Hallo
nach 10 Jahren Schnupfer-Erfahrung, mächte ich das ein oder andere anmerken...
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Zitat von nugget100 Zur Zeit bin ich gerade am recherchieren und Forschen inwiefern Kaninchenschnupfen irgendwie Heilbar ist. |
Ist es nicht und wird es auch nicht werden - zumindest nicht in absehbarer Zeit, nicht für Heimtiere, die bezahlbar wäre!
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Es gibt zwar schon mehre Methoden ,diese sind recht Kostenintensiv (ca. 250 Euro und mehr)
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Aber keine, die Kaninchenschunpfen heilt - sondern nur sicherer diagnostiziert.
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Ein Verfahren wird ähnlich auch in der Humanmedizin angewandt nur nicht mit den entsprechenden Tieren.
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| Man macht einen Abstrich von der Nase ( beim Menschen von der z.B. eitrigen stelle) und Kultiviert die Viren/Bakterien in einem Brutschrank. Dann werden diese in einer Nährflüssigkeit verflüssigt und z.B. Ratten Injiziert. Nach Zeit x wird geprüft welche Ratte Abwehrzellen gegen diese Bakterien/Viren entwickelt hat. Von dieser Ratte wird etwas Blut abgenommen und in einer Zentrifuge Blut von Blutplasma getrennt. Da so gewonnene Blutplasma ( das auch so die Abwehrzellen besitzt) wird dann dem Kaninchen Injiziert . Das verfahren hat eine Heilungschance von 90 % . Um Verklumpungen im Blut durch nicht Verträglichkeit zu vermeiden wird das Ratten und Kanichenblut auf Verträglichkeit getestet. wie ich schon geschrieben habe ist dieses verfahren sehr Kostenintensiv und dauert lange. |
Dieses Verfahren kann nur halbwegs funktionieren, wenn man nur einen einzigen Errger im Organismus des Tieres findet.
Damit fallen schonmal 80% aller Kaninchen raus.
Dann ist es so, dass noch viel zu oft, Falsch-Negative Abstriche gibt.
Eben weil ein TA keinen Abstrich von den tiefen Nasennebenhöhlen gemacht hat - sondern nur von Ausauf vorne am Näschen.
Oder weil die Erreger nicht in gleicher Anzahl in der Nase zu finden sind etc pp.
Solche Abstriche sind zwar in der Regel wichtig - um ein halbewgs passendes AB zu finden - aber Leben wird dieses Verfahren nicht retten.
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Man sollte Minimum 3 Wochen einplanen und hoffen das sein "Schnupfie" so lange überlebt.
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Schnupfer selbst sterben nicht am Schnupfen und auch nicht innerhalb von 3 Wochen.
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Ein weiteres Verfahren ist bekannt über "Vitamin" Zugabe.Die sollte aber unter Tierärztlicher Aufsicht erfolgen. Bei Ratten hat man festgestellt das durch eine sehr hohe Dosierung eines Vitamin B Komplexes , die Abwehrreaktion des Immunsystemes gegen Bakterien, Viren und aggressiven Zellen verstärkt wird.
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Das ist richtig. Eine Vitamin B Komplex-Kur kann Immununterstützend helfen - aber auch nicht heilen!
(quote]Selbst Aggressive Krebszellen (die Verwucherungen am Tier gebildet haben) konnten so bekämpft und das Tier geheilt werden.[/quote]
Mit solchen Aussagen wäre ich sehr vorsichtig!
Man weiß nicht um welche Krebsarten es sich handelte, in welchem Wachstumsfortschritt - mit oder ohne OP/Therapie.
Aber Vitamin B kann nicht grundsätzlich Krebs heilen!
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Wenn man also z.B. 14 Tage anpeilt ,sollte jeden 2 Tag eine Injektion vom TA vorgenommen werden. Damit überhaupt eine Reaktion erwartet werden kann.
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Warum muss es über eine Injektion erfolgen?
Für die meisten Tiere bedeutet der Weg zum TA enormen Stress, welcher das Stärken des Immunsystems enorm beeinträchtig.
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In einem eigenen Feldtest mit einem Kaninchen von einem Kollegen ,habe ich zuerst beim TA einen Abstrich von dem Nasenausfluß machen lassen. Dort wurde die Bakterien/Viren Bestimmt und Identifiziert. Es waren die
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| Pasteurella multocida die zusammen mit Cronobacter sakazakii aufgetreten sind. Wie man mir mitgeteilt hat tritt so was sehr selten auf. |
Stimmt, diese Kombi wird recht selten auftreten - das liegt aber daran, dass
Cronobacter sakazakii, in aller Regel 1. nicht im Tier auftritt, 2. nicht in den Nasennebenhöhlen und 3. nicht in Verbindung mit Schnupfen steht!
Hier würde ich schon fast vermuten, dass die Probe verunreinigt war?
Denn
Pasteurella multocida ist der gängiste Erregerstamm - den fast alle Kaninchen in sich tragen. Zitat:
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Wir haben vom TA ein passendes Antibiotika bekommen und diese wurde auch dem Kaninchen Injiziert. Zusätzlich haben wir Echinacea Tropfen bekommen die wir in das Wasser geben sollten während das Langohr einmal Täglich Oral eine in Wasser aufgelöste Antibiotika Tablette bekommen sollte.
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Hier habe ich wohl etwas nicht verstanden.
Das Kaninchen bekam AB gespritzt + AB in Tablettenform oral mit Wasser verdünnt???
Das macht überhaupt keinen Sinn.
Auch Echinacea Tropfen übers Trinkwasser machen keinen Sinn.
Zumal Echinacea im immungeschwächten Organismus mehr Schaden anrichten kann, als einem Lieb ist.
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Also zum TA gefahren 2 Päckchen Vitamin B Komplex Tabletten gekauft und diese zum Antibiotika gegeben.
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Warum müsst ihr zum TA, um Vitamin B Tabletten zu holen?
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Der Käfig wurde für den Zeitraum von 14 Tagen mit Einweg Hygiene Matten ( Medizinische Unterlagen) vom TA ausgelegt. Diese wurden Täglich gewechselt. Ebenso auch die Kloecke. Zusätzlich wurde mit Sagrotan MED der Käfig Tagtäglich gereinigt damit die Bakterien sich nicht weiter verbreiten können. Nach 14 Tagen zeigte sich nach und nach ein kleiner Erfolg.
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Hier liegen gleich mehrere Fehler:
1. Man kann keine Erreger abtöten, die zu jeder Sekunde vom Tier selbst wieder ausgeschieden werden.
2. Mit übermäßiger Hygiene lädt man solche und andere Erreger nur zu sich ein. Da entwickelt sich ein schöner Närhboden im Immunsystem.
3. Sagrotan Med wirkt meines Wissens nach nicht gegen die gängigen Schnupfenerreger.
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Zusätzlich haben wir auch für den Besseren Ausgang und Abschunpfens der Bakterien/Viren Otriven ins Näschen geträufelt. Nachdem das Langohr anfänglich fast mehrmals am Tag Niesattacken hatte ,nahmen zuerst diese Niesattacken stetig ab. Später wurden Sie so schwach das Sie nur noch als dunkles grummeln des Tieres Wahrnehmbar waren.
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Hier muss ich auch anmerken, dass ein "dunkles grummeln" nicht unbedingt als Zustandverbesserung bewertet werden kann/darf.
Beim Niesen ist es ja Sinn und Zweck erkrankes Gewebe auszuscheiden.
Verhindert oder unterdrückt man es, geht man das Risiko ein, dass sich der Schnupfen in eine Lungenentzündung o.ä. entwickelt.
Zitat:
Ein Zweiter Abstrich zeigte den Verdacht das die Cronobacter sakazakii nur noch schwach vorhanden waren und die Pasteurella multocida nur noch vereinzelt existierten.
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Wir haben die Pflege entsprechend Forgesetzt und nach weiteren 14 Tagen ,zeigte der Letzte Abstrich von der Nase keine Erreger mehr. |
Weiter oben hatte ich bereits etwas zum Abstrichsverfahren geschrieben.
Zumal es sehr wahrscheinlich ist, dass sich innerhalb von 4 Wochen, 3 Abstriche grundlegend verändern.
Das ist auch der Grund, warum man das in der humanmedizin nie machen würde!
Zumal eben bei Kaninchen, das AB noch etwa 17 Tage nachwirkt und man so ein Falsch-negativ Ergebnis bekommt.
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Nächste Woche werden wir zur Vorsorge nochmals einen Abstrich machen um feststellen zu lassen ob diese Erreger irgendwo noch existent sind oder das Tier erneut Befallen können.
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Das könnt ihr Euch sparen - oder ihr findet einen TA, der mal einen Abstrich in Narkose aus der Lunge abnimmt!
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Zur Unterstützung der Behandlung ist es von Vorteil das Immunsystem des Langohrs zu stärken.
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Das ist korrekt. Immununterstützende Maßnahmen sind immer wilkommen.
Artgerechte Haltung, Ernährung das A & O.
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In einigen Fällen reicht das schon aus um diese Erreger/Viren zu vernichten (Siehe Vitamin B Komplex)
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Vernichten, im Sine von Vernichten? Nein!
Gibt es darüber eigentlich seriöse Quellen/Studien?