 | Moderatorin | | Registriert seit: 06.08.2009
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Geschrieben am
05.08.2013, 12:49
| | | | Ich habe sehr viel Erfahrung mit Kaninchenschnupfen, deshalb versuche ich dir meine Erfahrungen etwas zu schildern, vielleicht hilft es dir in diesem Fall weiter.
Ich kenne Kaninchenschnupfen so, dass er mit regelmäßigen Niesen anfängt (ansonsten bester Allgemeinzustand), das Niesen immer stärker/öfter wird, dann kommt Ausfluss dazu, evtl. auch Augeninfektionen (die Erreger vom Nasenausfluss werden durch Putzbewegungen in die Augen geschmiert). Dann verschlechtert sich der Allgemeinzustand, es treten Folgeerkrankungen auf wie z.B. Lungenentzündung...
Wenn man behandelt, wenn sie zu niesen anfangen, hat man recht hohe Chancen, dass man dem ganzen Herr wird. Wenn man hingegen abwartet bis Sekret aus der Nase kommt etc., dann wird die Behandlung immer schwieriger.
Statt Antibiotikum kann man auch natürliches Antibiotikum in Form von Angocin geben, das mache ich wenn sie "nur niesen" ohne weitere Anzeichen. Allerdings muss man die Schutzschicht in Wasser abwaschen und recht hohe Dosen geben (10-15 Tabletten täglich am Anfang der Behandlung). Die meisten Kaninchen fressen es ohne Schutzschicht freiwillig, so dass auch Stress vermieden wird (dieser kann Schnupfen verstärken). Das Angocin schlägt recht gut an und es hat keine Resistenzbildung, wie bei anderen Antibiotika. Zudem schlägt es nicht auf die Verdauung und ist gut verträglich. Für Kaninchen ist es wirklich ideal.
Sollte es jedoch nicht anschlagen, kommt man um einen Abstrich nicht drumherum.
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