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| Hab noch mal nachgesehen, so wie es aussieht, kann man Kaninchen auch schon mit 4 bis 6 Wochen (Ausnahme wenn die Mutter regelmäßig geimpft war, dann wohl erst mit 12 Wochen) impfen lassen. Nach 4 Wochen sollte noch mal nachgeimpft werden (Stichwort Grundimmunisierung) danach wie schon geschrieben alle 12 Monate (bei Muttertieren wohl alle 6 Monate). Aber das sollte dir eigentlich alles dein TA sagen können. Zu der Frage mit der Quarantäne. Da eine Grundimmunisierung mindestens 4 Wochen dauert, muss diese Zeit wohl auf alle Fälle abgewartet werden. Letztlich sollten nur solche Kaninchen (die alle Grundimmunisiert sind) wieder zusammengesetzt werden. Es gibt aber keine Garantie, dass nach einer Grundimmunisierung niemand mehr daran erkrankt. Wenn Nins noch andere unerkannte Baustellen mit sich herumschleppen kann das einem vernünftigen Impfschutz im Wege stehen. Aber auch darüber sollte dich eigentlich dein TA aufklären. Die Inkubationszeit wurde hier ja schon mal mit 1 - 3 Tagen richtig angegeben. Dennoch hängt es immer stark davon ab, wie virolent der Erreger ist, wieviele Viren aufgenommen wurden und stark das Abwehrsystem des betroffenen Kaninchens ist. RHD hat unterschiedliche Verlaufsformen, perakut, akut und mild, wobei die letztere Form zumeist nicht als RHD erkannt wird. Kann also sehr wohl sein, dass Kaninchen schon mit der Krankheit infiziert sind, man es aber gar nicht so wahrnimmt. Da der Erreger sehr lange überleben kann und auch Kaninchen, die mildere Formen der Krankheit überlebt haben, können noch bis zu 4 Wochen über ihre Ausscheidungen den Erreger verbreiten, sollte man sich in diesem Fall nicht zu früh schon zu sicher sein.
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| Vielen Dank für deine Antwort Goldaländer. Soweit sind meine Fragen beantwortet und ich kann nur hoffen, dass es alle überleben werden. Morgen werden wir mit den kleinen Schecken zum Tierarzt gehen und sie auch noch impfen lassen. Ich denke, mehr Möglichkeiten haben wir nicht. LG Laura
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| Zum Glück ist heute wieder unser gewohnter TA da. Heute Abend bringen wir die jungen Kaninchen zu ihm, aber er kann nicht direkt gegen RHD impfen. Er hat meiner Mutter das so gesagt, dass ansonsten die Krankheit durch den Impfstoff gerade erst zum Ausbruch kommen kann. Man impft nur vorbeugend, falls die Tiere bereits infiziert sind, kann das gerade erst schädlich sein. So ähnlich hat das meiner Mutter auch schon mal jemand hier im Forum gepostet, als vor 2 Jahren unsere Ninchen gestorben sind. Er möchte die Kleinen jetzt mit einem anderen Impfstoff behandeln (Pocken???? Keine Ahnung, er hat es gesagt, ich weiß es aber nicht mehr genau), um das Immunsystem zu pushen. Mehr können wir einfach jetzt nicht tun (zumal die Impfung am Samstag fast unverschämt teuer war, hat der Doc gemeint. Bei ihm ist die Behandlung grundsätzlich immer sehr günstig, und wir können jetzt diese Impfung auch erst nächsten Monat zahlen. Das ist schon mal gut). LG Laura
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| Zum Glück leben meine Kaninchen noch, ich bin total froh. Vielleicht hat die Impfung gg. RHD bei meinen Löwenköpfchen doch geholfen? Morgen ist es 1 Woche her, dass Stupsi tot im Käfig gelegen hat. Ja, der Doktor hat unseren Kleinen je eine Spritze gegeben, die wohl das Immunsystem pusht - was genau, habe ich vergessen. Leider hat er keine RHD-Impfung und 2 weitere Tierärzte, die wir danach gefragt haben, auch nicht. Und die TA-Praxis, bei der wir letzten Samstag waren, hatte auch keinen mehr - aber sie haben ihn bestellt. Allerdings kostet die Impfung pro Tier 30,00 Euro. Somit wären wir 120,00 Euro allein fürs Impfen los und das können wir uns diesen Monat absolut nicht mehr leisten (Auto war erst kaputt und wir mussten samt Abschleppdienst total viel zahlen!). Zum Glück müssen wir die geimpften Löwenköpfchen erst nächsten Monat zahlen. Unser TA sagt, dass wir schon lange keine Fall von RHD hier mehr hatten und er geht nicht davon aus, dass die Tiere an RHD gestorben sind. Aber die Symptome (plötzlicher Tod, langgestreckt u. Kopf im Nacken, vorher keine Anzeichen) stimmen mit denen von RHD überein - bis auf die Blutung, hier habe ich nichts gesehen, außer ein winziges Blutpünktchen im Maul von Stupsi (kann ja auch vom Todeskampf kommen). Meine Kaninchen vor 2 Jahren sind ja auch unter solchen Umständen gestorben. ABER: auch bei ihnen habe ich keine Blutung gesehen und sie waren einige Stunden vorher apathisch und haben sich ständig am Körper gekratzt und sich langgestreckt hingelegt (DAS würde ja für RHD sprechen, da sie durch die Blutungen in den Organen wohl Schmerzen hatten?). Allerdings waren zwischen den Ausbrüchen dieser Krankheit immer mehrere Wochen dazwischen - das spricht doch eher nicht für RHD, oder? Meine Kleinen tun mir so leid, sie müssen ja nur im Käfig sitzen. DAbei müsste ich sie gerade jetzt kuscheln und mit ihnen üben, damit sie sich an mich gewöhnen. Sie machen immer Männchen, wenn ich sie füttere und sind total lustig (ziehen das Heu aus dem Beutel und hoppeln neugierig zu den Gitterstäben). So gern würde ich sie mal laufen lassen. Außerdem ist es doch bestimmt nicht gut für sie, wenn sie den ganzen Tag hinter Gittern sitzen müssen! Aber meine Mutter möchte auf jeden Fall, dass wir noch warten, bis sie auch richtig gegen RHD geimpft sind, um kein Risiko einzugehen. Sie hat sogar schon überlegt, die Kleinen wegzugeben, damit sie nicht krank werden. Und weil alles so umständlich ist, mit den Käfigen usw. Aber erstens würde niemand Kaninchen nehmen, wo die Gefahr besteht, dass sie sich evtl. schon angesteckt haben und zweitens hängen wir ja an den Kleinen. Geändert von Rotkuschel (18.04.2014 um 21:48 Uhr).
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| Ich könnte mir schon vorstellen, dass Zylexis eingesetzt wird. Mein super TA hat das erst jetzt bei Schweini gegen EC gegeben und so einen unproblematischen EC Fall habe ich noch nicht erlebt. Wenn bei RHD sonst nichts helfen kann würde ich es auch mit einem Immunstimulans probieren.
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| Hm, nur einige Wochen lagen dazwischen. Daran haben wir auch erst gedacht, aber das ist fast unmöglich. Die Ninchen damals waren zu der Zeit nur im Haus und haben auch nichts anderes gefressen, als sonst.
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| Hallo, eines meiner kleinen Schecken geht es nicht gut. Seit heute abend ist es nicht mehr so fit. Es sah erst so aus, als kann es nicht mehr so richige stehen. Dann hat es sich langgestreckt auf den Boden gelegt und zur Seite gedreht, so, als ob es sich wohlfühlt. Allerdings hat es das noch nie gemacht, schon gar nicht, während der Fütterung oder wenn wir im Raum waren! Deshalb denke ich eher, dass es Schmerzen hat und denke schon wieder an RHD! Ich habe es jetzt einmal rausgenommen und gesehen ob es auf dem Boden laufen kann. Am Anfang konnte es auch nicht so richtig stehen, doch jetzt war es wieder fit und wollte hoppeln. Dabei war es heute nachmittag noch munter. Ich weiß einfach nicht mehr so richtig weiter, was man tun soll. Vor allem um diese Uhrzeit, kein TA ist jetzt zu erreichen! Ich habe totale Angst, dass es morgen früh auch tot im Käfig liegt!!! Momentan ist er aber wieder fit und begrüßt mich freudig am Gitter!? Meine Mutter hat auch Angst, sie will kein Tier mehr so qualvoll sterben sehen müssen, wie unsere anderen Ninchen damals! Wir haben das Kleine nach Blutungen abgesucht, aber voererst nichts gefunden. Was aber auffällt: Flecki, eben unser kleiner Schecke, hat an jedem Auge eine Kruste und wirkt an den Flanken etwas eingefallen - obwohl er frisst und trinkt. Dasselbe hatte das Ninchen (Blacky), den wir ja aus dem Tiergeschäft geholt hatten und mit dem ja das ganze Drama seinen Lauf nahm. Auch er war total dünn (nicht nur die Flanken) und einmal war sein Auge zugeklebt. Auch klebrige Stellen im Fell hatte er, aber das hat Flecki nicht (wir haben ihn gesund und als dicken Wonneproppen von einem Züchter geholt). Geändert von Rotkuschel (22.04.2014 um 22:57 Uhr).
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Im Optimalfall hätte man das vor einer Impfung gemacht. Zitat:
Bei dem neuen Nobivac Myxo-RHD ist keine Grundimmunisierung erforderlich. Allgemein ist/war die Grundimmunisierung immer etwas in Frage gestellt, außer von den herstellern natürlich. Ich habe noch nie ein Tier Grundimmunisiert.
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| Vielen Dank für deine Ratschläge, mausefusses ![]() Meinem Flecki geht es heute wieder gut. Er frisst, "begrüßt mich", wenn ich nach ihnen schaue und er ist wieder munter und fit. Es war gestern nur irgendwie seltsam, wie er sich verhielt. Vielleicht mache ich mir viel zu früh Gedanken. Ich habe immer noch Sorge, dass meine anderen Kaninchen auch noch angesteckt werden. Und ich glaube, die Anzeichen bei Flecki für RHD waren gegeben. Da sich Flecki genauso verhalten hat, wie die Kaninchen, die vor 1,5 Jahren starben. Sie konnten vor ihrem Tod auch nicht mehr richtig stehen, wollten nicht mehr fressen und bekamen anschließend einen fürchterlichen Krampf. (Der Krampf war bei Flecki zum Glück nicht der Fall und er hat nur noch wenig gefressen). Aber Gott sei Dank geht es ihm heute wieder richtig gut. Ich werde auf jeden Fall weiter berichten, wie es ihnen die nächsten Tage/Wochen so geht. Ich werde die kleinen Schecken auch noch gegen RHD impfen lassen, ich will kein Risiko eingehen. Sobald mein Tierarzt wieder da ist und er diesen Impfstoff zur Verfügung hat, werden wir dort hinfahren. LG Laura
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| Hallo, leider keine so guten Nachrichten: Meinem kleinen Schecken ging es gestern abend wieder nicht gut. Und diesmal sah es so aus, als überlebe er die Nacht nicht. Wieder die gleichen Symtome: Er wackelte hin und her, konnte nicht mehr laufen und wollte nichts mehr fressen, auf einmal hat er richtig abgebaut. Er ist quasi über Nacht sehr dünn geworden. Obwohl er immer Obst und Gemüse und natürlich Heu bekommt. Da haben wir den Tierarzt angerufen und der sagte uns, dass wir in seine Praxis kommen sollen. Wir fuhren mit dem Kaninchen dann dort hin und er sah ihn an und sagte uns (wie ja schon befürchtet) dass das Kaninchen ganz abgemagert ist und es wahrscheinlich diese Kokizidien hat. Leider konnten wir gestern noch keine Kotprobe durchführen, da das Kaninchen in einer ernsten Lage war und der Tierarzt sagte, dass wir dazu keine Zeit mehr hätten. Wir hatten schon überlegt, denn kleinen Kerl einschläfern zu lassen oder ihn zu behandeln. Dann kamen wir zum Entschluss, dass wir ihn behandeln lassen. Er hat ihm eine Infusionsspritze (mit Zucker) gegeben, ein Antibiotikum und Critical Care (so eine Kräutermischung, die wir ihm heute Nacht auch geben sollten. Dem Kaninchen hat das geschmeckt). Heute geht es ihm schon viel besser, er frisst wieder, trinkt auch genügend und ist nicht mehr wackelig auf den Beinen. Heute müssen wir aber nochmal hinfahren und den anderen kleinen Schecken gleich mitbringen. Sie machen dort mit den beiden eine Kotprobe und geben dann dort so ein Mittel gegen diese Kokizidien. Leider kostet uns das viel Geld (schon alleine die Notgebühr und die Behandlung von gestern kostet wahnsinnig viel Geld. LG Laura
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| Hallo, wir sind vorhin wieder vom Tierarzt gekommen. Wir nahmen beide "Kleinen Schecken" mit. Der Tierarzt untersuchte den Kot von den Kaninchen. Und tatsächlich: Beide Kaninchen haben diese Kokizidien, zwar nicht ganz so viele wie befürchtet, aber man muss es trotzdem behandeln lassen. Wir haben dann so ein Mittel gegen die Kokizidien bekommen und wir müssen es ihnen jeden Tag geben, 5 Tage lang und jeweils 0,1 mg. Wir hoffen natürlich das dass wirkt, aber mehr können wir nun nicht mehr tun, als abwarten und ihnen dieses Mittel zu geben. Vielen Dank für eure Beiträge und Ratschläge. Die haben uns sehr geholfen. ![]() Natürlich werde ich euch auf dem Laufenden halten. LG Laura
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| Ihr könnt unterstützend noch einiges tun, nämlich mit der Fütterung. Die Kleinen benötigen viel Flüssigkeit jetzt, um die Verluste durch Durchfallattacken ausgleichen zu können. Außerdem sollte man wissen, dass viel Stärke und Zucker im Futter die Kokzidien geradezu "anfüttern". Das heißt für euch, dass ihr möglichst viel Wiese anbieten solltet wenn sie bereits Frischfutter gewöhnt sind. Alles was grün und blättrig ist und als Kaninchenfutter geeignet, das tut ihnen jetzt gut. Falls euer Medikament nicht wirkt, kann der Tierarzt euch ein anderes geben. Es gibt gegen Kokzidien mehrere Wirkstoffe, der bekannteste ist Baycox. Ich habe als Wuschel Kokzidien hatte Retardon bekommen, weil hier in der Gegend wohl einige Kokzidienstämme nicht so gut auf das Baycox ansprechen. Achtet darauf, dass ihr euch genauestens an die Dosierungsanweisung des Arztes haltet. Baycox zum Beispiel wird oft mit einer Pause zwischendurch gegeben, meist im Rhythmus 3 Tage Baycox - 3 Tage Pause - nochmal 3 Tage Baycox. Der Tierarzt legt das Behandlungsschema fest. Und denkt bitte daran dass ihr nach 6 - 8 Wochen nochmal eine Kontroll-Sammelkotprobe abgeben solltet um nachzusehen ob die Biester auch wirklich weg sind.
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| Vielen Dank für die tollen Ratschläge und Tipps, Lupine. ![]() Mein Tierarzt meinte, dass wir momentan kein Gras oder etwas von der Wiese geben dürfen, da er glaubt, dass diese Kokizidien daher stammen könnten. Meine "Kleinen Schecken" trinken sehr, sehr viel, eigentlich schon ungewöhnlich viel. Aber das kann auch am Wetter liegen ![]() Flecki hat gestern von dem Tierarzt dieses Baytox bekommen. Heute waren wir nochmal beim Tierarzt und er gab uns noch einmal dieses Baytox mit. Das sollen wir dann beiden Kaninchen geben. In jeder der beiden aussehenden "Spritzen"(das man ihnen aber in den Mund gibt) sind jeweils 5 mg von diesem Baytox enthalten. Jeden Tag sollen wir den beiden 1 mg geben, sodass diese "Spritze" in 5 Tagen leer ist. Gestern sollten wir Flecki ja noch dieses Cretical Care(diese Kräutermischung) geben. Der Tierarzt meinte auch, dass wir ruhig Obst und Gemüse in kleinen Mengen den Kaninchen geben sollen. Nur in ihr Freigehege dürfen sie momentan nicht, sie müssen noch solange im Käfig bleiben, bis sie wieder gesund sind. Erst dann dürfen sie wieder auf der Wiese hoppeln. Aber ich denke, dass wird noch eine Weile dauern, bis es ihnen wieder besser geht. Diese Kokizidien bleiben ja längere Zeit in dem Körper von den Kaninchen, oder? Der Tierarzt sagte auch, dass wir jeden Tag den Käfig reinigen sollen und heißes Wasser draufschütten sollen, damit diese Kokizidien wieder weg gehen. LG Laura
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| Normalerweise sind die Kokzidien dann mit Abschluss der Behandlung auch weg. Dass ihr den Käfig täglich mit heißem Wasser reinigen sollt, senkt den Infektionsdruck. Die Oozysten der Kokzidien werden mit dem Kot ausgeschieden, und können übers Futter wieder aufgenommen werden. Je weniger Oozysten wieder aufgenommen werden, desto weniger können sich auch im Darm wiederum zu Kokzidien entwickeln. Die meisten gehen allerdings mittlerweile dazu über, die Futterplätze entsprechend täglich zu reinigen und das Gehege nur alle 2 - 3 Tage. Das reduziert den Stress für Halter und Tiere. Geeignet wäre übrigens auch ein hochwertiger Dampfreiniger, dessen Dampf die erforderlichen Temperaturen erreicht. Ich vermute eher nicht, dass die Kokzidien vom Gras stammen. Es ist mindestens genauso wahrscheinlich dass die Jungtiere sie vom Züchter mitgebracht haben. Oder hattet ihr gleich eine Sammelkotprobe checken lassen, als die Süßen bei euch einzogen? Aber selbst wenn die Kokzidien übers Futter in die Nins gelangt sind - das könnte genauso gut über Gemüse oder Obst der Fall gewesen sein. Denn die Oozysten sind extrem überlebensfähig. Sie sind so resistent, dass sogar die meisten Desinfektionsmittel ihnen nichts anhaben können. Gesunden Tieren macht es auch nichts, wenn sie mal mit einer Oozyste konfrontiert werden. Gefährdet sind vor allem Jungtiere in fragwürdigen hygienischen Verhältnissen (z. B. in viel zu kleinen Gehegen oder sogar Buchten, die möglicherweise unzureichend gereinigt werden - Toilettenecken müssen JEDEN Tag saubergemacht werden!) sowie Tiere mit geschwächtem Immunsystem. Auf Obst sollte auf jeden Fall verzichtet werden, der Zuckergehalt des Obstes ist für die Kokzidien eine Art "Wachstumsbeschleuniger". Gleiches gilt für getreidehaltiges Trockenfutter. Grünfutter dagegen dürfen die Nins haben, vor allem Kräuter. Damit sind sowohl Unkräuter als auch Küchenkräuter gemeint, wobei Oregano gelegentlich eine Wirkung als eine Art "natürliches Antibiotikum" oder "natürliches Kokzidostatikum" nachgesagt wird. Bewiesen ist das nicht, aber da Kaninchen Oregano fressen dürfen, würde ich ihn auf jeden Fall mit anbieten. Salate und Gurke können Durchfall begünstigen, da sie ohnehin wenig Nährwert haben sollte man während des Befalls darauf verzichten. Fenchel dagegen gilt als gut geeignet. Außerdem würde ich Spitz- oder Breitwegerich anbieten, er wirkt entzündungshemmend und kann die Erholung der Darmschleimhaut unterstützen. Pfefferminzblätter wirken krampflösend und sind ebenfalls gut bei Verdauungsbeschwerden, auch Dill und Basilikum sind bestens geeignet. Beide wirken ebenfalls krampflösend und außerdem appetitanregend.
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| Danke Lupine für die Tipps. Leider lag heute früh mein kleiner Schecke "Flecki" tot im Käfig. ![]() ![]() ![]() Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Wir haben versucht, was wir konnten, und trotzdem hat das alles nichts genützt. Wieder die gleichen Symtome wie die anderen beiden Kaninchen: Kopf im Nacken und sehr mager. Dabei war er gestern noch fit. Der Tierarzt konnte weiter bei ihm auch nichts feststellen, außer dass er ein paar Kokizidien hat. Aber selbst der Tierarzt sagte, dass das nicht viele Kokizidien sind und man sie behandeln könnte. Ich glaube nicht, dass die Kokizidien die Todesursache war. Ich bin mir sicher, dass er RHD hatte. Denn meine Löwenkopfkaninchen sind ja gegen RHD geimpft und ihnen geht es zum Glück im Moment gut. Wir wissen jetzt nicht, was wir noch tun sollen. Der kleine Snoopie sitzt traurig im Käfig und "trauert" um seinen Flecki. Aber auch Snoopie, der gestern noch gut genährt war, ist heute auch so dünn. Und er wird (was immer es auch ist) mit Sicherheit auch bekommen. Ich weiß echt nicht weiter... Vielleicht geben ihn wir ja ab, oder wir lassen ihn auch impfen.? Keine Ahnung... LG Laura
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