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Scheidenentzündung auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.04.2015, 20:25

Zitat:
Zitat von Teekannenloser Beitrag anzeigen
Ich denke dauerhaft ist das wohl richtig. Aber wenn der Schlamm akut ist? Sollte da nicht Kalziumarm ernährt werden?
Nein. Damit "züchtet" man sich nur andere Probleme.

Du kannst einem Blasenkaninchen alles füttern, solange es FRISCH ist! Kalzium hin oder her, Kaninchen brauchen das, für die Knochen, die Zähne...
Der Wassergehalt im Futter ist wichtig, sehr wichtig, deshalb ist ratsam, das Frischfutter vorm füttern noch zusätzlich mit Wasser abzuspülen.

Alles Trockene hingegen ist schlecht für Blasenkaninchen, nicht nur Trofu und Pellets, sonder auch Trockenkräuter und Heu.

Mein Blasenkaninchen hat nur Frisches bekommen, und davon alles, aber keine Trockenkräuter und kein Heu. Zusätzlich hatte sie einen Salzleckstein, den sie oft genutzt hat, danach ging es ihr besser. Als sie angefangen hat, den Putz von der Wand zu fressen, hat mir mein TA Futterkalk gegeben, den habe ich ihr zur freien Verfügung angeboten. Ihre Blasenprobleme haben sich durch das Gesamte gebessert.

Klingt jetzt erstmal verwirrend und widerspricht den üblichen Ratschlägen, ist aber im Grunde logisch. Bei Kaninchen mit Blasenproblemen stimmt der Kalziumstoffwechsel nicht, der komplette Mineralhaushalt gerät durcheinander. Salz ist daher gerade bei solchen Problemen wichtig. Füttert man Kalziumarm, ziehen sie das benötigte Kalzium aus den Knochen und Zähnen, das ergibt Zahnprobleme, Osteoporose, usw.



__________________



Benutzerbild von Teekannenloser
Kaninchen
 
Registriert seit: 19.09.2013
Beiträge: 6.396
Teekannenloser befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.04.2015, 09:08

Stimmt klingt einleuchtend Muss ich mir merken. Klasse wieder was dazu gelernt.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 26.07.2013
Beiträge: 329
Katharina P. befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.04.2015, 11:08

Wie wird das Blasenkaninchen eigentlich behandelt beim Tierarzt? Außer mit Spülen ab Dienstag?



Zitat:
Zitat von hasis2011 Beitrag anzeigen
Nein. Damit "züchtet" man sich nur andere Probleme.

Du kannst einem Blasenkaninchen alles füttern, solange es FRISCH ist! Kalzium hin oder her, Kaninchen brauchen das, für die Knochen, die Zähne...
Der Wassergehalt im Futter ist wichtig, sehr wichtig, deshalb ist ratsam, das Frischfutter vorm füttern noch zusätzlich mit Wasser abzuspülen.

Alles Trockene hingegen ist schlecht für Blasenkaninchen, nicht nur Trofu und Pellets, sonder auch Trockenkräuter und Heu.

Mein Blasenkaninchen hat nur Frisches bekommen, und davon alles, aber keine Trockenkräuter und kein Heu. Zusätzlich hatte sie einen Salzleckstein, den sie oft genutzt hat, danach ging es ihr besser. Als sie angefangen hat, den Putz von der Wand zu fressen, hat mir mein TA Futterkalk gegeben, den habe ich ihr zur freien Verfügung angeboten. Ihre Blasenprobleme haben sich durch das Gesamte gebessert.

Klingt jetzt erstmal verwirrend und widerspricht den üblichen Ratschlägen, ist aber im Grunde logisch. Bei Kaninchen mit Blasenproblemen stimmt der Kalziumstoffwechsel nicht, der komplette Mineralhaushalt gerät durcheinander. Salz ist daher gerade bei solchen Problemen wichtig. Füttert man Kalziumarm, ziehen sie das benötigte Kalzium aus den Knochen und Zähnen, das ergibt Zahnprobleme, Osteoporose, usw.
wurde das Tier denn medizinisch irgendwie behandelt außer die Kontrolle der Fütterung?

Prinzipiell hast du ja recht. Ist aber denke auch von Fall zu Fall unterschiedlich

*nicht böse gemeint*Ich sehe hier nur das Problem, also in diesem Fall, dass ja nie genug Frischfutter angeboten wurde, sonst hätte man ja kein Trofu gegeben. Und eine Bandbreite an Frischfutter wird es hier ja auch nicht geben. Vermute ich mal, denn es ist ganz schön kostenintensiv so viele Tiere ad libitum frisch zu ernähren und da ja hier schon über ne Spritze beim TA gemeckert wurde, denke ich nicht das es finanziell drin ist nur Frisches zu geben. Dafür ist die Tierzahl zu groß. Ausgenommen im Sommer vielleicht Wiese oder so oder wenn man wie ich nen netten Bauern an der Hand hat. Aber auch ich gebe in der Woche locker mal 50 Euro nur für Grünes aus. Ich denke daher, dass es hier nicht möglich sein wird, alle artgerecht zu ernähren.

Mein Blasenopa bekommt auch alles, die Bank durch, frisst aber kein Heu und Trockenkräuter etc gibt es nicht, nur mal ein paar Haferflocken als Leckerlie, damit der Zappel nicht verhungert
Seit ich ihn habe, habe ich ja homöopathisch behandelt. Bei meiner Kollegin wurde er seit über einem Jahr mit allem möglichen behandelt. Spülen, AB, etc. Mal war alles gut, dann wieder ganz schlecht. Seitdem er hier ist *auf Holz klopfen* hat er gar keine Probleme mehr, außer zu viel Karotin im Urin. Das ganze Jahr davor wurde er kalziumarm ernährt, Spezialfutter etc. Hat alles nix gebracht. Hier bekommt er auch wieder alles, was er vorher nicht gekriegt hat. Und es geht ihm gut. Wobei es auch daran liegen kann, dass er vorher in Außenhaltung war, hier ist er in Innenhaltung. Das macht auch schon was aus



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