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War eventuell die Penisverletztung schuld am Tod auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Alphaente
Ninchen
 
Registriert seit: 02.11.2014
Beiträge: 22
Alphaente befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.01.2015, 17:51

War eventuell die Penisverletztung schuld am Tod


Hallo ~

Der Tod meines Kaninchens am 29. Oktober beschäftigt mich immer noch sehr. Könnte es eventuell sein, dass die Penisverletzung im Mai dafür verantwortlich war?

Mein Kaninchen wurde im März 2006 geboren und hatte bis Mai 2014 nie etwas und war immer kerngesund. Im Mai muss er sich irgendwo den Penis verletzt haben, wodurch er ihn nicht mehr einziehen konnte. Ich war mit ihm beim Tierarzt und der meinte nur, dass er nichts machen kann. Kurz darauf verheilte es von alleine und er konnte den Penis auch wieder einziehen.

Einen Monat später machte er so einen komischen Katzenbuckel. Der Tierarzt meinte, dass dies wohl Arthrose sei und er aufgrund seines Alters abbaut. Auch streckte er sich so lang und mahlte dabei genüsslich mit den Zähnen, wie er sonst nur beim Streicheln tat.

Im Spätsommer kamen manchmal Krämpfe hinzu. Irgendwie war hinten die Muskulatur geschwächt und er konnte sich nicht mehr richtig mit den Hinterläufen die Ohren kratzen. Er verlor dabei den Halt dabei, verrenkte sich und bekam dann die Krämpfe.

Am 28. September (Sonntag) hatte er ein ganz nasses Hinterteil. Am Montag ging ich sofort mit ihm zur Tierärztin. Sie röntge ihn und stellte fest, dass er Blasengries hat. Ansonsten konnte sie auf dem Röntgenbild nichts feststellen.

Am 28. Oktober ging es ihm sehr schlecht. Er machte einen ganz hohen Katzenbuckel und flog immer um. Ich ging wieder schnell zur Tierärztin. Sie meinte, dass er hinten überhaupt keine Muskulatur mehr hat und sie nichts machen kann. Am nächsten Tag war er dann leider tot.

Das Ganze beschäftigt mich immer noch sehr. Ich ging immer sofort zum Tierarzt, wenn er etwas hatte. Kann es sein, dass durch die Penisverletzung etwas (Keime, Parasiten oder ähnliches) reingeraten ist und dann hinten Schaden verursacht hat?

Leider wurde er nur acht Jahre und acht Monate und hatte zuvor nie etwas. Daher frage ich mich schon, wie plötzlich alles so schnell zu Ende ging.

Ich wäre dankbar, wenn ein paar antworten könnten, wofür ich mich schon jetzt bedanke. Bei Fragen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit besten Grüßen,




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Kaninchen
 
Registriert seit: 19.09.2013
Beiträge: 6.396
Teekannenloser befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.01.2015, 18:06

Ich denke nicht, dass es die apenisverletzung Schuld an dem Tod deines Hasen war. Die Aussage deines TA, dass er aufgrund des Alters abbaut halte ich für unsinnig. Hasen bewegen sich manchmal wenn sie älter sind weniger aber dass sie von der Muskulatur her abbauen??? Glaube ich eigentlich nicht. Ich vermute mal dass er entweder EC hatte oder eine ähnliche Krankheit, die nicht rechtzeitig erkannt worden ist. Versteh das jetzt nicht falsch, DU HAST RICHTIG GEHANDELT! Ich stelle hier die Komepetenz der Tierärzte infrage. Mach dir keine Worwürfe. Krämpfe deuten auf eine Erkrankung hin, die meiner Meinung nach nichts mit dem Altwerden bzw. Mit schwindenden Muskeln zu tun haben.



__________________


Menschen, die immer etwas ganz Besonderes bleiben werden. Du wirst uns fehlen!



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Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.01.2015, 20:41

Als ich Deinen Beitrag gelesen habe, dachte ich auch sofort an EC oder Epilepsie. Gerade die Krämpfe und Gleichgewichtsprobleme/
Lähmungserscheinungen würden dafür sprechen. Das hätte Deine TÄ allerdings auch alarmieren müssen. Muskeln lösen sich nicht einfach so auf und sind weg.

Hatte er eine Partnerin? Wie kommt sie mit dem Verlust klar?



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Ninchen
 
Registriert seit: 02.11.2014
Beiträge: 22
Alphaente befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.01.2015, 16:22

Hallo Teekannenloser und marinahexe ~

vielen Dank für die Antworten. Dies war nett. Danke!

Ich war gestern noch einige Stunden im Netz unterwegs und habe mehrere Beiträge sowie medizinische Berichte gelesen. Ich bin nun sicher, dass mein Kaninchen EC hatte und höchstwahrscheinlich an Nierenversagen gestorben ist.

Bezüglich den Tierarztbesuchen kann ich mir keinen Vorwurf machen. Immer wenn ich das Gefühl hatte, dass irgendetwas nicht stimmt, bin ich sofort mit ihm zum Tierarzt.

Von den Tierärzten bin ich enttäuscht. Der Tierarzt meinte nur, dass er nicht weiter weiß und er eben aus Altersgründen abbaut. Daraufhin bin ich zu einer Tierärztin, die aber auch nicht besser war. Im August sprach ich sie auf EC an. Sie lachte mich aber fast aus und meinte, dass es EC íst, wenn der Kopf schief ist.

Mein Fehler war es, dass ich mich nicht intensiver mit der Angelegenheit beschäftigt habe und nicht schon früher hier Beiträge geschrieben habe. Den EC Verdacht lies ich zu schnell fallen. Zum einen meinte die Tierärztin, dass es EC ist, wenn der Kopf schief ist. Zum anderen las ich einen Artikel, in dem stand, dass EC hauptsächlich das Gehirn betrifft. Geistig hielt ich mein Kaninchen für fit.

Aus Unwissenheit hielt ich mein Kaninchen leider alleine (auch der Vorbesitzer von dem ich ihm mit einem Jahr bekam, hielt ihn alleine). Er hatte aber stets jemand um sich herum, da er so beliebt war. Bekannte kamen öfters und brachten ihm bei durch Rollen zu laufen. Mit ihnen redete er auch öfters. Wenn sie ihm etwas sagten, machte er sein Mündchen auf und sprach richtig mit ihnen.

Bei mir kam er sofort angerannt, wenn ich das Stalltürchen öffnete. Er legte sein Kinn über die Kante, damit ich das Türchen nicht ohne seinen Willen wieder zumachen konnte. Danach machte er sich lang, lies sich streicheln, schloss die Augen und mahlte genüsslich mit den Zähnen. Bekannte meinten, dass er daliegt, wie ein Lämmchen. Wenn ich irgendwann aufhören musste, war es ein richtiger Kampf das Türchen wieder zuzumachen. Er biss dann verärgert ins Holz. Er wollte eigentlich den ganzen Tag nur gestreichelt werden und war überaus lieb, obwohl er nicht kastriert war.

Manchmal nahm ich auch mit ihn die Wohnung und schaute mit ihm fern. Er drückte dann sein Köpfchen unter meine Hand und zeigte dann eindeutig, dass er gestreichelt werden möchte. Im Sommer war er öfters bei den Nachbarn unterwegs. Wenn man sein Namen rief, kam er sofort angerannt.

Er war wirklich ein ganz besonderes Kaninchen und so eines bekomme ich nie wieder. Daher tut es auch noch drei Monate nach seinem Tod noch sehr, sehr weh und es ist ein überaus großer Verlust.

Ich bedanke mich nochmals für die Mühe und wünsche alles Gute. Bei Fragen oder Wünschen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit besten Grüßen,




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Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.01.2015, 20:10

Auf Deine bisherige Haltung müssen wir nicht mehr eingehen. Da hast Du selbst gemerkt, dass sie nicht optimal war.

Mein Rat an Dich wäre:
Schau Dich hier im Forum um, mach Dich schlau, und dann holst Du Dir wieder 2 Kaninchen aus dem Tierheim oder dem Kaninchenschutz. Am besten zwei, die schon zusammen sitzen. Du kannst sie in einem Gehege in der Wohnung halten, oder ab ca. April/Mai nach draußen. Dort müssten sie aber auch entsprechend Platz haben.
Keiner kann Dein Kerlchen ersetzen, aber die "neuen" Kaninchen werden sich über kurz oder lang auch in Dein Herz schleichen, ganz still und leise.

Du solltest Dir dann aber auch einen neuen TA suchen, einen der sich auf "Kleine Heimtiere" weitergebildet hat. Bei der Suche könnte ich Dir helfen.



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Ninchen
 
Registriert seit: 02.11.2014
Beiträge: 22
Alphaente befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2015, 17:34

Hallo marinahexe ~

vielen Dank für Ihre Mail. Dies war nett und hat mich gefreut. Leider komme ich erst jetzt zum Schreiben, da es mir die letzten Tage gesundheitlich nicht gut ging und ich daher mehrere Tage nicht online war. Dies bitte ich zu entschuldigen.

Ja, nun weiß ich, dass es besser ist, wenn man Kaninchen mindestens zu zweit hält. Leider habe ich es damals von Eltern, Nachbarn und Bekannten nicht anders gelernt. Dort wurden Kaninchen immer strikt einzeln gehalten und wenn ich ihnen gesagt hätte, dass dies nicht gut ist, hätten sie mir bestimmt den Vogel gezeigt.

Wahrscheinlich nehme ich Ihren Vorschlag an und hole mir im Frühjahr zwei Kaninchen. Ein entsprechendes Kleintierhaus ist noch vorhanden (siehe http://www.trixie.de/de/prod/Kleintier_natura_Kleintierstall_mit_Freilaufgehege ,14026).

Für entsprechende Hilfe bei der Suche nach einem geeigneten Tierarzt wäre ich sehr dankbar. Von den Tierärzten bin ich doch enttäuscht und wahrscheinlich würde mein Kaninchen noch leben, wenn sie besser gehandelt hätten. Leider wohne ich aber im tiefsten Schwarzwald (in 72221 Haiterbach) und die Suche wird daher wohl nicht einfach. Trotzdem bin ich für entsprechende Tipps sehr dankbar.

Sofern Sie hierzu noch Fragen oder Wünsche haben, stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Ich bedanke mich nochmals für Ihre Mühe und wünsche eine gute Zeit.

Mit besten Grüßen,




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Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2015, 21:51

Hallo Alphaente,

hab ich Dir was getan, oder warum siezt Du mich? Hier geht es recht locker zu und wir duzen uns alle.

So wie Du haben hier viele angefangen. Früher war das halt so. In den letzten Jahren hat sich in der Kaninchenhaltung sehr viel verändert. Bezüglich Tierarzt hab ich im Kaninchenschutzforum angefragt, ob da jemand einen guten TA kennt. Ich hoffe, ich kann Dir in den nächsten Tagen einen oder mehrere nennen.

Das Kleintierhaus ist recht hübsch, aber eigentlich auch zu klein für 2 Tiere. Als sichere Unterkunft für die Nacht ist es i.O., wenn sich das Pärchen gut versteht. Sie müssten aber zusätzlichen Auslauf bekommen. Vielleicht kannst Du ja das Gehege unten selbst vergrößern oder etwas anbauen?
Hast Du schon in unsere Gehegesammlung geschaut? Vielleicht packt Dich ja auch das Baufieber und Du baust etwas ganz Neues?



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Ninchen
 
Registriert seit: 02.11.2014
Beiträge: 22
Alphaente befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.02.2015, 20:34

Hallo marinahexe ~

vielen Dank für die Mail. Dies war nett und hat mich gefreut.

Leider geht es bei uns bei Weitem nicht so locker zu wie im Rheinland (Moers liegt doch in NRW). Bei uns ist alles sehr steif und wegen jeder Kleinigkeit wird sofort die Polizei gerufen beziehungsweise eine Strafanzeige gestellt. Daher muss man immer vorsichtig sein, was man macht. Dies hat sich wohl auch übertragen, wie ich hier schreibe. Sorry!

Ja, wahrscheinlich hat sich in der Kaninchenhaltung wirklich viel in den letzten Jahren verändert. Früher hat man sich eben an den Nachbarn beziehungsweise an den Bekannten orientiert. Heute gibt es zum Glück das Internet, wodurch man mehrere und bessere Antworten erhält. Dadurch hat sich wohl auch für die Kaninchen einiges zum Besseren geändert.

Für die Nennung eines geeigneten Tierarztes wäre ich wirklich sehr dankbar. Wahrscheinlich würde mein Kaninchen noch leben, wenn die Tierärztin ein besseres Fachwissen gehabt hätte.

Mein Kaninchen habe ich damals einfach springen lassen und es konnte sich im Garten austoben. Manchmal hat es auch eine richtige Erkundungsreise gemacht und die Gärten der Nachbarn angeschaut. Wenn es genug hätte, sprang es wieder selbständig ins Kleintierhaus.

Ich bedanke mich nochmals für die ganze Mühe und wünsche eine gute Zeit. Bei Fragen oder Wünschen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit besten Grüßen,




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Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 05.02.2015, 21:14

Keine Sorge, hier geht es manchmal zwar sehr direkt, aber eigentlich immer trotzdem herzlich zu. Du darfst ruhig ein wenig lockerer werden Gebissen hat hier jedenfalls nach meiner Erfahrung noch keiner

Ja, es hat sich zum Glück in den letzten Jahren schon viel getan. Dazu beigetragen haben sehr viele Leute, teils in Organisationen wie Kleintierhilfen und Kaninchenschutz, teils über die Foren. Es ist ein riesiges Gemeinschaftsprojekt, und wir sind leider noch lange nicht da wo wir gerne wären. Aber so lange es vorwärts geht, ist das sehr gut.

Aus dem Stall bzw. mit dem Stall lässt sich eine Menge machen. Er ist eine gute Basis, um ihn in oder an ein Gehege zu stellen. Ich habe damals für meine Bande ein Kinderspielhaus zweckentfremdet und mit einem Gehege verbunden, eine ähnliche Lösung käme sicher auch für dich in Frage.

Wie sieht es mit deiner Bastelleidenschaft aus? Man kann viel selbst machen, und meist hat es dann bei günstigerem Preis eine bessere Qualität als etwas gekauftes. Und: es ist "maßgeschneidert" auf die Verhältnisse vor Ort. Bei der Planung helfen wir gern, wenn du das möchtst.



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Ninchen
 
Registriert seit: 02.11.2014
Beiträge: 22
Alphaente befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.02.2015, 19:38

Hallo Lupine ~

vielen Dank für die Antwort. Das war nett und hat mich gefreut.

Es ist super, dass so viele mit Herz und Seele dabei sind und sorgen möchten, dass Kaninchen ein schönes und langes Leben haben. Kaninchen sind tolle Tiere und wenn man etwas investiert, bekommt man auch ganz viel zurück. Glücklicherweise hat sich in der Haltung in den letzten Jahren doch sehr viel verändert. Früher hat man sich, wie gesagt, an den Nachbarn oder an Bekannten orientiert. Heute biete das Internet die Möglichkeit mehrere und bessere Meinungen zu bekommen. Man sollte das Internet nicht immer so verteufeln.

Das Problem mit einem Gehege ist, dass ich nicht nur alleine im Haus lebe und noch mehrere Mitbewohner habe, denen der Garten auch gehört. Wenn ich ein Gehege aufstellen würde, würden diese auf die Barrikaden gehen. Aber tagsüber ließ ich das Türchen immer offen, wodurch mein Kaninchen selber raus konnte beziehungsweise sich im Garten vergnügen oder auf Entdeckungstour bei den Nachbarn gehen konnte. Ich denke dadurch hatte es mehr Freiraum als in einem riesigen Gehege. Es hatte so gesehen die ganze Nachbarschaft zur Verfügung.

Ich bedanke mich nochmals für die tolle Unterstützung und wünsche ein schönes Wochenende.

Mit besten Grüßen,




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Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.02.2015, 20:00

Es geht nicht um den Freiraum, den Dein Kaninchen in Nachbars Garten hat, sondern um die Sicherheit. Was ist mit freilaufenden Hunden und Katzen? Sie können zur tödlichen Gefahr für die Kaninchen werden, deshalb lieber ein sicheres Gehege. Du kannst Kaninchen auch in der Wohnung halten und ihnen im Sommer (wenn Du in der Nähe bist) ein Freilaufgehege auf der Wiese aufstellen.



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Ninchen
 
Registriert seit: 02.11.2014
Beiträge: 22
Alphaente befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.02.2015, 04:29

Hallo marinahexe ~

lieben Dank für die Mail, was nett war und mich gefreut hat.

Bezüglich Hunden und Katzen habe ich mir wenig Sorgen gemacht. Ich wohne in einem 300 Einwohner Dorf, wo es meines Wissens nur einen Hund gibt. Dieser wird immer im Haus eingesperrt und man bekommt ihn fast nicht zu Gesicht.

Katzen gibt es dafür bei uns einige. Aber können diese eine Gefahr für Kaninchen werden? Zuerst haben sie mein Kaninchen mit einem Sicherheitsabstand begutachtet. Danach liefen sie zu ihm hin und sie haben sich beide gegenseitig beschnuppert. Später ging jeder seine Wege ohne das etwas Groß vorgefallen wäre. Mein Kaninchen war ziemlich unbeeindruckt und hat sich nicht weiter damit beschäftigt. Es hat lieber alles im Garten beschnuppert. Und es war ein Thüringer Kaninchen, welches nicht besonders groß war.

Was ihn jedoch ziemlich beeindruckt hat, waren Pferde. Reiter trabten manchmal die Straße entlang und er hat ihnen dann sehr lange nach geschaut. Dies muss ihn wirklich beeindruckt haben.

Leider ist in meiner Wohnung recht wenig Platz. Daher hatte er wohl im Kleintierhaus erheblich mehr Freiraum, als wenn ich irgendwie einen Käfig gekauft und es in die Wohnung gestellt hätte. Ich denke, dass ich diesbezüglich wenig Fehler gemacht habe. Die Einzelhaltung war aber eben schlecht.

Ich bedanke mich für die Mühe und wünsche ein schönes Wochenende. Und natürlich wäre ich für einen Tipp bezüglich eines geeigneten Tierarztes sehr dankbar.

Mit besten Grüßen,




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Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 08.02.2015, 17:50

Leider können Katzen ein Kaninchen schwer, mitunter sogar tödlich verletzen. Man darf niemals vergessen dass es sich um Raubtiere handelt, und wenn der Jagdinstinkt durchbricht dann geben sie ihm eben nach. Sie sind ja deshalb nicht böse, aber das nützt dem Kaninchen nicht viel. Eine Userin hier hat schon Verluste unter ihren Kaninchen erlitten durch einen Kater aus der Nachbarschaft.

Natürlich kommt es auch auf die Größe des Kaninchens an, ein Riese ist naturgemäß weniger gefährdet als ein Zwergkaninchen. Immerhin kann er bis zum 10fachen an Gewicht auf die Waage bringen, wovor eine Katze mit großer Wahrscheinlichkeit dann zurückscheuen wird.

Für kleine Kaninchen gibt es eine weitere, nicht zu unterschätzende Gefahr: Vögel. Raubvögel sind hier ebenso ein Thema wie bei Jungtieren auch Elstern. Mir ist ein Fall bekannt wo ein junges Kaninchen durch eine Elster eine lebensgefährliche Bauchwunde erlitt und nur durch viel Glück und einen sehr fähigen Tierarzt überlebte.

Sicherheit ist ein Thema dem man also unbedingt nachgehen muss, da es sich bei Kaninchen um typische Beutetiere für eine Vielzahl an Räubern handelt.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 01.10.2012
Beiträge: 284
rena84 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.02.2015, 21:30

Vor zwei Jahren - wir wohnten noch bei meinen Eltern - hatten wir den Freilauf im Garten stehen, Gott sei Dank mit Gitter drüber. Der Falke kam fast bis auf Kopfhöhe, obwohl vier Erwachsene und ein Hund in der Nähe waren! Das hat ihn nicht wirklich geniert. Erst als wirklich alle angelaufen kamen, ist er abgedreht.
Ich weiß auch von einem deutschen Riesen, der von einer Katze angegriffen worden ist, er hatte dann nur noch ein Auge.
Ich persönlich lasse meine Kaninchen nur unter Aufsicht frei im Garten laufen, mir wäre das zu gefährlich. Das Lieblingsspiel von meinem Maxi war z.B. unterm Maschendrahtzaun durchschlüpfen auf die Straße raus......wieviele Tode ich da schon gestorben bin......



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.03.2014
Beiträge: 100
SarahM befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.02.2015, 00:09

Noch kurz zum Thema Feinde: Meine ersten Kaninchen mussten leider Bekanntschaft mit einem Fuchs oder Marder machen, was genau habe ich nicht herausgefunden. Meine Kaninchen hatten einen Stall, der mit Hasendraht "gesichert" war, ich hatte zu dem Zeitpunkt noch keine Ahnung, dass dieser Name einfach nur irreführend ist. Der Fuchs/ Marder hat den Zaun einfach aufgerissen, ein Kaninchen tot im Garten vergraben und das andere Kaninchen... Ich weiß es nicht, es war auf jeden Fall nicht mehr da :-( Das ganze ist nachts passiert, aber trotzdem. Ich habe auch schon am hellichten Tag Füchse gesehen. Ich würde (falls du dir wieder Kaninchen holst) überlegen, ob es irgend eine Möglichkeit der Sicherung gibt.
Und wegen deinem Kaninchen: Das tut mir sehr Leid, er war wohl wirklich etwas besonderes. Aber bitte denke auch daran, dass ein Kaninchen mit knapp 9 Jahren nicht mehr so jung ist. Ich habe auch schon Kaninchen im Alter von 7 Jahren an Altersschwäche verloren...



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Ninchen
 
Registriert seit: 02.11.2014
Beiträge: 22
Alphaente befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.02.2015, 20:04

Hallo ~

lieben Dank für die zahlreichen Rückmeldungen. Dies war nett und hat mich gefreut. Danke!

Es tut mir leid, wenn ich erst jetzt antworte. Aber leider war ich die letzte Woche mit einer heftigen Erkältung außer Gefecht und froh im Bett bleiben zu können. Sorry!

Ich wusste nicht, dass Katzen so eine Gefahr für Kaninchen sein können. Wie gesagt, es gab öfters Kontakt zwischen meinem Kaninchen und den Katzen aus der Nachbarschaft. Aber eigentlich hatten die Katzen viel mehr Angst vor ihm als anders herum. Sie hatten zuvor wohl noch nie ein Kaninchen gesehen und konnten es nicht entsprechend zuordnen. Einmal ist eine Katze sogar weggerannt, als er auf sie zu gehoppelt kam. Ihm haben die Katzen nicht sonderlich interessiert und meist haben sie sich nur ab geschnuppert und jeder ist seine Wege gegangen.

In die Luft habe ich öfters wegen Falken, Habichten, Bussarden und so weiter geschaut. Aber nie habe ich etwas in der Richtung gesehen.

Auf die Straße ist mein Kaninchen nie gehoppelt. Dafür nutzte er den Gehweg ausgiebig. Wie gesagt, er war sehr intelligent, hat alles genau beobachtet und entsprechende Rückschlüsse gezogen. Wahrscheinlich wusste er, dass Autos nicht auf dem Gehweg fahren und daher keine Gefahr ausgeht, wenn er auf dem Gehweg bleibt.

Ich denke wirklich, dass mein Kaninchen etwas ganz Besonderes war und mir ist bewusst, dass er mit gut achteinhalb Jahren nicht mehr der Jüngste war. Dennoch bin ich immer noch sehr traurig. Ich denke, dass er eine Krankheit hatte und man ihn retten hätte können, wenn die Tierärztin besser gewesen wäre. Zuvor hatte er nie etwas und es ging ihm immer blendend. Altersschwäche war es wohl keine.

Ich bedanke mich nochmals für die zahlreichen Antworten und wünsche eine gute Zeit. Bei Fragen oder Wünschen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit besten Grüßen,




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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.04.2013
Beiträge: 553
Crazy_honeybee befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.02.2015, 09:42

Hallo,

Falls Du Kaninchen suchst... Es sind vor ein paar Tagen ca 100 Kaninchen aus grausamen Zuständen geholt worden und vorerst ins Stuttgarter Tierheim gebracht worden.
Die freuen sich sicherlich, wenn die Tiere recht bald ein neues Zuhause finden...
Und von Haiterbach nach Stuttgart ist ja auch net soooo weit.

Hier noch ein Link zur Situation:

https://www.facebook.com/Tierheim.Stuttgart/photos/a.196759220391745.48810.138719939529007/818379071563087/?type=1



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__________________
Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Mensch zurück.
Pythagoras



Geändert von Crazy_honeybee (19.02.2015 um 09:49 Uhr).

Benutzerbild von Alphaente
Ninchen
 
Registriert seit: 02.11.2014
Beiträge: 22
Alphaente befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.02.2015, 18:22

Hallo Crazy_honeybee ~

vielen Dank für die Nachricht. Dies war nett. Danke!

Dies ist eine schlimme Geschichte, die überall auch in den Zeitungen stand. Dadurch, dass viele Kaninchen schwanger sind, verschlimmert sich die Situation wohl in den nächsten Wochen noch. Angeblich soll ein Nachwuchs von bis zu 300 Kaninchen erwartet werden. Meiner Meinung nach bringt es jedoch nichts, auf die Betreffende einzuhacken (wie es nun auf Facebook und so weiter gemacht wird). Sicherlich hat sie den Kaninchen unheimlich viel Leid angetan. Sie ging wohl aber davon aus, dass sie den Kaninchen etwas gutes tut und ist sicher der Meinung, dass sie Kaninchen liebt. Wahrscheinlich liegt hier eine gewisse Unzurechnungsfähigkeit vor und die Probleme sind wohl recht vielsichtig.

Ich werde mich die nächsten Tage mal beim Tierheim erkundigen. Mir macht jedoch etwas Sorge, dass die Kaninchen in der Wohnung gehalten wurden und ich mein Kleintierhaus draußen stehen habe. Nachts kann es noch recht frisch werden. Ich erkundige mich aber mal.

Ich bedanke mich nochmals für den Tipp und wünsche eine gute Zeit.

Mit besten Grüßen,




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.02.2015, 18:28

Die Stuttgarter Notfalltiere müssen im Moment in Innenhaltung. Wenn es nachts dauerhaft nicht mehr kälter als 10Grad plus hat (April/Mai), könnten sie nach draußen ziehen. Möchtest Du vorher Kaninchen aufnehmen, kannst Du in unsere Kontaktbörse schauen oder schreib mir, was Du genau suchst. Ich habe Kontakte zu vielen TH und Pflegestellen.



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