen noch Schwarzkümmelöl, das soll sehr gut für Immunsystem und allg. Zustand sein. Bekommt man in der Apo und kann man auf ein kleines Stück Apfel träufeln (5-6 Tropfen). Vielleicht wäre das auch etwas für euch- nur als kleine Unterstützung.




Benutzerbild von Crazy_honeybee
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.04.2013
Beiträge: 553
Crazy_honeybee befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.10.2015, 11:28

Oh je, das sind ja keine so guten Neuigkeiten.

ich denke die ganze Zeit gerade an den Spruch, das man auch Läuse UND Flöhe haben kann, mein Muck hat arthrotische Veränderungen an der Wirbelsäule UND hatte gerade einen E.C. Schub.
Ich würde wirklich noch einmal mit Deinem TA drüber sprechen und eventuell im Zweifelsfall sogar eine mögliche E.C. behandeln.

Ein gutes Mittel für die Nervenregeneration ist Hypericum, mein Tierarzt hat es als Tropfen da, vielleicht fragst Du danach mal( es ist Johanniskraut).

Ich drücke weiterhin beide Daumen!



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Pythagoras



Benutzerbild von Hotaru
Zwergkaninchen
 
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Beiträge: 32
Hotaru befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.10.2015, 02:35

Habe jetzt wirklich mal das Metacam reduziert (nicht komplett ohne) und habe jetzt beobachtet, dass sie sich dann weniger bewegt, logischerweise. Am nächsten Tag schien es ihr dann viel besser zu gehen, wohl durch die Ruhephase, aber gegen Abend wurde es dann wieder richtig schlimm. Da konnte sie die Hinterläufe wieder gar nicht mehr bewegen, wurde dann zeitweise sogar panisch.
Am nächsten Tag das gleiche. Heute lag sie dann wieder den ganzen Tag nur rum, hat aber auch brav gefressen und sah relativ entspannt aus. Jetzt gerade hüpft sie leicht herum, wackelig, aber es geht!

Also nehme ich an dass ihr Ruhe gut tut, und nach Bewegung wird es wieder schlimmer. Aber ich wüsste jetzt auch nicht wie ich sie zum auskurieren "zwingen" könnte Kann sie ja schlecht zur Hälfte eingipsen. Allerdings beobachte ich dass sie sich dann wohl immer, sobald es wieder was besser zu gehn scheint wieder selber kaputt macht.



 
 
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