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Hinterläufe nach Sturz gelähmt :( auf Kaninchen Forum

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  • 4 Post By Schmoeck
  • 1 Post By W.Rabbit

 
 
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Ninchen
 
Registriert seit: 25.01.2014
Beiträge: 1
Schmoeck befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.01.2014, 19:44

Hinterläufe nach Sturz gelähmt :(


Hallo liebe Kaninchen-Freunde!

Letzte Woche ist mir etwas Furchtbares passiert und zwar habe ich meinen kleinen Satin-Löwen Chewbacca auf dem Arm gehabt, er erschrak sprang auf meine Schulter und binnen Bruchteilen einer Sekunde sprang er dort auch schon wieder runter, sodass ich nur noch ins Leere griff und ihn dumpf aufschlagen hörte. Ich habe leider nicht gesehen wie er aufkam, aber als er seine Hinterläufe reglos hinter sich herzog war mir schon klar, dass definitiv mehr passiert sein muss. Ich brach in Tränen aus und habe die Transportbox fertig gemacht, während ich meiner Schwester sagte sie solle nach Tierärzte schauen die noch offen haben (es war schon ca 19:30!). Tatsächlich wollte jemand gerade schliessen und hat extra auf uns gewartet. 30 Min nach dem Unfall war er dann auch schon bei der Untersuchung, der Arzt sagte mir direkt dass es nicht gut ausschauen würde & dass es eine sehr schwere Verletzung sei. Er vermutete etwas an der Wirbelsäule, Rückenmark oder am Becken, was wohl zur völligen Lähmung und somit irgendwann zur Einschläferung führen würde. Ich war schon fix und fertig mit den Nerven. Er meinte aber um sicher zu gehen möchte er mit meinem Einverständnis röntgen. Es stellte sich raus, dass nichts beschädigt war - keine Fraktur, kein Bruch, kein Wirbel verschoben. Alles gerade und an Ort und stelle. Der Arzt meinte daraufhin man könnte es mit einer Therapie versuchen, aber ich solle mir keine allzu großen Hoffnungen machen, da es ein Nervenschaden sein muss und so etwas nur bedingt oder je nach Grad der Verletzung gar nicht heilt. Ich habe natürlich trotzdem eingewilligt. Ich habe mich wirklich durch sämtliche Foren gelesen und fand persönlich dieses hier am nettesten und hilfreichsten weswegen ich mich auch angeneldet habe. Jede Geschichte die meiner ähnelte endete allerdings mit der Erlösung des Tiers, woraufhin ich wirklich etwas verzweifelt bin.. Ich hab den kleinen echt lieb und habe mich beim Lesen immer mehr damit abgefunden, dass ich ihn wohl früher oder später erlösen muss, da ein Leben ohne nutzbare Hinterläufe einfach kein Leben für ein Kaninchen ist. Ich habe Argumente gelesen wie "das Tier kann sich gar nicht mehr putzen, Infektionen sind die Folge" oder " er liegt sich wund, die Haut kann sich entzünden, auch vom über den Boden ziehen" - welche ich sehr einleuchtend und gerechtfertigt finde. Ich habe aber auch gelesen, dass mein Kaninchen mir signalisiert wenn es aufgeben und erlöst werden möchte, das nehme ich mir zu Herzen und werde kämpfen, solange mein Chewi kämpfen möchte! Ich tue wirklich alles was in meiner Macht steht, gebe ihm täglich sein Vitamin für den Nervenaufbau, wasche ihn, säubere täglich die Box und er bekommt sogar täglich von mir ein 4-Blättriges Kleeblatt, bin einfach abergläubisch und dachte mir es kann ja nicht schaden.
Heute habe ich ihn wieder gewaschen, die Köttel entfernt, den Bauch etwas abgewaschen und da hat er doch tatsächlich seine Beine angezogen und die Zehen gespreizt!!! Ich hab erst gedacht ich wäre irgendwo dran gekommen, aber auch wenn er nun in seiner Box sitzt, zieht er ab und zu sein Bein in Position. Meine Freude hält sich zwar in Grenzen da er die Beine immernoch hinterher zieht und ich weiß, dass er nixh lange nicht über'n Berg ist, aber es war echt ein wahnsinns Gefühl das zu sehen!
Es macht mir Mut mit der Therapie fortzufahren und Chewi hoffentlich irgendwann, wenn auch erst in einem Jahr oder so, hoppeln zu sehen!
Nun, warum schreibe ich diesen Roman, wenn ich eigentlich schon Antworten habe?
Ich wollte meine Geschichte ins Netz setzen, um zu zeigen dass es bei solchen Unfällen auch Hoffnung gibt - wie gesagt ich weiß, er hat es noch nicht geschafft, aber ich würde alle die es wollen gerne auf dem Laufenden halten. Wer weiß vielleicht ist es eine Geschichte die gut endet und anderen, die sich in einer Situation wie meiner befinden einen Lichtblick gibt, welchen ich persönlich leider nicht gefunden habe (tut mir Leid wenn ich was übersehen haben sollte, ich lasse mich gerne belehren!).
Außerdem bräuchte ich eventuell seelischen Beistand, denn wie gesagt es ist nicht geschafft und ich nehme gerne Tips an :-)

Lieben Dank für's lesen & ich hoffe ich habe das mit dem Thema erstellen richtig gemacht :-/

Liebe Grüße
"Schmoeck" as. Denise(21) & Chewbacca



 

Stichworte
gelähmt, heruntergefallen, hinterbeine, lähmung



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